O Captain! My Captain!

19. April 2018 um 17:27 von Cabrón in der Kategorie YB

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(by Walt Whitman)

O Captain! my Captain! our fearful trip is done,

The ship has weather’d every rack, the prize we sought is won,

The port is near, the bells I hear, the people all exulting,

While follow eyes the steady keel, the vessel grim and daring;

But O heart! heart! heart!

O the bleeding drops of red,

Where on the deck my Captain lies,

Fallen cold and dead.

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Aus Frankreich erreicht uns die traurige Nachricht vom Ableben unseres obersten Bosses, Teilhabers, Geldgebers, YB Fan und Ringelsockenträger Andy Rihs. Der hemdsärmelige YB Boss kam als Investor, amtete als Patron und verlässt uns als Meistermacher.

Du bist der Meistermacher – ein Titelgarant! Nicht immer verstanden wir dein Handeln, wir hinterfragten des Öfteren deine Absichten, doch am Ende des Tages waren wir stets froh dich in unseren Reihen zu wissen. Du lebtest ein Leben voller Emotionen, Leidenschaft, Hingabe und grossem Engagement. Ganz Bern ist Dir dankbar für alles was Du mit Deinem Bruder für YB, unsere Farben und die Stadt getan und geleistet hast!

Danke Andy Rihs und Ruhe in Frieden!

 

Hopp YB! Holen wir diesen Pokal und stemmen ihn mit Stolz und Leidenschaft Richtung Himmel!

 

 

"Es gibt nur ein Leben! Das müssen sie leben und zwar voll und kompromisslos!" (Zitat: Andy Rihs)

„Es gibt nur ein Leben! Das müssen sie leben und zwar voll und kompromisslos!“ (Zitat: Andy Rihs)

 

FC Thun – BSC Young Boys 2:2

19. April 2018 um 16:44 von Cabrón in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Es war das erwartet harte Spiel gegen den «Angstgegner» der laufenden Saison. Die Young Boys, im Vergleich zum Spiel gegen Zürich auf drei Positionen verändert, starteten gewohnt dynamisch und mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Das Ziel: 3 Punkte und einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft.

Auch wenn Adi Hütter auf die verletzten Stammspieler Sow und Mbabu, sowie den gesperrten Sanogo verzichten musste, war der Qualitätsunterschied der beiden Teams von Beginn weg augenscheinlich. Sulejmani von links, Fassnacht aus der Drehung nach einem Eckball und Assalé alleine vor Faivre hätten YB bereits in Führung schiessen können, bevor Nsame, der Anstelle von Hoarau in der Startelf stand, zur verdienten Führung traf. Die Thuner blieben mit Ausnahme eines Weitschusses von Spielmann ungefährlich und blass. Es sollte gar bis in die zweite Halbzeit dauern bis Marco Wölfli erstmals einen Thuner Abschlussversuch entschärfen musste.

Auch nach dem Pausentee kannte das Spiel nur eine Richtung doch scheiterte Fassnacht aus aussichtsreicher Position und Sulejmanis scharfe Hereingabe konnte im letzten Moment abgewehrt werden. Die Gelbschwarzen hatten alles im Griff, konnten schalten und walten wie sie wollten. Vielleicht war es genau dieser Umstand welcher der Tabellenführer dazu bewog nicht mehr ganz so sehr zu Wollen und das Selbstvertrauen in Überheblichkeit überschwappte. Die Oberländer nutzten die Einladung und drehten das Spiel innert Minuten durch zwei Standards. Erst nach diesem Doppelschlag erinnerten sich die Jungs wieder an ihre Stärken und Tugenden, doch schaute ausser dem Ausgleichstreffer durch Fassnacht nichts Zählbares mehr heraus.

 

Noten:

Wölfli 4,5 – Konnte sich erstmals in der zweiten Halbzeit auszeichnen. Wehrte drei Bälle ab und musste deren zwei passieren lassen. Kein einfaches Spiel für unseren Torhüter.

Schick 4 – Durfte für den verletzten Mbabu als Rechter Verteidiger ran. Spielte auf der für ihn ungewohnten Position zwar solid aber unauffällig.

Von Bergen 5 – Auf unseren Abwehrchef ist Verlass. Rettete (nicht nur) gegen Spielmann souverän doch war bei den Gegentoren chancenlos.

Nuhu 4 – Begann stark und liess in HZ2 etwas nach. Beim Gegentreffer zum 2:1 zu weit weg von Gelmi.

Benito 5 – Erneut eine gute Leistung des formstarken Loris. Mit viel unterwegs und mit guten Flanken.

Fassnacht 5 – Erneut mit einem Treffer und einigen vergebenen Chancen. Kommt gerade rechtzeitig auf das Saisonfinale wieder auf Betriebstemperatur. Herrlicher Assist zum 1:0.

Bertone 4 – Liess sich oft vom Gegner provozieren und verlor so zuweilen den Fokus.

Aebischer 4 – Durfte wieder einmal von Beginn weg rann und konnte seine Nervosität sowie fehlende Spielpraxis nicht vollends verbergen.

Sulejmani 4,5 – Mit einigen guten Aktionen in der Offensive und mit solider Defensivleistung.

Assalé 4 – Guter Start in die Partie wo er gleich zu Beginn eine gute Chance vergab. Tauchte mit Dauer des Spiels ab.

Nsame 4,5 – Zurück in der Startelf und gleich wieder Torschütze. Vielleicht hätte er mit etwas mehr Spielpraxis den einen oder anderen Treffer mehr erzielt.

Hoarau (kam nach 71’ für Assalé) und Ngamaleu (81’ für Aebischer) waren zu kurz im Spiel für eine Benotung.