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FC Aarau – BSC YB 0:3

26. Juli 2009 um 20:45 von Biber in der Kategorie Matchbericht
FCA BSCYB

Hart aber unfair – die Benotung von gaeubschwarz.be:

Wölfli
5.0
Wenig beschäftigt, Schlüsselszene in der 43. Minute, erst Glanztat gegen Bengondo, dann schnelle Angriffsauslösung die zum 2:0 für YB führte.
Ghezal
5.0
Schaltete sich auffallend oft in den Angriff ein, nicht nur bei Standards.
Dudar
5.0
Solide Partie. Ruhig und behielt die Übersicht.
Madassi
4.75
Am Anfang Abstimmungs- und Stellungsschwierigkeiten, hat sich aber dann in die sehr solide Verteidigung eingefügt. Gute erste Partie. Die Bewährungsprobe steht aber sicher noch bevor, wenn gegen stärkere Mannschaften gespielt wird.
Sutter
4.25
Es wird langweilig immer das Gleiche zu schreiben, sollte wirklich mal über 90 Minuten solide spielen, einige gute Flanken aber auch Fehler in der Verteidigung (z.B. in der 29. gegen Marazzi). Wusste mit Yapis Spielverlagerungen nicht immer etwas anzufangen. Zu Recht ausgewechselt.
Yapi
5.25
Erneut stark, super Spielverlagerungen.
Hochstrasser
4.75
Ordentliches Spiel. Hatte in der 1. Halbzeit Pecht, dass sein Schuss knapp neben den Pfosten abgelenkt wurde.
Degen
5.25
Degen war auf seiner Seite überall anzutreffen, wirblig, agil und schnell. Schiesst das 3:0, Pech mit Pfostenschuss in der 13. und Unvermögen in der 48. Minute verhinderten zwei weitere Degen Tore.
Doumbia
5.25
Was hat der für Lungen, wirblig bis am Schluss! Schiesst zwei Tore, vergibt aber auch einige Möglichkeiten. Dennoch: @Petkovic: Rausnehmen und erst Anfangs September wieder bringen!
M.Schneuwly
4.5
Wesentliche Steigerung, an zwei Toren entscheidend beteiligt. Einige gute Aktionen, beschäftigte die Aarauer Abwehr. Leider erneut gut sichtbare technische Mängel. Trend zeigt aber in die richtige Richtung.
Regazzoni
4.5
Fleissig, ging aber etwas unter.
Schneider
4.5
Kam für Sutter und spielte zuerst im linken Mittelfeld. Ab der Einwechslung von C. Schneuwly spielte er als Verteidiger. Unauffällig.
Frimpong
4.25
Kam in der 68. Minute für M. Schneuwly. Ein Abschlussversuch, mehr schaute nicht heraus. Zu wenig, wenn man berücksichtigt, was er könnte. Allerdings kam er zu einem Zeitpunkt, in dem das Spiel gelaufen war.
C.Schneuwly
(keine Benotung)
Kam in der 77. Minute für Mardassi und spielte im linken Mittelfeld.

Matchvorschau

25. Juli 2009 um 07:00 von Pele in der Kategorie Matchvorschau

Die Unabsteigbaren

Wahrscheinlich werden sie es auch diese Saison irgendwie schaffen. Obwohl die Rüebliländer auf dem Papier seit jeher eine potentielle Abstiegsmannschaft präsentieren, können sie sich immer wieder retten. Manchmal erst knapp (Barrage unter Nottrainer Gress), manchmal bereits sehr früh und mit beachtlichen Spielen (letzte Saison unter Kormonicki).

Nun ist Jeff Saibene am Ruder. Der Luxemburger, der Thun vor 3 Jahren souverän vor dem Abstieg bewahrte, erbt den Trainerstuhl seines polnischen Vorgängers. Wie man aus diversen Quellen entnehmen konnte, war Jeff auch als Nachfolger für Andermatt im Gespräch (auf der sogenannten Shortlist). Nun darf er also trotzdem eine Super League Mannschaft coachen. Mit kleinem Budget, meist unbekannten Spielern und viel Teamgeist gilt die Aar

gauer-Equipe auch in dieser Saison als „Topfavorit der Abstiegskandidaten auf den Nicht-Abstieg“.

