Vorschau: Stade Nyonnais – BSC Young Boys

31. Oktober 2018 um 16:44 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Kaum erholt von der grossartigen Aufholjagd gegen Sion, geht es heute schon wieder weiter. Der Meister reist ins Waadtland und trifft im Cup auf Stade Nyonnais. Nach den Partien gegen Biel und Schaffhausen ist YB auch heute Favorit – doch auf ein weiteres 3:2 n.V. möchten eigentlich alle verzichten.

Bislang ist die Berner Cupgeschichte 2018 eine spektakuläre – aber auch eine glückliche. In beiden bisherigen Runden steht YB phasenweise mit mindestens einem Bein vor dem Out. Sowohl in Biel, als auch in Schaffhausen retten den Meister «Last-Second-Treffer» vor dem Penaltyschiessen.

Doch aufgepasst: Auch Stade Nyonnais ist kein Freilos. Das Team aus der Promotion League steht in der Tabelle auf Rang vier und verfügt über einige Spieler, die bereits in den höchsten Schweizer League Erfahrungen gesammelt haben. Goalie João Barroca (Servette), Fabrizio Zambrella, Ishmael Yartey, Marco Delley und Ridge Mobulu, um nur einige zu nennen.

Im Cup überzeugte das Team von Trainer Dragani bisher: Gegen den von Weltfussballlegende Bidu Zaugg gesportcheften FC Solothurn gabs ein solides 2:0. Rekordcupsieger und Fanmagnet GC wurde mit 3:1 aus dem Wettbewerb gekegelt. Die Westschweizer wissen also wie es geht und werden «dank» YBs Cuphistorie an die Sensation glauben.

Die voraussichtlich wieder in grau gekleideten Berner dürften in der Startaufstellung wieder ein paar Veränderungen vornehmen. Gerry Seoane, Trainergott in spe, wird einige Rotationen aus dem Sionspiel rückgängig machen und mit einer starken Elf in den Ring steigen. Vor Goalie Wölfli hoffen wir auf einen wiedergenesenen Capitano Von Bergen neben Ali Camara, flankiert von Mbabu und Benito. Im Zentrum könnte Lauper neben Sanogo auflaufen und auch die Matchwinner Hoarau und Sulejmani dürften von Anfang an auf dem Platz stehen.

Wir verzichten auf einen 3:2-Tipp und glauben an ein klares 4:0 für YB. Die Tore erzielen Hoarau (2), Assalé und der eingewechselte Nsame.

Vorschau BSC YB – FC Valencia

23. Oktober 2018 um 11:46 von Questra in der Kategorie Matchvorschau, Vorschau, YB

Wir befinden uns wieder einmal in intensiven YB-Wochen mit Spielen in Liga, Cup und Champions-League. Da kann es auch dem besten Blog passieren, dass ein Spiel auf der Zeitachse vom nächsten überholt wird; wir geloben Besserung.

Im Letzigrund funktionierte bei YB nicht alles wunschgemäss und manches muss heute Abend klar besser werden. Immerhin, Moral zeigte der Schweizer Championsleague Vertreter im Spitzenkampf vom vergangenen Samstag gleich mehrfach. Nach doppeltem Zweitore-Rückstand auswärts doch noch zu einem Punkt zu kommen, verdient Respekt.

Es ist Moral, welche die Berner im ersten „Finalspiel“ um Rang 3 heute Dienstag unbedingt brauchen können. Im zweiten Heimspiel in der Königsklasse, muss YB den ersten Champions-League Torschützen der Vereinsgeschichte finden. Nach guter Leistung gegen Manchester United im ersten Heimspiel, gastiert mit Valencia ein weiterer bekannter europäischer Spitzenclub in Bern. Die Spanier spielten sich letzte Saison in der Primera Division unter die Top-Vier. Allein das zeigt, gegen was für ein Kaliber hier die Gelbschwarzen anzutreten haben. Wollen die Berner auch im Jahr 2019 europäisch noch in einem Wettbewerb vertreten sein, ist ein Sieg dennoch Pflicht.

