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BSC Young Boys – Juventus Turin 2:1

13. Dezember 2018 um 11:07 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

2018 neigt sich langsam dem Ende zu. Und als ob das gelbschwarze Traumjahr noch besser werden könnte, setzt YB noch einmal einen drauf! Der Reihe nach.

Ohne Von Bergen, Sanogo und Sulejmani wirkt die Ausgangslage vor dem abschliessenden Gruppenspiel gegen den italienischen Rekordmeister noch schwieriger, als sie sowieso schon war.

Seoane und sein Staff entscheiden sich, auch nach den Erfahrungen in Manchester, für eine taktische Umstellung und starten in einem 3-4-3. Und dieser Plan geht nach einigen Startschwierigkeiten auf. YB agiert mutig und gut organisiert, lässt sich von den grossen Namen nicht einschüchtern. Ob Ronaldo, Costa, Mandzukic oder Pjanic: Die Berner zeigen sich in den Zweikämpfen hart und am Ball mutig. Und auch etwas glücklich: Ronaldo und Costa verpassen die Führung mehrmals knapp, bis YB endlich einmal in einem CL-Spiel in Führung gehen kann. Ngamaleu wird von Alex Sandro dämlich im Strafraum gefoult und Hoarau trifft zum 100. Mal für YB!

Nach der Pause drücken die Italiener mächtig und schnüren YB ein, ohne jedoch wirlich oft zu gefährlichen Szenen zu kommen. Zu dicht steht der Berner Riegel, zu aufsässig ist der Schweizer Meister in den Zweikämpfen. Nach etwas mehr als einer Stunde verpasst Fassnacht per Kopf das 2:0 knapp – eine Chance, die man in so einem Spiel eigentlich nützen muss. Doch YB verzweifelt nicht, kontert erneut über Benito und Ngamaleu bis der Ball bei Hoarau landet. Und dieser macht weiter Werbung für eine eigene Statue vor dem Wankdorf. Lässig lässt er Bonucci stehen und versenkt aus 17 Metern unhaltbar.

Die letzten zehn Minuten des Spiels fühlen sich auf den Rängen endlos an, vor allem nach dem Anschlusstreffer des eingewechselten Dybala. Juve drückt und trifft in der Nachspielzeit zum Ausgleich – doch das Tor zählt berechtigterweise nicht. Ronaldo stand beim vermeintlichen zweiten Dybala-Tor im Abseits. Nach fast fünf Minuten Nachspielzeit pfeifft der Schiri ab – und Bern liegt sich zum wiederholten Mal in diesem Jahr in den Armen.

Noch einmal 90 Minuten in Neuchâtel – dann geht das grossartigste Jahr in Gelbschwarz zu Ende. Hopp YB!

Die Noten

Wölfli 6/ Dribbelt schon in den Startminuten einen Vizeweltmeister aus, kratzt Ronaldo den Ball vom Fuss und strahlt 90 Minuten eine riesige Freude aus. Beim Gegentor machtlos.

Camara 5,5/ Steht sinnbildlich für die Steigerung YBs in der CL. Camara zeigt ein starkes Spiel und leistet sich kaum Fehler.

Lauper 6/ Schon fast unheimlich mit welcher Abgeklärtheit Lauper zu Werke geht. Sein Passspiel ist fantastisch, ebenso seine Antizipation.

Benito 5,5/ Auch Benito zeigt ein tolles Spiel, bügelt 1-2 Stellungsfehler gleich selber aus. Leitet den Konter zum 2:0 fantastisch ein.

Mbabu 5,5/ Kevin beweist auch gegen Juve, dass er bereit ist für den Schritt in eine Topliga. Darf aber gerne bis Sommer warten.

Sow 5/ Fleissig und omnipräsent. Ein paar Abspiele gelingen ihm nicht wie gewünscht, doch die fallen nicht ins Gewicht.

Aebischer 5,5/ Stark wie Aebischer sich im Zentrum behauptet und etliche Löcher stopft. Der Fribourger hat nochmals einen grossen Schritt gemacht.

Garcia 5/ Uli merkt man die fehlende Spielpraxis ab und zu an. Hat viel Zug nach vorne, defensiv ab und zu noch etwas ungestüm. Spielt mit unglaublich viel Herz.

Fassnacht 5/ Starke Angriffsauslösungen bei mehreren Kontern, zudem mit einem fantastischen „Zidane-Trick“. Müsste aber per Kopf das 2:0 erzielen.

Ngamaleu 5,5/ Einer seiner besten Auftritte im YB-Dress. Defensiv fleissig, offensiv überall anzutreffen. Holt den Penalty heraus und steuert den Assist zum 2:0 bei.

Hoarau 6/ Da gibts eigentlich nichts zu sagen. Le roi!

