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Wechselkönig

7. Juli 2009 um 17:33 von Biber in der Kategorie Transferküche
09/10 07.2009 Schweiz BSC Young Boys Bern SC Freiburg   200.000 €
08/09 07.2008 England Nottingham Forest BSC Young Boys Bern   ablösefrei
07/08 03.2008 England Milton Keynes Dons FC Nottingham Forest war
07/08 02.2008 England Nottingham Forest Milton Keynes Dons FC ist ablösefrei
07/08 02.2008 England Notts County Nottingham Forest war
07/08 01.2008 England Nottingham Forest Notts County ist ablösefrei
07/08 12.2007 England Chesterfield FC Nottingham Forest war
07/08 10.2007 England Nottingham Forest Chesterfield FC ist ablösefrei
06/07 06.2007 England Gillingham FC Nottingham Forest war
06/07 04.2007 England Nottingham Forest Gillingham FC ist ablösefrei
06/07 03.2007 England Halifax Town Nottingham Forest war
06/07 02.2007 England Nottingham Forest Halifax Town ist ablösefrei
06/07 01.2007 England Northwich Victoria Nottingham Forest war
06/07 11.2006 England Nottingham Forest Northwich Victoria ist ablösefrei
04/05 07.2004 Deutschland Borussia Dortmund U19 Nottingham Forest   ablösefrei

Gaeubschwarz.be wünscht Felix Bastians viel Erfolg bei seinem mittlerweilen 1o.oder 11. Verein seit 2006. Einmal muss es ja klappen.

Die Saison 2009/2010 – Vorschau

7. Juli 2009 um 08:21 von Pele in der Kategorie YB

Am Dienstag, 14.07.2009 starten die Young Boys in die neue Saison.

Aus diesem Anlass werden wir auf gaeubschwarz.be diese Woche den neuen Kader unter die Lupe nehmen, und in einer 5-teiligen Serie gnadenlos beurteilen.

Heute

Die Torhüter

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Wenn es bei den Berner Young Boys eine Position gibt, auf welcher in keinster Weise Handlungsbedarf besteht, dann ist dies sicher diejenige des Torhüters.

01_woelfliMarco Wölfli hat sich in den letzten drei Jahren zu einem der besten Schweizer Torhüter entwickelt und debütierte Anfang 2009 endlich im Tor der Nationalmannschaft. Der ehemalige Junioren-Natigoalie-Dauerbrenner brauchte einige Zeit länger als seine ehemaligen U21-Kollegen (Frei, Barnetta, etc) um sich definitiv in der Beletage des Schweizer Fussballs zu etablieren. Das Talent war zweifelsfrei immer vorhanden, jedoch geriet Wölfli wegen seiner fehlenden Konstanz immer wieder in die Kritik. Nun aber hat sich Wölfli definitiv als Nummer zwei der Schweiz durchgesetzt – nur Diego Benaglio steht ihm noch vor der Sonne. Dieser wurde vor einem Monat gerade deutscher Meister – ein Erfolg von dem Wölfli im Moment nur träumen kann. Mit YB reichte es vergangene Saison nur zum Vize-Double. Dies wird sicher ein Aspekt sein, welcher Wölfli eher früher als später in eine grosse ausländische Liga treiben wird: Das höhere Renommee, resp die Herausforderung in einer wichtigen Liga zu bestehen (und dabei evtl auch einmal einen Kübel gewinnen zu können) wird ihn sehr wahrscheinlich im Sommer 2010 den Arbeitgeber wechseln lassen.

Vorerst steht er aber noch bei YB im Tor und bleibt der gewohnt starke Rückhalt für die Gelbschwarzen.

18_collavitiErster Ersatz bleibt Publikumsliebling Paolo „Pole“ Collaviti. Kaum einer ist mit soviel Herzblut dabei wie er. YB ist sein Verein und er ist einer der wenigen Profis, denen man die Verbundenheit zu Verein, Stadt und Fans auch anmerkt. Nicht nur deswegen ist Pole so beliebt in Bern: Auch wenn es oft vergessen wird, Collaviti ist auch ein sehr starker Torhüter, der in seinen wenigen Einsätzen stets zu gefallen weiss. Ein Beispiel: Im Cupspiel gegen Gossau (anfang Dezember 2008) spielte YB 85 Minuten auf ein Tor, führte aber nur 1:0. In der klirrenden Kälte hatte Collaviti etwa gefühlte 3 Ballkontakte bis zu diesem Zeitpunkt, parierte in der Schlussphase aber grandios gegen einen anstürmenden Gossauer und rettete seinen Kollegen somit den Sieg über die Zeit.

