BSC YB und MB präsentieren:

20. August 2010 um 14:40 von Biber in der Kategorie YB

Das Fussball-Zauberspiel!

Das neue Spiel für bis über 30’000 Mitspieler (in diesem Zusammenhang etwas verwirrlich auch Zuschauer und Fans genannt), bietet Abwechslung und Nervenkitzel pur:
– Nie mehr wissen, was einem erwartet, wenn man ins Wankdorf geht!
– Laufend wechselnde Spielsysteme!
– Entlasse willkürlich Deine Angestellten!
– Spiele zwar in mehreren Phasen, aber ohne Plan!
– Gewinne gegen übermächtige Gegner!
– Mach Dich gegen Underdogs lächerlich!
– Aber werde am Schluss dennoch Meister!

Ganz ehrlich: Wir wissen nicht, was uns am Sonntag erwartet. Wenn YB einigermassen an die Leistung gegen Tottenham anknüpfen kann, gibt es einen klaren Sieg. Spielt man wie gegen Xamax und Bellizona, gibt es eins hinter die Ohren. Müssen wir heute eine Prognose machen, sind wir für einmal ratlos. Wir empfehlen aber als Einstimmung auf das kommende Spiel folgende Lektüre:

BSC YB – Tottenham Hotspur 3-2 (!)

19. August 2010 um 12:00 von Biber in der Kategorie YB

Immer wenn man es nicht unbedingt erwartet, zaubert YB. Was ich hier sehen durfte, waren die wohl besten 30 Minuten einer gelben Mannschaft seit der Invasion Europas durch die Mongolen. Muha. Auch wenn man direkt nach dem Abpfiff den beiden letztlich nicht zwingenden Gegentoren nachtrauerte, kann nicht genügend betont werden, wie absolut geil dieser Abend war. Merci YB!

Beim Loben und Suchen der Haare in der Suppe bin ich zu Folgendem gekommen:

Wölfli  6.0  Im Gegensatz zu seinem im Dienste der Londoner stehenden Gegenüber bot Wölfli eine tadellose Leistung. Souverän, sicher und vor allem stets präsent. Es soll Kommentatoren geben, die den zweiten Schuss als „haltbar“ bezeichnet haben. Wir teilen diese Einschätzung nicht. 
Sutter 5.5  Es war sein Spiel, was er auch auf dem Platz mit einer sehr guten Leistung bestätigte. 
Affolter 5.5 Spielte gegen die vielgelobten Profis aus England ohne Respekt und vor allem sehr gut.
Jemal 5.25 Konnte den ersten Treffer der Spurs nicht verhindern, was alleine ihm anzulasten nicht fair wäre. 
Spycher 5.75 Erneut ein super Spiel Spychers. Einziger Makel waren die hohen Bälle, bei denen er meistens das Nachsehen hatte.
Doubaï 5.25 Was Doubaï in den ersten 30 Minuten zeigte war, wir können es nicht anders sagen, Weltklasse. Baute danach aber etwas gar stark ab.
Degen 5.0 Seine sehr guten Vorstösse brauchten offenbar viel Kraft. Er kompensierte indem er bei der Defensivarbeit nicht immer zur Stelle war…
Lulic 5.75 An diesem Luliv werden wir noch viel Freude haben!
Hochstrasser  5.75 Super Spiel! Fiel dieses Mal nicht durch eine gelbe Karte, sondern ein schönes Tor auf.
Costanzo 5.5  Der junge Costanzo spielte frech und wurde hatte einige ganz schöne Aktionen. Sein Pass auf Hochstrasser vor dem 3-0 war schlicht traumhaft.   
Bienvenu 5.5  Wir fangen an uns zu wiederholen: Auch Bienvenue spielte sensationell. 
C. Schneuwly 4.5 Kam in der 65. Für Costanzo und vergab zwei Chancen. Wir müssen aber anfügen, dass zumindest der erste Ball sehr schwer zu nehmen
M. Raimondi Wartete gefühlte zwei Ewigkeiten an der Seitenlinie, bis ein Unterbrucht seine Einwechslung in der 90. Minute zuliess. Das risikolose rumschieben des Balls durch Tottenham in den letzten fast 10 Minuten sehen wir als Riesenkompliment an YB!

Tag eins nach der Entlassung Niedermaiers

10. August 2010 um 09:09 von Biber in der Kategorie YB

Einige können es noch nicht fassen und praktisch niemand kann es nachvollziehen: Seit gestern Mittag ist Stefan Niedermaier nicht mehr unser CEO. Wir werden zu gegebener Zeit eine umfassende Würdigung der Arbeit Niedermaiers vornehmen. Nun aber wollen wir uns aber kurz mit der Gegenwart befassen.

