Vorschau BSC YB – FC St. Gallen

31. März 2019 um 12:37 von Jänu in der Kategorie YB

Im Vorfeld zum Spiel gegen St. Gallen gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben. Einzig, dass vieles für einen riiiichtig geilen Sonntagnachmittag spricht. Die Sonne lacht, das letzte Heimspiel ist ein Weilchen her, das Wankdorf ausverkauft und YB kaum zu bezwingen. Was soll also schon schief gehen? Nach dem Unentschieden in Basel wird sich auch der letzte Zweifler nicht mehr fragen ob, sondern nur noch wann es geschehen wird. Das Rechnen und Spekulieren überlassen wir aber anderen. Wir freuen uns ganz einfach auf den heutigen tollen Fussballnachmittag.

Der Gegner überzeugt wie eigentlich fast jede Saison durch ein stetes auf und ab. 3:0 Siege wechseln sich mit 0:3 Niederlagen ab, die Konstanz wird wie bei so manchem Super-League-Verein vermisst. Für St. Gallen gibt es im Wankdorf kaum je etwas zu holen und dies soll auch heute so sein. Gerardo Seoane, der nach den abgespeckten Trainings in der Länderspielpause in den letzten Tagen wieder den vollen Kader zusammen hatte, muss heute nebst Suki auf Nsame verzichten. Der Stürmer fehlt gelbgesperrt. Tragisch ist dies in einem Heimspiel gegen die Ostschweizer aber nicht.

Mein Tipp: Auch ohne Nsame gibt es heute ein Torfestival. Angesteckt von der vollen Hütte und dem schönen Wetter werden die Gelbschwarzen ein Feuerwerk zünden und den Espen aber auch gar nichts übrig lassen. Assalé, der doppelte Hoarau, Fassnacht und Ngamaleu winken nach der 5:0 Gala dem grün-weissen-Reisecar hinterher. Auf Wiiiiiederseeeeehn!

FC Basel – BSC Young Boys 2:2

19. März 2019 um 18:15 von Cabrón in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Basel gegen YB! Erster gegen Zweiter! Der aktuelle Schweizer Meister gegen den Seriensieger der letzten Jahre! Was wie ein Spitzenkampf klingt war höchstens ein Spitzenspiel zwischen Rivalen aber ohne das gewisse Etwas. Die 21 Punkte Vorsprung in der Meisterschaft wogen zu schwer und so erinnerte die Partie, der zwei besten Mannschaften der Schweiz, eher an ein Testspiel denn an eine Finalissima.

Dennoch schenkten sich die beiden Teams nichts, schlossen die Räume im Mittelfeld, verteidigten tief und verliessen sich auf ein schnelles Umschaltspiel. Der FCB startete besser in dieses Duell doch aus dem Spiel heraus gelang es den Hausherren nicht die Berner Verteidiger in irgendeiner Art zu beunruhigen. Dies gelang aber mit Standards, eigentlich eine Stärke der Young Boys, und genau ein solcher führte in der 16. Minute zum 1:0 Führungstreffer. Nach einem Corner brachte Suchy den Ball irgendwie aufs Tor, Von Ballmoos wehrt ab, doch das Spielgerät prallte von Aebischer zurück ins Tor. Die YB Spieler reklamierten im Anschluss ein Handspiel Suchys beim Schiedsrichter, doch dürfte der Treffer zurecht anerkannt worden sein.

Rotblau stellten das Mittelfeld geschickt zu und nahm so die Zentrale um Sow und Aebischer gänzlich aus dem Spiel. Dies erkannte Seoane und rückte nach dem Rückstand Christian Fassnacht auf die Position im offensiven Mittelfeld und Roger Assalé auf den Flügel. Sogleich wurde das Spiel der Gelbschwarzen besser und die Angriffe kamen vermehrt über die Seiten. Wurden die Vorstösse zunächst noch 20 Meter vor dem gegnerischen Tor gestoppt, kam fünf Minuten vor dem Pausentee der Auftritt von Goalgetter Jean-Pierre Nsame. Sow schickte auf Rechts Assalé auf die Reise und dieser flankte herrlich in die Mitte wo Fassnacht durchliess und «Schämpu» vollstreckte. Keine Vier Minuten später traf der Kameruner, nach einem Eckball und der Kopfballvorlage von Mohamed Camara, erneut. Doppelpack!