Bertone/Schick/Wüthrich keine Note/

Seoane 6/ Unglaublich wie Gerry in seiner ersten YB-Saison überzeugt. Grossartige Interviews, taktisch klug und mutig.

Vorschau BSC YB – Juventus Turin

12. Dezember 2018 um 09:35 von Questra in der Kategorie Matchvorschau, Vorschau, YB

Es wird der letzte Höhepunkt eines davon reichen Jahres 2018 im Berner Wankdorf sein: die abschliessende Champions-League Partie gegen eines der besten Teams des Kontinents. Wenn der BSC YB den italienischen Meister Juventus Turin empfängt, könnte der Unterschied kaum grösser sein: hier der Aussenseiter, der erstmals in der Vereinsgeschichte an der Champions League teilnehmen durfte, dort das Team, das den Sieg im bedeutendsten Wettbewerb des Clubfussballs anstrebt. Hier das Team, in welchem die Stars von morgen spielen, dort das Team, das mit Weltstars gespickt ist. Hier die jungen Buben, dort die alte Dame.

Obwohl es für den BSC YB im sechsten und letzten Gruppenspiel um nichts weiteres als Ehre (und ein paar Franken) geht, wird die Partie nicht in die Bedeutungslosigkeit verschwinden. Wenn eine italienische Mannschaft in Bern antritt, ist eine heisse Stimmung garantiert. Da es sich dabei noch um den Serienmeister der letzten Jahre handelt, der viele Fans in der Schweiz kennt, wird das Wankdorf in einen Hexenkessel verwandelt. Die Partie ist seit Wochen ausverkauft, die YB-Geschäftsstelle warnt vor unnötigen Reisen an die Wankdorfküste.

Obwohl es für den Leader der Super League eine Herkulesaufgabe wird, gegen das vermeintlich übermächtige Juventus zu bestehen, sind wir zuversichtlich: Druck haben die Berner keinen, verlieren können sie gar nichts. Und es ist die letzte grosse Bühne für die Spieler, die sich präsentieren wollen.

Kein Abschiedsstück wird es für den gesperrten Sanogo und die verletzten von Bergen und Sulejmani geben. Trotzdem wird YB-Trainer Seoane eine starke Mannschaft aufs Feld schicken können. Mit Pommes-Gui steht viel Erfahrung auf dem Platz. Auch ein Benito kennt die grosse Bühne und dass Mbabu furchtlos ist, wissen wir spätestens seit seinem ersten Europa-League-Einsatz in Gelbschwarz. Zudem sind die Berner im eigenen Stadion stark; insbesondere gegen italienische Teams. Und wie sagten wir schon in der letzten Vorschau: vermutlich verliert YB in 8 von 10 Partien gegen Juve. Aber wieso sollte nicht heute eine der anderen 2 Partien sein?

 

BSC Young Boys – FC Thun 3:2 (0:1)

10. Dezember 2018 um 16:15 von Cabrón in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Die Young Boys drehen auch das Spiel gegen wacker kämpfende Thuner und gewinnen bereits zum 15. Mal im 17. Spiel. Dabei war der zweimalige Rückstand einiges erstaunlicher als der Doppelschlag in der YB-Viertelstunde, welcher die Siegsicherung brachte. YB legte von der ersten Minute an ein horrendes Tempo vor und bemühte sich das Spiel frühzeitig in die richtige Bahn zu lenken.

Der Gast hingegen ging wenig Risiken ein und versuchte durch kleine Fouls den Spielfluss der Gelbschwarzen gleich zu Beginn zu stören, was ihnen teilweise auch gelang. So wurde die Berner Drangphase zwar immer wieder unterbrochen doch stoppen konnte man die Sturmläufe nur bedingt. Dabei stellten sich die Thuner sehr clever und äusserst effizient an. Während sie bei zwei Schüssen auf das gegnerische Tor auch zwei Treffer verbuchen konnten, benötigte das Heimteam eine Quote von 0.25. Doch wie eingangs erwähnt, reichte dies erneut aus um eine weitere Partie in extremis zu drehen.

Dabei scheiterte vor allem Roger Assalé, der im 4-2-3-1 meist über Rechts kam, bereits in der Startviertelstunde einige Male aus aussichtsreicher Position. Das Heimteam fegte über das Kunstgrün, wie ein Turbolaubbläser durch die herbstlichen Strassen. Kaum landete die letzte Papierschlange, der sensationellen Choreo, auf dem Rasen legte YB los. Aebischer auf Pass von Fassnacht, Nsame nach toller Vorarbeit durch Seydoux, der ganz nebenbei ein tolles Startelfdebut feierte. Danach scheiterten auch noch Sulejmani und Assalé, bevor Von Ballmoos den Ball erstmals aus der Nähe betrachten konnte.