FC Aarau

Das Spiel findet im sensationellen Brügglifeld statt. Wahrscheinlich der schönste Ort für Auswärtsspiele in der Super League (bei schönem Wetter). Der berühmte Hügel, der leckere Aargauer-Spiess – was will man mehr! Ah ja, ein gutes Spiel. Diese sind aber oftmals rar. Gegen den FCA wird meist geknorzt und gekämpft und genagt was das Zeug hält – doch souverän wirken die Auftritte im Autobahn-Kanton sehr selten.

Mit einem Punktverlust gegen die Aargauer, wäre die Starteuphorie aus dem Zürichspiel wohl schon wieder weg und der Saisonbeginn würde – wie so oft – als höchst mässig abgebucht werden. Mit 3 Punkten würde man dafür ungeschlagen in die zwei kommenden Heimspiele gegen GC und Bellenz gehen, was wiederum in einem Traumstart enden könnte.

Hätte, könnte, wollte, würde – am Sonntag zählen vorerst nur 3 Punke:

gaeubschwarz tippt 2:0 für YB.

gaeubschwarz startet wie folgt:

Aufstellung gegen Aarau

Besuch bei den YB Bern beim 1. Heimspiel der Saison 2009/2010 gegen den Aufsteiger FC St. Gallen

24. Juli 2009 um 09:00 von Biber in der Kategorie Matchbericht

von Thomas, Bremen

Der Einladung eines Freundes, Ihn in Bern zu besuchen, bin ich selbstverständlich sehr gerne nachgekommen. Zumal ein Besuch im Stadion anstand… Als Fan des deutschen Fußballs (Speziell: Werder Bremen) bleibt Bern und insbesondere das altehrwürdige Wankdorf Stadion verbunden mit einem sehr emotionalen Ereignis, das auch jüngere Generationen, die damals noch nicht dabei sein konnten, immer noch sehr bewegt. Deshalb habe ich es freudestrahlend zu Kenntnis genommen, dass die alte Uhr des Wankdorf-Stadions auf dem Vorplatz erhalten worden ist und auf der Rückseite das Endergebnis des WM-Finales von 1954 abgebildet wurde. Die lange Tradition der Young Boys erinnerte mich gleich an Werder Bremen von 1899, also nur ein Jahr jünger als die YB Bern. Die Vereinsfarben der Berner verbinde ich mit dem BVB aus Dortmund, der seine „große“ Zeit jedoch schon länger hinter sich hat, wohingegen die YB mit dieser eingespielt wirkenden Mannschaft Ihre „große“ Zeit noch vor sich hat, vielleicht sogar schon in naher Zukunft.… ABER, um nicht zu viele Parallelen zum deutschen Fußballgeschehen aufzustellen, folgt nun ein kurzer Erfahrungsberichts zum Heimspiel der YB Bern gegen den FC St. Gallen.

Rahmenprogramm
Vor dem Spiel wurden mir in einem kurzen Rundgang durch die Berner Altstadt die Sehenswürdigkeiten gezeigt sowie die Kneipenkultur nahe gebracht. So lernte ich also die lokalen Biersorten kennen und später noch ein überreichliches Cordon Bleu mit Pommes (Sehr zu empfehlen im „Tramway“). Am Stadion fielen mir die hohen Preise für Verpflegung eher negativ auf, da meiner Meinung nach eine „Stadionmenü“ (Bratwurst und Bier) einen Preis von 10 CHF nicht übersteigen sollte…

Fans
Dass die heimischen Fans aufgrund des gesperrten Fanblocks in einen anderen Block ausweichen mussten, wurde mir bereits im Vorfeld berichtet. Ich fand es sehr schade, da ich so leider kein vollständiges Bild von einem Heimspiel bekam. Wobei dies sicherlich eine sehr harte Entscheidung des Schweizer Verbandes war, die es in solch einer Weise in Deutschland bisher nicht gab, obwohl es schon vergleichbare Vorkommnisse auch in der deutschen Bundesliga gab.

