Sportunion Neckarsulm – SSV Ulm 1846 5:4 n. P.

17. April 2013 um 17:47 von Jänu in der Kategorie Groundhopping, Unsere Zweiten

Beim Lesen des Titels dürften sich einige verwundert die Augen reiben. Den SSV Ulm kennt man als Fussballfan noch einigermassen, immerhin spielten sie vor gut zehn Jahren in der Bundesliga mit einem gewissen Martin Andermatt an der Linie. Mittlerweile sind die „Spatzen“ nach zwei Konkursen in der Regionalliga Südwest angekommen und streben in absehbarer Zeit nach dem Aufstieg in die 3. Bundesliga. Diese Saison wird dies allerdings noch nichts. Neckarsulm hingegen ist weniger bekannt. Die Sportunion spielt drei Klassen tiefer in der Landesliga, in der sie ihre Gruppe souverän anführt. Am 9. April 2013 trafen die beiden Mannschaften im Rahmen des wfv-Pokal-Halbfinals aufeinander. Dem Sieger des wfv-Pokals ist die Teilnahme in der 1. Runde des DFB-Pokals gewiss, was natürlich nicht nur die Kassen füllt, sondern für jeden Nicht-Bundesligisten eine Seltenheit darstellt. 

Fünf junge Männer machten sich also am Dienstagmorgen auf, um von Bern nach Neckarsulm zu reisen. Alle mit schwarz-weissen Ulmer Fanutensilien, genug Bier, ungesundem Essen und viel Zuversicht bepackt. Schon oft war man in Ulm gewesen oder mit den Spatzen an ein Auswärtsspiel gefahren, doch noch nie an einem Pokalspiel. Da lohnte es sich doch, auch mal frei zu nehmen oder die Uni mal Uni sein zu lassen.

Nach den ersten Schäumen auf dem Weg nach Karlsruhe ging es von dort weiter mit einer tramähnlichen S-Bahn (notabene ohne WC!) nach Heilbronn und dann nach Neckarsulm. Beim Sportplatz angekommen, gab es erstmals ein freudiges Wiedersehen mit den Ulmer Jungs und ein Bier in der Sportgaststätte. Danach gingen wir ins „Stadion“ rein. Und siehe da, kurz vor Spielbeginn lachte die Sonne über dem kleinen aber feinen Gästeblock. Von Stadion zu sprechen, wäre in der Tat vermessen, immerhin gab es eine kleine Betonrampe und auf der Gegenseite schien das ganze Dorf auf der Terrasse des Klubhauses, Platz gefunden zu haben.

Anpfiff.

Der SSV wurde seiner Favoritenrolle schnell gerecht. Massig Ballbesitz, viele gute Spielzüge, doch der letzte Zug zum Tor fehlte. Grosschancen konnten kaum raus gespielt werden und die Neckarsulmer waren mit ihren Konter stets gefährlich. Wir Berner kamen uns also sofort wie zu Hause vor.

Als der Bierbecher wieder voll und die (erste) Wurst gegessen war, war auch schon Wiederanpfiff. Nach der ersten torlosen Halbzeit, folgte die zweite torlose Halbzeit. Am Bild änderte sich dabei nicht viel. Ulm machte weiterhin das Spiel und die Sportunion versuchte mit Kampf, Wille und Einsatz kein Gegentor zu erhalten und lancierten ab und an einen gefährlichen Konter.

So war es also die Verlängerung, die die Entscheidung bringen musste. Oder auch nicht… Denn auch in den 30 Zusatzminuten änderte sich wenig bis gar nichts. Die Spatzen fast permanent in Ballbesitz, aber Zählbares schaute nichts heraus. Der Neckarsulmer Abwehrriegel hielt dich.

So kam es zum befürchteten Elfmeterschiessen. Plötzlich spielten die drei Ligen unterschied keine Rolle mehr. Holger Betz, der Ulmer Torwart, wurde nun lautstark aus dem Gästeblock angefeuert, doch bringen sollte es, wie wir uns das gewohnt sind, natürlich nichts. Neckarsulm verwandelte alle fünf Elfer, während ein Ulmer verschoss. Verdammt. Aber irgendwie fühlten wir Berner uns immer wie mehr wie zu Hause. Pokalniederlagen gegen Unterklassige, es scheint als können wir nie genug davon kriegen. Was wir schon lange vermutet haben, bewahrheitete sich nun also. YB und der SSV, das passt irgendwie.