Im Grunde war es ein Spiel auf ein Tor mit ein zwei Entlastungsangriffen der Roten. Trotzdem brauchte der Ligaprimus 56 Minuten, einen herrlichen Lob Aebischers und die Technik eines Sulejmanis um erstmals in dieser Begegnung zu treffen. Danach vergab YB weiter Chance um Chance und benötigte etwas Glück und den Fuss vom Thuner Rodrigues um die Partie erneut auszugleichen. Danach war es nur noch eine Frage der Zeit, bevor der Pommesliebhaber Hoarau das siegbringende 3:2 erzielte.

Zurzeit klappt einfach alles in der Fussballhauptstadt Bern – dieses stimmungsvolle Publikum, die sensationelle Choreo und dieser unwiderstehliche Fussball – YB macht Glücklech!

 

 

Die Noten:

Von Ballmoos:   4 / Ein sehr unangenehmes Spiel für unsere Nr. 1. Bekam in den gesamten 90 Minuten keinen Ball zu halten und kassierte gleichwohl 2 Gegentreffer.

Seydoux:   5 / Tolles Startelfdebut des jungen Fribourgers. Versteckte seine Nervosität hinter frechen Flügelläufen.

Lauper:   5,5 / Ballsicher, super Spielverständnis und vielleicht die beste Spieleröffnung der Liga. Was kann der Junge eigentlich nicht?!

Ali Camara:   4,5 / Machte seine Sache gut doch war er offensiv auch schon auffälliger.

Benito:   4 / Ohne Fehler aber für einmal eher eine unauffällige Partie unseres Aussenläufers.

Sanogo:   5,5 / Hielt sich nach der zuletzt harten Kritik an seiner Spielweise etwas mehr zurück und stach dafür mit seiner spielerischen Extraklasse hervor.

Aebischer:   5 / Sieht bei beiden Gegentreffern etwas unglücklich aus, sein Assist zum 1:1 Ausgleich entschädigt aber für alles.

Assalé:   4 / Wirblig und gefährlich wie immer, doch im Abschluss unglücklich und zu wenig clever.

Fassnacht:   4,5 / Spielte im 4-2-3-1 zentraler als gewohnt. Machte seine Sache gut doch fehlte ihm das Glück im Abschluss.

Sulejmani:   6 / Mira…Mira…Miralem Sulejmani! *sing*

Nsame: 4 / Wie Assalé an vielen offensiven Aktionen beteiligt, mit guten Möglichkeiten aber ohne Abschlussglück.

Hoarau für Nsame und mit Pommesjubel, Ngamaleu für Assalé und mit einer riesen Chance kurz vor dem Abpfiff und Bertone für Aebischer waren zu kurz im Spiel für eine Bewertung.

 

 

Vorschau BSC Young Boys – FC Thun

7. Dezember 2018 um 22:37 von Marco in der Kategorie YB

Vor einer Woche trat YB zum Spitzenkampf gegen den Zweitplatzierten an und gewann nach einer starken zweiten Halbzeit souverän. Nun tritt YB erneut gegen den Zweiten der Super League an, diesmal ist es der FC Thun. Während YB seit der zweiten Runde unbeirrt die Tabelle anführt, geben sich dahinter die anderen Klubs die Klinke in die Hand. Fünf Teams (exkl. YB, das nach der ersten Runde auf Rang zwei stand) belegten bisher den Platz, der in früheren Jahren von YB gehalten worden war. Nun spielt es für die Young Boys natürlich eine untergeordnete Rolle, wer sich momentan als erster Verfolger bezeichnen darf. Hauptsache der Vorsprung bleibt beruhigend gross.

Obwohl YB mehr als eineinhalb mal so viele Punkte wie Thun auf dem Konto hat, dürfte das zweitletzte Heimspiel des Jahres nicht ganz einfach werden. Thun hat einen Lauf, mit Sorgic den Ligatopskorer in ihren Reihen und wird ordentlich heiss sein auf das Duell gegen die Nummer eins im Kanton. Cool bleiben, ist daher die Devise für Gelbschwarz. YB verfügt mittlerweile über ein so gefestigtes Selbstvertrauen, dass sich die Spieler auch von Rückschlägen während der Partie nicht verunsichern lassen. Mindestens ein Tor für YB fällt mit grosser Wahrscheinlichkeit immer und die Fähigkeit, Spiele in der Schlussphase zu gewinnen, ist Gold wert.

Letzte Woche in Basel musste YB auf Von Bergen und Hoarau verzichten, die verletzungsbedingt ausfielen. Gegen Thun ist nur Hoarau einsatzbereit, Von Bergen laboriert immer noch an seiner Fussverletzung. Ebefalls nicht dabei ist Mbabu, der seine Rot-Sperre absitzen wird. An seiner Stelle dürfte Schick zum Einsatz kommen. Falls Seoane vor Weihnachten noch ein paar Geschenke in Form von Einsatzminuten verteilen möchte, könnte auch Léo Seydoux den Part als Rechtsverteidiger übernehmen. Auch Sow leidet noch an einer Bauchmuskelverletzung, daher spielt Aebischer neben Sanogo.