bdw-gross

Blick auf den leeren Sektor (merci www.ybforever.ch)

Mein direkter Sitznachbar auf der Haupttribüne war eher zurückhaltend bei entscheidenden Spielsituationen, wobei dies sicherlich eher der „speziellen“ Anhängerschaft dieses Blocks zuzuschreiben ist. DENN es war offensichtlich, dass wir hier im „Bitte-sitzen-bleiben-und-nicht-aufspringen“ Block waren, den es aber bekanntlich in jedem Stadion der Welt gibt. Nichtsdestotrotz war die Sicht von diesem Platz aus schon ein großer Genuss… Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Berner fair dem Gegner gegenüber sind und die Anhängerschaft sich durch nichts davon abhalten lässt die eigene Mannschaft lautstark zu unterstützen.

Spiel
Das Spiel gefiel mir sehr gut, da es insgesamt eine recht abwechslungsreiche Partie war und einige gute Chancen herausgespielt wurden. Die erste Halbzeit konnte YB Bern mehr Druck aufbauen und erzielte folgerichtig in der 20. Minute den Führungstreffer. Die zweite Hälfte hingegen waren der FC St. Gallen stärker und kam so zum Ausgleich. Insbesondere fielen mir der zentrale Abwehrspieler Dudar (5), der eine gewisse Ruhe und Übersichtlichkeit bewies sowie der Mittelfeldspieler der Elfenbeinküste Yapi (10) nd sein Landsmann, der Flügelstürmer Doumbia (7), die im Wechselspiel gut agierten, positiv auf. Darüber hinaus entschärfte Wölfli (1) einige Situationen in denen der Entschlossenheit zeigte, auch wenn seine Faustabwehr die direkte Vorlage zum Ausgleichtreffer war… Alles in allem ist erkennbar, dass die Mannschaft recht gut aufeinander abgestimmt ist und der Einsatz stimmt; wobei der ein oder andere Zweikampf konsequenter angenommen werden muss.

Fazit und Bewertung des Spiels
Insgesamt muss auf die Leistung der ersten Halbzeit aufgebaut werden, denn dann besteht sicherlich in dieser Saison mit dem Quäntchen Glück die Möglich für YB Bern mehr zu erreichen als der ein oder andere momentan vermutet… Ich jedenfalls bin sehr gespannt auf den Saisonverlauf und werde dies weiter verfolgen.

Nach diesem Wochenende in der gastfreundlichen Hauptstadt bleibt festzuhalten, dass YB Bern einen neuen Fan hinzu gewonnen hat und ich sicherlich wieder vorbei schauen werde. Ich wünsche Euch und den Young Boys viel Erfolg in der Saison und selbstverständlich auch gegen Bilbao in der Qualifikation für die Europa League. Wer weiß, vielleicht sieht man sich dort wieder, wenn die Glücksfee das richtige Händchen beweist…

Wiener Schnitzel im Tramway

22. Juli 2009 um 13:30 von Pele in der Kategorie Kulinarium

Logo Kulinarium

heute

______________

Tramway, Breitenrain

1x Wiener Schnitzel + 3 Bier

34.-

Für einmal berichte ich nicht aus dem Stadion selber, sondern aus einer währschaften Quartierbeiz. Ob vor oder nach dem Match im Wankdorf – ein Besuch im Tramway müsste eigentlich Pflicht sein. Vor dem Spiel gibt’s zum Beispiel ein grosses Bier und ein Cheeseburger-Menu für unter 20.- (Mit Cheesburger ist ein Mordsviech von einem Burger gemeint, inkl Salat und Pommes Frites – kein „zwei Bissen – nichts gemerkt“ McD-Teil).