Nach der Pause folgte der schnelle Ausgleich von Okafor. Die Berner brachten den Ball nach einer Ecke nicht aus der Gefahrenzone und das Basler Junggewächs traf aus 19 Metern an Freund, Feind und Dävu vorbei zum Ausgleich. Die Young Boys hatten in den zweiten 45 Minuten mehr vom Spiel und die deutlich besseren Torchancen doch blieb es Schlussendlich bei der verdienten Punkteteilung. Auch weil Moumi und Fassnacht gegen Ende des Spiels nur die Torumrandung trafen. So gelang es dem Seriensieger der letzten Jahre erneut nicht den aktuellen Schweizermeister zu besiegen.

Es darf also weiter gerechnet werden. Stand heute: es verbleiben 11 Spiele und 21 Punkte Vorsprung.

 

 

Noten:

Von Ballmoos 5   Sah beim zweiten Gegentreffer etwas unglücklich aus, doch konnte er den Ball erst sehr spät orten. Ansonsten erneut eine gute Partie von DvB.

Mbabu   4,5   Stand zu Beginn nicht immer dort wo er hätte stehen müssen. Gegen Vorne aber wieder ein Aktivposten. Klare Steigerung gegenüber dem letzten Spiel.

Camara  5   Bekam eine Chance von Beginn weg und lieferte eine äusserst engagierte und gute Partie ab. Assistgeber zum 2:1.

Von Bergen 5   Was man an Steve hat, merkt man erst wenn er fehlt. Nach zwei Gelbsperren endlich wieder zurück als Abwehrchef.

Benito 4,5   Unauffällige aber gute Partie von Loris.

Fassnacht 4,5   War sehr bemüht doch mit fehlendem Glück beim Abschluss. Hatte den entscheidenden Treffer, mehr als einmal auf dem Fuss/Kopf.

Sow  4,5   Wurde von den Baslern per Manndeckung aus dem Spiel genommen und hatte so nicht den gewohnten Zugriff auf das Spiel. Leitete den Treffer zum 1:1 ein.

Aebischer 4   Sehr bemüht und viel unterwegs doch auch er wurde im Mittelfeld mehrheitlich abgemeldet. Lenkte den Ball unglücklich zum 0:1 ins eigene Tor ab.

Ngamaleu  4,5   In Halbzeit 1 einer der Aktivposten. Moumi kurbelte das Spiel über die Flügel an, was ihm bis zum gegnerischen Strafraum auch gelang.

Nsame  5,5   Zunächst sah es gar nicht nach einem guten Tag aus für «Schämpu», doch dies änderte er mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause.

Assalé 5   Ein ständiger Aktivposten der die Hintermannschaft der Basler ständig in Unruhe versetzte. War nicht unter den Torschützen aber bereitete den Treffer zum 1:1, per herrlichem Zuspiel von rechts, vor.

Hoarau, Lauper und Garcia waren zu kurz im Spiel für eine Bewertung.

Vorschau FC Basel – BSC YB

17. März 2019 um 10:41 von Questra in der Kategorie Matchvorschau, YB

Wenn der amtierende Schweizer Meister auswärts auf den FC Basel trifft, dann schaut die ganze Fussballschweiz ans Rheinknie. BSC YB gegen den FCB ist in der jetzigen Tabellensituation vielleicht kein Spitzenkampf, ein Spitzenspiel ist es aber alleweil.

Auch wenn die Berner mit beruhigendem Punktevorsprung auf Rang zwei die Schweizer Meisterschaft anführen läuft in der Rückrunde die Maschinerie YB noch nicht ganz so geschmiert. Vieles was in der Vorrunde beinah von selbst ging, will im Jahr 2019 noch nicht so wirklich funktionieren; insbesondere die Chancensauwertung stottert weit hinter dem ertragsreichen Saisonbeginn zurück.

