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Xamax – YB 3:0

14. September 2009 um 08:30 von Pele in der Kategorie Matchbericht
Wölfli: 4.25 Bei den Gegentoren machtlos, ansonsten sicher. Versuchte mit langen Auswürfen den Neuenburger Abwehrblock zu umgehen, was ab und zu gelang.
Ghezal: 3 Dummer Platzverweis. Als einer der älteren Spieler sollte er seine Nerven im Griff haben – auch in den hektischen Situationen.
Dudar: 4 Die ganze Hintermannschaft hatte schon bessere Spiele als gestern. Die beiden letzten Tore gehörten in die Kategorie „klassisch ausgekontert“ – dabei ist Dudar nicht ganz unschuldig, da er in der Schlussphase als Stürmer agierte.
Affolter: 4 Auch er war schon sicherer, wenn auch ohne groben Schnitzer.
Yapi: 4.75 Der einzige der annähernd Normalform erreichte. Verteilte die Bälle sicher und ging mehr als auch schon in den Abschluss – Ferro hatte bei einigen Bällen seine liebe Mühe.
Hochstrasser: 3 Eines seiner schlechteren Spiele in der letzten Zeit. Nicht viele gute Bälle, ungewohnt schwache Zweikampfwerte, verlor das Duell gegen Binya deutlich.
Sutter: 4 Gute Flanke übers ganze Spiel verteilt. Bei einigen Zuspielen schalteten seine Mitspieler langsamer als auch schon.
Degen: 4 Versuchte das Spiel anzutreiben und kämpfte unermüdlich. Wie auch dem restlichen Team, gelang ihm lange nicht alles. In der Offensive aber der einzige, der zu genügen wusste.
Regazzoni: 3 Erinnerte eher an ein verwirrtes Huhn als an den Flügelturbo den man sonst kennt. Seine Abschlussversuche waren kläglich. Kann er besser.
Doumbia: 3 Auch er darf mal einen schlechten Tag erwischen. Zu viel Eigensinn, zu wenig Durchschlagskraft – und auch mit fehlendem Wettkampfglück. Verlor das Topskorer-Duell gegen Brown klar.
M. Schneuwly 3.25 Bemüht, ackerte, kämpfte – aber ohne zählbaren Ertrag.
Pasche: keine Benotung
C. Schneuwly: keine Benotung
Traoré keine Benotung

Fazit:
Man wusste, dass die erste Niederlage kommen würde. Nun ist sie da, gleich ein 0:3.
Dennoch ist es jetzt wichtig, nicht alles schlecht zu reden. Man führt die Tabelle noch an, weiss dass man besser spielen kann – und hat nun die Chance, den FCZ im nächsten Heimspiel gleich wieder zurück zu binden. In diesem Spiel gilt es, sich wieder den eigenen Stärken zu besinnen -> Mund abwischen, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und weiter geht’s.

PS:
Herr Laperrière, nein, Sie sind nicht schuld an der Niederlage. Dennoch wäre es schön, wenn Sie es einmal schaffen würden, ein eigentlich ruhiges Spiel nicht unnötig anzuheizen… Fingerspitzengefühl = 0, Erkennbare Linie = 0.

LJs Schnegge Check

11. September 2009 um 09:30 von Pele in der Kategorie LJs Schnegge-Check

Hallo meine lieben Sportfreundinnen und Sportfreunde! Der Schnegge-Check ist immer noch in England, einem Land das nicht nur fussballerisch glänzt, sondern auch über viel hübschere Frauen verfügt als die Vorurteile dies besagen. Eine davon gewinnt regelmässig Umfragen von Männermagazinen bei der Wahl zur hübschesten Spielerfrau der Welt: Abigail „Abbey“ Clancy.

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Als Finalistin bei „Britain’s Next Top Model“ hat es Abbey wie viele ihrer englischen Spielerfrau-Kolleginnen (Frau Cole, Frau Beckham etc.) bereits ins Showbusiness geschafft, bevor sie einen Nationalspieler kennen lernte. Lobenswert ist eindeutig, dass sie offensichtlich auf die inneren Werte der Menschen schaut… angelte sie sich doch einen Mann der aussieht wie eine Mischung aus Wäscheständer und Roboter – Peter Crouch!