Im Sturm entscheidet Hoarau das Topskorer-Duell mit Sorgic für sich und führt YB mit zwei Toren zum 2:0-Sieg.

Matchbericht FC Basel – BSC YB

4. Dezember 2018 um 13:10 von Questra in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Wer sich ein Bild von der Verunsicherung des FC Basels machen wollte, musste sich nur die Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel anschauen. Wie ratlos Trainer Marcel Koller den Journalisten Red- und Antwort stand, sprach Bände. Verwundert darüber darf man nach diesen neunzig Minuten vom eigentlichen Spitzenspiel der sechzehnten Super League Runde nicht sein. Denn es war eine Machtdemonstration im St. Jakob-Park. Nicht etwa vom Heimteam, dem entthronten Meister vom Rheinknie, nein, es war eine Demonstration des Gastes von der Aare.

Noch selten hat man den FC Basel vor heimischem Publikum so sehr schwimmen sehen, noch seltener wurde der einst so dominante Club zuhause dermassen vorgeführt. Die Young Boys waren das bessere Team, hatten mehr Präsenz, waren physisch bereiter und fussballerisch besser. Die Berner kamen vor der Pause zu mehreren aussichtsreichen Halbchancen, aber die letzte Konsequenz fehlte in der ersten Halbzeit. Der FC Basel seinerseits hatte während den ganzen neunzig Minuten zwei Abschlüsse; und selbst die sind noch grosszügig gezählt.

Doch es passte zur Dramatik des Spiels, dass trotzdem die Basler zur Pause in Führung lagen; und dies tatsächlich mit ihrem einzigen Schuss aufs Tor. Der Gegentreffer war aus Berner Sicht komplett unnötig, denn eigentlich waren sie in dieser Situation im eigenen Strafraum in Überzahl. Trotzdem konnte Kalulu ungestört flanken, trotzdem konnte Frei seinen Kopfball auf Ajeti spielen, trotzdem stand ebendieser alleine vor von Ballmoos und gab dem Ball die entscheidende Richtungsänderung.

Ebenso passte zum Spiel, dass genau dieser Gegentreffer der Genickschlag für die Basler war. Verunsichert – oder überheblich – wie sie sind, hielten sie es für eine vielversprechende Idee, sich nach diesem Tor komplett zurückzuziehen und die Führung dank Mauertaktik über die Zeit zu bringen. Notabene gegen das Team, welches in 15 Spielen bereits 47 Tore erzielt hatte.

Es kam dem spielstarken Gast also entgegen, dass sich das Heimteam in der eigenen Platzhälfte einigelte, so konnten die Berner ihre ganze Klasse ausspielen. Der omnipräsente Sulejmani kam zu einem wahren Standardtraining auf Wettkampfniveau, er durfte zwölf Eckbälle zur Mitte schlagen. Im Anschluss eines dieser Eckbälle kam der Ball zurück zum serbischen Zauberfuss. Dass man einem Sulejmani keinen Platz zum Flanken geben darf, müsste in der Super League eigentlich bekannt sein. Dennoch gaben ihm die Basler in der 69. Minute alle Zeit der Welt. Seine Hereingabe fand den Kopf von Ali Camara, der den Ball ungestört in die Maschen köpfelte.

Wer nun erwartete, dass vom Heimteam irgendeine Reaktion kommen sollte, sah sich getäuscht. Es waren nur die Berner, die weiter spielten, nur die Berner, die etwas ausstrahlten, nur die Berner, die den Sieg wollten. All dies wurde zehn Minuten nach dem Ausgleich mit dem Führungstreffer belohnt. Natürlich war es Sulejmani, der einmal mehr den Unterschied ausmachte. Sein scharf getretener Freistoss flog an Freund und Feind vorbei und landete in der weiten Torecke.

Dass der Gast aus der Hauptstadt erstmals seit über sechs Jahren die volle Punktzahl aus Basel mitnehmen sollte, daran gab es ab diesem Moment keine Zweifel mehr. Selbst der grösste Optimist der Muttenzer-Kurve musste dies eingesehen haben, verliessen doch bereits etliche Zuschauer vor Abpfiff das Stadion-Oval. Und verpassten so das Berner Schluss-Bouquet. Der eingewechselte Garcia, ebenfalls mit unglaublichem Gefühl im Fuss gesegnet, durfte ungestört in den Basler Strafraum flanken wo Fassnacht komplett vergessen gegangen war. Dessen Kopfball in den Torhimmel hatte mehr Wucht, als das ganze Basler-Spiel. So verkam der vermeintliche Spitzenkampf zu einer Kapitulation vor der Stärke des Berner Leaders.