Nur das Gleiche gilt auch für Valencia: nach einer Niederlage, notabene in numerischer Überzahl, gegen Juventus Turin zuhause und einem erkämpften Unentschieden auswärts gegen Manchester United, gilt es auch für Valencia im dritten Gruppenspiel ernst; wollen sie international sicher weiter und mindestens in der Europa-League dabei sein, müssen sie gegen die Schweizer zweimal gewinnen.

Gespannt darf man sein, wie YB-Trainer Seoane aufstellen wird. Da Camara Rot-gesperrt fehlen wird, steht der Chef an der Seitenlinie vor der Entscheidung, ob er dem Formstarken Lauper oder dem etwas Routinierteren Wüthrich das Vertrauen schenken wird. Nach von Ballmoos Verletzung im Spitzenkampf ist bereits jetzt klar, dass Marco Wölfli zu seinem Debut in der Königsklasse kommen wird. Dass die Torhüter-Legende deswegen eine schlaflose Nacht hat, wäre maximal seinen Kindern geschuldet. Wer schon in der Nationalmannschaft gespielt hat, musss sich vor einem Auftritt in der Champions League sicher nicht fürchten. Im Sturm hat YB ein wahres Luxusproblem, stehen doch gleich mehrere Top-Spieler im Kader. Hier stellt sich die Frage, in welcher taktischer Formation Seoane seine Mannen aufs Feld schicken wird. Denkbar ist das bekannte 4-4-2, aber auch ein 4-4-1-1 wäre eine interessante Option.

Egal, wen der Halbspanier aufstellt: Wir glauben an unsere Mannschaft und sind uns sicher, dass die Tor- und Punkteflaute ihr Ende finden. Die Tore von Sulejmani und Hoarau werden wieder Wind in die gelbschwarzen Segel bringen und dank des überragenden Wölflis, der gleich mehrmals in Extremis retten wird, dürfen die Berner den ersten Sieg feiern. Das 2:1 wird der Grundstein sein für einen Platz in den Top-3 in dieser Hammergruppe.

 

Vorschau: FC Zürich – BSC Young Boys

20. Oktober 2018 um 12:28 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Nach zwei langen Wochen geht es endlich wieder weiter in der Super League. Die Young Boys sind am Samstag zu Gast im Letzigrund und treten abermals im Spitzenkampf gegen den zweitplatzierten an – in diesem Fall gegen den FC Zürich.

Wenn sich der Zürcher Trainer Ludovic Magnin nicht gerade über die Unparteiischen enerviert, die Spielunterlage vorschiebt, um allfällige Niederlagen zu erklären, das Verhalten von Michi Frey kommentiert oder den Spielplan kritisiert, lässt er seinen FCZ durchaus erfolgreich Fussball spielen. In der Meisterschaft liegt man 11 Punkte hinter dem heutigen Gegner und aktuellen Schweizer Meister auf Platz 2 und in Europa ist man gar, nach zwei Spielen und vor dem Highlight gegen Bayer Leverkusen, noch ungeschlagen.

Der ehemalige Nationalmannschaftsverteidiger lässt meist aus einer sicheren Defensive herausspielen und zählt vorne auf die formstarken Offensivspieler Kololli, Odey und Winter. Obwohl der erstgenannte durchaus imstande wäre, einem Ball hinterher von einer Brücke in die Tiefe zu springen, weiss der Kosovare ganz genau wo das Tor steht. Der ex Young Boy ist wettbewerbsübergreifend, mit 5 Toren und 3 Assists, bester Skorer seiner Mannschaft.

YB hat bis auf das kleine Unglück gegen den FC Luzern, einen beinahe makellosen Saisonstart hingelegt. Man gewann die ersten neun Meisterschaftsspiele, schoss am meisten Tore und Dävu musste von allen Torhütern am Wenigsten hinter sich greifen. Von der Stärke der Hauptstädter konnten sich die Zürcher bereits in der dritten Spielrunde ein Bild malen und nun also wollen die Berner dem FCZ ein zweites Mal an den Kragen. Schliesslich wollen sie beweisen, dass das Team aus der unnötigen 2:3 Niederlage gelernt und den Schuss vor den Bug verstanden hat.

