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FC Allmendingen – FC Ostermundigen 2:0

18. August 2009 um 08:45 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

In der Kategorie „Unsere Zweiten“ begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Logo FC Allmendingenlogo_fcoAm Sonntag stand das erste Meisterschaftsspiel der neuen Saison auf dem Programm. Es war gleich eine doppelte Premiere, schliesslich bestritt das Team gleichzeitig auch das 1. Punktspiel im Lerchenfeld-Exil. Im Vergleich zu Vorsaison hat sich die Start-11 nicht gross verändert, einzig Neuzugang Raphael Aebersold stand für den verletzten Lukas Stulz im Tor und Oli Tschannen kehrte nach einer längeren Reise zurück auf die Sechser-Position.

Der FCA startete mit viel Engagement in die Partie und versuchte von Beginn weg, das Spieldiktat zu übernehmen. Einzig im Abschluss wollte es zu Beginn noch nicht so recht klappen. Doch schon bald erfolgte ein schöner Angriff über mehrere Stationen, den Marc Blaser nach Flanke von Dario Aebersold mit dem Führungstreffer abschliessen konnte. Ein wenig später sorgte Rückkehrer Oli Tschannen dafür, die Torgefährlichkeit des Mittelfeldes zu unterstreichen und traf zum 2:0. Dies war gleichzeitig auch der Pausenstand.

2:0 gegen Ostermundigen… da war doch was? Genau, im letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams in Bern führte der FCA nach 80 Minuten ebenfalls 2:0, musste sich aber am Ende noch mit dem Ausgleich abfinden.

Am Sonntag ging es ähnlich weiter: Nach dem Pausentee waren es vor allem die Ostermundiger, die etwas fürs Spiel taten. Sie suchten den Anschlusstreffer und drückten die Allmendinger in die Defensive. Es schien aber, als habe der FCO ein grösseres Defizit im Abschluss: Selbst beste Möglichkeiten wurden ausgelassen, auch die nun häufigeren Fehler der Thuner Hintermannschaft konnten nicht genutzt werden. Als dann auch noch Innenverteidiger Roger Gäggeler des Feldes verwiesen wurde und der FCA den Rest des Spieles in Unterzahl bestreiten musste, wurde es noch einmal delikat.

Doch mit vereinten Kräften konnte ein Treffer verhindert werden und somit startete der FCA mit einem 2:0-Sieg in die neue Saison.

FCA – FCO 2:0 (2:0)

Tore: Blaser M, Tschannen

Allmendingen:

Aebersold R.; Blaser N, Gnotke, Gäggeler, Kiener; Aebersold D, Tschannen, Blaser M, Eberhart; Garcia, Schneider.

Einwechslungen: Tramacere, Bottazzo S, Graf O.

Bemerkungen: Gelb/Rot Gäggeler

Nächsten Samstag um 17.00h trifft der FCA auswärts auf den FC Belp. Der Aufsteiger wird übrigens seit dieser Saison vom ehemaligen YB-Spieler und Präsident Peter Mast trainiert.

FCL – YB, Rückblick

17. August 2009 um 14:15 von Pele in der Kategorie Matchbericht

Für eine Benotung haben wir vom gestrigen Spiel leider zuwenig gesehen. Biber geniesst seine Ferien und Gomoli war leider ebenso wenig vor Ort wie ich. Allein durch die Radio Gelb-Schwarz Berichterstattung (die einmal mehr sensationell war) und den Blick-Ticker, kämen wohl keine Vernünftigen Bewertungen zu Stande.

Was neben dem gedrehten Spiel am meisten für Aufsehen sorgte, war der Platzverweis gegen Seydou Doumbia.. Die erste Karte erhält er für eine übertriebene Schauspielerische Leistung, dies geht auch in Ordnung. Wobei man doch kurz erwähnen sollte, dass unser ehemaliger Regisseur und jetziger Herzensangelegenheiten-Luzerner Hakan Yakin, bei jedem zweiten Körperkontakt hinfällt. Ist nichts Neues, war bei uns schon so und wird auch in der Innerschweiz so bleiben – könnte man aber durchaus auch mal ahnden.

Nun zur Szene, die zur zweiten Karte führte: Doumbia umspielt Torhüter Zibung, verliert das Gleichgewicht und rutscht aus. Für Schiri Bertolini Grund genug auf Penalty zu entscheiden. Nach lauten Protesten der Luzerner meldet sich anschliessend der Assistent zu Wort und signalisiert seinem Chef, dass eine weitere Schwalbe vorliegt und man den Entscheid korrigieren müsse. Daraus resultierte anschliessend ein zurückgezogener Elfer und eine Ampelkarte für Wiederholungstäter Doumbia. Die Young Boys müssen das Spiel bei brütender Hitze mit einem Mann weniger zu Ende spielen.

