YB – FC Aarau 3:1

29. März 2010 um 09:25 von Pele in der Kategorie Matchbericht
Wölfli: 4.75 Wird beim Gegentreffer im Stich gelassen und hätte eigentlich einen Shut-Out verdient gehabt. Aarau gab kaum Torschüsse ab.
Dudar: 5 Dirigierte seine unterforderte Abwehr gut. Er hatte es die meiste Zeit mit dem einzigen Aarau-Stürmer Bengondo zu tun und löste diese Aufgabe gut.
Mardassi: 5 Wieder ein gutes Spiel von ihm. Es gilt aber das gleiche wie für die beiden anderen Verteidiger: Zu tun gab es kaum etwas.
Affolter: 5 Für einmal sogar mit etwas Offensiv-Drang, lancierte einige Angriffe und versuchte den Platz zu nutzen, den Aarau ihm bot.
Yapi: 4.5 Fand nicht immer eine Lücke durch die Aarau-Mauern. Ein Spiel zu dirigieren, in dem 9 Gegenspieler in der eigenen Hälfte stehen, ist keine leichte Sache.
Hochstrasser: 4.5 An seinem Einsatz gabs wie immer nichts zu bemängeln. Allerdings wären gegen einen solchen Gegner doch mehr offensive Qualitäten gefragt. Da müsste manchmal etwas mehr kommen.
Sutter:
4.75
Holte den Penalty schön heraus und versuchte auch sonst, durch Rushes aufzufallen. Dies gelang ihm nicht immer.
Raimondi: 4.75 Gegen Aarau konnte er ein paar Akzente mehr setzen als noch gegen Bellinzona. Dennoch: Für ein solches Spiel müsste er im Normalfall Degen weichen.
Doumbia: 5.5 …26, 26… und nochmal zwei mehr. Makel: Penalties MÜSSEN verwertet werden.
C. Schneuwly: 5 Gitarrero-Schneuwly mit einem enorm wichtigen Tor und einer auch sonst starken Leistung.
Bienvenu: 5.5 Der Mann kann was: Gleich 3 Assists des Kameruners (Ja, liebe Blick-Redaktion: Nicht jeder dunkelhäutige YB-Spieler kommt automatisch von der Elfenbeinküste). Seine Chancenauswertung liess allerdings noch zu wünschen übrig.
Lustrinelli: – keine Note
De Pierro: – keine Note. (btw: wurde als rechter Mittelfeldspieler eingesetzt und konnte weitere Spielpraxis sammeln)
Pasche: – keine Note

Fazit:
In der ersten Hälfte war Bengondo der einzige Aarauer, der länger als 30 Sekunden die Mittellinie überquerte. Ansonsten standen da 9 Schwarz-weisse und versuchten mit Hängen und Würgen ein 0:0 zu ermauern. Solche Spieler sind nicht immer einfach zu gewinnen: Es braucht Geduld und Kreativität und wenn möglich ein frühes Tor. Geduld hatten die Young Boys, Kreativität auch ebiz – nur das frühe Tor wollte nicht gelingen. Dennoch ein verdienter und zu knapper Sieg der Berner.
Es wird auch in Aarau nicht einfacher werden – allerdings kann YB da wieder auf Degen und Regazzoni zurückgreifen.
Auch die Zweite Etappe der Tour du Sous-Sol geht damit an die Berner die sich dem Gesamtsieg einen wichtigen Schritt annäherten.

PS: Das wars wohl mit den „Unabsteigbaren“. Schade eigentlich.