Kevin Mbabu und Gregy Wüthrich kommen von ihrer Verletzungspause zurück. Der im letzten Spiel gelbgesperrte Sekou Sanogo steht auch wieder zur Verfügung und alle 9 Spieler, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren, sind sicher und gesund wieder in Bern gelandet – so kann Gerry Seoane morgen beinahe aus dem Vollen schöpfen. Einzig Jordan Lotomba benötigt noch etwas Zeit und Regeneration. Es gilt gegen den FC Zürich da weiterzumachen wo man vor dem Spiel 9 aufgehört hat. Heisst, mit Power, Geschwindigkeit und glänzender Technik einen Sieg einfahren. Mit Mbabu kehrt die Geschwindigkeit zurück auf die rechte Seite, Sanogo beherrscht das Mittelfeld mit seiner Power und Miralem Sulejmani wird die Standards wieder gefährlich vors gegnerische Tor zirkeln. Im Letzi wird YB dem Gegner Knoten in die Beine spielen, die Defensive durcheinanderwirbeln, kaum Chancen zulassen und am Ende diskussionslos mit 3:0 gewinnen. Torschützen: Hoarau, Assalé und Fassnacht.

 

 

 

 

Vorschau BSC Young Boys – FC Luzern

6. Oktober 2018 um 15:52 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Nach einem Viertel der Meisterschaft führen die Young Boys die Tabelle verlustpunktlos mit 12 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten FC Zürich an. Gegen die Berner ist in der heimischen Liga zurzeit kein Kraut gewachsen. Der FC Luzern vermochte zwar im ersten Aufeinandertreffen den Gelbschwarzen das erste Gegentor einzuschenken aber ernsthaft in Bedrängnis brachten uns die Leuchtenstädter auch nicht.

Im Gegensatz zum souveränen Tabellenführer starteten die Luzerner eher dürftig in die Saison. Aus den 9 gespielten Runden resultierten nur gerade 9 Punkte, wobei das Team von René Weiler zuletzt 3 Spiele in Folge verlor und bis auf Rang 8 abrutschte.

Auf der anderen Seite der Tabelle steht der amtierende Schweizer Meister mit dem Punktemaximum und einem Torverhältnis von 32:6 Treffern. Egal wer von Gerry Seoane jeweils aufgestellt wird vermag zu überzeugen. 10 verschiedene Spieler trafen bisher und 5-mal spielte man zu Null. Es sind dies eindrückliche Daten und niemand traut dem heutigen Gast zu etwas an der Dominanz von YB zu ändern.

Aber hier liegt die Gefahr begraben. Erst gerade zurück von der Champions League gilt es den Fokus wieder auf das heimische Schaffen und auf das Hauptgeschäft zu richten. Die Offensivabteilung des FC Luzern ist durchaus in der Lage uns weh zu tun und Schürpf, Eleke, Demashaj und Juric warten nur darauf ihre Scorer Werte weiter zu erhöhen.

Die Berner müssen heute um 19 Uhr auf den gesperrten Sékou Sanogo und wohl auch auf den erkrankten Miralem Sulejmani verzichten. Zudem fehlen weiterhin die Verteidiger Kevin Mbabu, Gregy Wüthrich und Jordan Lotomba. Dies ergibt für unseren Coach die Möglichkeit ein weiteres Mal zu rotieren und neue Kräfte aufzustellen. Sandro Lauper dürfte neben Capitano Steve Von Bergen auflaufen und wieder unter Beweis stellen, über was für einen exzellenten Ersten Pass er verfügt. Das Mittelfeld wird durch die Youngsters Michel Aebischer und Djibril Sow organisiert, während Christian Fassnacht und Moumi Ngamaleu die Flügelzangen mimen. Im Sturm starten Assalé und Nsame.

So bauen die Young Boys die bereits eindrückliche Siegesserie weiter aus und schicken den FC Luzern nach Toren von Nsame, Assalé, Fassnacht und Hoarau mit 4:1 nach Hause.

