AC Bellizona – BSC YB 1 – 7

30. Oktober 2009 um 09:30 von Biber in der Kategorie Matchbericht

 AC Bellinzona       YB Logo

Etwas vorweg: Bei solchen Erfolge wie einem 7-1 gegen die AC Bellinzona schreibt man gerne vom schwachen Gegner. Das überlasse ich aber gerne den andern Medien. Ich schreibe lieber – und das fliesst auch in die Notengebung ein – vom starken BSC YB und der Reaktion auf die (unnötige) Niederlage gegen den GCZ. 

Wölfli: 5.0 Wurde nach 43 Minuten das erste Mal beschäftigt. Danach hatten die Kollegen der Verteidigung Erbarmen und liessen ab und zu einen Spieler der AC Bellinzona schiessen, damit der arme Marco nicht wegen Unterkühlung behandelt werden musste. Beim Gegentor übrigens machtlos.
Ghezal: 5.25 Meines Erachtens stärkster Verteidiger, der bei Angriffen oft den ersten Pass spielte. Ansonsten kann man eine Verteidgung schlecht benoten, wenn sie nichts zu tun hatte.
Dudar: 4.75 Kaum gefordert, leistete sich ein paar Flüchtigkeitsfehler gegen seine Ex-Kollegen.
Affolter: 4.75 Ebenfalls kaum gefordert, versuchte sich einige Male nach vorne mit einzuschalten.
Yapi: 5.25 Souveräner Penalty. Ansonsten lief viel, aber nicht alles über ihn. Abgesehen von wenigen Fehlpässen sehr solide. Sehr schöner Doppelpass mit Degen vor dem 5-0.
Hochstrasser: 5.25 Auffällig. Sorgte aktiv dafür, dass die YB-Verteidiger einen geruhsamen Abend hatten. Nach seiner Auswechslung kam die AC prompt vermehrt vor das Berner Tor. Meines Erachtens kein Zufall.
Sutter: 5.75 Ganz starke Partie Sutters. Ein Tor vorbereitet und eines geschossen. Zudem viele gute Flügelläufe und Flanken. Konkurrenziert in meinen Augen übrigens mit Gügi um das Tor des Abends.
Degen: 5.5 Doch, ich sage es: Ein YB Spiel ohne Degen ist für mich im Moment nur sehr schwer vorstellbar.
Doubai: 5.0 Spielt einfach gute Pässe und hatte am Erfolg einen schönen Anteil. Wenn wir aber den alten Doubai sehen sollen, muss er vermehrt in die Zweikämpfe gehen. Ich habe Verständnis dafür, dass er sich dies vielleicht noch nicht getraut, aber irgend einmal wird er dies tun müssen.
Doumbia: 6.0 Konnte sich nach seiner Gala in der ersten Halbzeit leisten, zwei sehr gute Torchancen in der zweiten zu vergeben und kriegt von mir immer noch eine glatte sechs. Erster klassischer Hattrick für YB.
M. Schneuwly 4.5 Soll man eher seine beiden Zuspiele auf Doumbia vor dem Penalty und dem 2-0, oder seine zahlreichen missglückten Torschüsse erwähnen? Sicher keine schlechte Leistung, fiel aber im Vergleich mit seinen Mitspielern dennoch ab.
Coly: keine Benotung Kam in der 60. Minute für Hochstrasser. Eine Benotung lassen wir aber besser. Blieb blass und integrierte sich nicht ins Spiel. Aber wer so lange verletzt war, braucht vermutlich Zeit. Dass er Fussballspielen kann, haben wir zumindest schon einmal im Match gegen den GCZ gesehen.
C. Schneuwly: keine Benotung Wurde in der 62. für seinen Bruder eingewechselt.
Schneider: keine Benotung Kam in der 70. für Yapi. Sein Tor vergisst er wohl kaum so schnell: Vom Verteidiger mit voller Wucht angeschossen landete der Ball via Schneiders Gesicht im Tor. Ansonsten auffälligster Einwechselspieler.

ACB – BSC YB

29. Oktober 2009 um 13:00 von Pele in der Kategorie Matchvorschau

Nach der Niederlage gegen GC, treten die Young Boys heute Abend in Bellinzona an.
Die Granata haben die beiden letzten Spielen siegreich gestaltet und verfügen mit Lustrinelli über einen erfolgreichen Torjäger, der sich momentan in Hochform befindet.
YB muss seinerseits auf das letzte, schwache Spiel reagieren.