 In den Medien und in Fankreisen wird gegenwärtig viel gerätselt, was hinter dem Abgang Niedermaiers und hinter der Anstellung Kaenzigs stecken mögen. Wir haben seit gestern viel über die künftige Ausrichtung der Young Boys gelesen und gehört, und wissen dennoch wenig. Seitens des Verwaltungsrats wird man nicht müde zu betonen, mit Kaenzig einen ausgewiesenen Fachmann an Bord geholt zu haben. Zukünftig soll der Fussball im Vordergrund stehen und man redet vom totalen Angriff im nationalen und internationalen Fussball. Dazu brauche es einen Kaenzig, der die entsprechenden Kontakte habe und etwas von der Sache verstehe. Gleichzeitig wolle man Bern zu einem nationalen Zentrum für grosse Events machen. Wir kennen aus der Vergangenheit, welche Widersprüche bereits in diesen Aussagen stecken, lassen diese aber vorerst beiseite. Wir haben also zwei Ziele die verfolgt werden, nämlich ein sportliches und ein kommerzielles. Nehmen wir zuerst das Sportliche.

YB soll nicht nur zufälligerweise, sondern regelmässig um den Titel spielen, so Kaenzig in einem seiner ersten Interviews in seiner neuen Funktion. Wir halten dem zuerst einmal entgegen, dass YB in den letzten Jahren mit einer Ausnahme stets um einen Titel spielte. Und dies war keinesfalls Zufall, im Gegenteil. Wir halten weiter dafür, dass YB mit seinen Mitteln sehr viel herausholte. Will man aber wirklich vom „ewigen“ Herausforderer zum immerwährenden Titelaspiranten werden, braucht es vor allem eines, mehr finanzielle Mittel. Der Krösus der Liga, der FCB, hat ein deutlich höheres Budget. Er hat damit zweifellos Handlungsfreiheiten, von denen man bei YB nicht einmal zu träumen wagt. Allerdings hat dies auch eine Kehrseite: Basel ist schwer defizitär. Bernhard Heusler meinte kürzlich, dass für den FCB im nationalen Geschäft ein strukturelles Defizit von rund zehn Millionen Franken resultiere, welches nur durch das Engagement von Privatpersonen gedeckt werden könne. Wir gehen nicht davon aus, dass wir im sportlichen Bereich derart mehr Umsatz generieren können, um finanziell aus eigener Kraft zum FCB aufzuschliessen. Und wir haben keinen Mäzenen, der ohne weiteres im Fall der Fälle mal eben zehn Millionen einschiessen kann. Um wirtschaftlich einigermassen abgesichert dazu stehen, brauchen wir also regelmässig mehr Mittel. Dies bringt uns zu Punkt zwei.

 Bern soll mehr nationale Anlässe anziehen und auch diesbezüglich die Konkurrenz ausstechen. Bereits redet man in der grössten Zeitung der Schweiz davon, das Stadion zu überdachen und zu einem „Event-Tempel“ zu machen (Blick vom 10. August 2010). Wir wissen bestens was es bedeutet, wenn einer dieser nationalen Anlässe dem Fussball in die Quere kommt (wir erinnern uns an den Heimspielabtausch gegen Marseille). Darüber hinaus sind wir äusserst skeptisch, ob die Politik der Hauptstadt ohne Weiteres bereit sind, die damit verbundenen (Mehr-)Emissionen in Kauf zu nehmen. Und zudem fehlt doch irgendwie derjenige, der das Ganze auch an den Mann bringen soll. Und zuletzt: Was für Anlässe sollen das denn sein? Mehr Interpreten vom Schlage eines Bruce Springsteen oder einer Pink? Oder mehr Bibeltage? Vielleicht fehlt uns die Fantasie, aber wir sehen kein Potential, die fehlenden zehn Millionen auf dieses Art und Weise zu erwirtschaften. Und – dieses Eindrucks können wir uns bisher nicht erwehren – es scheint auch dem neuen Stadionmanager Kaenzig zu fehlen. Oder wurde sein Konzept und sein Businessplan im allgemeinen Getümmel einfach nicht gehört? Bis zu uns gedrungen sind jedenfalls nichts mehr als die paar genannten Schlagwort „Event-Tempel“, Stadionüberdachung und Events mit nationaler Ausstrahlung. Vielleicht weiss er ja noch selber nicht ganz, was er damit meint.