 

Vorschau BSC YB – FC St. Gallen

26. September 2018 um 11:37 von Questra in der Kategorie Matchvorschau, Vorschau, YB

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Die Berner spielen in der Champions League gegen hochkarätige Gegner, was sie nicht daran hindert, in der heimischen Meisterschaft das Mass aller Dinge zu sein.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Obwohl man gegen Manchester United verloren hat, die Spielweise, der Mut, waren unglaublich. Und keine vier Tage später gegen Basel noch einen draufzulegen, beweist, wie charakterstark das Team ist und wie perfekt es Trainer Seoane versteht, die Mannschaft einzustellen.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Es ist geniales Fussballwetter, nicht zu warm, nicht zu kalt; die unerreichte Abendstimmung in Bern sorgt dafür, dass selbst das zähste Lederherz weich wird. Und wir spielen in Bern.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Es ist das dritte Heimspiel innert einer Woche; zwei davon waren Spektakel pur, auch wenn wir mit dem einen Resultat nicht ganz glücklich waren, happy über das Gezeigte waren wir aber mindestens.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Die Stimmung im Stadion war gegen Manchester United unglaublich. Und auch gegen Basel gab es pure Hühnerhaut-Momente.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte wurde egalisiert. Und im Spiel heute Abend bietet sich die Möglichkeit, den achten Sieg in Folge in der Meisterschaft aneinander zu reihen.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Der Kader der Gelbschwarzen ist in der Super League unerreicht. Kein Sportchef hat ein geileres Team zusammengestellt, kein anderer Trainer in der Schweiz hat einen Spieler in seinen Reihen, der bei uns einen Stammplatz hätte.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Das Wankdorf ist nicht bloss eine uneinnehmbare Festung, durch das Gezeigte auf dem Rasen ist es derzeit das Versailles der Schweiz.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Die Mannschaft sprüht vor Energie, Spielwitz, Überzeugung und dem unbedingten Drang, noch besser zu werden. Es steht 5:0 gegen den FC Basel? Zu wenig! Die Jungs wollen mehr. Diese Mentalität hat man bei YB in diesem Jahrtausend noch nie gesehen.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Der beste Einzelspieler fällt verletzt aus? Kein Problem! Sein Ersatz ist bereit und macht seine Sache tadellos; auch die Einwechselspieler sind ausserordentlich in Bern.

Was für eine geile Zeit, YB-Fan zu sein. Und was für ein Scheiss, wenn man als Aussenseiter nach Bern reisen muss. Wir sind sicher, dass YB auch heute unbedingt gewinnen will und wird. Trotz leicht ausgedünntem Aufgebot, wird der achte Sieg in Folge eingefahren. Dank Toren von Nsame, der den geschonten Hoarau vertritt, Assalé, Ngamaleu und Fassnacht, werden die Ostschweizer mit einer 4:1 Packung heimgeschickt.

 

Vorschau: BSC Young Boys – FC Basel

22. September 2018 um 15:32 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

 Ja, das war eine starke erste Halbzeit. Nein, das war niemals ein Handspiel und ja, es war Champions League aber all dies interessiert bereits Heute niemanden mehr, denn es gilt den Fokus auf die Meisterschaft zu legen – Back to daily business!

Der Schweizer Meister trifft ein erstes Mal auf den FC Basel. Der entthronte Serienmeister hatte im Gegensatz zu den Young Boys einen eher verhaltenen Saisonstart. Während sich die Berner bereits wieder in Topform präsentieren und bis zum Spiel vom Mittwoch alle Gegner besiegen konnten, scheiterten die Bebbis im Europacup und konnten in der Super League nur die Begegnungen gegen GC und Sion zu Hause für sich entscheiden.

Die Zeichen haben sich geändert und so geht YB morgen als klarer Favorit in die Partie und es mag ein Vorteil sein, dass gleich ein Meisterschaftsmitfavorit als nächster Gegner ansteht, denn so dürfte der Mannschaft die Umstellung von Champions League zur hiesigen Competition nicht allzu schwerfallen. Erst recht nicht da das Wankdorf erneut gut gefüllt sein wird und so ein weiteres Fussballfest erwartet wird.

Trotz englischer Wochen wird sich Gerry gut überlegen müssen, wie stark er rotieren muss und kann. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Wüthrich und Sow ergeben sich bereits zwei Möglichkeiten zur Änderung. Bertone und Camara, der Gregy bereits gegen Manchester United mehr als würdig vertreten hat, werden wohl zum Handkuss kommen. Weiter könnten wir uns den formstarken Moumi Ngamaleu gut anstelle von Fassnacht vorstellen, welcher zuletzt etwas glücklos kämpfte und als Variante 1B mit Nsame auf der Bank platznehmen würde.