 

2006 war Abbeys grosses Jahr – nicht nur dass sie damals ihren Durchbruch als Model schaffte, sie kam auch im Vorfeld der WM 2006 mit Peter Crouch zusammen, damit wurde sie in die unheilbare Allianz der englischen „WAGs“ – der Wifes and Girlfriends – aufgenommen, und sie schaffte dort während der WM in Deutschland sogar das unglaubliche: für weit mehr Negativschlagzeilen als Coleen, Victoria oder Cheryl zu sorgen. Das ganze gipfelte darin, dass Peter Crouch noch während der WM (wo England wie immer ziemlich früh ausschied) über seinen Anwalt ausrichten liess, dass sich „Abbey und ich in einer frühen Phase einer Beziehung befanden, die ich aufgrund verschiedener Vorkommnisse beendet habe – dies habe ich Abbey entsprechend mitgeteilt“. Schon bald war Gras über die Sache gewachsen und die beiden glücklich vereint.

Wer Abbey nun beneidet dem sei gesagt, dass nicht alles nur ein Zuckerschlecken ist – Crouch hatte in den letzten 11 Jahren 11 Vereine, wenn das so weitergeht steht die hübsche Spielerfrau in den nächsten Jahren noch vor ein paar Umzügen. Zudem sinkt ihr sehr hoher Glamour-Faktor drastisch, wenn sie mit ihrem Lebensabschnittsgefährten unterwegs ist. Und ihre Drogen-Vergangenheit ist auch nicht allzu beneidenswert.

 Aber die Männerwelt weiss Abbey zu schätzen – eine Machbarkeitsstudie ist schnell gemacht, das Ergebnis klar… Abigail Clancy ist immer und überall machbar. Damit ist sie auch die erste und einzige Spielerfrau in der LJ-Schnegge-Check-Bonus-Kategorie und hat das Recht auf zwei Fotos in diesem Text! 

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FC Allmendingen – FC Zollikofen

8. September 2009 um 13:39 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

In der Kategorie „Unsere Zweiten” begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Logo FC AllmendingenMit Roger Gäggeler (gesperrt), Terry Schneider und Dario Aebersold (abwesend), fehlten co-Trainer Tinu Wenger gleich 3 Stammspieler. In Abwesenheit von Fritz Binggeli, war es nämlich an ihm, das Team an diesem Sonntag zu coachen.

Gegen Zollikofen zeichnete sich schon von Beginn weg ein schwieriges Spiel ab. Kampfbetont und mit wenigen spielerischen Höhepunkten, versuchten beide Teams ein Tor zu erzwingen. Erneut war es Marc Blaser (ja, liebe TT-Redaktion: M-A-R-C Blaser) der die Gelb-Schwarzen in Führung brachte. Sein Abschluss wurde von einem gegnerischen Spieler noch unhaltbar abgelenkt.

Danach harzte es ein wenig. Der Gast wurde stärker, doch es dauerte bis tief in die zweite Hälfte bis auch Zollikofen zu Chancen kam – doch dann wurde es auch gleich brenzlig: Dank dem starken Torhüter Schenkel und der Torumrandung blieb es bei der knappen Führung.

In der Schlussphase zeigten dann aber auch die Allmendinger einige herrliche Spielzüge, die eigentlich zu Toren hätten führen müssen. Doch auch der Gäste-Goalie zeigte sich in Hochform. Die skurrilste Szene ereignete sich am Ende des Spiels: Der Schiedsrichter liess sehr lange nachspielen, gewährte so den Gästen immer wieder neue Angriffe, als möchte er das Spiel unbedingt mit einem Remis beenden. Als dann der Ball beim eingewechselten Tramacere landete und dieser den aufgerückten Goalie schon fast überholt hatte, pfiff er wie auf Kommando ab.

Die drei Punkte blieben dennoch bei den Allmendingern – deren Konto sich nun bereits auf 12 Zähler hochgeschraubt hat. In der Tabelle steht weiterhin nur der FC Spiez vor ‚unseren Zweiten‘ – die nächsten Verfolger weisen bereits einen Rückstand von 5 und mehr Punkten auf.