Danach nahmen wir denselben Rückweg allerdings mit etwas hässigerem Bahnpersonal. So werde ich aber die Stunde nie vergessen, die wir zusammen am Bahnhofsteig stehend, in Eppingen verbrachten. Und das alles nur weil wir Bier tranken in diesem Tram/Zug. Zum Glück fuhr dann doch noch so ein Gefährt eine Stunde später und wir kamen mehr oder weniger wohlbehalten in Karlsruhe (und nein, das liegt nicht in Burkina Faso) an. Nachdem wir verifiziert hatten, dass alle Taxifahrer Millionäre sind, ging es auf dem kürzesten Weg ins Bett. An dieser Stelle grossen Dank an L. für die wunderbare Gastfreundschaft!

Fazit: Super Reise. Freudiges Wiedersehen. Scheiss Spiel. Als Berner fühlte man sich also rundum wohl.

Schweizer Meisterschaft

8. Juni 2010 um 11:48 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten

In der Kategorie „Unsere Zweiten” begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Die Redaktion von gaeubschwarz.be befindet sich im Sommerschlaf und wird wohl erst aufwachen, wenn das erste Testspiel ansteht. Nicht so die Spieler von Siddharta United Senioren und dies hat einen guten Grund: Bald steht im freiburgischen, äh, (knapp noch) bernischen Schwarzenburg die Schweizermeisterschaft im Firmenfussball an. An diesem illustren Anlass werden die besten Teams des Schweizer Firmenfussballs aufeinandertreffen und die Redaktion von www.gaeubschwarz.be wünscht dem letztjährigen Berner Meister Siddharta United Senioren, den wir während fast eines Jahres mehr oder weniger regelmässig begleiten durften, alles Gute!

  Ähnlich wie die Redaktion geschlafen haben die Fussballer von Siddharta allerdings im letztwöchigen Spiel gegen die Eisenbahner. Ehe der Wecker klingelte, stand es bereits 0-2. In der Folge nahm das Debakel seinen Lauf und schliesslich ging das Spiel mit 4-1 verloren. Einziger Torschütze war Mike. Und da misslungene Hauptproben ja bekanntlich Glück bringen setzte Siddharta noch einen oben drauf und verlor auch das gestrige Spiel mit 2-4. Sicher ist sicher.

Nichts desto trotz wünschen wir gutes Gelingen, auch wenn die Kräfteverhältnisse nicht zuletzt wegen der zuletzt nicht überzeugenden Leistungen eher etwas zu ungunsten von Siddharta liegen dürften. Nämlich etwa so:

Revanche für Cupniederlage geglückt

31. Mai 2010 um 12:00 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

Nachdem man vor wenigen Tagen im Cup gegen den „Erz-Rivalen“ FC Spiez ausschied, wollte man es am Samstagabend an gleicher Stätte gegen den gleichen Gegner besser machen. Schliesslich war die Tabellenlage vielversprechend: Der FCA lag 3 Punkte hinter dem Leader aus Spiez und hatte damit die Möglichkeit, zumindest punktemässig aufzuschliessen.

Dementsprechend motiviert stiegen die Gelbschwarzen ins Spiel und versuchten, den Takt anzugeben. Der Spitzenkampf war von Beginn weg geprägt von vielen Zweikämpfen und einem recht hohen Tempo – die Angriffe wurde zielstrebig und schnell vorgetragen. Einer dieser Angriffe führte Terry Schneider plötzlich alleine vor den gegnerischen Torhüter, von wo aus er mit viel Übersicht zum jungen Tramacere passte, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Das 1:0 war Tatsache.

Kurz vor der Pause war es wiederum Captain Schneider, der im gegnerischen Strafraum angespielt wurde. Der Gäste-Goalie wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen, ein Penalty war die logische Konsequenz. Marc Blaser übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän zur 2-Tore-Führung.

Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause, und die Allmendinger konnten zufrieden sein: Sie zeigten eine der besten Halbzeiten seit langem.

