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Vom Spiel, das es nie gab

13. Oktober 2009 um 14:17 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten

Logo Siddharta UnitedIn der Kategorie „Unsere Zweiten” begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Als Berner kennt man es: Es gibt Spiele, die gab es eigentlich nie. Zwar redet im Vorfeld oft die ganze Stadt darüber. Nachher aber schweigt man diese Spiele tot, als ob es sie nie gegeben hätte. Wird man auf ein solches Spiel angesprochen, so senkt man sofort den Blick, murmelt etwas Unverständliches und erkundigt sich dann nach der Familie des Gegenübers, nach dem Wetter oder einem guten Tipp gegen Flecken. Kurz man wechselt das Thema, bevor das Thema überhaupt zum Thema werden kann. Dieses Verhalten ist übrigens besonders ausgeprägt nach sporadisch stattfindenen Spielen gegen eine gewisse Mannschaft aus dem Wallis.

Genau so erging es dem Redaktor bei seinem Versuch, etwas von den Siddhartha Spielern über den Cupfinal gegen Saia Murten zu erfahren. So liegt einzig die Vermutung nahe, dass es auch dieses Spiel nie gab.

Dies übrigens im Gegensatz zur Meisterfeier am Samstag Abend. Die war ganz gross. Danke an die Organisatoren für die freundliche Einladung.

FC Spiez – FC Allmendingen 2:2

13. Oktober 2009 um 07:30 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

Logo FC AllmendingenDer Spitzenkampf versprach einiges: Auf der einen Seite spielt Aufstiegsfavorit Spiez eine sehr starke Hinrunde, andererseits konnten die – ebenfalls gut gestarteten – Allmendinger am vergangenen Wochenende mit einer starken Leistung ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Durch diesen Sieg gestärkt, reisten die Gelbschwarzen mit reichlich Selbstvertrauen zum Erzrivalen – das Oberländer-Derby war lanciert.

Doch bereits nach wenigen Minuten folgte der erste Dämpfer für die Gäste: Der Spiezer Walther erzielte das 1:0 für das Heimteam, der Treffer fiel mittels eines wohl eher ungewollten Lobballs. Der frühe Rückstand schien die Gäste aber kaum zu schocken: Munter ging es in der ersten Hälfte hin und her und die beiden Klassenbesten der 2.Liga-Gruppe 1 schenkten sich nichts.

Nach einer Intervention des Spiezer Torhüters an Garcia, pfiff Schiedsrichter Dudic plötzlich – doch wer nun einen Penalty erwartete, wurde getäuscht. Allmendingen erhielt einen Freistoss ausserhalb des Strafraumes, obwohl sich weder der Ball, noch der Spieler oder Torhüter ausserhalb des 16ers aufgehalten hatten. Die Szene war zwar nicht wirklich penaltywürdig, doch wenn in dieser Situation Foul gepfiffen wird, dann müsste es eigentlich Elfmeter geben. Nach einigen Chancen für beide Teams und einer insgesamt sehr ausgeglichenen Partie, ging es nach 45 Minuten in die verdiente Pause. Die zahlreichen Allmendinger-Fans waren sich mehrheitlich einig, dass das Spiel bisher recht ausgeglichen verlief – und so sahen es auch die meisten angrenzenden Spiezer. Für Erheiterung auf den Rängen sorgte einmal mehr Spiez-Trainer Markus Seiler: Der als sehr emotionaler Coach bekannte Übungsleiter, ist in Spielen gegen seinen ehemaligen Verein immer noch ein Stückchen motivierter als sonst. Dementsprechend lautstark kommentiert er auch diverse Szenen des Spiels, speziell die Entscheide des Schiedsrichtergespanns legt er oftmals deutlicher aus als die meisten Zuschauer.