Siddhartha gegen die Eisenbahner

8. September 2009 um 09:34 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten
Logo Siddharta UnitedIn der Kategorie „Unsere Zweiten“ begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Das vermeintlich Wichtigste zuerst: Siddhartha hat gegen die Eisenbahner in einer umkämpften Partie 2-3 verloren. Damit ist das Meisterennen offener denn je. Mit Saia und den Eisenbahner können sich noch zwei weitere Teams reelle Chancen auf den Pot ausrechnen. Das Spiel selber kann ich mit einigen Stichworten zusammenfassen:
– Fussball bei Regen auf Kunstrasen lässt eine gewisse Ästhetik vermissen;
– Der Siddhartha Trainer definiert seine Coachingszone bis hinter das gegnerische Tor;
– Siddharthas Bomber heisst Mike, wobei er für einmal seiner Bezeichnung nicht gerecht wurde;
– Fabian Ruch und Albert Staudenmann spielen beide aktiv Fussball, wobei Letzterer sogar ganz passabel;
– Toni Pagano gibt es noch;
– Arschkälte.

Jetzt das wirklich Wichtigste: Die Jungs von Siddhartha halten die dritte Halbzeit hoch. Ich bin daher überzeugt: Wenn sie wieder mit der gleichen Leidenschaft Fussballspielen, wird es reichen. Für diesen, nicht unwahrscheinlichen Fall stellen wir schon einmal einen durch die Redaktion gesponserten Kasten Bier in Aussicht. Aber nicht an Saia weitergeben!

Pfeifen die pfeifen

7. September 2009 um 09:30 von Biber in der Kategorie Getackelt

TacklingJeden Montag wird unter “getackelt”  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

 

Länderspiel Schweiz-Griechenland, etwa 70 Minute. Die Schweizer rennen gegen einen Gegener an, der mit Gefühlten sieben Verteidigern und drei Torhütern spielt und beissen sich die Zähne aus. Pfiffe ertönen, zuerst spärlich, dann immer lauter. Besonders der Kerl neben mir pfeift so gut und so laut er kann. Schliesslich beklagt er sich lauthals darüber, dass er ganz viel Geld bezahlt habe und wenn er schon einmal ein Spiel schauen gehe, doch bitte einen Sieg sehen wolle. Was genau die Spieler falsch machen, oder anders gesagt, warum er pfeift, verrät mein Nebenmann nicht. Er weist einzig darauf hin, dass diese Falschen nichts können würden, ausser Hakan (ich werde den Verdacht nicht los, dass dies der einzige ist, den er mit Namen kennt). Als schliesslich das erlösende Tor fällt, sind alle Spieler, die er kurz vorher ausgepfiffen hat, wieder Helden. Besonders der Hakan, das hat er ja schon immer gewusst.

Ich habe eigentlich nichts gegen Nati-Modas, vermutlich bin ich selber einer. Ich verspüre zumindest keinen inneren Drang, Natispieler wie Frei und Huggel stets vorbehaltslos das ganze Jahr hindurch zu unterstützen. Und eine Nichtqualifikation hätte auch keine mehrwöchige Depression, im Stile einer Cupfinalniederlage, zur Folge. Trotzdem, oder gerade deswegen würde es mir nie einfallen, die Spieler auszupfeifen, wenn es mal gerade nicht so läuft. Man darf und soll eine Mannschaft kritisieren. Man soll seinen Frust und Unmut über Spieler, Gegner und Schiedsrichter lauthals kundtun dürfen, denn das gehört doch irgendwie zur Fankultur. Sachliche Diskussionen in Ehren, aber manchmal braucht es im Stadion das Ventil des Fluchen. Pfeifen aber ist irgendwie feige.

Peles Irrfahrten

4. September 2009 um 19:20 von Pele in der Kategorie Allgemeines

Der Entschluss war schnell gefasst: Nachdem Petkovic gestern in der halbzeit erwähnte, dass Doubaï heute Freitag sein Comeback feiern würde, gab es für mich kein Halten mehr.
Obwohl: Da war noch der sehr reizvolle Vorschlag von Biber, das Spiel von Siddharta anzuschauen – notabene 5 min von meinem Arbeitsplatz entfernt. Dennoch gefiel mir der Plan, mit Gomoli nach dessen Prüfungen im Auto raus zu fahren, eindeutig besser.