Nach dem 1:1 gegen St. Gallen gings zum ersten Mal nach dem Spiel ins Tramway. Wir waren eine Gruppe von sechs Nasen und fanden nur mit Mühe einen Platz – Der Schuppen war rappelvoll. Interessanterweise arbeitete nur die Chefin selber im Service, was die Bestellungen und die „Lieferung“ erheblich verzögerte. Trotzdem hatte sie den Laden jederzeit im Griff, blieb auch im grössten Stress höflich und zuvorkommend. Nach dem ersten Bier gings an die Bestellung. Die erfahrenen Tramway-Besucher gaben ihre Tipps alsdann an die Rookies ab: „Entweder das Wiener Schnitzel oder das Cordon-Bleu!“. Ich entschied mich für das Wiener Schnitzel mit Pommes Frites.

Gleich vorweg: Wir warteten sehr sehr lange auf unser Essen, was aber aufgrund der personellen Situation absehbar war. Mit unserem neuen Freund aus Deutschland (Thomas aus Bremen, NZL-Studienkumpel von Biber) gabs aber genug zu diskutieren, dazu noch einige Rauchpausen, besoffene Ir(r)en und gefühlte 300 Sprüche unter der Gürtellinie liessen die Zeit aber recht schnell vergehen.

Dann wurde serviert! (Ich esse viel und gerne, ist auch nicht zu übersehen – aaaber die Grösse der Portionen liess sogar meinen Adrenalinspiegel ansteigen). Ein Schnitzel wie ein Elefantenohr, hauchdünnes, paniertes Kalbfleisch und eine angenehme Portion Pommes liessen das Herz des Kulinarium-Schreibers höher schlagen. Vom ersten bis zum letzten Bissen lecker – für dieses Schitzel würde manch einer über glühende Kohle laufen. Aber als ich dachte, es ginge nicht mehr grösser/besser, entdeckte ich auf Bibers Teller das Cordon-Bleu. Im Prinzip gleich gross wie mein Schnitzel (!!) aber noch reichlich gefüllt mit Käse und Schinken, so dass man eigentlich schon beim hinschauen satt war. Dementsprechend lange hatten die Cordon-Bleu-Jungs auch, bis sie ihre Portion aufgegessen hatten.

Ein weiteres Bier um den Magen zu beruhigen, 1-2 Zigaretten um die Verdauung anzuregen und bereits schweiften bei einigen die Gedanken in Richtung Sonntag-Morgen und dem Besuch auf dem Häuschen – welch erlösend-herrliche Vorstellung.

Nun aber zur Beurteilung:

Wenn man von der Wartezeit absieht, bleibt eigentlich ein perfekter Abend übrig. Gutes Bier, leckeres Essen in überdimensionierten Portionen und das ganze noch extrem Preiswert – das Tramway ist ein Tipp für jedermann! Wir sehen uns garantiert wieder!

Deshalb wird *trommelwirbel* zum ersten Mal die Maximalwertung von 6/6-Pelepunkten vergeben. Herzliche Gratulation!

kulinarium-balken

Die Wette

22. Juli 2009 um 06:00 von Biber in der Kategorie Die Wette

Im Rahmen einer kleinen Wette haben unsere Leserinnen und Leser die Gelegenheit, eine Prognose betreffend Abschneiden des Grashüpfer Clubs aus Zürich abzugeben. Dass sich die Geister scheiden, zeigen bereits die bisher vorausgesagte Platzierung: Vom 9. bis zum 2. Rang wurde bisher alles getippt. Bis zum Anpfiff der dritten Partie besteht weiterhin Gelegenheit, einen Tipp abzugeben. Gewertet werden Platzierung, Punkte und Tordifferenz und zwar in dieser Reihenfolge. Zu gewinnen gibt es Fanschals, Kleber, Wimpel und dergleichen von bekannten und unbekannten europäischen Klubs.

Zur Erinnerung:

Gefragt sind die Platzierung, die Punkte  und die Tordifferenz nach 15 gespielten Runden. Tipps sind gültig, wenn sie als Kommentar in diesem oder dem ursprünglichen Artikel gepostet werden. Bitte nur ein Tipp pro Person. Mehrfachtipper müssen leider disqualifiziert werden.