Die Allmendinger liessen sich in der Pause Zeit und kamen erst spät aus ihrer Kabine – offenbar wollte das Trainergespann Binggeli/Wenger noch auf einige wichtige Details näher eingehen. Und das schien gleich zu fruchten: Denn kaum hatte die zweite Halbzeit begonnen, stand es auch schon 1:1. Garcia hatte nach einer herrlichen Ballstaffette getroffen, und dies mit seinem schwachen rechten Fuss (was in der „FCA-Kurve“ für grosses Erstaunen sorgte).

Damit war das Spiel von neuem lanciert. Der Beginn der zweiten Hälfte verlief danach wieder recht ausgeglichen und umkämpft – es war ein richtiger Spitzenkampf wie man ihn sich erhofft hatte. Geprägt von diversen taktischen Fouls, war diese Partie auch eine Herausforderung für den Schiedsrichter, der das Geschehen abgesehen von 2-3 Szenen, absolut im Griff hatte.

Dann zeigten auch die Spiezer, weshalb sie sich zu recht an der Tabellenspitze befinden: Eine schnelle Kombination und ein wuchtiger Kopfball von Walther, brachte den Gastgeber wieder in Führung. 

Doch auf darauf wussten die Allmendinger eine Antwort: Wieder war es Garcia, der eine schöne Einzelaktion mit dem Tor zum 2:2 Ausgleich abschloss. Diesmal mit dem starken linken Fuss, und zum zweiten Mal unhaltbar für den Spiezer Goalie. Die Allmendinger blieben danach am Drücker und kamen zu 1-2 Chancen – doch das Skore blieb unverändert. Allerdings gab wieder eine Aktion im Strafraum der Spiezer zu reden: Schneider wurde von einem Verteidiger vom Ball getrennt, jedoch traf dieser deutlich sichtbar zuerst das Bein des Stürmers. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber (zu unrecht) stumm.

Spiez dominierte daraufhin die Schlussphase deutlich und der FCA konnte sich kaum mehr befreien. Besonders nach Standards kam die Seiler-Truppe zu gefährlichen Chancen, zweimal mussten sogar Eberhart, respektive Aebersold am Pfosten retten. Mit vereinten Kräften und ein wenig Glück, konnte damit ein weiteres Gegentor verhindert, und der Punktgewinn perfekt gemacht werden. Anhand der letzten Viertelstunde gewiss ein glücklicher Punkt, rechnet man aber die beiden vermeintlichen Penaltyszenen dazu, so geht der Punkt unter dem Strich sicher für beide Mannschaften in Ordnung.

Für Spiez gab es dadurch keine Änderung, die Tabellenspitze wird den Oberländern wohl bis in die Winterpause nicht mehr zu nehmen sein. Der FCA verlor den zweiten Platz an das weiterhin überraschend starke Langnau und findet sich vor dem Spiel gegen Worb auf dem dritten Platz wieder.

Der Spielplan

12. Oktober 2009 um 11:00 von Pele in der Kategorie Getackelt

Bereits nach 8 gespielten Runden, erfolgte die erste Unterbrechung in der Super League und den meisten bekannten Ligen in Europa: Die Nationalmannschaften bestritten die viert- und drittletzte Qualifikationsrunde zu WM 2010.
Nach 12 gespielten Runden, wurde der Rhythmus nun bereits zum zweiten Mal gebrochen – die letzten Runden um die begehrten WM-Tickets sind in vollem Gange.

Damit wird der ganze Spielplan erheblich zurück verschoben. Die Internationalen Wettbewerbe werden ebenso gestoppt wie die nationale Meisterschaft, was zur Folge hat, dass man wiederum bis in den tiefsten Dezember Fussball spielt und im (meist noch verschneiten) Februar geht’s dann bereits wieder weiter. Schneebedeckte, matschige Unterlagen in Aarau und Sion, Spieler in Handschuhen und langärmligen Trikots. Verschobene Spiele mit anschliessend unmöglichen Nachholterminen unter der Woche, etc sind die Folge davon.
Und weil die Nationaltrainer ihre Spieler vor grossen Turnieren einige Zeit früher benötigen, wird der Rückrundenspielplan wohl dichter gedrängt sein als es für die Spieler gesund ist.