Das Spiel vom Samstag hat unnötig Nerven gekostet: Die zweite Saisonniederlage wurde durch eine enorm schwache Leistung selbstverschuldet und die Geste von Doumbia beschäftigt die Medien wohl noch ein paar Tage.

Betrachtet man die blossen Fakten, ist eigentlich nichts Gravierendes passiert:
YB hat ein Spiel verloren, liegt aber immer noch unangefochten an der Tabellenspitze. Dazu war es Niederlage in einem Spiel, welches die letzten (gefühlten) 20mal Remis ausging – also kein tiefschürfendes Ereignis.

Dennoch muss man sich bewusst sein, dass die folgenden Spiele eine gewisse Signalwirkung haben:
Bellinzona auswärts und Luzern Zuhause, danach das Spiel in Sion und zum Schluss gastieren die beiden zweitplatzierten aus Basel und Neuenburg noch im Wankdorf.

Mit einer einigermassen erfolgreichen Ausbeute aus diesen 5 Spielen, könnte man tatsächlich einmal richtig optimistisch in eine Winterpause gehen.
Auf der anderen Seite ist es natürlich genauso möglich, an der Spitze einge- resp. überholt zu werden.

Am 06.12. werden wir mehr wissen – und bis dahin gilt die Devise: Match für Match nehmen und möglichst rasch wieder an die Form vor der Länderspielpause anknüpfen.

Elena Santarelli

28. Oktober 2009 um 09:00 von Pele in der Kategorie LJs Schnegge-Check

Buongiorno a tutti! Nachdem wir die wichtigsten Spielerfrauen aus der Heimat sowie aus dem Mutterland des Fussballs betrachtet haben, begeben wir uns heute in ein Land, in dem die Frauen (sofern unverheiratet) einen erstklassigen Ruf geniessen – nach Italien! Fussballerisch hat Italien momentan wenig zu lachen – während sich die Nationalmannschaft in aller Regelmässigkeit schwer tut, ist es um den Klubfussball schon länger nicht mehr allzu gut bestellt. Aber keine Angst, liebe Italiener… im heute besprochenen Bereich würdet ihr den FCZ wohl immer besiegen!

Bei einem Spieler ist es selten ein Leistungsausweis, in 16 Jahren für 14 verschiedene Klubs zu spielen – genauso ist es auch im Fall des Stürmers Bernardo Corradi. Von Poggibonsi bis Inter Mailand, von Montevarchi bis Lazio Rom – es gibt kaum einen Klub, für den der grossgewachsene Grobmotoriker nicht gespielt hätte. Besonders bemerkenswert auch sein Ausflug zu Manchester City, als er gross ankündigte, dass er den Leuten beweisen wolle, dass seine Landsleute mehr können als nur Schwalben. In seinem ersten Spiel in England sah er bereits rot… wegen Schwalbe.

Aber eins muss man dem Herrn aus Siena lassen – er hat eine Spielerfrau erobert, um die ihn die habe Welt bewundert: Elena Santarelli.

Elena Santarelli

Elena ist eine klassische Spielerfrau, als Beruf übt sie die berühmte Kombination Moderatorin/Schauspielerin/Model aus – der Unterschied zu allen anderen ist einfach, dass sie einfach noch ein Stück hübscher ist. Die italienische Tradition, dass irgendwelche Moderatorinnen ankündigen, sich bei einem Titelgewinn auszuziehen, vollzog Elena im Jahr 2008. Warum die Italiener die EM so desolat spielten, ist unter diesen Voraussetzungen umso überraschender. Eigentlich sollte man aber über Elena nicht allzu viel schreiben, die Bilder sagen eigentlich alles, deswegen hier auch noch ein zweites.

Elena Santarelli

Die Frage nach der Machbarkeit wäre hier Majestätsbeleidigung – sie konvertierte allerdings erfolgreich von „machbar“ zu „MILF“. Diesen Sommer wurde sie zum ersten Mal Mutter – ein Sohn namens James wird wohl in ungefähr 20 Jahren in die nicht allzu grossen Fussstapfen des Vaters treten.

Ich werde mich nun auf die Suche nach weiteren erwähnenswerten Spielerfrauen in Italien machen und bin mir ziemlich sicher, dass da auch noch was zu finden sein wird – bis dahin, tschüss und bye bye, euer LJ!