Jenny-Ann

21. Juli 2009 um 13:30 von Pele in der Kategorie LJs Schnegge-Check

Bonjour tout le monde! Eigentlich sollte man diese Rubrik von „LJ’s Schnegge-Check“ auf „LJs Kuppel-Ecke“ umbenennen… die erste und einzige bisherige Kandidatin Anita Buri fand dank meiner Kolumne auf Anhieb einen C-Promi, dem sie sicher bald wieder in ihrem neckischen Thurgauer Akzent die Treue schwört.

Ich muss zugeben – ich habe befürchtet, dass kein Schwein meine Zeilen liest… darum wollte ich heute mal was fürs Auge bieten und die allerhübscheste Spielerfrau der ganzen Welt vorstellen. Da ich aber sehr viele Reaktionen auf meine erste Kolumne erhalten habe (danke dafür!) bleibe ich noch einmal in der Schweiz und beschäftige mich mit einer Spielerfrau, die den gleichen Beruf erlernt hat wie Anita Buri – nämlich Ex-Miss Schweiz!

Jennifer Ann

Eins vorweg – die Jennifer Ann Gerber kenne ich bedeutend besser als Anita Buri und kann deshalb auch sagen, dass sie eigentlich eine nette und hübsche Frau ist. Ihr einziges grosses Manko: Sie sucht sich ihre Freunde immer nur nach dem Aussehen aus. Das ist bei ihr so extrem, dass man ihre vier letzten Ex-Freunde nebeneinanderstellen könnte und sie wohl selbst Mühe hätte, die richtigen Namen zu den Typen zu nennen. Die Berner werden sich sicher an Nadim erinnern, einen bekennenden YB-Fan, der in einer zweifelhaften Sendung zweifelhafte Sachen mit zweifelhaften Frauen machte und bei dem „für immer“ im Zusammenhang mit Frauen ungefähr 14 Tage bedeutet. Nadim ist ein passabler Fussballer, zur Spielerfrau wurde die hübsche Jenny aber erst durch ihre jahrelange Beziehung zu Nulpenkicker Önder Cengel, der als Karrierehighlights Vereine wie Wil, Winterthur und Thun vorzuweisen hat. Momentan spielt er übrigens bei Karsiyakaspor. Jenny hätte garantiert einen erfolgreicheren Spieler wie André Muff oder Manuel Bühler bevorzugt, dies scheiterte aber an ihrer Vorliebe für braungebrannte Glatzköpfe. Aktuell ist sie single (an alle braungebrannten Glatzköpfe, die Chancen stehen gut!!!), will sich aber – ob sie sich da nicht etwas zuviel zumutet? – auf ihre biedere Autosendung konzentrieren, die sie momentan moderiert. Man bedenke: Leute die langweilige Autosendungen moderieren landen gerne auch bei der SEVA Game-Show oder bei den Lottozahlen. Frau Gerber befindet sich also schon fast auf dem TV-Olymp.

Schlussendlich darf man aber eins festhalten: der Machbarkeitsfaktor ist sehr hoch – an Jennys Aussehen gibt es kaum was zu bemängeln, gerade ihre Figur ist absolut perfekt. Und dass sie eine würdige Trägerin des Titels „Spielerfrau“ ist, beweist übrigens auch die Tatsache, dass ein nicht unbekannter (zu) junger weiblicher FC Thun-Fan Jennifer Ann Gerber mir gegenüber als ihr Vorbild bezeichnete.

…aber das nächste Mal ist dann wirklich die allerschönste Spielerfrau dran, die es gibt – bis dahin, tschüss und bye bye, euer LJ!

Gränni

20. Juli 2009 um 07:00 von Biber in der Kategorie Getackelt

TacklingJeden Montag wird unter “getackelt”  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

Zugegeben, ein falscher Entscheid eines Schiedsrichters kann eine Partei beeinflussen. Selten aber ist der Einfluss solcher Entscheide wirklich spielentscheidend, denn – ausser es pfeift gerade ein gewisser Hoyzer –  jede Mannschaft hat es selber in der Hand, ein Spiel zu gewinnen. Dem Fan ist das aber oft egal. Tiraden gegen den Schiedsrichter gehören doch irgendwie zum Spiel. Meistens muss der Unparteiische als Blitzableiter herhalten, wenn die eigene Mannschaft zum Vergessen spielt. Das ist auch ok und solange keine Gegenstände auf das Spielfeld fliegen, gehört es irgendwie zum Spiel. das hat uns bereits Nick Horny so gelehrt.