In einem Punkt hat der Assistent sicher recht: Es war kein Foul und daher auch kein Penalty. Dies wusste sicher auch Doumbia, doch kann man von einem Profi erwarten, dass er bei brütender Hitze und einem knappen Spielstand ein Penalty-Geschenk verweigert? Das ist eine absolute Illusion und findet man wahrscheinlich nicht mal im Firmenfussball vor. Wäre das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden gewesen, hätte eventuell ein solches Szenario eintreffen können, den Unfair ist Doumbia nicht – dass konnte man in den vergangenen 14 Monaten feststellen.

Der Entscheid, den Pfiff zurück zu ziehen, war mutig und richtig von Bertolini, das sieht man nicht alle Tage. Wieso aber muss man den Stürmer noch vom Platz stellen? Schliesslich hat der Assistent die Szene korrigiert und müsste dabei auch gesehen haben, dass weder Foul noch Schwalbe vorlag. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl, hätte man dies merken können. Und der Entscheid, keinen Penalty aber auch keine Karte, wäre in jeder Hinsicht optimal und vertretbar gewesen.

Nun wird Doumbia für das Heimspiel gegen Sion fehlen. Bleibt zu hoffen, dass er die freie Zeit zum Erholen und nicht zum Verhandeln verwendet.

Vorschau Luzern – YB

15. August 2009 um 20:00 von Pele in der Kategorie Matchvorschau

Joetex Frimpong kehrte anfangs Saison zurück zu YB. In der Vorsaison spielte er – als Leihgabe – für den FC Luzern, war dort bester Torschütze und kehrte dementsprechend motiviert wieder zurück nach Bern.  Da die Stammformation im Angriff mit Doumbia, Schneuwly und Regazzoni aber grundätzlich gegeben ist, musste Frimpong wieder hinten anstehen und kam fast nur zu Teileinsätzen. Nun wechselt er also wieder (auf Leihbasis) nach Luzern – möglicherweise die beste Lösung für alle Beteiligten.

Beim morgigen Spiel in Luzern, resp Emmenbrücke wird er wohl nur Zuschauer sein und danach beim FCL ins Training einsteigen. Ansonsten wird die Stamm-11 auf YB-Seite recht klar sein (siehe unten).

FCL-YB ist der Spitzenkampf der noch jungen Saison – etwas schöneres gibt es kaum (abgesehen von der Platzierung der Grasshoppers…).

gelbschwarz spielt mit:

Aufstellung Luzern

Die Basler in Bern

14. August 2009 um 07:00 von Biber in der Kategorie Allgemeines

Wer behauptet, Berner seien misstrauisch und ablehnend gegenüber allem Fremden, der verschliesst die Augen vor der Realität.

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Ein Ort, wo sich Basler derartiger Popularität erfreuen, kann nur weltoffen sein.

LJs Schnegge-Check

13. August 2009 um 14:00 von Pele in der Kategorie LJs Schnegge-Check

Guten Tag allerseits – heute ist wieder Spielerfrauen-Zeit! Ich muss zugeben… die bisherigen Exemplare waren zwar ganz ok und man konnte sie durchaus auch „Spielerfrau“ nennen, bekannt wurden sie allerdings als Miss Schweiz. Deshalb soll heute mal eine Frau vorgestellt werden, die ausser dem Prädikat „Spielerfrau“ kaum was vorzuweisen hat. Dafür müssen wir aber die Schweiz verlassen… wir begeben uns passend zum Premier League-Start ins Mutterland des Fussballs, nach England!

Man muss sich nicht schämen, mit Steven Gerrard liiert zu sein, man kann sich problemlos mit Frank Lampard zeigen lassen und auch Ashley Cole zu heiraten ist keine Schande… aber wer seinen Eltern, seiner restlichen Verwandtschaft und seinen (sofern in diesem Fall vorhanden) Freunden klarmachen muss, dass der neue Freund Wayne Rooney heisst, den hat das Schicksal hart getroffen. Und genauso erging es Coleen McLoughlin.