Die Gelbschwarzen werden die Gäste schwindelig spielen. Mbabu und Benito werden genügend Räume finden um ihre Kilometer abzuspulen, Sanogo wird die Zweikämpfe wieder für sich entscheiden und Assalé, Sulejmani und Hoarau die Hintermannschaft vom Rhein vor unlösbare Aufgaben stellen. Die letztgenannten treffen alle zu einem souveränen 3:0 Heimsieg.

 

Aufstellung gg Basel

Vorschau FC Sion – BSC Young Boys

1. September 2018 um 12:34 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Juventus Turin, Manchester United, Valencia! YB hat uns die Sterne vom Himmel geholt und führt uns in den Olymp des Fussballs. Keine Hürde zu hoch, kein Gegner zu stark, kein Rückstand zu gross – nichts scheint unmöglich im Jahr 2018. Die Meistermannschaft wird auseinanderbrechen, hei si gseit. Fassnacht, Mbabu, Assalé, Sanogo, Sow, Nuhu alle würden sie verkauft, hei si gseit. Gerry, das Trainer Greenhorn, ist nie in der Lage europäisch zu reüssieren, hei si gseit und überhaupt YB bleibt YB, hei si gseit. Und jetzt? Die Realität heisst: Cristiano Ronaldo, Old Trafford, der grössenwahnsinnige Mourinho und die malerische Hafenstadt Valencia. Alles kam anders und alle mit Ausnahme Nuhu sind sie noch da. YB macht glücklech, hei mir gseit!

Während wir Berner die Erfolge unserer Mannschaft geniessen und zelebrieren, während der gemeine Fan zwischen all den Feierlichkeiten die Ferien den Auswärtsspielen der Champions League anpasst, Flüge und mögliche Hotels checkt und sich Europapokal Reisegruppen bilden, gilt der Fokus unserer gelbschwarzen Helden der hiesigen Meisterschaft und somit dem Spiel gegen den FC Sion.

Lange ists her als das Tourbillon für YB als uneinnehmbare Festung galt und es in 22 Jahren nicht gelang ein Spiel im Wallis zu gewinnen. Viel Wasser ist seither die Aare runtergeflossen und wie erwähnt hat sich seither so einiges geändert. Zumindest bei uns. Die Ruhe im Vorstand, das seriöse und akribische Arbeiten des Staffs und die professionelle und leidenschaftliche Einstellung der Mannschaft hebt uns deutlich vom Chaosklub aus dem Wallis ab und so gingen die Berner in den letzten sieben Aufeinandertreffen immer als Sieger vom Feld.

Es blieb einmal mehr kaum ein Stein auf dem anderen beim FC CC. Die ehemaligen YB Spieler Zverotic, Schneuwly und Pinga sind nur drei der rund ein Dutzend Abgängen, welche mindestens ebenso vielen Zugängen gegenüberstehen. Der Bekannteste Neuzugang ist sicherlich Alex Song. Einmal mehr ist es Constantin gelungen mit dem ehemaligen Arsenal und Barca Star ein fussballerisches Schwergewicht in die Schweizer Super League zu holen. Es ist aber leider auch bei ihm zu bezweifeln, dass er den Traditionsverein auf längere Zeit vorwärts bringt. Zu wünschen wäre dies dem Berner Maurizio Jacobacci, dessen Vertrag in der Meisterschaftspause mit einigen Nebengeräuschen bis Ende Saison 2018/19 verlängert wurde. Mit 6 Punkten aus den ersten 5 Spielen war der Saisonstart der Walliser natürlich unter den Erwartungen ihres Präsidenten, was er seinen Coach über diverse Medien auch wissen lässt. Ob sich dies nach dem Spiel gegen den amtierenden Schweizer Meister ändern wird? Wir wollen es nicht hoffen.