Nur wenige Fans haben hingegen die Grösse, bei einem Penalty gegen die eigene Mannschaft beim Stand von 2-2 kurz vor Schluss  sofort zuzugeben, dass der Pfiff berechtigt war. Das muss der Fan auch nicht, er darf parteiisch und voreingenommen sein.

Wenn aber ein Sportchef eines amtierenden Meisters live im Fernsehen quengelt und trotz klarere Bilder einen Penalty „wegzureden“ versucht, dann ist dies einfach nur noch peinlich. Besonders wenn dieser Penalty so klar war, dass er in 100 von 100 Fällen gepfiffen werden muss.

BSC YB – FC St. Gallen

19. Juli 2009 um 12:39 von Biber in der Kategorie Matchbericht
BSCYB 1:1 FCSG

Hart aber unfair – die Benotung von gaeubschwarz.be:

Wölfli
5.0
Machte nichts falsch, war beim Gegentor machtlos, bzw. durch die Faustabwehr und die direkte Abnahme durch Costanzo ohne Abwehrmöglichkeit.
Ghezal 4.5 Die Abwehr war insgesamt wesentlich stabiler als in Zürich. Ghezal unauffällig.
Dudar
5.0
Wesentliche Steigerung. Wirkte als ruhiger Organisator der Abwehr. Am 1-0 entscheidend beteiligt.
Affolter
4.25
Unauffällig. Aber wieder einmal muste Wölfli einen individuellen Fehler ausbügeln. Deshalb Abzug in der Benotung.
Sutter
4.0
Guter Start, aber ging wie alle in der zweiten Spielzeit komplett unter.
Yapi
5.0
Spielte gut, verzögerte aber ab und an den Angriff. Hatte in der zweiten Halbzeit kaum mehr Anspielstationen nach vorne. Um sein Spiel zu entfalten braucht es mehr Bewegung seiner Mitspieler, als dies in der zweiten Halbzeit der Fall war. Zu oft durch die Mitte.
Hochstrasser
4.75
Ordentliches Spiel. Guter Schuss, der aber zu hoch war. Schöner Freistoss beim vermeintlichen 2-0.
Degen
4.5
Arbeite sehr viel nach hinten, brachte aber gerade in der zweiten Halbzeit zu wenig Zug nach vorne. Durchzogene Partie.
Doumbia
5.0
Rackerte wie blöd, schoss sein obligates Tor. Beim zweiten Tor hatte er Pech: Wenn es Abseits war, dann sehr knapp (nur Oberkörper).
M.Schneuwly
3.5
Guter Start aber für einen Mittelstürmer einfach zu wenig Druck aufs gegnerische Tor. Das ganze Arbeiten nützt nichts, wenn daraus keine Torgefahr resultiert. Aber gute Flanke vor dem 1-0.
Ragozzoni
4.5
Ging, abgesehen von einigen Dribbelaktionen, unter.
Frimpong
(keine Note)
Brachte nicht den erhofften, neunen Schwung. Muss seine Jokerrolle besser nutzen.
C.Schneuwly
(keine Note)
Ging gegen die robusten Gegenspieler völlig unter. Deutete jedoch ab und zu sein Können an.

Matchvorschau YB – FCSG

17. Juli 2009 um 11:50 von Pele in der Kategorie Matchvorschau

Erstes Heimspiel gegen den Aufsteiger. Eine klare Sache, könnte man meinen.

Aufsteiger? Da war doch was?