coleen

Hübsch und shoppingsüchtig – Coleen erfüllt beide primären Spielerfrau-Merkmale locker, mit 17 lernt sie Wayne Rooney kennen und obschon dieser bekanntermassen gerne mal im Bordell anzutreffen ist, schwört sie ihm letztes Jahr die Treue. Und diese Hochzeit hatte es in sich! Die Gäste wurden vom Brautpaar eingekleidet, für die eher zweifelhafte Familie des Bräutigams bestand ein Alkohol-Limit, Waynes schwuler Cousin – der gerne Frauenkleider trägt – durfte gar nicht teilnehmen. Dafür steigt der Dekadenz-Faktor indem aus Thailand Schmetterlinge importiert wurden, jeder Gast musste einen loslassen. Dies klingt genauso nach Coleens Welt wie die 100 Millionen-Jacht, auf der gefeiert wurde… Wayne durfte sich dafür das Frühstück danach aussuchen… 12 Bleche Pizza!

Fairerweise muss man aber schon festhalten, dass Coleen nicht völlig talentfrei ist. Sie hat durch ihr eigenes Parfüm Millionen verdient und schreibt nun nebenbei Bücher, Bestseller wie „Welcome to my world“ und „Coleen Style Queen“. Ich weiss – im wahrsten Sinne des Wortes – Wayne…

Nun zur Machbarkeit… was ist schlimmer – das Matterhorn nicht zu kennen oder mit Wayne Rooney das Bett zu teilen? Definitiv letzteres. Deshalb das Fazit: Nicht machbar.

Achja, aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass ich heute eigentlich die allerhübscheste Spielerfrau aller Zeiten vorstellen wollte, aber das mach ich dann vielleicht beim nächsten Mal – bis dahin, tschüss und bye bye, euer LJ!

Die Wette – Zwischenstand nach 5 von 15 Runden

12. August 2009 um 13:10 von Biber in der Kategorie Die Wette

Nach fünf von 15 gespielten Runden steht der GC Zürich auf mit drei Punkten und einem Torverhältnis von minus 4 auf Rang 10. Vorbehalten bleibt der Protest aus dem Spiel in Luzern. Insgesamt haben 27 Userinnen und User an der Wette teilgenommen und zwar mit folgenden Tipps (geordnet nach getipptem Rang):

Userin oder User Rang Punkte Toerverhältnis
Zico Huegle 2 35 + 12
Eckfahne 3 28 + 6
Schroti 3 30 + 7
Maurice 3 31 + 9
Römel 4 25 + 6
Öttu 4 31 + 7
Mättu 4 24 + 5
Ingus Golfius 4 22 + 6
Firuju 5 23 + 13
Jutzi 5 22 + 8
Gomoli 5 16 – 2
BSC Flusco 5 20 – 2
Elvis 5 18 – 4
William Blake 5 26 + 0
Pele (ausser Konk.) 5 20 + 1
Röbu 5 19 + 3
Voegtu 6 18 + 6
Nashimento 6 19.5 (?) – 2
Schmid 6 21 – 2
Hergi 6 19 – 9
Konsument 13 – 11 
YB Nicu 7 18 – 4 
Black Panther 7 21 – 19
Sartsch 7 15 – 7
LJ 7 17 – 6
Lugi 8 11 – 7
Wahliassinho 9 13 – 10
Chrigu 10  – 22 

Zwischen 33 (36) und 3 Punkten ist noch alles möglich und jede und jeder nach eine Chance zu gewinnen, auch wenn einige Tipps inzwischen eher abenteurlich anmuten. Apropos gewinnen: Zu gewinnen gibt es, je nach Präferenzen, im Moment einen Schal von Werder, Bilbao oder Fortuna und einen Regenschirm des FC Allmendingen. Weitere Preise werden bis nach Runde 15 dazu kommen.

Zur Erinnerung: Es zählt Rang, Punkte, Tordifferenz und zwar in dieser Reihenfolge. Tipps sind keine mehr möglich.

Der FCA – eine Cupmannschaft?

11. August 2009 um 13:30 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

In der Kategorie „Unsere Zweiten“ begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

 

Logo FC AllmendingenFür unterklassige Vereine unterhalb der Interregio-Gruppen, bedarf es mehr als einen Exploit um im Schweizer-Cup vertreten zu sein. Die Qualirunden werden jeweils bereits in der Vorsaison gespielt, die Terminplanung wird dadurch nicht einfacher. Meist werden die Spiele unter der Woche angesetzt und die Fahrten werden nicht selten länger als eine halbe Stunde, da man im Berner Cup in beinahe jedem Kantonswinkel landen kann. Dennoch: Der Berner Cup geniesst beim FCA einen relativ grossen Stellenwert. Zu schön sind die Erinnerungen an die vergangenen Erfolge in diesem Jahrtausend:

 

  • 2003 erreichte man über den Berner Cup die erste Hauptrunde – und auch die Glücksfee trug ihren Teil zu einem gelungen Fest bei: Der Lokal-„Rivale“ FC Thun wurde der erste Gegner. Zu diesem Ereignis kamen um die 2’500 Zuschauer (in etwa der jetzige Schnitt des damaligen Gegners) und man konnte sogar eine temporäre Tribüne aufstellen. Das Resultat war zweitrangig (7:0 für den Favoriten), spülte der Anlass doch einen erheblichen Batzen in die Klubkasse und sorgte für ein unvergessliches Erlebnis.

 

  • 2009 war es wieder so weit, man gewann den Berner Cup und erreichte erneut die erste Hauptrunde. Die Spannung vor der Auslosung war gross, konnte man eventuell sogar auf YB treffen? (nicht selten wird ja über fingierte Auslosungen in der ersten Runde spekuliert) Leider wurde diesmal nichts aus dem ganz grossen Fest: Der SC Zofingen aus der 1. Liga wurde als Gegner aus dem Glas gefischt. Dieses Spiel gestaltete sich einiges ausgeglichener als der Vergleich mit Thun vor 6 Jahren. So gingen die beiden Teams torlos in die Pause und manch einer stellte fest, dass die Allmendinger sogar etwas mehr vom Spiel hatten. Da man aber anschliessend mit der Chancenauswertung haderte, bewahrheitete sich die alte Weisheit „Wer die Tore nicht macht, kassiert sie“ und man verlor den Match mit 0:2.

 

Die Quali für den diesjährigen Cup schaffte man leider nicht. Nach einem starken Spiel scheiterte man am späteren Aufsteiger FC Köniz.

Am vergangenen Wochenende begann nun bereits der Berner Cup der neuen Saison (berechtigt danach für den Schweizer Cup der Saison 2010/11). Der FCA besiegte den 4.-Ligisten Radelfingen am Samstag mit 5:0 und zog erwartungsgemäss in die nächste Runde ein.

BSC Young Boys – AC Bellizona 4-2

10. August 2009 um 12:51 von Biber in der Kategorie Matchbericht

YB Logo

AC Bellinzona

Hart aber unfair – die Benotung von gaeubschwarz.be:

Wölfli
4.25
Zeigte vor der Pause zwei, drei gute Paraden. Sein Fehler beim 1-3 brachte aber den Gegner zurück ins Spiel.
Ghezal
(keine Note)
Früh verletzungsbedingt ausgeschieden.
Affolter
5.0
Solide.
Dudar
5.25
Gute Partie, schaltete sich oft in den Angriff ein spielte hinten solide. Satter Schuss kurz vor der Pause. Beim 2-3 Anschlusstreffer allerdings Statist.
Mardassi
4.75
Stand am Anfangs des Spiels etwas im Schilf. Gegen Bellizona kann man sich das erlauben, gegen Basel und Zürich nicht. Zusammenspiel mit Degen immer besser.
Sutter
5.0
Gutes Spiel, offensiv wie defensiv, auch wenn noch Luft gegen oben vorhanden ist.
Yapi
4.75
Wie immer der Stratege, machte aber auffallend viele kleine Fehler, die wir aber mit der Müdigkeit nach der strengen Woche gerne entschuldigen.
Hochstrasser
5.0
Gutes Spiel. Verletzt oder angeschlagen ausgewechselt.
Degen
5.25
Kampf, Krampf und ein Tor. So lässt sich der Arbeitstag von Degen beschreiben.
Doumbia
4.5
Versenkte einen Penalty souverän und zeigte hie und da sein Können. Chancenauswertung allerdings suboptimal. Auch einem brillianten Spieler wie Doumbia gerät nicht in jedem Spiel immer alles richtig.
M.Schneuwly
5.5
Oha, der Marco Schneuwly setzt ein Ausrufezeichen! Hinten und vorne präsent, sein bisher stärkstes Spiel. Nebst zwei Toren auch gute Pässe, insbesondere auf Doumbia. Die sehr gute Note zeigt auch die Zufriedenheit der Redaktion über seine Steigerung gegenüber dem Bilbao-Spiel, an dem seine Leistung mit einer 2 benotet werden musste.
Regazzoni
5.0
Deutliche Steigerung zum Bilbao-Spiel. Holt den Penalty herazus, gibt den Pass zum 2-0 und sorgt mit seinen Dribblings immer wieder für Raum für seine Mitspieler. Gutes Spiel.
Schneider
4.5
Kam in der 66. Minute für Hochstrasser . Spielte unauffällig.
C.Schneuwly
4.5
Kam in der 72. Minute für den guten Regazzoni. Zeigte einige sehr schöne Ansätze seines Könnens, ohne sich aber für weitere Aufgaben aufzudrängen.

