Vorschau FC St. Gallen – BSC YB

11. November 2018 um 12:14 von Questra in der Kategorie Matchvorschau, Vorschau, YB

Wir sind froh, haben die Young Boys einen Gymnastik-Trainer, der schaut, dass ihre Muskeln und Bänder beweglich genug sind. Denn der Spagat, den die Berner diese Tage wieder machen müssen, ist enorm: Meisterschaft, Cup, Meisterschaft, Champions-League, Meisterschaft… für jedes Spiel die nötige Konzentration, die richtige Vorbereitung, die erwartete Leistung abrufen zu können, ist richtig schwierig. Umso beeindruckender ist die anscheinende Selbstverständlichkeit, mit welcher der Leader der Super League seine Aufgaben wahrnimmt.

Auch der Spielplan spricht nicht für die Berner: es ist das vierte Spiel in Serie, welches Auswärts ausgetragen wird, Wettbewerbsübergreifend. Es waren anstrengende Wochen mit vielen Spielen. Und nach dem vollen Spielplan, diesen sogenannten englischen Wochen, kommt die Natipause sicher genau richtig. Erst steht aber das letzte Auswärtsspiel dieser langen Serie an. Es geht gegen den FC St. Gallen im Kybunpark darum, den Vorsprung auf die Konkurrenz weiter auszubauen.

Es ist nicht so, dass der FCSG der Angstgegner der Berner wäre; in den letzten fünf Spielen resultierten vier Siege, zuletzt gab es Ende September zu Hause ein überzeugendes 2:0 in welchem man nicht überragend spielte, aber den Gegner jederzeit im Griff hatte. Es war auch das Startelf-Debut eines gewissen Sandro Laupers, der sich seither als Nummer zwei in der Innenverteidigung etablieren konnte. Trotzdem müssen die Berner erneut ihre Leistung abrufen, in St. Gallen wird einem der Sieg normalerweise nicht einfach so geschenkt.

Peter Zeidler steht für einen schnellen, offensiven, attraktiven Fussball. Auch wenn der Trainer der Grünweissen selbst den heutigen Gegner als „die aktuell beste Schweizer Mannschaft“ bezeichnet, wird er sich kaum mit einer ehrvollen Niederlage zufrieden geben. Und auch die St. Galler wissen, dass in den letzten Spielen die Defensive nicht immer glänzte und dass die Berner eine kräfteraubende, schwierige Partie in Spanien in den Beinen haben.

Aber der Kader der Gelbschwarzen ist gross und vor allem stark genug besetzt, um auch mit dieser Hypothek umzugehen. Interessant wird darum sein, wie Gerry Seoane aufstellen wird. Wir vermuten, dass nicht jeder der Ü30-Spieler in der Startelf steht und erwarten im Sturm Nsame statt Hoarau. Ebenfalls denken wir, dass Camara neben Lauper die Innenverteidigung bilden wird. So gibt es vor der Pause noch einmal drei tolle Punkte, wobei Nsame und Fassnacht die Tore für den 2:0 Sieg des Meisters erzielen.

Vorschau FC Valencia – BSC YB

7. November 2018 um 13:16 von Questra in der Kategorie Matchvorschau, Vorschau, YB

Feiner Sand zwischen den Zehen, das lauwarme Mittelmeer auf der Haut, Tapas auf den Tischen, dazu Rioja in den Gläsern… Alternativ Shoppingtrips in der wunderschönen Altstadt, ein Besuch im eindrucksvollen Opernhaus Valencias… Nein, für all das werden die Young Boys keine Zeit haben: wenn die Berner heute Abend an Spaniens Mittelmeerküste gegen den FC Valencia in die Rückrunde der Champions-League starten, geht es einzig und allein um Punkte.

Nach dem starken Heimspiel, in dem die Berner mehr fürs Spiel gemacht haben, die besseren Chancen hatten, mutiger und vor allem besser spielten als die Spanier, wird es heute Auswärts darum gehen, diese Leistung zu bestätigen. Können die Gelbschwarzen ihre Chancen besser nutzen als noch vor zwei Wochen, könnte tatsächlich der erste Sieg im besten Wettbewerb des Clubfussballs winken. 