Nach dem Pausentee waren es die Spiezer, die gehörig Druck aufbauten. So war es auch wenig überraschend, dass Baumgartner mit einem schönen Heber zum 2:1 traf – es wurde wieder spannend. In der Folge blieben die Spiezer am Drücker und der FCA konnte nur selten für Entlastung sorgen – es sah einen Moment lang danach aus, als wäre der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit. Und der FCA sollte noch weiteres Unheil erfahren: Nach einem schlechten Pass von Oli Graf, konnte Baumgartner alleine Richtung Strafraum ziehen. Graf selber war es aber, der den Angreifer mit einer perfekten Grätsche vom Ball trennen konnte. Doch zum Entsetzen aller Beteiligten, entschied der Schiedsrichter auf Notbremse und zeigte Graf folglich die rote Karte.

Zu zehnt agierten die Allmendinger aber plötzlich wieder entschlossener und konzentrierter. So hatte der junge Wenger sogar noch das 3:1 auf dem Fuss. In der Schlussphase stemmte sich das Heimteam vehement gegen den Ausgleich und schaffte es tatsächlich: Der Leader wurde mit 2:1 besiegt!

Das sehr emotionsgeladene Derby artete nach dem Schlusspfiff noch beinahe aus – doch wirklich Erwähnenswertes fiel nicht vor…

Damit rutscht der FCA nun definitiv in den Dunstkreis der absoluten Aufstiegsanwärter, vor allem weil das Schlussprogramm eher gegen Spiez spricht. Es stellt sich die Frage, ob die Mannschaft wirklich stark genug wäre, um eine Liga höher zu bestehen. Doch zuerst müssen einmal alle restlichen Spiele absolviert werden.

FCA – FC Konolfingen 0:1

18. Mai 2010 um 11:42 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

Nach den Resultaten von letzter Woche, lagen die Jungs vom FCA plötzlich nur noch 2 Punkte hinter dem Leader Spiez und konnten somit das Aufstiegsrennen spannender denn je machen.

Am Sonntag trafen die Gelb-Schwarzen auf den FC Konolfingen. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein interessantes Spiel, in dem die Allmendinger über ein kleines Chancenplus verfügten. Doch weder Schneider noch Ruchti brachten den Ball am starken Gästetorhüter vorbei. Das Heimteam, welches ohne ihren Mittelfeldmotor Marc Blaser antreten musste (Gelbsperre), hätte zur Pause mit mindestens 1-2 Toren Vorsprung führen müssen.

Nach der Pause fand der FCA kaum mehr ins Spiel und wurde recht früh für die Nachlässigkeiten im Abschluss bestraft: Die Gäste trafen zur Führung.
Die Allmendinger wirkten in der Folge aber zu wenig inspiriert und irgendwie blutleer – trotz einigen Versuchen gelang es ihnen nicht, den Ausgleich herbeizuführen.
Man versuchte sich vermehrt mit hohen Bällen zu helfen, doch diese kamen entweder nicht an oder wurden schlecht verarbeitet. Das lag auch daran, dass das Mittelfeld ohne den gesperrten Blaser schlicht zu wenig Präsenz markieren konnte.
So endete das Spiel für den FCA mit einer ärgerlichen Niederlage – konnte der FC Spiez mit ihrem Sieg wieder auf 5 Punkte davonziehen.

Am Mittwochabend kommt es im „Exil“-Lerchenfeld übrigens zum Cup-Kracher FCA – FC Spiez. Ein Spiel welches in den letzten Jahren immer Spektakel bot.

Vom Tal des Jammers in das der Tränen

20. April 2010 um 16:00 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten
Nur einen Tag nach der Niederlage der Berner Young Boys im Jammertal (von Einheimischen und einigen Unverbesserlichen auch Wallis genannt), zogen auch die Senioren im ersten Spiel der Saison eine unglückliche Niederlage 2-3 ein (siehe Link). „Wer die Tore nicht schiesst, der erhält sie. Und wer sie schiesst, muss halt vorher schauen, dass der Schiedsrichter auch wirklich hinschaut“, gab der etwas genervt wirkende Trainer Krispinho nach dem Spiel zum Protokoll. Er will aber das nicht gegebene Tor nicht als Ausrede gelten lassen. Im Gegensatz zu einigen Fans fordert er im Firmenfussball keine Torkamera und verzichtet auf weitere Kommentare.
Ihm dürfte längst klar sein, dass im Anfang der Niederlage nicht diese Szene stand, sondern vielmehr die Tatsache, dass  Siddhartha United trotz Feldüberlegenheit seine Chancen nicht genügend nutzte. Dass von vier Schüsen des Gegners deren drei den Weg ins Tor fanden, kam hinzu. Gerade mit den letzten beiden Feststellungen lässt sich der Bogen zurück zu YB spannen. Offenbar übersieht der Fussballgott gegenwärtig in gelb gewandete Mannschaften gefliessentlich.