(Anmerkung der Redaktion: allfällige Tätlichkeiten, Schiedsrichter-Fehlentscheide oder falsch gewählte Kartenflut wurden in diesem Text absichtlich ausgeklammert.)

Noten:

von Ballmoos: 5 / die grösste Gefahr für den Torhüter war, sich eine Erkältung einzufangen

Mbabu: 5.5 / er ist zurück, diese Stärke, diese Kampfkraft, diese Power, dieser Jubel – wow!

Lauper: 5 / einige Stellungsfehler am Anfang, danach stark, mit Magistralen Auslösungen

Camara: 5 / dieses IV-Duo macht spass, auch wenn Steve definitiv noch gebraucht wird

Benito: 5.5 / welche Präsenz auf den Aussenbahnen

Sulejmani: 6 / der Serbe war der Leader auf dem Feld

Sanogo: 5.5 / die Käptenbinde schien seine Brust noch breiter zu machen

Aebischer: 5 / musste Sow ersetzen, machte seine Sache als Ballverteiler in der Mitte stark

Fassnacht: 4.5 / rettete seinen Auftritt mit dem schönen Kopfballtor

Assalé: 5 / wirbelte gewohnt, kam zu Abschlüssen, zeigte starke Leistung

Nsame: 5 / er ersetzte Hoarau wieder stark, konnte Bälle halten und wagte sich immer, selbst in den Abschluss zu gehen

 

Wechselspieler:

Bertone (84′ für Sulejmani) / Garcia (88′ für Assalé) / Ngamaleu (93′ für Nsame): zu kurz für eine Benotung

Vorschau FC Basel – BSC Young Boys

2. Dezember 2018 um 11:00 von Marco in der Kategorie YB

Mittlerweile sind hoffentlich auch alle gestrandeten YB-Fans aus Manchester zurück und der Fokus kann wieder auf die Meisterschaft gerichtet werden. In dieser tritt YB heute auswärts gegen den FCB an. Dass die Partie FCB-YB das Duell Erster gegen Zweiter ist, erstaunt wenig. Dass YB allerdings mit einem Vorsprung von 16 Punkten führt, ist ungewohnt aber natürlich wunderschön. Dennoch ist eine Prognose für das heutige Spiel schwierig.

Für YB spricht, dass sie der absolute Dominator der Liga sind und daheim und auswärts jeden Gegner besiegen können. Individuell ist YB sowieso besser besetzt als Basel. Dazu kommt die Verunsicherung beim FCB und die 7:1-Niederlage dürfte in den Köpfen wieder auftauchen.

Allerdings könnten genau die Gedanken an diese Klatsche bei den Baslern zu einer Trotzreaktion führen. Zudem ist es für Basel die letzte Chance im 2018 noch zu zeigen, dass sie fähig sind, dem Meister die Stirn zu bieten und den Rückstand zu verringern. Es ist also vieles offen, wobei die Favoritenrolle natürlich trotzdem bei YB liegt.

Eine Stärke der Gelbschwarzen ist die Qualität durchs ganze Kader. Diese ist heute gefragt. Hoarau und Von Bergen fallen voraussichtlich verletzungsbedingt aus. Daher kommt wahrscheinlich Camara in der Innenverteidigung neben Lauper zum Zug. Im defensiven Mittelfeld agiert Sow neben Sanogo und im Sturm sorgen Assalé und Nsame für Gefahr. Letzterer erzielte vor einem Jahr das wichtige Tor beim wegweisenden 1:1. Heute trifft auch noch Fassnacht, was YB einen 2:1-Sieg beschert.

Manchester United – BSC Young Boys 1:0

28. November 2018 um 10:30 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Es scheint als müsse YB in der ersten Champions-League-Kampagne jeden erdenklichen Batzen Lehrgeld bezahlen: Ein starker, konzentrierter und mutiger Auftritt der sehr jungen Young Boys wird nicht mit einem Punkt belohnt.

In der Startphase brauchen die in Grau spielenden Berner einen Moment, um sich an die taktischen Umstellungen zu gewöhnen. Trainer Seoane setzt zu Beginn auf ein fluides 4-1-4-1, das sich in Ballbesitz in ein 4-3-3 wandelt. Aufgrund der Sperre Sanogos setzt der Coach auf ein Dreiermittelfeld mit dem defensiven Lauper und den beiden agilen Aebischer und Sow davor. Der Dreizack setzt sich aus Sulejmani, Assalé und Nsame zusammen.

Die Offensive kommt während der ersten Halbzeit noch selten zum Einsatz. Das in der Meisterschaft unkonstante Manchester United nimmt das Heft in die Hand und sucht sein Heil im Angriff. Doch im Unterschied zu den Auftritten in Valencia und Turin kann YB ein frühes Gegentor verhindern und kommt dank guter Organisation und einer konzentrierten Leistung besser ins Spiel.