Da besagter Test aber mit Verspätung durchgeführt wurde, entschied ich mich für die Zug-Variante: 18:08 ab Bern, 18:58 in Payerne -> passt perfekt.

Nach etwa 30 Minuten Fahrt, erblickte ich an der Haltstelle Kerzers ein Schild: „Sektor A Murten – Sektor B Neuchâtel“. Hmm, komisch… He nu, mit Sektor B bin ich ja auf der sicheren Seite, dachte ich – schliesslich hört sich „Payerne“ eher nach „Neuchâtel“ an, als nach „Murten“.

Also genoss ich die angenehme Fahrt und blätterte in meiner Zeitung. Nach einiger Zeit packte mich aber dennoch die Neugier, und ich begab mich per Handy auf die Website der SBB… „Bern – Payerne, Zwischenhalte einblenden“: Ach du Scheisse, falsche Zughälfte! Unaufhaltsam näherte sich der Zug Neuenburg, und allen SBB-Recherchen zum Trotz, ich fand keine zeitnahe Anschlussmöglichkeit…

Nun sitze ich im gleichen Zug, auf dem gleichen Sitz und passiere gerade Müntschemier auf dem Weg zurück nach Bern…

Fazit: „Payerne“ tönt doch eher wie „Murten“…

Nach 8 Runden …

4. September 2009 um 08:30 von Biber in der Kategorie Die Wette

… steht GC auf dem achten Rang. Somit wäre gegenwärtig Lugi der Einzige, der aus dem Pot der möglichen Preise eine Kleinigkeit aussuchen dürfte. Apropos, in diesem befinden sich nun auch der Schirm vom FC Allmendingen und ein Cap in den Farben des IFK Göteborg. Die sind übrigens in der Allsvenkan nach 21 gespielten Runden gegenwärtig auf Rang 2 und somit entscheidend besser als GC platziert. IFK

 

 

Skol!

Transferbilanz, 1. Quartal 09/10

2. September 2009 um 08:30 von Pele in der Kategorie YB

Obwohl noch ein Spiel aussteht, bewertet gaeubschwarz.be heute zum ersten Mal die Zuzüge, welche die Young Boys im Sommer getätigt haben.
Skala:
5 Punkte -> absolute Verstärkung/Leistungsträger
4 Punkte -> Verstärkung, aber noch nicht bei 100%
3 Punkte -> Solid, aber noch keine klare Verstärkung
2 Punkte -> Perspektivspieler / YB II
1 Punkt -> Fehltransfer

51_bukovski Hrvoje Bukovski (18)
TH, SC Freiburg2 Punkte
Spielt für YB II, und wird als dritter Torhüter geführt. Keine Beurteilung möglich.
Emiliano Dudar (28)
VT, AC Bellinzona

5 Punkte
Das Wort wurde über Jahre überstrapaziert. Man suchte allhalbjährlich nach der passenden Figur – und hat sie womöglich endlich gefunden. Dudar ist ein echter Abwehrchef! Ruhig, technisch versiert, enorm zweikampfstark und mit einem hervorragenden weiten Ball. Verleiht der Abwehr enorme Sicherheit und strahlte eine ungeheure Autorität aus. Neben ihm spielt Ghezal gleich noch eine Klasse stärker. Bombentransfer!

Emiliano Dudar
Adriano de Pierro
Adriano de Pierro (18)
VT, Lausanne-Sport

2 Punkte
Deutete in der Vorbereitung sein Potential an und lieferte einige gute Partien ab. In der Verteidiger-Hierarchie aber nur auf Platz 6 und dadurch meist in der U21 aufgeboten. Dennoch glauben wir, dass er bald einmal eine Chance erhalten und nutzen wird.

Issam Mardassi (28)
VT, CS Sfaxien

3,5 Punkte
Nach dem Uhrencup-Spiel gegen Shakthar konnte ich mir nicht vorstellen, dass uns Mardassi helfen könnte. Doch vor allem im Spiel in Bilbao wusste der Tunesier zu überzeugen. Ein guter Verteidiger, mit gutem Stellungsspiel und starkem Kopfball. Kommt im Moment aber nicht am VT-Juwel Affolter vorbei.