Wie sieht die Lösung für dieses Problem aus? Nun, ich weiss es natürlich auch nicht, doch es gibt ja interessante Optionen, die bereits des Öfteren diskutiert wurden:

 
Sommermeisterschaft:
Man könnte den garstigen Schneespielen ausweichen, die warmen Monate besser ausnützen und die Meisterschaftspause wäre alle zwei Jahre ein grosses Turnier.
Nachteil: Durch den „verschobenen“ Formstand, wäre die Teilnahme und die dabei gebotene Chance an Internationalen Wettbewerben noch kleiner. Aber sind wir mal ehrlich: Ein allzu herber Verlust wäre das nicht – schon gar nicht für YB…

 
Vorqualifikation für kleine Nationen:
San Marino, 0 Punkte, Malta 1 Punkt, Liechtenstein, Luxemburg (ok, das schmerzt immer nocht), Färöer, etc. Was sich anhört wie die Tabellennachbarn der Schweiz beim Eurovison Song Contest, sind in Tat und Wahrheit die Schlusslichter der WM-Quali-Gruppen. Um den Spielplan für die Nationalmannschaftspausen wenigstens um 1-2 Termine zu kürzen, könnten die kleinen Nationen eigentlich bereits im Voraus eine eigene Qualifikation bestreiten. Nur schon die Kürzung auf 5 Teams pro Gruppe, würde wohl einen Herbst-Unterbruch im nationalen Ligen-Spielplan verhindern.
Das Problem hierbei: Für die kleinen Länder sind Spiele gegen Deutschland, England, Frankreich und Co. das Highlight schlechthin (und natürlich auch finanziell attraktiv). Würde sich diese Modusänderung durchsetzen, so würden Sepp Blatter und Michel Platini für eine Wiederwahl wohl einige Stimmen weniger erhalten – und wer vor allem Ersteren kennt, kann diese Mini-Quali wohl bereits vergessen.

Nun, ich zweifle daran, dass für diese Probleme eine Zeitnahe Lösung erfolgen wird.
Daher wird sich an den aufgezeigten Schwierigkeiten wohl nichts ändern.
Zur Erinnerung: Zwischen die YB-Heimspielen von Spieltag 7 und 10 fiel ein ganzer Monat – und zwischen Runde 12 und 13 gibt es wiederum einen 20tägigen Unterbruch.

YB Spieler international

10. Oktober 2009 um 07:32 von Biber in der Kategorie YB

Gestern konnten die YB Spieler Xavier Hochstrasser und François Affolter einen wichtigen Auswärtssieg in Estland feiern. Im Rahmen der Euro Qualifikation besiegten sie das zuvor ungeschlagene Estland gleich mit 4-1 und die Equipe von Piereluigi Tamis führt nun die Tabelle an.

Die Redaktion gratuliert den beiden YB-Akteuren herzlich und hofft, das sie Ähnliches bald mit der A-Nati wiederholen können. Und zwar zusammen mit David Degen.

Merci Häbi

9. Oktober 2009 um 09:00 von Pele in der Kategorie YB

Von Freitag Abend an, um ca. 20:15, wird die Karriere von Thomas Häberli endgültig beendet sein.

Mit einem Abschiedsspiel würdigen Verein und Fans den langjährigen Spieler, der sowohl in schlechten wie auch in guten Zeiten immer zu den Gelbschwarzen hielt – auch wenn er immer wieder Angebote von anderen Vereinen hatte.
Über seine Karriere liest man im Moment in jedem (Berner) Regionalblatt, sein ungewohnter und später Durchbruch, seine titellose Zeit, seine Traumsaison 08, sein Länderspiel, etc…