Mit ein Grund dafür ist sicherlich die lange Verletzungspause von Air France. Guillaume Hoarau war immer die Lebensversicherung für YB und brauchte meist nur ganz wenige Anläufe, um sein Tor zu erzielen. Und mit einem Führungstor im Rücken, spielt es sich leichter, befreiter, einfacher. Dass der fleischgewordene Fussballgott bald wieder auf dem Rasen steht, dagegen hat wohl niemand was einzuwenden. Es ist wahrscheinlich, dass er am Sonntag in der Startelf stehen wird.

Spannend wird sein, wie Tainer Seoane seine Mannschaft sonst aufstellen wird. Während Benito als linker Verteidiger gesetzt ist, wird die Position des rechten Aussenverteidigers interessant: Mbabu ist noch nicht ganz fit, Schick ist gesperrt, Lotomba wird in der U21 wichtige Aufbauzeit gewährt. Der nächste in der Liste wäre Seydoux, denkbar wäre auch, dass Garcia die Seite wechselt. Ganz sicher zurück in der Startelf steht unser Capitano, Steve von Bergen hat seine Sperren abgesessen und wird neben sich Camara dirigieren. Im Mittelfeld erwarten wir keine Überraschungen, Ngamaleu und Fassnacht werden die Seiten berennen während Sow und Aebischer das Mittelfeld orchestrieren. Und vorne dürften Assalé und Hoarau wieder gemeinsam auf Torejagd gehen.

Spiele in Basel sind immer von besonderer Brisanz. Auch wenn es punktemässig nicht mehr um viel geht: es ist ein Prestige-Duell. Die beiden bisherigen Spiele hat YB mit 10:2 Toren beide für sich entschieden. Damit dürfte der Stolz der Rot-Blauen so richtig angekratzt sein und sie werden alles daran setzen, YB zumindest einmal in dieser Saison zu schlagen.

Wir glauben aber nicht daran, dass dies geschehen wird: auch die Berner haben ihren Stolz und wollen die Chance nutzen, dem Meistertitel einen weiteren, entscheidenden Schritt näherzukommen. Und um ihren stotternden Motor für den Rest der Saison nochmals richtig durchzustarten. Beim 3:1 Sieg treffen Hoarau, Ngamaleu und Sow und machen so die Türe zur erfolgreichen Titelverteidigung weit auf.

Cup: FC Luzern – BSC YB 4:0

7. März 2019 um 12:19 von Jänu in der Kategorie YB

Der Gästesektor war gut gefüllt. Kein Wunder, schliesslich ging es in Luzern um den Einzug in den Cuphalbfinal, wo ein Heimspiel gegen Thun winkte. Die Fans auf beiden Seiten verzögerten den Anpfiff als Protest gegen die unwürdige Anspielzeit (18.00 Uhr unter der Woche). Als Fan ist man schon längst zum Kunden geworden und als Schweizer Fan halt nur noch ein uninteressanter Nebenkunde eines uninteressanten Nebenmarktes. Die Geldmaschinerie UEFA kann diktieren, wozu sie Lust hat und Verbände und Vereine tanzen nach deren Pfeife. Auch wenn es nichts bringen sollte: solche Proteste seitens der Fans dürfen nie aufhören und Aktionen wie jene der Luzerner erhielten zurecht Applaus aus dem Gästesektor.

Als alle wieder Ihre Plätze eingenommen hatten, konnte die Partie angepfiffen werden. Und es schien, als wären nicht nur die Fans hellwach, sondern auch die elf Berner auf dem Bitz. Ein schnell vorgetragener Angriff über Assalé, führte dazu, dass Sow alleine vor Zibung abschliessen und leider auch am Torwart scheitern konnte. Das war’s auch schon, die Young Boys verloren 4:0. Ende. Aus.