FC Interlaken – FC Allmendingen 1:1

27. Oktober 2009 um 08:35 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

Logo FC AllmendingenLeider konnte am Samstag kein Blog-Schreiberling vor Ort sein, daher können an dieser Stelle nur die Fakten präsentiert werden:
Kurz vor Schluss gerieten die Allmendinger in Interlaken (trainiert vom letzjährigen Thun-Trainer Hansruedi Baumann) durch einen Penalty in Rückstand, dabei verloren sie auch noch Verteidiger Kevin Graf durch einen Platzverweis.
Doch trotz Unterzahl, konnten die Gelbschwarzen (ebenfalls mittels Penalty) doch noch ausgleichen.

Da das Spitzenspiel Langnau-Spiez am Sonntag mit 1:1 endete, war dies bereits der zweite Spieltag hintereinander, an dem die Allmendinger mit einem Sieg ihrerseits profitiert hätten. Mit je drei Punkten aus dem Spiel gegen Worb und am Samstag gegen Interlaken, könnte man als (punktgleicher) Herbstmeister in die Ferien gehen.
Hätte, wenn und aber bringen aber keine Punkte und schiessen auch keine Tore – deshalb rangiert man nun auf Rang drei, was angesichts der gezeigten Leistungen und der fehlenden Konstanz sicher gerecht ist.

herbstrangliste

Nimm di zäme!

26. Oktober 2009 um 13:30 von Biber in der Kategorie Getackelt

TacklingJeden Montag wird unter “getackelt”  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

Seydou Doumbia wird von den YB-Fans im wahrsten Sinne des Wortes vergöttert, die Berner Zeitung hat eigens einen Journalisten für ihn angestellt, der für Homestories über den Ausnahmekönner zuständig ist und die ganze Fussballschweiz bewundert mehr oder weniger offen den ivorischen Stürmer.  Zu Recht, wie wir finden. Allerdings ist auch ein Doumbia trotz seines göttlichen Beinamens „Lord“ nur ein Mensch und Fussballspieler, dem es mal besser und mal schlechter läuft.

Und letzten Samstag in GC lief es Doumbia, wie auch dem Rest der Mannschaft gelinde gesagt schlecht. Eigentlich kein Grund zu Panik: die Mannschaft ist die gleiche wie vorher, der Trainer und das Umfeld auch und es spricht nichts dagegen, dass die Young Boys ihren Höhenflug schon diese Woche fortsetzen können. Einer wird da höchstwahrscheinlich nicht mittun können und zwar, weil er sich gleich selber aus dem Spiel (oder den Spielen?)  genommen hat.

sd

Schade Seydou, diese Geste war unnötig und dumm und wird wohl Konsequenzen haben. Du schwächst damit die Mannschaft in einem dummen Zeitpunkt und bringst Dich, den sympatischen und meist gut gelaunten Menschen, selber in Verruf. Und diese Geste zeigt noch etwas anderes: Offenbar ist der Spieler Doumbia in seiner Entwicklung noch nicht dort, wo ihn viele schon sehen wollen.

GC – YB 2:1

26. Oktober 2009 um 09:15 von Pele in der Kategorie Matchbericht
Wölfli: 5 Beim ersten Gegentor machtlos, beim Penalty zwar dran, aber ohne Wettkampfglück.
Ghezal: 3 War vor allem in der ersten Halbzeit gleich überfordert wie seine Kollegen.
Dudar: 3 Sein schwächstes Spiel in Gelbschwarz, fand gegen den GC-Angriff in der ersten HZ kein Mittel.
Affolter: 2 Er ist noch jung, er muss noch viel lernen. War leider schon der zweite dämliche Penalty, den er in den letzten Wochen verursachte.
Yapi: 3 Nicht die gewohnte Schaltzentrale. Zuviele Fehlpässe, kein Zug nach vorne.
Hochstrasser: 3 Fand auch über den Kampf nicht ins Spiel. War wie der Rest der Mannschaft zu verhalten.
Sutter: 3 Weder offensiv noch defensiv zu sehen.
Degen: 3.75 Traf immerhin das Tor und versuchte ab und zu etwas Schwung ins YB-Spiel zu bringen. Blieb aber ebenso blass wie der Rest.
Regazzoni: 3.75 Der einzige, der die GC-Abwehr ein wenig zu beschäftigen wusste – doch das war auch schon alles.
Doumbia: 2 Er muss nicht in jedem Spiel treffen – aber solche Aktionen schaden dem Team und sind dämlich. Ein weiteres Zeichen, dass es eine gute Idee war, noch eine Saison im Sinne der Ausbildung in der Schweiz zu bleiben.
M. Schneuwly 2.5 Nicht gesehen.
Coly: 4 In seiner kurzen EInsatzzeit produktiver als die restlichen Stürmer
C. Schneuwly: 3 fand nicht ins Spiel
?? keine Benotung