Issam Mardassi
liechti Aron Liechti (23)
VT/LM, FC Biel

3 Punkte
Wurde nach der Verletzung von Raimondi und dem Abgang von Wandervogel Bastians aus Biel zurückgeholt. Hatte bereits diverse Einsätze und agierte dabei überraschend solid. Erfüllt seine Aufgabe nach Vorgabe des Trainers. Dabei ohne offensive Akzente zu setzen – defensiv aber auch kaum Fehler.

Scott Sutter (23)
RM, GC

4 Punkte
Sutter war lange verletzt – und anfänglich konnte man dies merken. Die ersten Partien waren selten über 90 Minuten gut. Doch je länger die Saison dauert, desto besser wird er. Tolle Flanken, solide Defensivarbeit und ein enormes Laufpensum. Dazu ist Scott auch noch ein sympathischer Junge, mit einer sehr positiven Ausstrahlung. Ihm merkt man die Freude jederzeit an.

sutter
schneuwly Christian Schneuwly (21)
MF, FC Biel

3,5 Punkte
Wie Liechti vom FC Biel zurückgeholt. Konnte letzte Saison viel Spielpraxis und Erfahrungen in der Challenge League sammeln und wirkt nun ruhiger – ohne aber die Frechheit verloren zu haben. DER Mann der letzten zwei Spiele, nach dem Siegtreffer in Basel von manchen Medien in den Himmel gelobt! Nun gilt es auf dem Boden zu bleiben, denn bei allem Potential: in der Stamm-11 hat es im Moment noch keinen Platz für ihn. Fährt er so weiter, könnte sich das aber bald einmal ändern.

David Degen
MF, YB5 Punkte
Es erinnert stark an Alberto Regazzoni: Im ersten Jahr pfui, im zweiten Jahr hui! Kein Vergleich mehr zur Vorsaison – Petkovic hat aus der ehemaligen Basler Grins-Diva einen Teamplayer gemacht. Unheimliches Laufpensum, überraschend starke Defensivarbeit, tolle Aktionen nach vorne und bereits mit den ersten zwei Treffern in dieser Saison. So machts Freude!
degen
frey David Frey (18)
MF, FC Thun

2 Punkte
Solide Vorbereitung, muss sich vorerst aber in der U21 durchkämpfen.

Youssouf Traore (18)
MF, YB II

3 Punkte
Der starke Techniker ist eine weitere Trouvaille von der Elfenbeinküste. Deutete sein Potential schon einige Male an und fand jedes Mal recht schnell ins Spiel. Bisher grösstes Manko: Die Chanceauswertung. Ansonsten aber eine gute Ergänzung zu Yapi und Hochstrasser.

traore
pasche Alexandre Pasche (18)
ST, Lausanne-Sport

2 Punkte
Wie de Pierro von Lausanne gekommen und mit starken Vorstellungen in der Vorbereitung. Diese konnte er bisher noch nicht bestätigen, in seinen Teileinsätzen noch ohne zwingende Momente. Die gesammelten Erfahrungen dürften ihn aber weiterbringen und im Verlaufe der Saison wird er bestimmt zu längeren Einsätzen kommen.

Matar Coly (24)
ST, Al Wahda

Keine Wertung da lange nicht spielberechtigt und auch noch verletzt.

coly

FCA – Weissenstein 1:0

1. September 2009 um 14:00 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

In der Kategorie „Unsere Zweiten“ begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Logo FC Allmendingen

Der Saisonstart ist dem FCA geglückt: mit 9 Punkten aus 3 Spielen, konnte man bisher das Maximum einfahren. Nur der langjährige Rivale FC Spiez ist noch vor den Zelgli-Jungs platziert und liegt dank dem besseren Torverhältnis an der Spitze.

Das Spiel gegen den Aufsteiger FC Weissenstein war aber alles andere als ein Spaziergang. Der zweite Liganeuling innerhalb einer Woche, präsentierte sich als aufsässiger und unangenehmer Gegner. Der FCA versuchte zu Beginn, das Spieldiktat zu übernehmen, musste den Bernern aber danach immer mehr Raum und Ballbesitz zugestehen. Insgesamt konnten aber beide Teams zuwenig Torchancen kreieren – und so stand das Spiel zur Pause immer noch 0:0.