YB schwebt auf Wolke 7 und da nach Runde 6 eine Nationalmannschaftspause folgt, kann Gerry auch bei der Aufstellung beinahe aus dem vollen schöpfen und ist nicht gezwungen auf Teufel komm raus zu rotieren. Lotomba und Lauper fehlen wie zuletzt. Auch Zauberfuss Miralem Sulejmani, der seine Hirnerschütterung auskurieren lässt und der angeschlagene Sow werden heute Samstag nicht auflaufen. Trotzdem verfügen wir über genügend Qualität um die Punkte 16, 17 und 18 einzufahren. Wir geben Bertone den Platz neben Sanogo, Assalé kehrt zurück an die Seite von Gui und der formstarke Moumi Ngamaleu rutscht zurück auf den Flügel. Zuguter Letzt geben wir Mohamed Ali Camara die Möglichkeit, anstelle von Gregy, etwas Spielpraxis zu sammeln. Moumi, Assalé und Nsame treffen zum 3:1 Sieg und lassen Bern weiter feiern, hätti gseit!

 

 

 

Vorschau Cup FC Biel-Bienne – BSC YB

17. August 2018 um 10:50 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Vier Spiele, zwölf Punkte. Läuft beim Meister!
Nach dem vielversprechenden Start in die Meisterschaft folgt am Wochenende nun der erste Auftritt im Schweizer Cup. Gegner ist der FC Biel, der sich nach dem Lizenzentzug bis in die 1. Liga zurückgearbeitet hat. Die Seeländer stiegen zuletzt zweimal in Folge auf und holten aus den ersten beiden Partien das Punktemaximum.

Auf dem Papier ist die Ausgangslage klar: YB ist deutlicher Favorit und wird, trotz einiger Rochaden, das Spiel gewinnen müssen. Die Cup-Angst aus den Vorjahren konnte in der letzten Saison eingedämmt werden – auch wenn das «Testspiel» gegen den FC Michi im Feierrausch etwas unterging.

In der kurzen Ägide unter Trainer Gerry Seoane gibt es wenig zu bemängeln. Das Team hat die Meistereuphorie verarbeitet und tritt selbstbewusst und stilsicher auf. Am Stamm aus der Vorsaison hat sich nicht viel verändert, die bisherigen Aufsteiger sind mit Gregy Wüthrich und Moumi Ngamaleu schnell gefunden. Stellt sich die Frage, wie viele Änderungen Seoane im Vergleich zu den ersten Partien vornehmen wird. Es dürften etwas mehr sein, als unter Adi Hütter – aber ganz sicher weniger als beim fortschen Buochs-Massaker.

Für den Meister gibt es im Seeland deutlich mehr zu verlieren als zu gewinnen. Trotzdem haben wir keine Zweifel an einem erfolgreichen Auftritt und einer konzentrierten Leistung. YB gewinnt gegen Biel mit 4:0. Die Tore erzielen Nsame (3) und Bertone. Wir würden folgendermassen aufstellen.

Wölfli – Garcia, Camara, Wüthrich, Benito – Schick, Bertone, Lauper, Fassnacht – Nsame, Ngamaleu

Vorschau BSC YB – FC Lugano

27. Juli 2018 um 14:45 von Questra in der Kategorie Matchvorschau, YB

Wie gerne erinnern wir uns zurück an das letzte Heimspiel gegen Lugano. Nicht, weil es ein unglaublich spannendes, am Nervenkostüm nagendes, uns um Jahre altern lassendes Spiel gewesen wäre, nein, zu undramatisch war der Spielverlauf und um zu wenig ist es in diesem von YB mit 3:1 gewonnen Spiel gegangen. Wir erinnern uns so gerne daran, weil im Anschluss an dieses Spiel der Meisterpokal überreicht worden ist. Es ist dieser Hühnerhautmoment der Pokalübergabe, der uns mit einem Lächeln an diesen kühlen, leicht regnerischen Mai-Tag denken lässt.

Aber: Tempi passati, das sonntägliche Spiel auswärts in Lugano wird einen gänzlich anderen Charakter haben. Um zu viel wird es gehen, beide Teams kämpfen um drei wichtige Punkte, die einen für die Titelverteidigung, die anderen für den Klassenerhalt.