Frühlingserwachen

13. April 2010 um 19:30 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten

In der Kategorie „Unsere Zweiten” begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Nach dem Meistertitel im letzten Jahr steht für die Fussballer des FC Siddhartha und ihren Trainer die Bewährung an. Die Saisonvorbereitung ist nahezu abgeschlossen und sie sind bereit für Taten auf dem Rasen. Allerdings sind sich die interessierten Beobachter einig, dass diese Saison kaum mehr so einfach wie die letzt sein wird. Zwar konnte der Kern der Mannschaft gehalten werden und auf dem Transfermarkt wurden zwei Einkäufe getätigt, von denen sich das Management viel verspricht. Jorghino wird allerdings erst auf den Sommer zu Siddhartha wechseln und überhaupt müssen sich beide Zuzüge erst noch bewähren. Zudem hat bei einigen der Spieler zuhause der Storch gnadenlos zugestochen, äh geschlagen. Werdende Väter und frischbebackene Papis bringen manchmal super Leistungen – aber manchmal verschieben sich auch Prioritäten. Verständlich, auch wenn es der Trainer ungern sieht.

Egal, bald geht es los! Wir schauen dieser Saison seitens gaeubschwarz.be mit grossem Interesse entgegen und hoffen, wiederum das eine oder andere Spiel live anschauen zu können.

FCA – FC Belp 1:1

13. April 2010 um 11:34 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

Nach längerer Winterpause folgt nun der erste Matchbericht aus der 2. Liga regional.

Nachdem das erste Spiel der Rückrunde in Ostermundigen verloren ging, wollte sich das Zelgli-Team nun gegen den Aufsteiger aus Belp revanchieren.
Die Belper begannen allerdings sehr aufsässig und scheuten keinen Zweikampf. Das holperige Terrain auf dem Ausweichplatz in Lerchenfeld machte es für beide Teams schwer, ein solides Passspiel aufzuziehen. Die hohe Fehlpassquote auf Seiten der Thuner solle dies aber nicht entschuldigen.
Auch deshalb gelang es den Allmendingern vorerst nicht, die Defensive der Gäste zu knacken. Dies lag einerseits am guten Zweikampfverhalten der Mannschaft des ehemaligen YB-Spielers und – Präsidenten Peter Mast, andererseits auch am etwas ungeschickten Aufbauspiels der Gelbschwarzen. So war es kaum erklärbar, weshalb man mehrmals versuchte den jungen und eher kleingewachsenen Stürmer Tramacere mit hohen Bällen anzuspielen – obwohl die Innenverteidigung der Belper um Dangubic damit kaum zu überwinden ist.

Da die beide Teams aus den wenigen Chancen kein Kapital schlagen konnten, stand das Spiel zur Halbzeit 0:0.

Kurz nach der Pause waren es die Belper, welche einen Angriff gekonnt abschlossen und mit 1:0 in Führung gingen. Der FCA versuchte sich zu fangen und brachte nun doch einige Angriffe zu Stande, leider ohne erfolgreichen Abschluss. In der Schlussphase war es aber dann soweit: Marc Blaser traf aus kurzer Distanz zum Ausgleich.

Dabei blieb es auch nach 90 Minuten – und das Heimteam holte zumindest den ersten Punkt der Rückrunde.
Aufgrund der Spielanteile dürften es eher die Belper sein, die sich ab dieser Punkteteilung ärgern.

Kurios: Kein Spiel dieser Runde endete mit einem Sieger, es resultierten ganze sechs Remis bei nur 4 Toren.

Was tut eigentlich der SC Worb?