Das Cupaus schmerzt. Die Chance auf zwei weitere grosse Spiele und einen Pokal wurde gestern weggeben. Sie wurde den Bernern nicht weggenommen, sondern sie haben sie den Luzernern auf dem Silbertablett serviert. Als Gastgeschenk einen Cuphalbfinal – pas mal. Die Niederlage an sich kann passieren. Die Absenzen wiegen schwer und der Trend ist aktuell not YBs friend. Dazu noch Cupspiel auswärts bei einem Ligakonkurrenten mit neuem Trainer. Nach einem harten Kampf kann da auch ein souveräner Leader mal stolpern. Nur, harter Kampf sieht ganz anders aus. YB reihte besonders in der zweiten Halbzeit Fehler an Fehler und Seoane wusste wohl nicht ob er Pest, Cholera oder Masern rausnehmen soll. Schon nur in der Viererkette hätte er mit Mbabu, Wüthrich und Lauper gleich sein ganzes Wechselkontingent früh ausschöpfen können. Der Trainer war wohl so überfordert von dieser Entscheidung, dass er das Wechseln lange Zeit gleich ganz sein liess, während seine Jungs auf dem Rasen froh sein mussten, nicht noch ärger in Rückstand zu geraten. Und auch die offensiveren Reihen, kamen nie richtig in Fahrt. Die Tormaschinerie läuft immer noch nicht rund und im Mittelfeld fehlt das schnelle und direkte Passspiel Richtung gegnerisches Tor. Momentan harzt es in der YB-Mannschaft, das erste Mal seit sehr Langem.

Vielleicht werden wir in einigen Wochen sagen, es war der Klapf zum richtigen Zeitpunkt und ab da ging es wieder aufwärts. Doch ein Klapf im Cup kommt halt nie zum richtigen Zeitpunkt und zieht immer das brutale Aus nach sich. Die Antwort gegen GC muss nun folgen und zwar von denselben Herren, die uns diesen Seich eingebrockt haben. Die Mannschaft hat nun dafür zu sorgen, dass für uns in dieser Rückrunde nie mehr auch nur ein Hauch Spannung aufkommt. Mir si dr Meister u mir wärde dr Meister blibe, HOPP YB!

Die Noten

Von Ballmoos: 4.5. Diesmal ohne Big Save und schon verliert die Mannschaft. Wie immer hapert es noch mit der Genauigkeit der Abschläge, dies zu verbessern muss das mittelfristige Ziel sein.

Benito: 4. War noch der stabilste in der Viererkette, seine vielen Flanken fanden aber nur selten einen Abnehmer und auch er stand nicht immer sattelfest, so dass die Luzerner auch auf seiner Seite Räume vorfanden.

Lauper: 2.5. War enorm anfällig und ein steter Unsicherheitsfaktor. Auch die Zuspiele waren sehr ungenau.

Wüthrich: 3. Baute stark ab und reihte in der zweiten Halbzeit viele Fehler aneinander. Fand die Abstimmung zu seinen Nebenmannen nie.

Mbabu: 2.5. Kommt nach seiner Verletzung noch nicht in Fahrt. Fehlte immer wieder in der Kette, so dass die Luzerner viele Platz hatten auf seiner Seite.

Ngamaleu: 4.5. War zumindest in HZ 1 noch einer der engagiertesten, ihm fehlen noch die zündenden Ideen bei hohem Tempo, um auch mal zwei kompakte Reihen überspielen zu können.

Aebischer: 4. Wollte das Spiel an sich reissen und liess sich für den Aufbau immer wieder einige Meter zurückfallen. Leider klappte der Aufbau sehr oft nicht, immerhin spürte man bei ihm lange den Willen etwas reissen zu wollen.

Sow: 3.5. Vergab die grosse Chance zur frühen Führung und hatte danach kaum mehr zählbares zu vermelden. Ging unter.

Fassnacht: 3.5. Blieb das ganze Spiel über erstaunlich blass und unauffällig. Müsste in dieser Konstellation eigentlich einer der Leader bei YB sein. Müsste…

Nsame: 3.5. Der Knoten ist bleibt fest zusammen, leider. Kommt zwar zu Abschlüssen aber glaubt teilweise selber nicht dran, dass der Ball reingehen könnte.