Ach ja, genau: Letztes Jahr resultierten aus vier Spielen gegen Ländle-Klub Vaduz sagenhafte 5 Punkte. In der Hinrunde spielte man zweimal 0:0, in der Rückrunde verlor man gar 3:1 im Rheinpark. Der hohe 6:0 Sieg im Wankdorf konnte die schlechte Bilanz nur leicht kaschieren – nicht wenige waren (resp sind) der Meinung, dass man gegen Vaduz den Meistertitel verschenkt hat.

Sportlich gesehen ist St. Gallen ganz sicher der stärkere Gegner: Mit Lopar, Koubsky, Costanzo und Frick verfügen sie von hinten bis vorne über eine stabile und starke Achse. Ergänzt durch viele junge, hungrige Spieler und einigen erfahrenen Recken (Zellweger, Merenda), überzeugten die Ostschweizer beim 2:0-Sieg gegen den FC Basel vor allem als Team.

Mit Uli Forte steht indes ein Mann an der Linie, der als ganz grosses Trainertalent gilt, und eher früher als später bei einem Grossklub das Zepter übernehmen wird.

Trotzdem:

YB ist die bessere Mannschaft, qualitativ auf jeder Position besser (und vor allem doppelt) besetzt. Mit dem Schwung aus dem tollen Eröffnungsspiel am Dienstag, müssten die drei Punkte eigentlich eingefahren werden.

Hmm, aber da war doch was? Ach ja, genau: Besser als Vaduz waren wir ja eigentlich auch…

Tipp: YB – St. Gallen 3:1

gaeubschwarz.be beginnt mit folgender Aufstellung

aufstellung-stgallen

Anmerkungen: Trotz der schlechten Benotung von Schneuwly im letzten Spiel, erhält er von uns noch eine Chance. Dies vor allem aus zwei Gründen: Koubsky/Schenkel sind keine Tihinens und mit Matar Coly fällt der Nachfolger auf der Mittelstürmer-Position noch aus (keine Spielberechtigung und zudem an einer leichten Verletzung laborierend). Mit Joetex Frimpong stünde ein Stürmer zwar bereit, doch wir sehen ihn eher weniger im Zentrum.

FC Zürich vs. BSC YB 2-3

15. Juli 2009 um 11:10 von Biber in der Kategorie Matchbericht

Kurzbericht:

Vor dem Spiel schien es, als hätten sich die ganzen Zürcher Medien auf ein Schützenfest „Ihres“ FCZ eingeschworen. Im „Sport aktuell“ wurde eine geschätzte Viertelstunde über den Knüller zum Saisonauftakt berichtet – offenbar würden aber nur die Zürcher zum Spektakel beitragen. Anders ist nicht zu erklären, weshalb über Abdi (geht wahrscheinlich nach Italien, obwohl er ja auch gerne bleiben würde, und dennoch reif für den Wechsel wäre, aber irgendwie, und sowieso…), Margairaz (bestieg mit Schnegge ein Sight-Seeing-Boot in Zürich, nicht umgekehrt. A propos: Sight-Seeing in Zürich? What the Hell?) & Challandes (ja, genau: das ist der stämmig gebaute, weisshaarige Choleriker, der seinen Stressball bereits im ersten Saisonspiel auf die Laufbahn des Letzis schoss. Eine Art „Schällibaum für Sight-Seeing-in-ZH-Fans“) berichtet wurde, indes aber keine Silbe über YB fiel.

Auch am Morgen des Matchtages, widmete die grösste Schweizer Tageszeitung dem Spiel eine Doppelseite. Darauf: 3/4-Seite FCZ, 1/8-Seite Tabelle und 1/8-Seite über Degen und dessen letzte Chance.

Nun, wenn der sportliche Branchenleader in der Schweiz die Saison zu Hause starten kann (übrigens zum ersten Mal seit 97 – wurde auch in allen Gazetten vermeldet) und gleichzeitig noch das Schweizer „Jahrhunderttalent“ Johan Vonlanthen verpflichtet (siehe Bild), dann darf man schon etwas mehr Aufmerksamkeit erwarten – trotzdem war mit YB immerhin der Vizemeister, Vize-Cupsieger, Burkhaltercup-Dominator und frischgebackener Uefagöppsiegerbesieger zu Gast. Dies ging in der allgemeinen FCZ-Heiligsprechung leider verloren.