YB und Lugano, beide konnten sie ihre Startpartie gewinnen. YB glänzte nicht, aber gewann letztlich souverän, und verdient, zuhause gegen GC. Die Bianconeri sammelten im sion’schen Tourbillon die ersten drei Punkte der neuen Saison. Dabei bewarb sich Luganos Mittelfeldspieler Mihajlovic als Kicker für die NFL: aus über 80 Metern gelang ihm ein Tor, das noch lange in Rückblicken gezeigt werden wird. Dieses Tor verdeutlicht: Lugano ist sich unter Trainer Abascal, der letztes Frühjahr den glücklosen Tami abgelöst hat, nicht zu schade, den Ball einfach mal wegzuhauen; Kampf ist trumpf, schön Spielen sollen andere in der Liga.

Bei YB ist es nach dem dritten Abgang, Nuhu kickt bekanntlich zukünftig in der Bundesliga, wieder ruhiger geworden. Auch, weil sich die nationale Medienschar auf die Geschehnisse am Rheinknie und die Europa-Qualispiele konzentriert. Es ist die Ruhe, welche sich mit der Installation von Spycher als Sportchef entlang der Aare breitgemacht hat. Und damit wir diese weiter geniessen können, wünschen wir uns einen weiteren YB-Sieg und tippen auf ein umkämpftes 2:0, welches durch Tore vom neuerdings beidfüssigen Sulejmani und von Vorkämpfer Mbabu zustanden kommen wird.

Hopp YB!

AUFSTELLUNG_YB_Lugano

Vorschau: BSC YB – FC Luzern

27. April 2018 um 15:25 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Breaking News++++An alle Matchbesucher++++Breaking News
Wie gaeubschwarz.be soeben erfahren hat, ist der YB-Meistertitel für morgen Samstag noch nicht garantiert! Wir wiederholen: Ein rauschendes Fest ist noch nicht gesichert!

Grund: Offenbar hat sich die Liga eine fiese Stolperfalle ausgedacht. Um 19 Uhr wird morgen eine Partie gegen Luzern angepfiffen. Diese wird – zum grossen Erstaunen aller – ins laufende Championnat mit eingerechnet. Und jetzt kommts: Diese Luzerner reisen scheinbar mit der Absicht nach Bern, um dieses Spiel dreisterweise für sich zu entscheiden!

Was nach einem Eklat klingt, hat scheinbar mit dem Kampf um die internationalen Plätze zu tun. Laut FCL-Trainer Seoane will er sich mit seinem Team den dritten Tabellenrang sichern. Klammheimlich hat sich der Verein aus der Innerschweiz in der Rangliste nach oben gearbeitet. Erst zwei Partien haben die Luzerner im laufenden Jahr verloren. Damit ist das morgige Spiel der eigentliche Spitzenkampf der Rückrunde: Die besten Teams 2018 treffen aufeinander.

Wer sich also ein Ticket in der Hoffnung gesichert hat, gegen 20:45 Uhr ins Stadion zu pilgern und an der Feier teilzunehmen: Obacht! Es besteht die Möglichkeit, dass dieses Fest vertagt wird.

Glücklicherweise sind diese Umstände dem Team von Adi Hütter längstens bekannt. Die Mannschaft wird darauf brennen, gleich den ersten Matchball zu verwerten und sich für immer einen Platz in den Herzen aller YB-Fans zu sichern. Wir rechnen mit einem ähnlich furiosen Start wie zuletzt gegen Lausanne – hoffen aber auch auf eine solidere zweite Halbzeit als in besagtem Spiel.

Personell dürfte es nur einen Wechsel geben: Leo Bertone ist gelbgesperrt und wird durch Michel Aebischer ersetzt, der an der Seite von Sékou Sanogo das Zentrum im Griff haben wird. In der Defensive und im Sturm sind keine Wechsel zu erwarten.

Gehen wir es an, geniessen wir die Vorfreude – und denken daran, dass mindestens nochmal 90 anstrengende Minuten vor uns liegen, bis wir uns trunken vor Glück und mit feuchten Augen in den Armen liegen können. Wir zweifeln nicht an unseren Mannen und tippen auf ein 4:1. Die Tore erzielen Hoarau, Assalé (2x) und Sulejmani.

Hopp YB!