Kaum ein Spieler war so beliebt wie Häbi – bei alt und jung, Ultra oder Logengast. Und dies obwohl er zu Beginn einer Saison IMMER als dritter oder vierter Stürmer aufgeführt war. Man findet wohl kaum eine Saisonvorschau, in der Häbi bei der Ideal-11 gesetzt war. Doch bereits nach wenigen Spielen stand Häbi jeweils wieder in der Startformation. Sein Einsatz und sein Engagement waren immer top – und vor allem in „seiner“ Saison 2007/08 erntete er endlich die nationale Anerkennung, die er schon lange verdient hatte: Zusammen mit seinem Offensivpartner Hakan Yakin, schoss er die Gelbschwarzen fast zum Meistertitel. Zum ersten Mal seit Jahren, konnte YB auch bis zum Schluss um den Titel mitspielen und entfachte eine Euphorie in Bern, die bis heute kaum abgeflacht ist.

Unerklärlicherweise bot Nationaltrainer Jakob Kuhn (aka: „der Mann von Alice“) nur die Hälfte dieses gefährlichen Duos auf – Hakan Yakin spielte an der EM und erzielte alle Schweizer Tore. Häbi blieb die Rolle des Zuschauers. Zur Erinnerung: Im ersten Spiel verletzte sich mit Alex Frei bereits ein Stürmer, und mit der (kurzen) Fortdauer des Schweizer-Heim-Auftrittes wurde die – eh schon knapp berechnete – offensive Spielerdecke immer dünner. Häbi wird sich wohl das eine oder andere Mal heimlich ins Fäustchen gelacht haben – schon nur wegen der Tatsache, das er zuerst aus den Ferien geholt, und nach dem ersten Zusammenzug wieder weggeschickt wurde. Eine Frechheit sondergleichen.
Man stelle sich dies einmal vor: Da steht ein Schweizer-Duo deutlich an der Spitze des Scorer-Klassements, spielt sich 36 Spieltage in einen Rausch und wäre topmotiviert und vor Selbstvertrauen strotzend bereit gestanden – und man bietet es für das wichtigste Turnier der Schweizer Fussball-Historie nicht auf. (Man stelle sich vor, Grinsi-Klinsi hätte vor der WM 06 auf Klose und Ballack verzichtet – er wäre gesteinigt, resp von GMV geweinflascht worden).

Nun, das ist vorbei – Häbi hat anschliessend noch eine Saison gespielt, diesmal vermehrt als Joker. Auch so traf er noch beachtliche 8 Mal und gehörte immer zu den Leistungsträgern (und war wohl der einzige Team-Captain der auf der Bank sass). Leider ging Häbis Wunsch diesen Frühling (ein weiteres Mal) nicht in Erfüllung: Er sprach stets davon, mit YB unbedingt noch einen Titel gewinnen zu wollen. Ironischerweise sieht es nun in der „Saison 1 nach Häbi“ so gut aus wie schon lange nicht mehr. Doch er würde sich über einen allfälligen Kübel sicher genau so freuen können wie er sich diesen Frühling gefreut hätte, denn Häbi ist YB und YB ist Häbi!

Hoffen wir, dass seine Trainerkarriere erfolgreich sein wird, und wer weiss: Vielleicht steht Häbi in ein paar Jahren selber an der Linie und holt „seinen“ Titel doch noch aus eigener Kraft!

Merci für aus, Häbigoou!

Merci Häbi, #15

danke ybforever.ch-thömu für das Bild!

Vor dem Saisonabschluss

6. Oktober 2009 um 14:00 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten
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In der Kategorie „Unsere Zweiten” begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Nach dem Gewinn der Meischterschaft hatte gaeubschwarz.be Gelegenheit, Siddharthas Meistertrainer Nashimento einige Fragen zu stellen:

Siddharta gewann die Meisterschaft und steht im Cupfinal. Wir nehmen an, dass Du mit der Saison als Ganzes äusserst zufrieden bist?

Eher erleichtert. Unser Präsi ist ein harter Hund, kein Vergleich zu einem Constatin. Siegen oder fliegen. Wir waren zum Erfolg verdammt.