Kurz vor der Pause kommt der Schweizer Meister sogar zu einer Grosschance: Eine flache Mbabu-Hereingabe versucht Djibril Sow mit der Hacke zu verwerten – es bleibt beim Versuch. Besonders ärgerlich: Gleich dahinter wäre Nsame „plütterläär“ freigestanden.

Zu diesem Zeitpunkt haben die Berner bereits auf eine Dreierkette umgestellt. Grund: Eine Verletzung von Captain von Bergen, der nach der Pause in der Kabine bleibt. Für ihn kommt Uli Garcia ins Spiel, der die linke Aussenbahn übernimmt – Benito rückt zu Lauper und Camara in die Innenverteidigung.

Und diese Umstellungen scheinen zu funktionieren. YB kommt immer besser ins Spiel und hat phasenweise sogar die Oberhand. Vor allem Garcia und Sow kurbeln die Offensive immer wieder an und sorgen für gefährliche Szenen. Nach 70 Minuten jubeln die 3000 FANTASTISCHEN Berner Fans lautstark – leider vergeblich: Ein abgefälschter Abschluss von Garcia wird von De Gea mirakulös pariert. Wahrscheinlich halten diesen Ball keine fünf Goalies auf der Welt…

In der Schlussphase verteidigt YB stark und kann durch Konter für Entlastung sorgen. Als der vierte Offizielle 3 Minuten Nachspielzeit anzeigt, scheint der Punktgewinn perfekt. Doch mit der Brechstange (in Person von Marouane Fellaini) erzielt Man Utd kurz vor dem Schlusspfiff den entscheidenden Treffer. Ein hartes Verdikt für YB, das mit einem Durchschnittsalter von unter 24 Jahren (!) eine tolle Leistung abliefert. Der verletzte Captain trifft den Nagel nach dem Spiel auf den Kopf: Dieses Spiel wird uns alle besser machen.

Hopp YB!

Von Ballmoos 5/ Gute Leistung des Goalies, trotz 1-2 Wackler.

Mbabu 5,5/ Sehr fleissig in Offensive und auch Defensive. Könnte einen Abschluss in der ersten Halbzeit auch aufs Tor bringen.

Camara 5/ Oft gescholten, lange Zeit auf der Bank verbracht. Gestern aber mit einer starken Leistung.

Von Bergen 4,5/ Sein Schnitzer führt nicht zu einem Tor, aber wohl zu seiner Verletzung. Gute Besserung.

Benito 5/ Spielt sowohl als Linksverteidiger stark, als auch in der Innenverteidigung. Macht gegen Fellaini nicht viel falsch und hat doch das Nachsehen.

Lauper 5,5/ In den ersten Minuten einige Fehlpässe, danach sackstark. Sowohl als Sechser, als auch als abkippender Verteidiger.

Aebischer 5/ Viele starke Ballgewinne des jungen Fribourgers.

Sow 6/ Bester YB-Spieler auf dem Feld, ist omnipräsent und steigert seinen Marktwert an einem Abend um gefühlt 10 Millionen.

Sulejmani 4,5/ Der Meister aller Standards wird wohl etwas zu früh ausgewechselt. Die Freistoss-Situation einige Minuten später wäre auf ihn zugeschnitten gewesen. Sonst ein fleissiger Auftritt mit viel Defensivaufgaben.

Assalé 4/ Strenges Verdikt. Aber Assalé verpasst unglaublich oft den richtigen Moment für den Pass und vertändelt gleich mehrere Über-/Gleichzahl-Situationen. Zudem mit einem unglaublich schlampigen Rückpass vor der Pause.

Nsame 5/ JP sieht nicht viele Bälle, stellt sich aber in den Dienst des Teams und ackert fleissig.

Garcia 5,5/ Uli bringt unglaublich viel Schwung in die Partie und kurbelt das Offensivspiel an.

Fassnacht, Ngamaleu keine Note/

Vorschau: Manchester United – BSC Young Boys

27. November 2018 um 13:30 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Theater of Dreams! Über 3000 lautstarke und begeisternde YB-Fans! Das Spiel in Manchester ist mit Sicherheit das grosse Highlight der ersten Champions-League-Kampagne unserer Meisterhelden.

Sportlich gesehen – so ehrlich müssen wir sein – ist die Luft seit den Duellen gegen Valencia mehr oder weniger draussen. Gegen die Spanier hätte man mit etwas Glück und besserer Chancenauswertung gut und gerne auch vier statt nur einen Punkt abstauben können.

Mit einem Zähler aus vier Spielen steht YB am Tabellenende der Gruppe H, nur zwei Siege gegen Man Utd und Juventus (bei gleichzeitigen Niederlagen Valencias) würden zumindest ein europäisches Überwintern sichern.

Ohne den gesperrten Sanogo und den verletzten Guillaume Hoarau wird die Aufgabe im Old Trafford noch schwerer, als sie sowieso schon ist.

