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Gastbeitrag: Strømmen – Drømmen

24. Juni 2009 um 22:06 von Voegtu in der Kategorie Groundhopping

In unregelmässigen Abständen berichtet Voegtu von seinen Reisen in die weite Welt des Fussballs. Heute: Oslo.

Nach der geglückten Landung in Oslo steuerten wir sofort die erste Würstchenbude an. Hotdogs sind schliesslich eine Spezialität im Norden. Obwohl das durchaus lecker war, hatte das Würstchen einen bitteren Nachgschmack. Wir mussten leider feststellen, dass sich alle Prognosen nun bewarheiteten: “Passt auf, Oslo ist imfall schweineteuer unddas hat nichts mit der Grippe zu tun.” Item. Wir hatten vorgesorgt und jeweils die maximal erlaubte Menge Schnaps und Bier in die norwegische Hauptstadt eingeführt.

IMG_0020Flugs machten wir uns auf den Weg zu unserem Gemächern auf dem Camping-Platz Ekeberg mit schönem Blick über die ganze Komune. Husch das Zelt aufgebaut, den ersten Schaum geköpft und schon giengs Richtung Fussball. Die erste Station hiess Strømmen, ein Örtchen aussehalb Oslos, wo eine spannende Drittligapartie auf uns wartete. Der Gegner hiess Eidsvold TF. Ein Derby also.

In Erinnerung bleibt nicht nur die nette Betreuung der Verantwortlichen inklusive Rundgang durch die Kabine des Heimteams. Auch die Anfeuerungsrufe Strømmen – Drømmen waren durchaus gross, wenn auch nicht lautstark oder häufig. Übersetzt heisst das übrigens Strømmen ist ein Traum. Das Spiel war kein Traum, obwohl wir beim 4-2 Sieg des Heimteam viele Tore sahen. Niveaumässig können die norwegischen Drittligisten gäbig mit Oberdiessbach mithalten.

IMG_0064Nach der Rückfahrt in die Innenstadt wartete das pulsierende Nachtleben in Oslo. In einer vom Pub zur Pianobar umfunktionierten Lokalität warteten heisse Stunden auf uns. Fünf bis sieben spärlich bekleidete Mädels feierten eine ausgelassene Party. Dass sie dabei sowohl Streicheleinheiten als auch Körperflüssigkeit austauschten, soll hier nicht von Belang sein.

Viel Interessanter ist doch das Fussballspiel am darauffolgenden Tag, das in Stabaek in einer Topmodernen Halle stattfand. Neuerliches Lesen ist unnötig, es war effektiv eine geschlossene Halle ohne Schiebedach. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht. Wengie Fans genügten, um eine relativ beeindruckende Kulisse zu erzeugen. Das Niveau war in der ersten Liga deutlich besser als zwei Etagen tiefer. Sehr schnelles Spiel, viele Torchancen – allerdings kein Pyro. Indoor-Fackeln sind wohl noch nicht erfunden. Das Spiel gewann übrigens das Heimteam gegen IK Start Kristianssand klar und deutlich mit fünfzunull.

Leider spielte Lyn Oslo zeitgleich im Nationalstadion. Weitere Spiele lagen terminlich nicht drin. Wir besonnen uns aufs wesentliche und verinnertlichten noch unsere Schnapsvorräte und warteten auf den Sonnenuntergang. Das dauerte, wie Norwegenkenner wissen. Bis bald, in Helsinki.

Die Wette – Sforza

23. Juni 2009 um 08:59 von Biber in der Kategorie Die Wette

Unter diesem Titel wird in unregelmässigem Abständen eine Wette platziert in der Leserinnen und Leser die Möglichkeit haben, etwas zu gewinnen. Eine Wette läuft solange, bis das Ereignis eingetroffen ist, nicht mehr eintreffen kann oder – bei befristeten Wetten – die Zeit abgelaufen ist. Gewonnen hat, wer das Ereignis möglichst genau vorausgesagt hat. Die genauen Bedingungen werden bei jeder Wette neu definiert.

Die Hüpfer aus Zürich haben bekanntlich Budi Latour zurück in die Berge geschickt, weil er die Saisonziele vergeigt hat. Die Hüpfer wollten nämlich im internationalen Geschäft gross mitmischen. Wer sie kennt weiss, dass sich diese Pläne auf eine (defizitäre) Runde vor etwa 400 zahlenden Zuschauern beschränkt hätte. Eigentlich könnten sie dem Budi für seine weitsichtige, den finanziellen Verhältnissesn angepasste Planung, dankbar sein. Sind sie aber nicht.  Item.

Nun soll es der Sforza besser machen. Ich wette aber, er vergeigt es und landet wieder höchstens auf dem vierten Platz. Aber so lange wollen wir nicht warten. Die Wette ist folgende: Wie steht GC nach exakt 15 gespielten Partien da? Wer Tabellenplatz, Punkte und Tordifferenz (z.B. 9. Rang, 18 Punkte, -13 Tore) am genausten voraussagt, kann sich einen Preis abholen.  Die Wette ist bis zum Anpfiff der dritten Partei GCs offen. Mitmachen dürfen alle ausser Pele, der kennt die Antwort schon.

Sollte Sforza nach 15 Runden bereits entlassen sein, gilt die Wette trotzdem.

Willkommen!

19. Juni 2009 um 08:50 von Biber in der Kategorie Redaktionelles

Willkommen auf unserer Seite

Hier geht es um YB. YB oder der Berner Sportclub Young Boys, wie er korrekt heisst, ist unsere Leidenschaft. Für uns ist „YB macht glücklich“ mehr als eine Werbung oder eine Anpreisung; es ist unsere Losung.

Wir, das sind Gomoli, Pele und Biber, sind drei Fans dieses Clubs. Wir sind eigentlich keine Fussball- oder sonstigen Experten, würden es nach dem dritten Glas aber in jedem Fall behaupten. Wir kennen weder den Sportchef, noch den Trainer und schon gar nicht den Geschäftsführer persönlich. Fussball haben wir weder erfunden, noch haben wir uns bisher – mit Ausnahme von Pele – jemals um den Posten des Nationaltrainers beworben. Biber kennt manchmal sogar den Unterschied zwischen passivem Abseits und Fouleinwurf und Gomoli glaubt selbst heute immer noch daran, dass die Bayern noch einmal die Champions League gewinnen werden.

Unser wichtigstes Thema aber ist YB. Wir richten unser Auge auf alles, was direkt und indirekt damit zusammenhängt. Und als generell sportbegeisterte Menschen sind auch Klubs aus anderen Ländern, die Nationalmannschaft und, man munkelt, selbst Randsportarten nicht vor uns sicher.

Wir schreiben, was wir denken. Und wir denken was wir schreiben. Manchmal schwärmerisch, manchmal bissig, manchmal kritisch und manchmal mit der sprichwörtlichen gelb-schwarzen Brille. Immer aber mit einem leichten Hang zur Ironie. Und wir wollen Dich unterhalten.

Es würde uns freuen, Dich in Zukunft öfters hier anzutreffen.

Herzlichst,

Gomoli, Pele und Biber