Gibt es Dinge, die Du als Trainer rückblickend anders machen würdest?

Diese Frage stellst Du mir nach dem Meistertitel und der Cupfinalqualifikation?? Nein, wir haben alles richtig gemacht und es gibt auch rückblickend nichts, was man besser machen könnte.

Wie sieht die Zukunft aus? Wirst Du im Hinblick auf die nächste Saison etwas ändern?

Unser Kader wird in etwa so zusammenbleiben. Das heisst für die trainingsfaulen wird es noch schwieriger, zum Einsatz zu kommen. Ansonsten wird sich (hoffentlich) nicht viel verändern. Wir haben auf und neben dem Platz viel Spass und dies soll so bleiben. Zudem werden wir unseren Terminplan noch besser auf die YB-Spiele abgleichen.

Seit Ihr alle YB Fans? Gerüchten besagen, dass es auch Walliser in Euren Reihen hat.

Wir haben sehr viele D11-er unter uns und auch einige wenige Teilzeitfans. Und ja, wir haben auch einen (mehrheitlich assimilierten) Walliser. Er weiss aber, wann er sich zurücknehmen muss. Zudem könnte es ja auch noch schlimmer sein: zum Beispiel einen deutschstämmigen FCZ-Fan…

Am Samstag steht der Cupfinal gegen Saia Murten auf dem Programm. Wie bereitest Du die Mannschaft auf dieses Spiel vor?

Am Mittwoch wird normal trainiert, vielleicht anschliessend ein bis zwei Biere weniger.

Siddhartha leitet sich von Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus ab. Hat dieses in einer Form Einfluss auf die Mannschaft oder muss man Euch sogar als gläubige Buddhisten vorstellen?

Siddhartha bedeutet für uns: Spass, Freundschaft und Geselligkeit. Ob diese Werte etwas mit dem Buddhismus zu tun hat? Keine Ahnung… Ist uns eigentlich auch egal. Über die religiöse Ausrichtungs des Vereins kann eigentlich nur unser Vereinsguru Stellung nehmen. Aber was auch immer er dazu sagen wird: es spielt für uns keine Rolle, wir haben unsere eigenen Werte.

Also kein Wiedersehen im Nirvana?

Doch doch, bereits am Samstag. Nach dem Finale findet die Meisterfeier (und vielleicht auch Cupfeier statt). Dies wird dem Nirvana sicherlich sehr nahe kommen…

Danke, dass Du Dir Zeit genommen hast.

FCA – FC Kirchberg

6. Oktober 2009 um 11:11 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

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kirchbergEin Spiel am Ende der anstrengenden Fulehung-Woche (siehe Bericht letzte Woche) ist für Thuner Fussballvereine nicht immer einfach. Die „Strapazen“ und Nachwirkungen, sind am Wochenende oftmals noch nicht ganz abgeklungen.
Was aber vor dem Spiel gegen Kirchberg positiv stimmte, war die Rückkehr der Stammspieler Schneider, Eberhardt und Tschannen die noch vor Wochenfrist gefehlt hatten. Die beiden erstgenannten liefen auch gleich wieder von Beginn weg auf.

Gleich von Beginn weg konnten die Gelb-Schwarzen das Spieldiktat an sich reissen und zeigen, dass man spielerisch grössere Qualitäten hat als die letzten Spiele vermuten liessen. Vor allem Sandro Eberhart beackerte seine rechte Seite rauf und runter und war an einigen guten Szenen beteiligt. Kirchberg kam in der ersten Hälfte kaum zum Spielen, zu drückend war die Überlegenheit des Heimteams. Wieder einmal war es Marc Blaser, der sein Team in Führung brachte: Per Kopf erzielte er sein 6 Saisontor und baute damit seine Führung in der internen Scorer-Rangliste weiter aus. Das Tor war die logische Folge des bisherigen Spielverlaufs. Bis zur Pause ging es in ähnlichem Stile weiter – Tore wollten indes aber keine mehr fallen.