Nichtsdestotrotz: Ein Duell mit Manchester United ist ein absolutes Highlight in der Clubgeschichte und wird schon nur wegen des fantastischen Supports der gelbschwarzen Anhänger in die Annalen eingehen.

Wer weiss: Vielleicht nimmt die beinahe aussichtslose Tabellensituation den Druck weg und YB kann befreit und mutig aufspielen. Gegen ein momentan stark verunsichertes Manchester ist ein Punktgewinn nicht auszuschliessen. Bereits im Hinspiel agierte YB eine halbe Stunde lang dominant und musste sich am Ende nur der individuellen Klasse Pogbas und einem katastrophalen Penaltypfiff beugen.

In Turin stellte Trainer Seoane das Team etwas defensiver auf als gewohnt – in Valencia versuchte man es im bekannten 4-4-2. Beide Male verliess man das Feld ohne Punkte, doch in Spanien kam man einem Punkt deutlich näher als in Italien.

Auch ohne den verletzten Gui: Wir würden auch heute mit zwei Stürmern auflaufen. In der Innenverteidigung sollten die Stammkräfte beginnen, davor Leo Bertone als defensiver Abräumer. Djibril Sow, Miralem Sulejmani und Christian Fassnacht komplettieren das Mittelfeld. Ganz vorne stürmen Jean-Pierre Nsame und Roger Assalé. Moumi Ngamaleu kann im Verlauf der Partie entweder ganz vorne oder auf der Seite eingewechselt werden.

Wir tippen auf eine 2:1-Sensation. Aus Gründen! Treffen werden Nsame und Sow.

 

Bericht BSC YB – FC Lugano

25. November 2018 um 20:17 von Questra in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Bis Miralem Sulejmani in der 83. Minute den Freistoss ins Tor zirkelte, war es eine äusserst zähe Angelegenheit. Obwohl die Berner mehr vom Spiel hatten, waren grosse Chancen an einer Hand abzuzählen; Sulejmani zirkelte einen ersten Freistoss um Milimeter am Lattenkreuz vorbei, dann scheiterte Assalé mit seinen Versuchen, erst am Lugano-Hüter Da Costa, später am Pfosten und ein drittes Mal an einer Abseitsposition. Ansonsten wurde den gut gezählten 21‘800 Zuschauern im Kühlschrank Wankdorf wenig Erwärmendes gezeigt.

Auch wenn der klare Leader der Super League auf ein schwächelndes Lugano traf, war die Partie keineswegs ein Selbstläufer. Ungenauigkeiten im Mittelfeld und fehlende Ideen in der Zone vor dem gegnerischen Tor waren die Hauptverantwortlichen für einer an Höhepunkten armen Partie.

Lange hatten die Gelbschwarzen den Gegner im Griff, einzig der ex-Berner Alexander Gerndt war ein Gefahrenherd. Er hebelte mit einem genialen Pass auf Carlinhos Junior die gesamte YB-Verteidigung aus, wodurch der Brasilianer alleine vor von Ballmoos auftauchte; sein Lob war allerdings die falsche Entscheidung, der YB-Goalie hatte keine grösseren Probleme damit.

Die nächste gefährliche Szene vor dem YB-Tor ging wiederum von Gerndt aus: der Schwede durfte aus 18 Metern einen (hart gepfiffenen) Freistoss treten. Sein Ball wurde glücklicherweise von der Mauer abgelenkt, dieser Schuss wäre sehr schwierig zu halten gewesen. Auch YB hatte seinen Aktivposten: Roger Assalé wirbelte im gegnerischen Strafraum, hatte mit seinen Abschlüssen aber genauso wenig Glück.

Versuchten die Luganesi in der ersten Hälfte noch etwas mitzuspielen, standen sie in den zweiten 45 Minuten doch deutlich weiter zurück. Fabio Celestini schien sich einen Punkt in Bern ermauern zu wollen. Und lange schien dieser Plan auch aufzugehen, Da Costa war ähnlich beschäftigungslos wie sein Gegenüber von Ballmoos.

Bis das Heimteam seine starken zehn Minuten auspackte: endlich wurden die Angriffe mit einer gewissen Konsequenz vorgetragen, endlich wurden die Bälle scharf vors Tor gebracht, endlich wurde der Abschluss gesucht. Als Sulejmani dann mit Tempo in den Lugano-Strafraum vorstossen konnte und von Daprelà mit einem Body-Check abgeräumt wurde, wäre ein Penalty die einzig richtige Entscheidung gewesen, doch Schiedsrichter Klossners Pfeife blieb stumm. Als wenig später Sanogo von Sabbatini von den Beinen geholt wurde, kam der Pfiff. Und damit Sulejmanis Zauberfuss, der zum verdienten Berner Sieg traf.

