Vorschau: YB – Vaduz

Peinlich! Wie jedes Jahr schafft es YB nicht, international etwas zu reissen. Nur der FCB kann die Schweiz in Europa würdig vertreten – da können die Emporkömmlinge aus der Bundesstadt einpacken. Meister-Hattrick hin oder her.

Hmm… In diesem Jahr wird das eher schwierig für die Sforza-Truppe vom Rheinknie. Gegen Sofia ist Endstation – dafür dürfen die Bulgaren gleich nochmals in der Schweiz antreten. ZSKA stösst aus Topf 4 in die YB-Gruppe, neben den Rumänen aus Cluj und dem AS Rom aus der ewigen Stadt.

Richtig gelesen: YB spielt in einer europäischen Gruppenphase. Zum achten Mal in zehn Jahren. Dies nur am Rande. Und als Hinweis darauf, dass neben dem FCB auch YB regelmässig europäisch punktet.

Apropos Auftritte gegen Mannschaften aus dem Ausland: Am Sonntag gastiert Aufsteiger Vaduz im Wankdorf. Die Ländle-Kicker sind mit zwei guten Leistungen gestartet, holten in Basel einen Punkt (zählt der eigentlich auch in die Koeffizient-Rechnung?) und verloren gegen den FCSG unglücklich mit 0:1.

Meister YB ist zuhause natürlich Favorit und darf erstmals wieder vor mehr als 1000 Fans auflaufen. Gelb-Schwarz erwartet rund 13-15’000 Matchbesucher, die sich an ein schulheft-dickes Schutzkonzept halten müssen. Allen Vorschriften zum Trotz: Endlich wieder Stadion!

Nach dem 0:0 in Sion gilt es, den zweiten Saisonsieg einzufahren. Trotz der Verletzung von Michel Aebischer und dem fraglichen Christopher Martins müsste YB genügend Qualität auf den Platz bringen, um sich den zweiten Heimerfolg zu sichern. Zumal das Mini-Knötchen von Jean-Pierre Nsame am Donnerstag erfolgreich geplatzt ist.

Vor David von Ballmoos erwarten wir gegen die Standard-Experten aus dem Fürstentum die «Turm-Defensive» mit Ali und Zesiger. Aussen verteidigen der überzeugende Top-Zuzug Hefti sowie Lefort, der Garcia ersetzt. Das Zentrum bilden Captain Lustenberger und Vincent Sierro, in der Offensive sorgen Fassnacht, Moumi, Nsame und Elia für die Musik.

Das reicht für einen klaren 4:0-Heimsieg gegen Vaduz. Die Tore erzielen Nsame und Moumi, sowie die eingewechselten Gaudino und Siebatcheu.

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