Für die meisten Zuschauer gab bereits zum Halbzeitkaffee keine Zweifel, wer das Feld als Sieger verlassen würde, sollte nicht noch eine enorme Kirchberger Leistungssteigerung erfolgen.

Doch Hoppla: Die erste Viertelstunde gehörte dann plötzlich den Gästen. Der FCA konnte sich kaum mehr aus der ersten Hälfte lösen, die Bälle missrieten oder wurden zu ungenau gespielt. Mit Glück, vereinten Kräften und den unkonsequenten Abschlussversuchen der Kirchberger, konnte die Führung aber verteidigt werden.
Als Garcia dann gleich den ersten richtigen Angriff der zweiten Hälfte verwerten konnte, war das Spiel gelaufen. Nun konnten die Allmendinger wieder an ihr Spiel der ersten Halbzeit anknüpfen und kamen durch gefällige Kombinationen und schöne Einzelaktionen zu weiteren Chancen. Eine dieser Möglichkeiten konnte Captain Terry Schneider nutzen: Nach einem herrlichen Pass von Roger Gäggeler tauchte er alleine vor dem Torhüter auf und versenkte den Ball zum 3:0 – gleichbedeutend mit dem Endstand.

Damit konnte der FCA nach drei sieglosen Spielen in Serie wieder einmal gewinnen – und lieferte dabei gleich noch die beste Saisonleistung ab. Dank dem wiedererrungenen zweiten Platz, kommt es am Sonntag im Spiez zum ultimativen Derby-Spitzenkampf: FC Spiez – FC Allmendingen.

Einziger Wehrmutstropfen: Verteidiger Gnotke musste nach einer Stunde mit einer Zerrung ausgewechselt werden. Für ihn kam Kevin Graf ins Spiel.

YB – FC Aarau 4:0

5. Oktober 2009 um 09:15 von Pele in der Kategorie Matchbericht

Eine starke Mannschaftsleistung gegen ein grottenschlechtes Aarau.

Wölfli: 5 Musste zweimal eingreifen, beide Male gegen Marazzi, und ging zweimal als klarer Sieger hervor. Man hätte wohl auch nur die Schuhe von Wölfli ins Tor stellen können.
Affolter: 5 Für ihn gilt das Gleiche wie für seine Abwehrkollegen: Die wenigen defensiven Aufgaben souverän bewältigt. Fiel auch mit neuer Frisur auf – wahrscheinlich Resteverwertung der blonden Farbe die bei Dombia übrig geblieben ist.
Dudar: 5 Defensiv wie immer souverän, verlor keinen Zweikampf – jedoch kamen seine langen Bälle auch schon besser an.
Ghezal: 5 Mal wieder ein Tor von Ghezal – und noch ein sehr wichtiges: Gegen den 11-Mann-Abwehrverbund war ein Durchkommen lange Zeit nicht möglich.
Yapi: 5 Auch für ihn war es schon einfacher als in der ersten Hälfte: die beiden Abwehrreihen der Aargauer verhinderten fast jeden konstruktiven Spielaufbau. Traumhaft aber sein langer Ball auf Doumbia beim 3:0. Hatte selber auch noch Chancen und müsste eigentlich mindestens einen Treffer erzielen.
Hochstrasser: 5 Rannte viel und versuchte, das Bollwerk zu umgehen. Durfte dafür die letzten zwanzig Minuten wieder neben seinem „Zwilling“ auflaufen.
Liechti: 4.5 Gutes Spiel von Liechti. Vergab aber die grösste Chance in der ersten Halbzeit und fiel später ab und zu mit missglückten Dribblings auf. Gegen diesen offensiv harmlosen Gegner, ist er die (zu) defensive Lösung.
Sutter: 5 Wieder etliche gute Flanken von Sutter. War in der ersten Halbzeit bemüht, die Flanken hinter die gegnerische Abwehr zu bringen, was auch öfters gelang. Doch diesmal wurden seine Bälle leider nicht verwertet.
Rega: 5 Wie immer recht wirblig und ein steter Gefahrenherd. Sein Schuss wurde via Benito zur Vorlage für Doumbia – ein Torerfolg wurde ihm aber (wieder einmal) verwehrt.
C. Schneuwly: 4.5 Nicht so effizient wie sein Bruder und auch nicht so auffällig wie seine Nebenleute. Dennoch mit einer guten Partie, fügte sich gut ins Team ein und war oftmals abspielbar. Ging aber in der ersten Halbzeit in der Menge an Verteidiger ein wenig unter.
Doumbia: 6 Ein Hattrick, davon zwei Tore der Marke Extraklasse. Die Haarfarbe istz zwar gewöhnungsbedürftig – doch das ist auch schon alles was man an seinem gestrigen Auftritt diskutieren kann.
Gourmi: 4 Fand noch nicht ins Team und ins Spiel. Sein Pech, dass vor allem Doumbia gesucht (und gefunden) wurde – für Gourmi entstanden daher noch keine Möglichkeiten
Doubai: 5 Ein guter Einsatz von Doubaï inkl Traumpass zum 4:0
Pasche: 5 War bemüht, doch es erging ihm gleich wie Gourmi: Fand die Bindung zum Team nicht und erhielt auch kaum Bälle.

