Vorschau: Manchester United – BSC Young Boys

27. November 2018 um 13:30 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Theater of Dreams! Über 3000 lautstarke und begeisternde YB-Fans! Das Spiel in Manchester ist mit Sicherheit das grosse Highlight der ersten Champions-League-Kampagne unserer Meisterhelden.

Sportlich gesehen – so ehrlich müssen wir sein – ist die Luft seit den Duellen gegen Valencia mehr oder weniger draussen. Gegen die Spanier hätte man mit etwas Glück und besserer Chancenauswertung gut und gerne auch vier statt nur einen Punkt abstauben können.

Mit einem Zähler aus vier Spielen steht YB am Tabellenende der Gruppe H, nur zwei Siege gegen Man Utd und Juventus (bei gleichzeitigen Niederlagen Valencias) würden zumindest ein europäisches Überwintern sichern.

Ohne den gesperrten Sanogo und den verletzten Guillaume Hoarau wird die Aufgabe im Old Trafford noch schwerer, als sie sowieso schon ist.

Nichtsdestotrotz: Ein Duell mit Manchester United ist ein absolutes Highlight in der Clubgeschichte und wird schon nur wegen des fantastischen Supports der gelbschwarzen Anhänger in die Annalen eingehen.

Wer weiss: Vielleicht nimmt die beinahe aussichtslose Tabellensituation den Druck weg und YB kann befreit und mutig aufspielen. Gegen ein momentan stark verunsichertes Manchester ist ein Punktgewinn nicht auszuschliessen. Bereits im Hinspiel agierte YB eine halbe Stunde lang dominant und musste sich am Ende nur der individuellen Klasse Pogbas und einem katastrophalen Penaltypfiff beugen.

In Turin stellte Trainer Seoane das Team etwas defensiver auf als gewohnt – in Valencia versuchte man es im bekannten 4-4-2. Beide Male verliess man das Feld ohne Punkte, doch in Spanien kam man einem Punkt deutlich näher als in Italien.

Auch ohne den verletzten Gui: Wir würden auch heute mit zwei Stürmern auflaufen. In der Innenverteidigung sollten die Stammkräfte beginnen, davor Leo Bertone als defensiver Abräumer. Djibril Sow, Miralem Sulejmani und Christian Fassnacht komplettieren das Mittelfeld. Ganz vorne stürmen Jean-Pierre Nsame und Roger Assalé. Moumi Ngamaleu kann im Verlauf der Partie entweder ganz vorne oder auf der Seite eingewechselt werden.

Wir tippen auf eine 2:1-Sensation. Aus Gründen! Treffen werden Nsame und Sow.