 Tag eins nach der Entlassung Niedermaiers. Wir wissen nicht mehr und wir haben kein gutes Gefühl.

Brisant

9. August 2010 um 13:06 von Biber in der Kategorie YB

Seit einer Stunde wissen wir es. Stefan Niedermeier ist nicht mehr bei YB und seinen Platz, oder eben doch nicht, nimmt Ilja Kaenzig ein. Gerüchten zufolge soll er sich bereits seit einiger Zeit um diesen Posten beworben haben. Gaeubschwarz liegt sein erstes Bewerbungsschreiben vor: Klick. Besonders beeindruckt soll Benno nicht von seiner zutreffenden Prognose YB betreffend gewesen sein, sondern vom Text unter Kaenzigs Konterfei. Ja, der Ilja weiss, wie es läuft im Fussball. Damit wird er allerdings im Management des BSC YB nun relativ einsam dastehen.

GCZ – BSC Young Boys 1-2

9. August 2010 um 10:11 von Biber in der Kategorie YB
Die grünen Insekten, genannt wurden zerquetscht vom

Wer sagt es denn? Nicht nur souverän gespielt, aber es reichte für den ersten Dreier der Saison.

Wölfli 5.5 War im nicht einfachen Spiel ein sicherer Rückhalt und wirkte stets souverän.
Spycher 4.5 Brachte als Linksverteidiger deutlich weniger Kreativität ins Spiel. Wirkte bei hohen Bällen nicht immer souverän, insbesondere beim Gegentor.
Affolter 5.0 Das Aufgebot für die Nati scheint ihm gut zu tun.
Jemal 4.75 Spielte zum ersten Mal mit Affolter zusammen als Innenverteidiger. Besonders in den letzten 20 Minuten schlichen sich einige Unsicherheiten ein.
Sutter 4.5 Licht und Schatten, wobei das Licht seine absolut geilen Verstösse, der Schatten hingegen sein manchmal etwas wirr scheinendes Stellungsspiel war. Schwamm gegen den Schluss des Spiels genauso wie seine Verteidigerkollegen.
Costanzo 5.25 Ein entscheidender Pass und ein Hammertor. Gefährliche Standards haben bei YB letzte Saison schmerzlich gefehlt. Hoffentlich ist das nun definitiv anders. Wir sind jedenfalls sehr zufrieden.
Degen 4.75 Musste dieses Mal weniger Defensivarbeit leisten, was seinem Spiel gut tat. Einige gute Läufe, aus denen aber etwas gar wenig herausschaute. Sollte endlich wieder mal treffen. Aber insgesamt eine gute Partie von Davids.
Hochstrasser 5.0 Begann im defensiven Mittelfeld und verrichtete viel der sog. „Drecksarbeit“. Für mich unauffällig, aber dennoch sehr solide.
T. Doubaï 4.5 Hmm, wenn man die vergebenen Chancen als Massstab nimmt, dann war seine Leistung ungenügend. Aber Doubaï wäre nicht Doubaüi, wenn er nicht stets den überraschenden Querpass, die Steilvorlage oder den Doppelpass spielen könnte.
Bienvenu 5.25 Erneut der Torgarant für YB. Super bei hohen Bällen, bei der Ballannahme, im Halten von Bällen und überhaupt. Hoffentlich haben die Scouts der Spurs weggeschaut. Verstolperte allerdings eine weitere Grosschance kläglich und prüfte einmal seinen eigenen Torhüter, was eine bessere Benotung verhindert.
Lulic 4.5 Spielte bis zu seiner Auswechslung in der 56. Minute eine gefällige Partie, auch wenn er in der zweiten Hälfte schlechter wurde. Die Auswechslung kam daher nicht überraschend.
Regazzoni 3.25 Kam in der 67. Minute für Costanzo. Sorry, aber das war keine gute Leistung. Holte sich gleich drei Minuten nach seiner Einwechslung die erste gelbe Karte ab und wäre für sein Weiterspielen trotz Pfiff noch fast vom Platz gestellt worden. Das war auch alles, was mir bei Rega auffiel, ausser vielleicht dem inzwischen fast obligaten Händerverwerfen. Da muss deutlich mehr kommen!
Raimondi 4.5 Kam in der 57. Minute für Lulic und spielte ohne gross aufzufallen zu Ende.
C. Schneuwly Kam für T. Doubaï was insofern erstaunte, als wir uns zu diesem Zeitpunkt in einer Druckphase der Hoppers befanden und ich eher einen defensiveren Spieler erwartet hätte. Ihn fair zu benoten traue ich mir in der kurzen Zeit nicht zu.