Lieber Herr Hitzfeld

5. Oktober 2009 um 05:36 von Biber in der Kategorie Getackelt

Tackling

Jeden Montag wird unter “getackelt”  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

Nein, wollen an keinem Denkmal kratzen, nicht einmal wenn es Moos und Taubendreck ansetzen sollte. Wir respektieren Ihre unzähligen Erfolge und wir sind sicher, dass Sie genau wissen, was sie tun.

Wir nehmen aber erstaunt zur Kenntnis, dass die von Ihnen zu Beginn Ihrer Arbeit als Nationaltrainer dezidiert ins Zentrum gestellten Prinzipien, wonach nur Spieler in die Nati gehören, die in Form sind und die im Verein regelmässig spielen, offenbar doch nicht so wichtig sein können.Falls doch, dann ist Ihnen vielleicht die Verletzungspause von Barmettler ebenso entgangen, wie die oftmals starken Auftritte von François Affolter.

Mit freundlichen Grüssen

P.S. Barmettler und Affolter haben übrigens am Wochenende beide gespielt. Die Resultate können Sie im Teletext nachschauen.

Die Wette – nach 11 von 15 Runden

2. Oktober 2009 um 14:50 von Biber in der Kategorie Die Wette

Die Tage werden kürzer und unsere Wette gelangt langsam aber sicher in die entscheidende Phase. GC steht momentan mit 13 Punkten auf Rang 7, punktgleich mit St. Güllen. Unser recht breites Spektrum an abgegebenen Wetten beginnt sich einzugrenzen. Rein rechnerisch ist aber von Platz 2 bis 10 noch alles möglich. Würde GC den 7 Rang halten können, müssten die eingefahrenen Punkte den Stichentscheid geben. Die gegenwärtig aussichtsreichsten Kandidaten sind:

Konsument 13 – 11 
YB Nicu 7 18 – 4 
Black Panther 7 21 – 19
Sartsch 7 15 – 7
LJ 7 17 – 6

Weiterhin viel Glück!

Die Kiste mit den möglichen Preisen enthält gegenwärtig: Schals von Werder Bremen, FC Bayern München, Fortuna Düsseldorf, Atletico Bilbao, 1860 München, einen Regenschirm des FC Allmendingen und ein Cap von IFK Göteborg.

P.S. Unmittelbar nach dieser Wette, startet die nächste. Der vom Sieger gewählte Preis kommt weg, die restlichen stehen dem nächsten Gewinner wieder zur Verfügung. Zudem kommen laufend neue Preise hinzu.