Ein grosser Vorteil für den Schweizer Vertreter wird definitiv der Druck sein: dieser liegt einzig und allein auf den Schultern der Spanier. Wurden die Schweizer als Punktelieferant dieser Hammergruppe angesehen, haben sie in zwei von den bisher drei Partien gezeigt, dass dem absolut nicht der Fall ist. An einem guten Tag kann die Mannschaft von Seoane auch mit den Grossen des Weltfussballs mithalten. Und sollten die Spanier heute nicht gewinnen, sind die Berner mindestens im Kampf um Platz drei schon leicht im Vorteil.

Eindrücklich ist die Offensive der Berner: die Torproduktion hat Ausmasse angenommen, die selbst den grössten Optimisten überraschen dürften. Dass in den letzten Spielen aber die Defensive nicht immer sattelfest gewesen ist, dürfte aber auch von der letzten Fledermaus in Valencia registriert worden sein.

Trotzdem glauben wir an den ersten Sieg in der Champions-League für die Berner Jungs, auch wenn dieser geschichtsträchtige Moment auswärts und nicht im heimischen Wankdorf stattfinden sollte. Da Seoane aus den Vollen schöpfen kann, erwarten wir im Vergleich zum GC-Spiel keine Änderung in der Startformation. Fussballgott Hoarau und Edeltechniker Sulejmani werden die Treffer zum 2:1 Erfolg in Valencia beisteuern und die mitgereisten Fans in Ekstase versetzen.

Vorschau: Stade Nyonnais – BSC Young Boys

31. Oktober 2018 um 16:44 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Kaum erholt von der grossartigen Aufholjagd gegen Sion, geht es heute schon wieder weiter. Der Meister reist ins Waadtland und trifft im Cup auf Stade Nyonnais. Nach den Partien gegen Biel und Schaffhausen ist YB auch heute Favorit – doch auf ein weiteres 3:2 n.V. möchten eigentlich alle verzichten.

Bislang ist die Berner Cupgeschichte 2018 eine spektakuläre – aber auch eine glückliche. In beiden bisherigen Runden steht YB phasenweise mit mindestens einem Bein vor dem Out. Sowohl in Biel, als auch in Schaffhausen retten den Meister «Last-Second-Treffer» vor dem Penaltyschiessen.

Doch aufgepasst: Auch Stade Nyonnais ist kein Freilos. Das Team aus der Promotion League steht in der Tabelle auf Rang vier und verfügt über einige Spieler, die bereits in den höchsten Schweizer League Erfahrungen gesammelt haben. Goalie João Barroca (Servette), Fabrizio Zambrella, Ishmael Yartey, Marco Delley und Ridge Mobulu, um nur einige zu nennen.

Im Cup überzeugte das Team von Trainer Dragani bisher: Gegen den von Weltfussballlegende Bidu Zaugg gesportcheften FC Solothurn gabs ein solides 2:0. Rekordcupsieger und Fanmagnet GC wurde mit 3:1 aus dem Wettbewerb gekegelt. Die Westschweizer wissen also wie es geht und werden «dank» YBs Cuphistorie an die Sensation glauben.

Die voraussichtlich wieder in grau gekleideten Berner dürften in der Startaufstellung wieder ein paar Veränderungen vornehmen. Gerry Seoane, Trainergott in spe, wird einige Rotationen aus dem Sionspiel rückgängig machen und mit einer starken Elf in den Ring steigen. Vor Goalie Wölfli hoffen wir auf einen wiedergenesenen Capitano Von Bergen neben Ali Camara, flankiert von Mbabu und Benito. Im Zentrum könnte Lauper neben Sanogo auflaufen und auch die Matchwinner Hoarau und Sulejmani dürften von Anfang an auf dem Platz stehen.

Wir verzichten auf einen 3:2-Tipp und glauben an ein klares 4:0 für YB. Die Tore erzielen Hoarau (2), Assalé und der eingewechselte Nsame.

Vorschau BSC YB – FC Valencia

23. Oktober 2018 um 11:46 von Questra in der Kategorie Matchvorschau, Vorschau, YB

Wir befinden uns wieder einmal in intensiven YB-Wochen mit Spielen in Liga, Cup und Champions-League. Da kann es auch dem besten Blog passieren, dass ein Spiel auf der Zeitachse vom nächsten überholt wird; wir geloben Besserung.