Nach dem Tee ging es umkämpft weiter. Spielfluss wollte nicht so recht aufkommen, dafür fehlte es beim FCA teilweise an der Laufbereitschaft und den zündenden Ideen. Nik Blaser wurde für die zweiten 45’ Minuten vom Aussenverteidiger zum Stürmer umfunktioniert – und besass tatsächlich zwei Torchancen, die er aber (knapp) nicht zu verwerten wusste.

Auch der Gast kam hie und da zu gefährlichen Szenen, doch es erwies sich kein Weissenstein-Spieler als Goalgetter.

Wie aus dem Nichts zog auf der anderen Seite plötzlich Marc Blaser aus 25-30 Metern ab und versenkte das Leder in der rechten, unteren Torecke. 1:0 für den FCA, in der 70’ Minute.

Die Berner versuchten darauf hin zu reagieren, doch mit vereinten Kräften konnten die Gelbschwarzen das Resultat bis zum Schlusspfiff verwalten.

Ünglücksrabe Roger Gäggeler erhielt in der 91’ Minute noch eine Gelb-Rote Karte, und musste das Spielfeld zum zweiten Mal in drei Spielen vorzeitig verlassen.

Bei der ersten Karte soll ein absichtliches Handspiel der Grund gewesen sein, die Zweite war danach für kaum jemanden (Zuschauer & Spieler) verständlich – und selbst der Schiedsrichter soll erst beim notieren gemerkt haben, dass der Spieler zuvor bereits verwarnt worden war.

Dem Platzverweis und dem eher mässigen Spiel zum Trotz – der FCA liegt mit dem Punktemaximum auf Platz 2, und empfängt am Sonntag den FC Zollikofen (10.15h).

tabelle

Championsleague den Meistern!?

31. August 2009 um 14:00 von Pele in der Kategorie Getackelt

TacklingJeden Montag wird unter “getackelt”  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

Eigentlich fällt es im Moment schwer, einen Artikel zu schreiben der nicht von YB handelt. Noch schwieriger ist es, wenn darin noch der FCZ vorkommt. Dennoch: ein bisschen Abwechslung schadet bekanntlich nie…

Auf diese Saison hin wurde der Modus der Championsleague geändert. Durch das neue System wird der Weg für die Meister kleinerer Ligen einfacher als für die 2-4-Platzierten aus den Top-5. So war es nicht besonders erstaunlich, konnte sich der FCZ gegen Maribor und Ventspils durchsetzen (wenn auch mit einigen Schwierigkeiten). Dafür wird das Turnier z.b. ohne Celtic Glasgow stattfinden (scheiterten als 2. der Schottischen Liga an Arsenal).

Es heisst „Champions League“, folglich ist es eigentlich mehr als logisch, dass man vor allem die Meister haben will. Umso erfreulicher auch, dass die Chance für den jeweiligen CH-Meister nun einiges grösser ist, sich für die Gruppenphase zu qualifizieren.

Auf der anderen Seite wird die Attraktivität doch ziemlich verringert: Wer will sich am Mittwoch Abend schon Rubin Kasan gegen Dinamo Kiew oder Piräus gegen Standard Lüttich anschauen?

Nun, logischerweise hat jeder Moduswechsel seine guten und schlechten Seiten. Ich bin der Meinung, dass man gerne mal auf ein Duell zwischen dem 5. der Premier League und dem 3. der Serie A verzichten kann, wenn dafür zwei verdiente Landesmeister im Rampenlicht des Europäischen Fussballs stehen. Durch die dadurch verbundenen finanziellen Gewinne für alle Teilnehmer, könnte eventuell die riesige Budget-Lücke zwischen den ganz grossen Europas und den kleinen Fischen ein wenig verringert werden. Dadurch rutscht der Europäische Fussball ein Stück enger zusammen – und auch die vollkommen übertriebenen Real Madridschen Transfersummen würden zumindest einen Moment lang etwas relativiert werden, sollte der kleine FCZ ein Pünktchen entführen können.

Und – um dennoch kurz YB erwähnt zu haben – sollte es für den momentanen Leader der Super League so weitergehen, so werden wir in einem Jahr vielleicht, vielleicht auch von Europäischen Höhenflügen träumen dürfen…

Ja, ich weiss -> es ist immer noch YB…