FCZ-Familie

Gruppenbild mit Dame: Johan, Ancillo und Heliane

Doch unsere Jungs haben die Möglichkeit wahrgenommen, die Schweizer Fussball- und Medienwelt Lügen zu strafen: Ein 3:2 Sieg im Letzigrund zum Saisonstart und damit kurzfristiger Vorsprung von 3 Punkten auf Basel und Zürich – YB-Herz was willst du mehr? Mit einer guten aber noch nicht perfekten Leistung wurde das vermeintlich beste CH-Team besiegt. Fürs erste Spiel waren bereits einige sehr gute Ansätze zu sehen, die auf eine erfolgreiche Fortsetzung hoffen lassen.

Hart aber unfair – die Benotung von gaeubschwarz.be:

Wölfli
5.5
Hat mit seinen Paraden wesentlich zum Sieg in Zürich beigetragen. Hielt was zu halten war und fing jeden Flankenball ab. Starke Leistung.
Ghezal 4.25 Noch merkt man ihm den verletzungsbedingten Trainingsrückstand an. Mehrere Unsicherheiten, aber keinen groben Aussetzer. Deshalb auch etwas besser als Dudar.
Dudar
4.0
Abwehrchef – ein Ausdruck mit dem wohl nur Journalisten etwas anfangen können. Trotzdem erwarten wir von Dudar eine klare Steigerung, sobald er sich besser ins Team integriert hat. Starke Aktionen bei Kopfbällen auf der einen Seite, ein krasser Aussetzer gegen Hassli auf der anderen. Letzterer hätte spielentscheidend sein können und darf nicht passieren. Wir sind gegenüber neuen Spielern (noch) nachsichtig. Besonders nach Auswärtssiegen beim Meister.
Affolter
4.75
Jüngster Abwehrspieler – beste Leistung der drei. War aber besonders in der Anfangsphase vom Pressing der Zürcher überfordert.
Sutter
4.5
Licht und Schatten, wobei das Licht vor allem am Anfang der Partie vorherrschte. Baute ab.
Yapi
6.0
Eigentlich vergibt man die Höchstnote nur selten, aber wer eine Mannschaft in Zürich als Regisseur zum Sieg führt und selber noch ein Tor beisteuert hat diese verdient. Die Redaktion freute sich über Yapis Reaktion nach der unerklärbaren gelben Karte: Lächeln und weiterspielen.
Hochstrasser
5.0
Gute Partie, hielt Yapi oft den Rücken frei.
Degen
5.25
Wir haben seine Vorbereitungsspiele fast alle live mitverfolgt und sind ob seiner Leistung nicht überrascht: Hier will jemand zeigen, dass er ein guter Fussballspieler ist. Unglaubliches Laufpensum und einen herausgeholten Penalty als Krönung. Übrigens: Blick, News und all die andern: Der war glasklar.
Doumbia
5.5
Er war schon letzte Saison gut, doch was der Künstler gestern mit dem Ball anzufangen wusste war schier unglaublich. Gehört unseres Erachtens klar in die Startaufstellung. Nur zwei in aussichtsreicher Position vergebene Grosschancen verhindern die Bestnote.
M.Schneuwly
2.5
Das war null komma nichts. Ausgleich der Zürcher vorbereitet und eine Kungfu-Aktion gegen Tihinnen als auffälligste Aktionen. In der Vorbereitung hat er immerhin getroffen und damit seinen Startplatz in Zürich wohl gerechtfertigt. Aber mit solchen Leistungen resp. Nichtleistungen zieht Coly sehr schnell an ihm vorbei. Einzig positiv war seine Einstellung: War bemüht.
Ragozzoni
5.0
Gutes Spiel, schönes Tor. Wir sind zufrieden mit seiner guten Leistung.

Frimpong, Schneider und Pasche werden nicht benotet. Die Redaktion möchte immerhin loswerden, dass sie zwar Schneiders technische Fähigkeiten als eher limitiert betrachtet, ihn aber nicht abgeschrieben hat.