Im Letzigrund funktionierte bei YB nicht alles wunschgemäss und manches muss heute Abend klar besser werden. Immerhin, Moral zeigte der Schweizer Championsleague Vertreter im Spitzenkampf vom vergangenen Samstag gleich mehrfach. Nach doppeltem Zweitore-Rückstand auswärts doch noch zu einem Punkt zu kommen, verdient Respekt.

Es ist Moral, welche die Berner im ersten „Finalspiel“ um Rang 3 heute Dienstag unbedingt brauchen können. Im zweiten Heimspiel in der Königsklasse, muss YB den ersten Champions-League Torschützen der Vereinsgeschichte finden. Nach guter Leistung gegen Manchester United im ersten Heimspiel, gastiert mit Valencia ein weiterer bekannter europäischer Spitzenclub in Bern. Die Spanier spielten sich letzte Saison in der Primera Division unter die Top-Vier. Allein das zeigt, gegen was für ein Kaliber hier die Gelbschwarzen anzutreten haben. Wollen die Berner auch im Jahr 2019 europäisch noch in einem Wettbewerb vertreten sein, ist ein Sieg dennoch Pflicht.

Nur das Gleiche gilt auch für Valencia: nach einer Niederlage, notabene in numerischer Überzahl, gegen Juventus Turin zuhause und einem erkämpften Unentschieden auswärts gegen Manchester United, gilt es auch für Valencia im dritten Gruppenspiel ernst; wollen sie international sicher weiter und mindestens in der Europa-League dabei sein, müssen sie gegen die Schweizer zweimal gewinnen.

Gespannt darf man sein, wie YB-Trainer Seoane aufstellen wird. Da Camara Rot-gesperrt fehlen wird, steht der Chef an der Seitenlinie vor der Entscheidung, ob er dem Formstarken Lauper oder dem etwas Routinierteren Wüthrich das Vertrauen schenken wird. Nach von Ballmoos Verletzung im Spitzenkampf ist bereits jetzt klar, dass Marco Wölfli zu seinem Debut in der Königsklasse kommen wird. Dass die Torhüter-Legende deswegen eine schlaflose Nacht hat, wäre maximal seinen Kindern geschuldet. Wer schon in der Nationalmannschaft gespielt hat, musss sich vor einem Auftritt in der Champions League sicher nicht fürchten. Im Sturm hat YB ein wahres Luxusproblem, stehen doch gleich mehrere Top-Spieler im Kader. Hier stellt sich die Frage, in welcher taktischer Formation Seoane seine Mannen aufs Feld schicken wird. Denkbar ist das bekannte 4-4-2, aber auch ein 4-4-1-1 wäre eine interessante Option.

Egal, wen der Halbspanier aufstellt: Wir glauben an unsere Mannschaft und sind uns sicher, dass die Tor- und Punkteflaute ihr Ende finden. Die Tore von Sulejmani und Hoarau werden wieder Wind in die gelbschwarzen Segel bringen und dank des überragenden Wölflis, der gleich mehrmals in Extremis retten wird, dürfen die Berner den ersten Sieg feiern. Das 2:1 wird der Grundstein sein für einen Platz in den Top-3 in dieser Hammergruppe.

 

Vorschau: FC Zürich – BSC Young Boys

20. Oktober 2018 um 12:28 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Nach zwei langen Wochen geht es endlich wieder weiter in der Super League. Die Young Boys sind am Samstag zu Gast im Letzigrund und treten abermals im Spitzenkampf gegen den zweitplatzierten an – in diesem Fall gegen den FC Zürich.

Wenn sich der Zürcher Trainer Ludovic Magnin nicht gerade über die Unparteiischen enerviert, die Spielunterlage vorschiebt, um allfällige Niederlagen zu erklären, das Verhalten von Michi Frey kommentiert oder den Spielplan kritisiert, lässt er seinen FCZ durchaus erfolgreich Fussball spielen. In der Meisterschaft liegt man 11 Punkte hinter dem heutigen Gegner und aktuellen Schweizer Meister auf Platz 2 und in Europa ist man gar, nach zwei Spielen und vor dem Highlight gegen Bayer Leverkusen, noch ungeschlagen.

