Sportshow – Exoten bei Olympia

17. Februar 2010 um 09:59 von admin in der Kategorie Sportshow

Seit 1924 gibt es die olympischen Winterspiele in ihrer heutigen Form. Zuvor gab es schon andere ähnliche Wintersportwettbewerbe, jedoch nicht in dem Umfang wie wir es heute von Olympia kennen. Bis 1994 wurden die Winterspiele immer im selben Jahr durchgeführt wie die Sommerspiele. Erst ab dann wurden die Spiele im zweijährigen Wechsel mit den Olympischen Sommerspielen durchgeführt.

Seit Cool Runnings ist auch bekannt, dass es manchmal auch Teilnehmer aus eher exotisch anmutenden Ländern an die Winterspiele schaffen.  Wir haben die aktuellen Teilnehmer mal etwas genauer angeschaut und sind dabei auch auf das eine oder andere sicher nicht ganz typische Wintersportland gestossen.
Folgende Teilnehmer  stammen aus solchen Ländern:

Leyti Seck
Stammt aus dem Senegal und nimmt in Vancouver teil als Alpin-Skifahrer.
Er war bereits an der Olympiade 2006 dabei und erreichte den 55. Platz im Super-G mit einer Zeit von 1:42.87 Gewonnen hatte damals Kjetil Andre Aamodt mit einer Zeit von 1:30.65.
Die Zeit von Seck lässt sich also durchaus sehen…immerhin kam er dort im Ziel an, was ihm beim Slalom und Riesenslalom verwehrt blieb.

Samir Azzimani
Kommt aus Marokko und ist ebenfalls Alpin-Skifahrer.
Um nicht ganz allein nach Vancouver reisen zu müssen, als einziger Teilnehmer seines Landes, hat er 8 Kinder aus einer Stadt in Frankreich mitgenommen.
Als einziger marokkanischer  Olympionike genoss er natürlich das Privileg, gleich auch die Landesflagge zu tragen.

Kwame Nkrumah-Acheampong
Auch er ist ein alpiner Skirennläufer und stammt aus Ghana. Sein Spitzname ist „Schnee-Leopard“ .
Er ist der erste Ghanaer der sich für Olympische Winterspiele qualifizieren konnte.
In den Jahren 2007 und 2009 nahm er an den alpinen Skiweltmeisterschaften teil.
Er konnte sich nun durch Punkte welche er an FIS-Rennen (7 Platzierungen unter den ersten 30) sammelte, für den Ausflug nach Vancouver empfehlen.

Spannend sicher auch sein Beruf: Er ist Safari-Führer!

Errol Kerr
Um am Schluss noch einmal auf Jamaika eingehen zu können, stellen wir euch noch diesen jungen Wintersportler vor.
Kerr erlernte als Sohn eines Jamaikaners und einer US-Amerikanerin in der Region um den Lake Tahoe das Skifahren.
Angefangen hat er  im Bereich der alpinen Rennen, stieg dann aber ab 2008 auf Freestyle-Skiing um.
Sein bestes Resultat erreichte er in Hasliberg, wo er auf den achten Rang vorstiess und an der Weltmeisterschaft in Inawashiro als Zehnter.
Er ist der erste Jamaikaner der in einer Skidisziplin an einer Olympiade an den Start gehen wird.

Vielleicht sehen wir schon bald einen Film über einen dieser Sportler. Beim Bobteam hat es ja auch geklappt.