Die Hauptprobe für das Gastspiel im Old Traffort ist damit resultatmässig geglückt. Allerdings mit einem hohen Preis: Guillaume Hoarau musste zur Pause aufgrund einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden, leider wird der Franzose damit mindestens die Champions League Partie in Manchester verpassen.

von Ballmoos: 5 / dank seiner Parade in der ersten Halbzeit steht hinten die 0
Mbabu: 4,5 / hinten gut, nach vorne auch schon mit mehr Einfluss
von Bergen: 4,5 / hatte hinten alles im Griff, wurde aber auch nicht gross gefordert
Lauper: 4,5 / lässt zwar Carlinhos Junior ziehen, was zur gefährlichen Lugano-Chance führte, aber sonst fehlerlos
Benito: 4 / nicht immer ganz stilsicher
Sulejmani: 5 / ein Aktivposten, und dieses linke Füsschen…
Sow: 4,5 / mit weniger Einfluss aufs Spiel als auch schon
Sanogo: 5 / der dominante Mann im Mittelfeld
Fassnacht: 4 / bemüht, aber unglücklich kämpfend
Assalé: 4,5 / auch er ein Aktivposten, mit Pech im Abschluss
Hoarau: 4 / war in den ersten 45 Minuten zu wenig ins Spiel eingebunden, wir hoffen auf schnelle Genesung

Nsame (46‘ für Hoarau): 4 / mit ähnlich wenig Einfluss aufs Spiel wie Hoarau
Ngamaleu (80‘ für Fassnacht) und Aebischer (88‘ für Assalé) zu kurz für eine Bewertung

Vorschau BSC Young Boys – FC Lugano

23. November 2018 um 16:05 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Lange zwei Wochen Natipause, einen Monat seit dem letzten YB Heimspiel im Wankdorf. Doch morgen Samstag ist es endlich wieder soweit – Runde 15 im Kampf um die Titelverteidigung.

Auch wenn sechs Spieler des Fanionteams für ihre A-Nationalmannschaften im Einsatz standen, so tat der Mannschaft, die zuletzt ihre mentale und physische Müdigkeit nicht mehr verheimlichen konnte, allemal gut. Mohamed Ali Camara mit Guinea und Roger Assalé mit der Elfenbeinküste traten gar in der Afrika-Cup-Qualifikation gegeneinander an, doch sassen sie dabei beide über 90 Minuten auf der Ersatzbank. Anders die Schweizer Nationalspieler von YB die langsam aber sicher auch in der Nationalelf einen dicken gelben Farbtupfer hinterlassen. Standen doch nicht weniger als vier aktuelle und zwei ehemalige «Berner» im Aufgebot. Hier herauszustreichen gilt sicher der erste Einsatz von Loris Benito aber natürlich auch die super Leistung von Kevin Mbabu, der beim Sieg gegen die aktuelle Weltnummer Eins, einer der Besten war.

Zurück in die hiesige Meisterschaft. Die Young Boys führen die Tabelle souverän mit 14 Punkten Vorsprung an, doch wie auch schon im letzten Jahr werden die Beine zur Winterpause schwerer und schwerer und es mag der schwindenden Konzentrationsfähigkeit schuldig sein, dass das eine oder andere Zuspiel nicht wie zu Beginn der Saison seinen Abnehmer findet. Es gilt nun also in den letzten 4 Meisterschaftsspielen bis zur Winterpause noch einmal auf die Zähne zu beissen und die Pace hochzuhalten.

Der morgige Gegner FC Lugano steckt trotz gutem siebten Tabellenrang in einer kleinen Resultatkrise. Verlor man doch vier der letzten sieben Spiele und vermochte nur deren zwei zu gewinnen. Dies obwohl oder gerade, weil (der Tessiner CC) Renzetti Anfang Oktober den Jungtrainer Abascal durch Celestini ersetzte, wobei es auch dem ehemaligen Trainer von Lausanne Sport nicht gelang, aus den 18 Neuzugänge ein erfolgreiches Team zu formen. Während die Tormaschine Janko noch nicht auf Touren kam vermochte unser guter Freund Alex Gerndt sporadisch Glanzpunkte zu setzen, musste aber zuletzt seinem Sturmpartner Botani den Vortritt lassen.

Die Young Boys haben ihre fünf letzten Begegnungen gegen die Luganesi für sich entscheiden können und alles andere als ein erneuter Sieg wäre eine Überraschung. Gerry Seoane kann mit Ausnahme der Verletzten Wüthrich und Lotomba aus dem Vollen schöpfen und wird die stärkste Elf nominieren. Nach der zweiwöchigen Pause gilt es auch in Hinblick auf die ausstehenden zwei Champions League Spiele, die YB Maschine schnellstmöglich wieder auf Temperatur zu bringen. Dies gelingt aus unserer optimistischen Sicht ohne Probleme und resümiert in einem klaren 3:0 Sieg. Torschützen: Assalé, Hoarau, Sulejmani.