Der ehemalige Nationalmannschaftsverteidiger lässt meist aus einer sicheren Defensive herausspielen und zählt vorne auf die formstarken Offensivspieler Kololli, Odey und Winter. Obwohl der erstgenannte durchaus imstande wäre, einem Ball hinterher von einer Brücke in die Tiefe zu springen, weiss der Kosovare ganz genau wo das Tor steht. Der ex Young Boy ist wettbewerbsübergreifend, mit 5 Toren und 3 Assists, bester Skorer seiner Mannschaft.

YB hat bis auf das kleine Unglück gegen den FC Luzern, einen beinahe makellosen Saisonstart hingelegt. Man gewann die ersten neun Meisterschaftsspiele, schoss am meisten Tore und Dävu musste von allen Torhütern am Wenigsten hinter sich greifen. Von der Stärke der Hauptstädter konnten sich die Zürcher bereits in der dritten Spielrunde ein Bild malen und nun also wollen die Berner dem FCZ ein zweites Mal an den Kragen. Schliesslich wollen sie beweisen, dass das Team aus der unnötigen 2:3 Niederlage gelernt und den Schuss vor den Bug verstanden hat.

Kevin Mbabu und Gregy Wüthrich kommen von ihrer Verletzungspause zurück. Der im letzten Spiel gelbgesperrte Sekou Sanogo steht auch wieder zur Verfügung und alle 9 Spieler, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren, sind sicher und gesund wieder in Bern gelandet – so kann Gerry Seoane morgen beinahe aus dem Vollen schöpfen. Einzig Jordan Lotomba benötigt noch etwas Zeit und Regeneration. Es gilt gegen den FC Zürich da weiterzumachen wo man vor dem Spiel 9 aufgehört hat. Heisst, mit Power, Geschwindigkeit und glänzender Technik einen Sieg einfahren. Mit Mbabu kehrt die Geschwindigkeit zurück auf die rechte Seite, Sanogo beherrscht das Mittelfeld mit seiner Power und Miralem Sulejmani wird die Standards wieder gefährlich vors gegnerische Tor zirkeln. Im Letzi wird YB dem Gegner Knoten in die Beine spielen, die Defensive durcheinanderwirbeln, kaum Chancen zulassen und am Ende diskussionslos mit 3:0 gewinnen. Torschützen: Hoarau, Assalé und Fassnacht.

 

 

 

 

Vorschau BSC Young Boys – FC Luzern

6. Oktober 2018 um 15:52 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Nach einem Viertel der Meisterschaft führen die Young Boys die Tabelle verlustpunktlos mit 12 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten FC Zürich an. Gegen die Berner ist in der heimischen Liga zurzeit kein Kraut gewachsen. Der FC Luzern vermochte zwar im ersten Aufeinandertreffen den Gelbschwarzen das erste Gegentor einzuschenken aber ernsthaft in Bedrängnis brachten uns die Leuchtenstädter auch nicht.

Im Gegensatz zum souveränen Tabellenführer starteten die Luzerner eher dürftig in die Saison. Aus den 9 gespielten Runden resultierten nur gerade 9 Punkte, wobei das Team von René Weiler zuletzt 3 Spiele in Folge verlor und bis auf Rang 8 abrutschte.

Auf der anderen Seite der Tabelle steht der amtierende Schweizer Meister mit dem Punktemaximum und einem Torverhältnis von 32:6 Treffern. Egal wer von Gerry Seoane jeweils aufgestellt wird vermag zu überzeugen. 10 verschiedene Spieler trafen bisher und 5-mal spielte man zu Null. Es sind dies eindrückliche Daten und niemand traut dem heutigen Gast zu etwas an der Dominanz von YB zu ändern.

Aber hier liegt die Gefahr begraben. Erst gerade zurück von der Champions League gilt es den Fokus wieder auf das heimische Schaffen und auf das Hauptgeschäft zu richten. Die Offensivabteilung des FC Luzern ist durchaus in der Lage uns weh zu tun und Schürpf, Eleke, Demashaj und Juric warten nur darauf ihre Scorer Werte weiter zu erhöhen.