Assalé: 4. Wenn es mal gefährlich wurde, dann dank seiner Schnelligkeit, nur setze er sie viel zu selten ein. Seine Aktionen haben zu selten einen erkennbaren Plan.

Vorschau Cup ¼-Finale: FC Luzern – BSC Young Boys

6. März 2019 um 00:30 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Die Young Boys sind heute im Cup Viertelfinale zu Gast beim FC Luzern. Auch wenn der Cup seine eigenen Gesetzte hat, was die Spiele gegen Biel (3:2 n.V.), Schaffhausen (3:2 n.V.) und Stade Nyonnais (1:0) verdeutlichten, gehen die Berner als klarer Favorit in diese Partie. Die Mannen von Gerry Seoane liessen in diesem Jahr etwas ihre Torschusseffizienz vermissen doch versetzte der Glaube an den Sieg die YB Gemeinde noch in jedem Spiel in einen Freudentaumel.

Die Leuchtenstädter zeigten zuletzt, unter ihrem neuen Trainer Thomas Häberli, eine klare Aufwärtstendenz und so schaute gegen die beiden Zürcher Klubs FCZ und GC ein Unentschieden und ein Sieg heraus. Man rechnet sich ebenfalls gegen den Ligaprimus dank dieses Aufschwunges und dem Heimvorteil einiges aus, denn auch wenn der Gegner überlegen scheint, so ist im Cup immer alles möglich und immerhin ist der heutige Gegner die einzige Schweizer Mannschaft welcher die Young Boys in dieser Saison besiegen konnte.

Während die Luzerner auf Knezevic und Juric verzichten müssen, fehlt dem letztjährigen Finalisten Goldfüsschen Miralem Sulejmani, der mit einer Sehnenverletzung am Oberschenkel wohl die restliche Saison ausfällt, der langzeitverletzte Jordan Lotomba und der gelbgesperrte Capitano Steve von Bergen. Zudem sind Guillaume Hoarau und Sandro Lauper weiterhin fraglich.

Wir rechnen trotz hartem Kampf mit einem 3:1 Sieg der Young Boys. Die Torschützen für die Berner sind Fassnacht, Assalé und Nsame.

 

Vorschau BSC Young Boys – FC Sion

2. März 2019 um 15:11 von Marco in der Kategorie YB

Der FC Sion hat eine schwierige Woche erlebt. Nach einer 2:0-Führung zu Hause noch aus dem Cup auszuscheiden ist wahrlich kein Spass. Wir halten uns aber noch mit Spott zurück, schliesslich muss der Cupviertelfinal gegen Luzern erst noch gespielt werden. Keine Zurückhaltung müssen die Young Boys heute Abend auf dem Platz zeigen. Es gilt, den Wallisern die Woche so richtig zu vermiesen und die schöne Serie der Sittener Sieglosigkeit im Wankdorf aufrecht zu erhalten. Der letzte Meisterschaftssieg des FC Sion in Bern datiert vom 17. August 1996. Michael Schumacher absolvierte gerade seine erste Saison für Ferrari, Tupac hatte noch einen Monat zu leben und Marco Wölfli spielte für Fulgor Grenchen.

Diese Serie hat also eine hübsche Tradition und ist es wert, fortgesetzt zu werden – am besten natürlich mit einem Sieg. YB tritt in dieser Rückrunde bisher noch nicht mit der gleichen Leichtigkeit wie im 2018 auf. Verantwortlich sind vor allem die verletzungsbedingten Absenzen, aber auch der Weggang von Sanogo. Glücklicherweise stimmt die Punkteausbeute trotzdem, so dass der beruhigende Vorsprung von 19 Punkten Bestand hat. Positiv ist auch, dass die Liste der Verletzten kürzer wird. Mbabu stand mit der U21 bereits auf dem Platz und könnte heute zu einem Teileinsatz kommen, ebenso Sulejmani. In der Startaufstellung setzt Seoane aber höchstwahrscheinlich noch auf die bewährten Kräfte der letzten Wochen. Das zahlt sich aus: YB gewinnt souverän 3:0 dank Toren von Nsame, Fassnacht und Assalé.