Wir fahren nach GC

23. Oktober 2009 um 17:39 von Biber in der Kategorie Matchvorschau

Oft sagt man, an der Spitze sei es einsam. Alle jagen den Leader und jeder freut sich über einen Ausrutscher desselben. Wir können gut damit leben, auch wenn wir immer noch etwas dabei sind, uns an die Situation des alleinigen Spitzenreiters zu gewöhnen. Übrigens  müsste man ohnehin  GC Fan sein um zu wissen, wie sich Einsamkeit wirklich anfühlt: Kein Stadion mehr, lächerliche Posen um viel Lärm und wenig Geld, in der Tabelle zu schwach um sich nach vorne zu orientieren und dann doch wieder zu wenig Anstand um Abzusteigen und an einer Auswärtsfahrt ist ein gepflegter Schieber im Extrazug – äh, sorry – Extraabteil auch nur möglich, wenn wirklich alle kommen. Kurz: Kacke.

Egal, das Spiel in Zürich wird nicht einfach. GC hat nach dem Ausscheiden im Cup etwas gut zu machen und spielt gegen stärkere Mannschaften (also alle ausser Aarau) ohnehin besser (O-Ton Roger Berbig).  Nichts desto trotz gewinnen wir im Überschätzigrund 3-1. Und falls nicht, dann sind die in Zürich gelassenen Punkte irgendwie so etwas wie Entwicklungshilfe: Bekämpft kurzzeitig den schlimmsten Hunger der GC Fans, nützt aber auf lange Sicht nichts, sondern stützt nur ein schlechtes Regime und verzögert längst fällige Korrekturen.

Bratwurst in Bielefeld

21. Oktober 2009 um 20:58 von Biber in der Kategorie Kulinarium

Logo Kulinarium

Bei kaltem Herbstwetter hatte ich die Gelegenheit, den DSC Arminia Bielefeld gegen die Alemannia Aachen zu schauen. Über das Spiel möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen. Bielefeld gewann vor 15’200 Zuschauern, die trotz widrigen Bedingungen besonders auf den (echten!) Stehplätzen für ansprechende Stimmung sorgten. Überhaupt finde ich das Stadion, von den Fans immer noch „Alm“ genannt (der Name kommt vielleicht daher, dass man jeweils ein Jahr für den Aufstieg und dann wieder ein Jahr für den Abstieg braucht), ganz schick. Leider hielten die Spieler auf dem Platz zu keiner Zeit mit den Zuschauern mit, auch wenn der Sieg letztendlich in Ordnung ging.

Vor dem Spiel bestellte ich mir eine Bratwurst mit einem Krombacher Pils. An dieser Stelle sei übrigens bemerkt, dass Bier im Herbst und im Winter ein besonders tolles Getränk ist, da es nicht warm wird. Item. Die Bratwurst schmeckte trotz der hohen Kadenz, mit der die Würste auf dem Grill gebraten und dann ausgegeben wurden, ganz ansprechend. Ganz praktisch fand ich das Kartonunterteller. Auf der Seite hat es einen Streifen, den man entlang einer perforierten Linie abreisen und um die Wurst wickeln kann, um sie festzuhalten. Gibt keine fettigen Finger, so dass das Bierglas nicht dauern abrutscht. Apropos: Das Bier ist, sofern man Krombacher Pils mag, ganz ok. Ich mag es ganz gerne, auch wenn ich finde, dass Bier im Stadion selten so gut schmeckt wie in einem Restaurant, wo man Zeit hat, es anständig zu zapfen.

Fazit: Kein kulinarischer Leckerbissen, aber genau das, was ich an einem Fussballspielt essen und trinken möchte. Deshalb die solide, aber nicht übermässige Bewertung von drei Punkten.

Kulinarium 3 Punkte

FC Allmendingen – SC Worb 1:1

20. Oktober 2009 um 12:30 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

In der Kategorie „Unsere Zweiten” begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

worbLogo FC AllmendingenFür dieses Spiel wurde zum ersten Mal in dieser Saison vom Exil-Naturrasen auf den Exil-Kunstrasen gewechselt. Der FCA empfing den SC Worb, der sich eher in den unteren Regionen der Tabelle auskennt und erst gerade einen Trainerwechsel vollziehen musste, da Markus Blättler sein Amt zur Verfügung gestellt hatte.
Bei den Allmendingern fehlte Jan Gnotke, der in der Innenverteidigung durch Kevin Graf vertreten wurde.