Die Berner müssen heute um 19 Uhr auf den gesperrten Sékou Sanogo und wohl auch auf den erkrankten Miralem Sulejmani verzichten. Zudem fehlen weiterhin die Verteidiger Kevin Mbabu, Gregy Wüthrich und Jordan Lotomba. Dies ergibt für unseren Coach die Möglichkeit ein weiteres Mal zu rotieren und neue Kräfte aufzustellen. Sandro Lauper dürfte neben Capitano Steve Von Bergen auflaufen und wieder unter Beweis stellen, über was für einen exzellenten Ersten Pass er verfügt. Das Mittelfeld wird durch die Youngsters Michel Aebischer und Djibril Sow organisiert, während Christian Fassnacht und Moumi Ngamaleu die Flügelzangen mimen. Im Sturm starten Assalé und Nsame.

So bauen die Young Boys die bereits eindrückliche Siegesserie weiter aus und schicken den FC Luzern nach Toren von Nsame, Assalé, Fassnacht und Hoarau mit 4:1 nach Hause.

 

Vorschau BSC YB – FC St. Gallen

26. September 2018 um 11:37 von Questra in der Kategorie Matchvorschau, Vorschau, YB

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Die Berner spielen in der Champions League gegen hochkarätige Gegner, was sie nicht daran hindert, in der heimischen Meisterschaft das Mass aller Dinge zu sein.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Obwohl man gegen Manchester United verloren hat, die Spielweise, der Mut, waren unglaublich. Und keine vier Tage später gegen Basel noch einen draufzulegen, beweist, wie charakterstark das Team ist und wie perfekt es Trainer Seoane versteht, die Mannschaft einzustellen.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Es ist geniales Fussballwetter, nicht zu warm, nicht zu kalt; die unerreichte Abendstimmung in Bern sorgt dafür, dass selbst das zähste Lederherz weich wird. Und wir spielen in Bern.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Es ist das dritte Heimspiel innert einer Woche; zwei davon waren Spektakel pur, auch wenn wir mit dem einen Resultat nicht ganz glücklich waren, happy über das Gezeigte waren wir aber mindestens.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Die Stimmung im Stadion war gegen Manchester United unglaublich. Und auch gegen Basel gab es pure Hühnerhaut-Momente.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte wurde egalisiert. Und im Spiel heute Abend bietet sich die Möglichkeit, den achten Sieg in Folge in der Meisterschaft aneinander zu reihen.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Der Kader der Gelbschwarzen ist in der Super League unerreicht. Kein Sportchef hat ein geileres Team zusammengestellt, kein anderer Trainer in der Schweiz hat einen Spieler in seinen Reihen, der bei uns einen Stammplatz hätte.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Das Wankdorf ist nicht bloss eine uneinnehmbare Festung, durch das Gezeigte auf dem Rasen ist es derzeit das Versailles der Schweiz.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Die Mannschaft sprüht vor Energie, Spielwitz, Überzeugung und dem unbedingten Drang, noch besser zu werden. Es steht 5:0 gegen den FC Basel? Zu wenig! Die Jungs wollen mehr. Diese Mentalität hat man bei YB in diesem Jahrtausend noch nie gesehen.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Der beste Einzelspieler fällt verletzt aus? Kein Problem! Sein Ersatz ist bereit und macht seine Sache tadellos; auch die Einwechselspieler sind ausserordentlich in Bern.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Und was für ein Scheiss, wenn man als Aussenseiter nach Bern reisen muss. Wir sind sicher, dass YB auch heute unbedingt gewinnen will und wird. Trotz leicht ausgedünntem Aufgebot, wird der achte Sieg in Folge eingefahren. Dank Toren von Nsame, der den geschonten Hoarau vertritt, Assalé, Ngamaleu und Fassnacht, werden die Ostschweizer mit einer 4:1 Packung heimgeschickt.

 

Vorschau: BSC Young Boys – FC Basel

22. September 2018 um 15:32 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

 Ja, das war eine starke erste Halbzeit. Nein, das war niemals ein Handspiel und ja, es war Champions League aber all dies interessiert bereits Heute niemanden mehr, denn es gilt den Fokus auf die Meisterschaft zu legen – Back to daily business!