Sportshow – Saisonpausenfüller

21. Juli 2010 um 10:38 von Yvolution in der Kategorie YB

Willkommen bei der neuen Ausgabe der Sportshow!
Während der Pause haben einige von uns die Chance ergriffen und suchten nach Pausenfüllern für die fussballfreie Zeit.
Durch unser geschätztes Redaktionsmitglied Gomoli, wurden wir aufmerksam auf eine kleine Randsportart.

Wir präsentieren:

Sportakrobatik

Bei Sportakrobatik handelt es sich um eine dem allgemeinen Turnen angesiedelte Sportart.
Geturnt wird dabei auf einer 12 x 12 m grossen gefederten Fläche.
Der Wettkampf wird als Mehrkampf ausgetragen.
In jeder Vorstellung bzw. Übung müssen sechs Elemente enthalten sein.
Bei der Sportakrobatik werden  fünf akrobatische Disziplinen unterschieden:

Damenpaare
Herrenpaare
Mixed Paare
Damengruppen (3 Damen)
Herrengruppen (3 Herren)

Gezeigt werden verschiedene Übungen aus dem akrobatischen Bereich.
Dazu gehören Überschläge, Salti, Figuren und komplizierte Wurfsprünge.
Alles in allem eine anstrengende und anspruchsvolle Sportart, welche auch mit gewissen Risiken verbunden ist.
Wie sagt man doch: Wer hoch springt, kann auch tief fallen?!

Wer mehr wissen will, kann sich gerne an Gomoli wenden.
Er ist unser gaeubschwarz.ch Spezialist in Fragen rund um das Thema Sportakrobatik.

Krake Pele prognostiziert die Hinrunde 2010/11

15. Juli 2010 um 16:10 von Pele in der Kategorie YB

1. FCB:

Auf dem Papier hat der FCB die stärkste Mannschaft. Zudem kann man nicht davon ausgehen, dass die Basler den Saisonbeginn noch einmal derart verschlafen werden wie in der vergangenen Spielzeit. Auch der fromme Wunsch, dass den Baslern eine allfällige Doppelbelastung zum Verhängnis werden könnte, dürfte aufgrund des breiten Kaders wohl ein Wunsch bleiben.

2. FC Luzern:

Der Zuzug von Daniel Gygax dürfte sich noch bezahlt machen. Der im Ausland gescheiterte Zürcher verfügt über genügend Potential, um in der Schweiz zu den besten Spielern zu gehören. Zumal auch seine Mitspieler um Yakin, Ianu und Konsorten Teil der starken Innerschweizer Offensive ausmachen und jederzeit ein Spiel im Alleingang entscheiden können. Nicht zu vergessen: Rolf Fringer ist ein Trainergott!

3. FC Zürich:

Noch einmal werden die Zürcher kaum eine solch schwache Saison zeigen. Mit dem genesenen Hassli kehrt jener Brecher ins Team zurück, der den Blau-Weissen in der vergangenen Spielzeit schwer gefehlt hat. Mit den jungen Talenten um Koch, Rodriguez und Co. könnte wieder eine starke Mannschaft heranwachsen.

4. YB:

Zugegeben, wir stapeln etwas gar tief. Vermutlich ist es auch eine Art Selbstschutz, da die Enttäuschung der letzten Saison noch immer nicht ganz verheilt ist. Eigentlich wurde für einmal sehr stark eingekauft und die Mannschaft scheint in vielen Belangen sogar besser zu sein als im vergangenen Jahr. Es bleiben 2 Fragen im Raum, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden werden: Kann YB auch ohne Doumbia regelmässig Tore erzielen? Hält man an Vladimir Petkovic fest, auch wenn der Saisonstart missglückt (siehe Andermatt). Vieles hängt davon ab, ob die Schlüsselspieler um Wölfli, Dudar, Spycher, Degen und Bienvenu früh in Form kommen und dem Team die nötige Stabilität verleihen können.

5. GCZ:

Sforza musste wiederum wichtige Spieler abgeben und man verstärkte sich ausschliesslich mit jungen Talenten. Doch wenn der – vor allem in der Redaktion – umstrittene Sforza in der jüngsten Vergangenheit etwas bewiesen hat, dann die Tatsache, dass er aus jungen Talenten ein erfolgreiches Team formen kann.