Bei den Gelbschwarzen wollte man den Schwung der beiden starken letzten Partien mitnehmen und begann dementsprechend schwungvoll. In den ersten zehn Minuten erinnerte das Spielgeschehen eher an einen Handballmatch: Beinahe im Halbkreis stellten sich die Angreifer um den Strafraum auf und versuchten, am Abwehrbollwerk der Worber vorbei zu kommen, was aber nicht gelang. Mitten in diese Abschlussversuche der Allmendinger, fiel plötzlich das 0:1 für die Gäste: Per Kopf konnten die Worber gleich die erste halbwegs gute Chance verwerten.
Danach waren die Gastgeber von der Rolle: Kaum ein sauberer Angriff konnte vorgetragen werden, es wurden etliche Fehlpässe gespielt und Chancen waren Mangelware. Einzig Dario Aebersold hatte den Ausgleich auf dem Fuss, doch er vergab diese, mindestens 99%ige Chance.
Worb versuchte, seinen Vorsprung zu verwalten und machten Phasenweise kaum etwas gegen vorne – und so ging es mit 0:1 in die Pause.

Nach der Pause ging es – zum Leidwesen der Zuschauer – in gleichem Stile weiter. Der FCA führte spielerisch die etwas feinere Klinge, doch es schaute nichts Zählbares heraus. Zu viele Fehlpässe und zuwenig konsequent vorgetragene Angriffe, reichten gegen den Defensiv-Verbund des SCW nicht aus. Diese konnte ab und zu mit Kontern auf sich aufmerksam machen, doch die Abschlüsse aus 15-20 Metern wurden allesamt kläglich ausgeführt. Einzig ein gefährlicher Schuss kam in Richtung Allmendingen-Tor – doch dieser wurde von Schenkel mirakulös pariert.

Als die meisten schon mit einer Niederlage rechneten, trat Garcia einen Freistoss mit seinem starken linken Fuss auf das Tor. Diesen Ball konnte der Gästetorhüter nicht festhalten und Marc Blaser (wer sonst) spitzelte den Ball zum Ausgleich über die Linie. Es war dies der letzte Lichtblick in einer ereignisarmen Partie, die zwar zurecht Unentschieden endete, jedoch keine zwei Tore verdient gehabt hätte: Ein typischer 0:0-Match.

Besonders ärgerlich für den FCA: Sowohl Leader Spiez wie auch das zweitplatzierte Langnau haben ihre Spiele verloren – mit drei Punkten wären die Allmendinger auf Rang zwei vorgestossen, bei nur noch zwei Punkten Rückstand auf die Spiezer.

Nächste Woche geht’s nun zum letzten Hinrundenspiel nach Interlaken.

YB-Spieler international

15. Oktober 2009 um 11:00 von Pele in der Kategorie YB

Diego Benaglio ist zurecht die #1 im Schweizer Tor. Er spielt in der Bundesliga, ist aktueller deutscher Meister und ihm wird von Experten (z.B. Felix Magath) eine glorreiche Zukunft prognostiziert.

Doch dahinter folgt mit Marco Wölfli ein Goalie, der sich in den letzten Jahren ebenfalls prächtig entwickelt hat. Vom grossen Talent, dem lange der Makel der Unkonstanz anhaftete, entwickelte sich der Wolf zum absoluten Leistungsträger und Top-Torhüter.
Mit dem gestrigen Auftritt (in Gelb-Schwarz), festigte er sich die #2 in der Hierarchie und holte in seinem ersten Ernstkampf mit der A-Nati gleich den ersten Shoot-Out!

Bravo Marco, geile Siech!

wolf

Ebenfalls mit der A-Nationalmannschaft spielte Saif Ghezal am 11. Oktober 2009 für Tunesien (1-0 Sieg gegen Kenia). Saif Ghezal ist Kapitän der tunesischen Auswahl.

Weiter international im Einsatz standen die beiden YB-Spieler der 1. Mannschaft, François Affolter und Xavier Hochstraser. Beide spielten am 13. Oktober 2009 beim Remis der U21 Nationalmannschaft in Irland durch.

Bereits am 28. September standen mit der U19 die YB-Spieler Etienne Manca, Alexandre Pasche und Steven Ukoh im Einsatz. Es resultierte eine 0-1 Niederlage gegen Kroation. Trainer der U19 ist übrigens Martin Trümpler.

 Bei der U20 standen keine YB-Spieler auf dem Feld.