Fazit: „Marco Schneuwly – der neue Thomas Häberli?“
Zumindest hört man solches immer öfters.

Unser Freund und Helfer – und Kostenfaktor

10. August 2009 um 05:30 von Biber in der Kategorie Getackelt

TacklingJeden Montag wird unter “getackelt”  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

Regelmässig entdecken Politiker aller Couleure den Fussball für sich. Sei es ein Bundesrat, der sich mal mit einem YB, mal mit einem FC Thun Schal zeigt, eine Nationalrätin, die sich für ein Stadionprojekt einsetzt und ein Polizeidirektor, der sich gerne als Hardliner gibt. Ein neueres Beispiel ist ein Grossrat, der, nachdem er gerade ein kantonsweites Rauchverbot initiiert hat, bereits ein neues Schlachtfeld für sich entdeckt hat: Die Sicherheitskosten rund um Fussballspiele. Wir sind sicher, dass der Grosse Rat die von ihm eingereichte Motion (Link) annehmen wird. Denn wer ist schon gegen höhere Kosten?

Auch ich habe Verständnis, wenn eine Steuerzahlerin oder ein Steuerzahler sich fragt, weshalb sich die Sicherheitskosten in den letzten Jahren verzehnfacht haben. Zwar kann man durchaus den positiven volkswirtschaftlichen Nutzen des Fussballs und die Bedeutung des Spitzen- für den Breitensport als Argumente ins Feld führen. Oder dass eine Demonstration oder zum Beispiel die Fasnacht der öffentlichen Hand oft höhere Kosten verursacht, ohne dass es zu ähnlichen Diskussion kommt. Letztlich aber sind alle Akteure rund um den Fussball aufgefordert, ihren Beitrag zur Vermeidung solcher Kosten beizutragen.

Wenn man die Kostenverursacher genauer untersucht, so darf man den Akteur nicht ausser Acht lassen, der selber am meisten direkte Kosten Verursacht, nämlich die Polizei. Ich frage mich, ob es an einem gewöhnlichen Spiel wie gegen Bilbao wirklich an jeder Ecke zehn Polizisten braucht und ob wirklich ein gutes Dutzen Zivilfander im Einsatz stehen müssen? Vielleicht sind das ja die Nachwirkungen des letzten internationalen Spiels, an dem die Polizei – trotz Grossaufgebot – weitgehend wirkungslos im Schilf stand. Das gleiche kennen wir ja auch von Spielen gegen Basel, FCZ und GC. Auch da wird meistens eine provokative „Show of Force“ Strategie, mit jeder Menge Polizisten in Vollmontur, betrieben. Wenn es aber auf dem Quartierplatz zu Ausschreitungen kommt, ist leider gerade keine „Force“ vor Ort hat um unbeteiligte Fans zu schützen. Oder bis an die Zähne mit Tränengass und Gummischrot bewaffente Polizisten lassen es zu, dass sich 30 notorische berner Kravallmacher sammeln, um den im Stadion zurückgehaltenen GC Fans aufzulauern. Ich weiss, dass dies nicht die Schuld des einzelnen Polizisten im Dienst ist, aber ich – als Nichtprofi – sehe einiges an Sparpotential, ohne die Leistungen zu reduzieren oder weniger Sicherheit zu garantieren. Ich frage mich deshalb ob es nicht auch effizienter und damit kostengünstiger geht.

Exklusiv auf gaeubschwarz.be

9. August 2009 um 01:01 von Biber in der Kategorie Allgemeines

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Atletico Bilbao nützte den Besuch in Bern gleich in doppelter Hinsicht: Nebst der Qualifikation für die nächste Runde konnte auch ein neuer Hauptsponsor gewonnen werden. Urs Huber von der Firma Pico – Der Bettenhersteller nach den erfolgreichen Verhandlungen: „Ich habe sonst mit Fussball nicht viel am Hut. Aber nachdem ich die Schlussphase des Spiels in Bern gesehen habe wusste ich gleich, dass diese Mannschaft der ideale Werbeträger für unsere neue Gesundheits-Bettenlinie ist“. Wir gratulieren.