6. Sion:

Das dürfte ein Spass werden: Constantin und Challandes im gleichen Verein… Sion wird wohl wiederum die launische Diva bleiben, die an einem guten Tag jeden schlagen kann, aber in der Woche darauf gegen das Schlusslicht hoch verliert. Deshalb gibt’s auch in dieser Hinrunde einen Platz im grauen Mittelfeld.

7. Xamax:

Die zweite graue Maus platzieren wir direkt hinter Sion. Ausser den zwei obligaten Siegen gegen YB wird es wohl auch in dieser Saison nicht viel zu jubeln geben für die Neuenburger. Der namenlose Jean-Michel Aeby ist auf jeden Fall unser Kronfavorit auf die erste Trainerentlassung der Liga in dieser Saison. Noch vor Challandes.

8. FC Thun:

Murat Yakin wird einmal ein grosser Trainer – davon bin ich überzeugt. Seine grösste Leistung – der Aufstieg mit Thun – wird er in dieser Saison damit toppen können, dass er den Klub mit dem wohl kleinsten Budget der Liga von den gröbsten Abstiegssorgen verschonen wird.

9. AC Bellinzona:

Die Tessiner werden zu kämpfen haben. DasTeam konnte kaum verstärkt werden und die Leistungsträger Lustrinelli und Sermeter werden auch nicht jünger. Dennoch werden die Tessiner immerhin auf dem Barrageplatz überwintern.

10.  FC St. Gallen:

Costanzo hat den Klub Richtung Bern verlassen. Integrationsfigur Zellweger wurde weggeschickt und geholt wurden in erster Linie nur grosse Holländer. Gemessen an der Substanz, sehe ich die Ostschweizer im Winter auf dem letzten Platz. Einzige Hoffnung: Ein sehr guter Trainer an der Linie und die traditionelle Heimstärke der Grün-Weissen.

Siddhartha stellt aus!

15. Juni 2010 um 13:25 von Biber in der Kategorie YB

In der Kategorie „Unsere Zweiten” begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Fern vom ganzen Rummel der Weltmeisterschaft wurde in einem Schaukasten im Restaurant Eleven, Wankdorfstadion, die Siddharta Trophäen ausgestellt. Auf dass die bisherigen Becher, Kannen und güldene Schütteler bald Zuwachs erhalten mögen!

Ob allerdings das nächste Jubiläumsfest von gaeubschwarz.be bereits in einem ganzen Siddhartha – Museum stattfinden wird, scheint – trotz allem gutgemeinten Optimismus – im Moment zumindest eher etwas fraglich.

Sportshow – Buzkashi

2. Juni 2010 um 13:49 von Yvolution in der Kategorie YB

Buzkashi oder auch „Schnapp dir die Ziege“

Buzkashi kommt aus dem persischen und steht fürZiege greifen.
Gespielt wird Buzkashi vor allem in Afghanistan und anderen Teilen Zentralasiens.
In Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan ist es sogar ein Nationalsport.

Gespielt wird diese unterhaltsame Sportart zu Pferd und mit 20 und mehr Spielern durchgeführt.
Erzählungen zufolge soll es auch schon zu Spielen mit mehr als 1000 (Tausend) Teilnehmern gegeben haben.
Wie der Name schon sagt geht es darum eine vor Spielbeginn platzierte tote Ziege zu greifen und dem Preisrichter zu übergeben.
Dabei muss das tote Tier im Galopp reitend vom Steppenboden aufgenommen und solange gehalten und verteidigt werden bis man dieses dem Preisrichter übergeben kann.
Sobald ein Reiter die Ziege aufgenommen hat, kann er sicher sein das er nicht lange allein bleiben wird.
Denn all die anderen Mitspieler werden versuchen ihm die Ziege abzujagen und ihn daran zu hindern dem Preisrichter die Ziege zu übergeben.
Dabei sind viele Mittel recht und erlaubt. Das Spiel wird im allgemeinen hart ausgetragen und auch der Einsatz der Reitpeitsche ist nicht ungewöhnlich um an die Ziege ranzukommen.
Die meisten Spieler tragen deshalb Schutzkleidung und Helm. Vorgeschrieben ist ein solcher Schutz allerdings nicht….

Wer gewinnt erhält dann vom Preisrichter die Trophäe, oft ein wertvolles Pferd.

