FC Olympique des Alpes – BSC Young Boys 3-1

9. November 2009 um 20:21 von Biber in der Kategorie Matchbericht

Nach dem Unentschieden gegen Luzern zu Hause folgte nun eine unnötige, aber letztlich verdiente Niederlage gegen Sion. Ich habe auch am Tag danach immer noch Mühe, diese Niederlage einzuordnen. War es ein weiterer Ausrutscher? Immerhin war dies erst die dritte Niederlage dieser Saison und zudem auswärts in Sion, wo sich noch andere Teams schwer tun werden oder bereits schwer getan haben. Aber irgendwie passt das nicht. In den beiden letzten Spielen gab es einen Punkt und in den letzten vier Spielen ebenso viele Punkte. Grundsätzlich hat man sich genau dafür einen Speckgürtel angefressen, nur ist dieser bald aufgebraucht. Gewinnt Basel heute, dann…

Wir wollen nicht die CC-Fliege an die Wand malen. Vieles bei YB stimmt so gut, wie schon lange nicht mehr. Jetzt bereits vom veryoungboysen der Saison zu sprechen ist genau so bescheuert, wie nach 10 Runden vom vorzeitigen Meisterschaftsgewinn zu reden. Aber jetzt muss wieder ein Gang zugelegt werden. Vor der Winterpause warten mit Neuenburg und Basel die beiden engsten Verfolger. Der momentane Hänger lässt sich am besten vergessen, wenn wir beide schlagen.

Noch etwas:

  • Lagen auf dem Rasen im Tourbillon Bananenschalen, oder hat CC persönlich das Gras mit einer 90% Seifenlauge präpariert?
  • Dudar, wir vermissten Dich.
  • Labormäuse lernen aus Stromstössen deutlich schneller als unsere Spieler aus Standardsituationen des Gegners.
  • Bald spielt Super-Mario wieder. Das ist gut so.

Carlsberg – Bier ohne Geschmack und ohne Geist

9. November 2009 um 06:00 von Biber in der Kategorie Getackelt

TacklingJeden Montag wird unter “getackelt”  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

Zugegeben, weder Carlsberg als Stadionbier, noch der dümmliche Aufschlag von 5 Franken auf 5.50 sind besonders neu. Zumindest nicht neu genug, um dass ich heute noch darüber lästern könnte, obwohl es von der Sache her völlig gerechtfertig wäre: Das mit Hochdruck gezapfte Bier ist ein schales Gebräu mit zu viel Kohlensäure und der Preis von 5.50 ist für alle Beteiligten eher ärgerlich.

Vielmehr schauen wir nach vorne. Wir sind überzeugt, dass einige lokale Berner Biere mit Carlsberg locker mithalten können, auch preislich. Wir fragen uns deshalb, ob es gerade jetzt, als man offenbar den Cateringvertrag mit Bell aufzulösen gedenkt, nicht die Chance hätte, uns von der Geisel Carlsberg zu erlösen. Wir werden uns erlauben, der Stadionbetreiberin noch diese Woche entsprechende Fragen zu stellen. Nimmt uns doch wunder…