Der Schweizer Meister trifft ein erstes Mal auf den FC Basel. Der entthronte Serienmeister hatte im Gegensatz zu den Young Boys einen eher verhaltenen Saisonstart. Während sich die Berner bereits wieder in Topform präsentieren und bis zum Spiel vom Mittwoch alle Gegner besiegen konnten, scheiterten die Bebbis im Europacup und konnten in der Super League nur die Begegnungen gegen GC und Sion zu Hause für sich entscheiden.

Die Zeichen haben sich geändert und so geht YB morgen als klarer Favorit in die Partie und es mag ein Vorteil sein, dass gleich ein Meisterschaftsmitfavorit als nächster Gegner ansteht, denn so dürfte der Mannschaft die Umstellung von Champions League zur hiesigen Competition nicht allzu schwerfallen. Erst recht nicht da das Wankdorf erneut gut gefüllt sein wird und so ein weiteres Fussballfest erwartet wird.

Trotz englischer Wochen wird sich Gerry gut überlegen müssen, wie stark er rotieren muss und kann. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Wüthrich und Sow ergeben sich bereits zwei Möglichkeiten zur Änderung. Bertone und Camara, der Gregy bereits gegen Manchester United mehr als würdig vertreten hat, werden wohl zum Handkuss kommen. Weiter könnten wir uns den formstarken Moumi Ngamaleu gut anstelle von Fassnacht vorstellen, welcher zuletzt etwas glücklos kämpfte und als Variante 1B mit Nsame auf der Bank platznehmen würde.

Die Gelbschwarzen werden die Gäste schwindelig spielen. Mbabu und Benito werden genügend Räume finden um ihre Kilometer abzuspulen, Sanogo wird die Zweikämpfe wieder für sich entscheiden und Assalé, Sulejmani und Hoarau die Hintermannschaft vom Rhein vor unlösbare Aufgaben stellen. Die letztgenannten treffen alle zu einem souveränen 3:0 Heimsieg.

 

Aufstellung gg Basel

Vorschau FC Sion – BSC Young Boys

1. September 2018 um 12:34 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Juventus Turin, Manchester United, Valencia! YB hat uns die Sterne vom Himmel geholt und führt uns in den Olymp des Fussballs. Keine Hürde zu hoch, kein Gegner zu stark, kein Rückstand zu gross – nichts scheint unmöglich im Jahr 2018. Die Meistermannschaft wird auseinanderbrechen, hei si gseit. Fassnacht, Mbabu, Assalé, Sanogo, Sow, Nuhu alle würden sie verkauft, hei si gseit. Gerry, das Trainer Greenhorn, ist nie in der Lage europäisch zu reüssieren, hei si gseit und überhaupt YB bleibt YB, hei si gseit. Und jetzt? Die Realität heisst: Cristiano Ronaldo, Old Trafford, der grössenwahnsinnige Mourinho und die malerische Hafenstadt Valencia. Alles kam anders und alle mit Ausnahme Nuhu sind sie noch da. YB macht glücklech, hei mir gseit!

Während wir Berner die Erfolge unserer Mannschaft geniessen und zelebrieren, während der gemeine Fan zwischen all den Feierlichkeiten die Ferien den Auswärtsspielen der Champions League anpasst, Flüge und mögliche Hotels checkt und sich Europapokal Reisegruppen bilden, gilt der Fokus unserer gelbschwarzen Helden der hiesigen Meisterschaft und somit dem Spiel gegen den FC Sion.

Lange ists her als das Tourbillon für YB als uneinnehmbare Festung galt und es in 22 Jahren nicht gelang ein Spiel im Wallis zu gewinnen. Viel Wasser ist seither die Aare runtergeflossen und wie erwähnt hat sich seither so einiges geändert. Zumindest bei uns. Die Ruhe im Vorstand, das seriöse und akribische Arbeiten des Staffs und die professionelle und leidenschaftliche Einstellung der Mannschaft hebt uns deutlich vom Chaosklub aus dem Wallis ab und so gingen die Berner in den letzten sieben Aufeinandertreffen immer als Sieger vom Feld.