Also wenn ihr mal wieder Lust auf einen spannenden Match habt, wo die Post so richtig abgeht, besucht doch mal einen der genannten Orte.
Reserviert aber genug Zeit dafür, denn Buzkashi kann teils bis zu einigen Tagen gespielt werden.

Saisonfazit – Verteidigung

21. Mai 2010 um 12:00 von Pele in der Kategorie YB
Der Begriff „Abwehrchef“ war in Bern seit Tinu Weber und Harut Vardanyan eher verpönt. Einige Jahre wartete man vergebens auf einen richtigen Patron, der den Laden hinten dicht machen kann und der unumstrittene Chef in der Defensive ist. Letzten Sommer war es endlich wieder soweit: Mit Emiliano Dudar konnte ein Spieler verpflichtet werden, der genau diese Erwartungen erfüllen konnte.Abgesehen von einer Dummheit in Aarau, gehörte Dudar zu den Eckpfeilern des Teams und war stets ein sicherer Wert. Ihn halten zu können dürfte in der kommenden Transferperiode als grosser Erfolg gewertet werden.
Durchschnittsnote Hinrunde 4.86
Durchschnittsnote Rückrunde 4.67
Gesamte Saison 4.78

Durchschnittsnote Hinrunde 4.53
Durchschnittsnote Rückrunde 4.53
Gesamte Saison 4.53
François Affolter ist wohl eines der grössten Defensiv-Talente des Landes. Was er in seinem jungen Alter für eine Konstanz aufweist, ist schon sehr eindrücklich. Auch wenn sich ab und zu noch Aussetzer und Fehler einschleichen, diese gehören zum Lernprozess und werden ihm meist rasch verziehen. Dennoch wäre es nicht schlecht, wenn die Konkurrenz in der Defensive grösser würde – denn es fehlte bis heute schlicht und ergreifend die Konkurrenz für ihn. Man konnte ihn auch nach schwächeren Spielen nicht einfach auf die Bank setzen, da keine valable Alternative bereitstand. Eine Pause würde ihm manchmal nicht schaden…
Obwohl er zeitweise mit seiner rustikalen Spielweise zu gefallen wusste: Issam Mardassi erfüllt die Anforderungen an einen Stammspieler nicht. Zu langsam und mit einer sehr schwachen Spielauslösung, war der Tunesier vor allem gegen Ende Saison ein steter Gefahrenherd. Als Backup für einen der Gesetzten ist er wohl zu teuer – daher wäre es keine Überraschung wenn man sich von ihm trennen würde.

Durchschnittsnote Hinrunde 5.00
Durchschnittsnote Rückrunde 4.17
Gesamte Saison 4.38

Durchschnittsnote Hinrunde 4.50
Durchschnittsnote Rückrunde 4.67
Gesamte Saison 4.63
Zwei schwierige Jahre und wenig Goodwill beim Publikum: So sieht die Bilanz von Routinier Marc Schneider aus. Er konnte sich in Bern leider nie ganz durchsetzen – für eine 3er-Verteidigung fehlt ihm vor allem die Schnelligkeit. Man muss ihm aber zu Gute halten, dass er als Führungsspieler zumindest neben dem Platz ein wichtiger Faktor war. Und: In den letzten Spielen „chrampfte“ er sich mit starken Leistungen in die Start-11. Schneider wechselt nun zum FC Thun und wir wünschen ihm alles Gute.
Hassan Lingani wurde als Nachfolger von Saïf „Judas“ Ghezal vorgestellt. Er machte ca. 3 Spiele, zeigte gute Ansätze –und fiel danach bis Ende Saison aus.

Durchschnittsnote Hinrunde
Durchschnittsnote Rückrunde 3.88
Gesamte Saison 3.88
Durchschnittsnote Hinrunde
Durchschnittsnote Rückrunde 4.25
Gesamte Saison 4.25
Adriano de Pierro (Lieblingsspieler der Redaktion, ömel von mir) kam in der Rückrunde dank Verletzungen und Sperren zu einigen Einsätzen in der 1. Mannschaft. Nach anfänglich schwachen und nervösen Leistungen, konnte er sich markant steigern und deutete sein Potential an. Braucht sicher noch Zeit und muss Erfahrungen sammeln. Er wird seinen Weg jedoch sicher machen und die nächste sich bietende Gelegenheit zum Durchbruch nutzen.
Der Entscheid der Redaktion war einstimmig: Saïf Ghezal wird nicht bewertet.

Durchschnittsnote Hinrunde 4.68
Durchschnittsnote Rückrunde Gigu
Gesamte Saison Arschloch