9. März 2010 um 07:15 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten

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Was macht er nun, der SC Worb? Schaut er tatenlos zu? Bessert er das Angebot nach? Optimiert der Verein das Umfeld für allfällige LAPs von Jorghinho? Schweigt er das ganze Vertragshickhack zu Tode? Anscheinend… Auf der Webseite geht man sogar betreffend Ignoranz gar in die Offensive und vermeldet völlig uninteressante und unwichtige Transfers: guckst Du da: –> Link. Kein Wort über in der Luft schwebenden Vertragsverlängerungen…. Ob diese Taktik aufgeht? Diese Frage könnte der Bumä Aläng beantworten, frügte man ihn auch danach…

Die SiddiSen-Verantwortlichen lachen sich derweil gemütlich ins Fäustchen und versuchen noch eine Schippe draufzulegen. Im Moment werden potentielle Mannschaftsbetreuerinnen gecastet, welche das grössere Decolté vorweisen können als der Betreuerstab der dritten Worbermannschaft. Intressentinnen wenden sich bitte umgehend bei den Siddi-Verantwortlichen oder der gs-Redaktion. Messi.

Jorginho – hat er bei Siddhartha United schon unterschrieben?

2. März 2010 um 08:00 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten

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 Die Spieler von Siddhartha sind sich einig: Der Wechsel von Jorginho ist bereits in trockenen Tüchern. Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte. So abgedroschen dieses Sprichwort auch ist, so treffend ist es häufig.

 Als bei der Medienkonferenz der United die Frage auftaucht, ob die Berner in den nächsten Tagen noch einen Transfer bekannt geben werden, können sich die Exponenten ein Grinsen nicht verkneifen. Coach Krispino und the Mentalist Phippu schauen sich kurz in die Augen – dann sagt Krispino ausweichend: „Wir suchen für Räphu noch eine Lösung (AC Milan?). Und natürlich beobachten wir den Markt. Aber ich glaube nicht, dass es von unserer Seite Breaking News geben wird.“ Kommt wohl darauf an, was man unter „Breaking News“ genau versteht.

 Denn der Transfer von Jorginho zur United ist nach Gaeubschwarz-Informationen nur noch Formsache. Hat der Worber sogar schon unterschrieben?

 „Ich weiss nicht, ob Jorginho schon bei Siddhartha unterschrieben hat. Das ist für uns auch nicht so wichtig“, sagt SU-Coach Krispino. Und SU-Boss Daniel reagiert genervt: „Das müssen sie den SC Worb fragen.“

 Doch die SCW-Verantwortlichen wie auch Jorginho selbst wollen sich nicht weiter äussern.

 In der Siddhartha Mannschaft gehen die Spieler längst davon aus, dass Jorginho in der nächsten Saison Gelb-Blau statt Gelb-Schwarz trägt. Immerhin sagt Sportchef Dävu: „Jorginho ist ein toller Spieler. Ich würde mich freuen, wenn er kommt. Gute Spieler können wir immer gebrauchen.“

Siddhartha lockt Jorginho, oder ein Blick in die Zukunft

16. Februar 2010 um 08:30 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten

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Der Siddhartha-Coach sagt grinsend: „Wir wollen ja keine Unruhe beim SCW stiften, aber natürlich ist Jorginho ein sehr interessanter Spieler – auch für uns.“

 Zumindest dementiert auch Jorginho die Spekulationen nicht. „Die Verhandlungen laufen. Ich will im Moment nicht mehr zu dem Thema sagen und bitte Sie, dies zu respektieren.“ Genau wie Siddhartha-Assistenz-Coach Phippu: „Wir kommentieren keine Gerüchte.“

 Es liegt aber auf der Hand, dass Siddhartha sich mit einem Spieler wie Jorginho beschäftigt – wie zuletzt auch mit Almen Abdi und Gilles Yapi Yapo. Genau wie der ehemalige FCZ-Star (jetzt Le Mans)und der ehemalige YB-Star (jetzt Basel) ist der Schweizer ablösefrei zu haben.

 Der SCW Sportchef gibt sich kämpferisch: „Es würde mich überraschen, wenn Jorginho zu Siddhartha United Senioren wechselt. Es wäre sicher nicht das, was er will. Jorginho sagt doch, er wolle in einer grossen Liga spielen.