Es blieb einmal mehr kaum ein Stein auf dem anderen beim FC CC. Die ehemaligen YB Spieler Zverotic, Schneuwly und Pinga sind nur drei der rund ein Dutzend Abgängen, welche mindestens ebenso vielen Zugängen gegenüberstehen. Der Bekannteste Neuzugang ist sicherlich Alex Song. Einmal mehr ist es Constantin gelungen mit dem ehemaligen Arsenal und Barca Star ein fussballerisches Schwergewicht in die Schweizer Super League zu holen. Es ist aber leider auch bei ihm zu bezweifeln, dass er den Traditionsverein auf längere Zeit vorwärts bringt. Zu wünschen wäre dies dem Berner Maurizio Jacobacci, dessen Vertrag in der Meisterschaftspause mit einigen Nebengeräuschen bis Ende Saison 2018/19 verlängert wurde. Mit 6 Punkten aus den ersten 5 Spielen war der Saisonstart der Walliser natürlich unter den Erwartungen ihres Präsidenten, was er seinen Coach über diverse Medien auch wissen lässt. Ob sich dies nach dem Spiel gegen den amtierenden Schweizer Meister ändern wird? Wir wollen es nicht hoffen.

YB schwebt auf Wolke 7 und da nach Runde 6 eine Nationalmannschaftspause folgt, kann Gerry auch bei der Aufstellung beinahe aus dem vollen schöpfen und ist nicht gezwungen auf Teufel komm raus zu rotieren. Lotomba und Lauper fehlen wie zuletzt. Auch Zauberfuss Miralem Sulejmani, der seine Hirnerschütterung auskurieren lässt und der angeschlagene Sow werden heute Samstag nicht auflaufen. Trotzdem verfügen wir über genügend Qualität um die Punkte 16, 17 und 18 einzufahren. Wir geben Bertone den Platz neben Sanogo, Assalé kehrt zurück an die Seite von Gui und der formstarke Moumi Ngamaleu rutscht zurück auf den Flügel. Zuguter Letzt geben wir Mohamed Ali Camara die Möglichkeit, anstelle von Gregy, etwas Spielpraxis zu sammeln. Moumi, Assalé und Nsame treffen zum 3:1 Sieg und lassen Bern weiter feiern, hätti gseit!

 

 

 

Vorschau Cup FC Biel-Bienne – BSC YB

17. August 2018 um 10:50 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Vier Spiele, zwölf Punkte. Läuft beim Meister!
Nach dem vielversprechenden Start in die Meisterschaft folgt am Wochenende nun der erste Auftritt im Schweizer Cup. Gegner ist der FC Biel, der sich nach dem Lizenzentzug bis in die 1. Liga zurückgearbeitet hat. Die Seeländer stiegen zuletzt zweimal in Folge auf und holten aus den ersten beiden Partien das Punktemaximum.

Auf dem Papier ist die Ausgangslage klar: YB ist deutlicher Favorit und wird, trotz einiger Rochaden, das Spiel gewinnen müssen. Die Cup-Angst aus den Vorjahren konnte in der letzten Saison eingedämmt werden – auch wenn das «Testspiel» gegen den FC Michi im Feierrausch etwas unterging.

In der kurzen Ägide unter Trainer Gerry Seoane gibt es wenig zu bemängeln. Das Team hat die Meistereuphorie verarbeitet und tritt selbstbewusst und stilsicher auf. Am Stamm aus der Vorsaison hat sich nicht viel verändert, die bisherigen Aufsteiger sind mit Gregy Wüthrich und Moumi Ngamaleu schnell gefunden. Stellt sich die Frage, wie viele Änderungen Seoane im Vergleich zu den ersten Partien vornehmen wird. Es dürften etwas mehr sein, als unter Adi Hütter – aber ganz sicher weniger als beim fortschen Buochs-Massaker.

Für den Meister gibt es im Seeland deutlich mehr zu verlieren als zu gewinnen. Trotzdem haben wir keine Zweifel an einem erfolgreichen Auftritt und einer konzentrierten Leistung. YB gewinnt gegen Biel mit 4:0. Die Tore erzielen Nsame (3) und Bertone. Wir würden folgendermassen aufstellen.

Wölfli – Garcia, Camara, Wüthrich, Benito – Schick, Bertone, Lauper, Fassnacht – Nsame, Ngamaleu