Solche Szenen belegen, dass Paolo Collaviti zu den besten Backups der Liga gehört.

40_buerkiAn Thun ausgeliehen wurde das grosse Talent Roman Bürki. Diese Lösung ist für ihn optimal, so kann er in der kommenden Spielzeit genügend Erfahrungen und Spielzeit sammeln –> denn dass er sich gegen den völlig abgehobenen Schreihals Stulz durchsetzen wird, gilt als sicher.

Ebenfalls sicher: Roman Bürki wird früher oder später als Nummer 1 im Wankdorf auflaufen – sein unglaubliches Talent ist nicht nur in Bern unumstritten.

 

 

 

 

Fazit:

Die Position des Torhüters ist nahezu optimal besetzt: Eine klare und starke Nummer 1, eine dankbare aber dennoch solide Nummer 2 und dazu noch ein grosses Talent, welches man in der zweithöchsten Liga parkieren konnte.

Prädikat: Meisterlich

FIFA – Hasenfüsse

6. Juli 2009 um 07:00 von Biber in der Kategorie Getackelt

TacklingJeden Montag wird unter “getackelt”  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

Mit Andris Vanins, seines Zeichens lettischer Nationalgoalie, tätigte Sion den mittlerweilen achten Transfer im Hinblick auf die nächste Saison. Und man braucht nicht gerade Hellseher zu sein um zu erahnen, dass dieser Transfer nicht der letzte war. Über den sionesischen Spieler und Trainerbedarf möchte ich mich gar auch nicht erst auslassen. Das Kader des Walliser Vereins erinnert bisweilen eher an den Stall eines umtriebigen Viehhändlers, denn an die Profimannschaft eines Fussballvereins. Uns kann es egal sein.

Egal scheinen die regen Transferaktionen auch der FIFA zu sein. Wage erinnern wir uns zwar an eine Transfersperre, welche die FIFA Ende Mai 2009 über den FC Sion verhängt hat. Über den FC Sion und nicht, wie es wohl richtig gewesen wäre, über die Olympique des Alpes SA (manchmal schätze ich uns glücklich, dass  die Stade de Suisse Nationalstadion AG unsere einzige einigermassen gravierende sprachliche Fehlleistung ist). Dieser Fehler in der Wahl des korrekten Adressaten, so scheint es, lähmt nun einen der mächtigsten Verbände der Welt vollständig und lässt ein von ihm erlassenes Urteil zur Makulatur zu verkommen. Anders ist nicht erklärbar, dass der FC Sion – sorry, die Olympique des Alpes SA – trotz Transfersperre auf dem nationalen und internationalen Spielermarkt schalten und walten kann, wie sie will. Dabei wissen Studierende der Rechtswissenschaften im zweiten Semester, dass Verfügungen und Urteile innerhalb der Rechtsmittelfrist geändert resp. angepasst werden können. Zudem frage ich mich, wer im bisherigen Verfahren auf Seiten der Walliser aufgetreten ist. Ich denke nicht, dass sich die FIFA erstmals im Schlussurteil namenstechnisch getäuscht hat. Und wer hat das Urteil vor den Court of Arbitration for Sports (CAS) seitens des FC Sion weiter gezogen? Etwa gar der falsche Adressat?

Hat die FIFA plötzlich gar das Interesse verloren, ihr eigenes Urteil durchzusetzen? Woher stammt schon wieder der Chef der FIFA? Unschöne Gedanken kommen auf, schliesslich sind in diesem Gebirgstal ja alle irgendwie miteinander verwandt. Dass der schweizerische Verband dem Herrn Constantin Schützenhilfe leistet, indem man sich der Sichtweise des FC Sion angeschlossen hat, ist bemerkenswert, erstaunt aber angesichts der Vorgeschichte kaum. Zu oft hat man seitens des Verbands schlechte (und teure)Erfahrungen mit den Anwälten des Monsieur Sion gemacht.

Eigentlich egal, was der Grund für diese Schlamperei ist. Vielleicht ist das Urteil ja auch völlig falsch. Dann sollen die Walliser ruhig noch 50 Spieler und mindestens vier Trainer holen. Haben die Sionesen aber die für alle geltenden Regeln verletzt, so gehören sie bestraft. Ohne wenn und aber. Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit.

P.S. Manchmal habe ich das Gefühl, nur der FC Sion könne sich einigermassen fähige Anwälte leisten.

Degen, David

2. Juli 2009 um 09:16 von Pele in der Kategorie YB

DDKlickt man auf diesem Blog auf den Link „Archiv“, sieht man als erstes einen Beitrag über David Degen. Es ist kein netter Beitrag, soviel dazu. Der Ärger über die Verpflichtung eines Grinse-Degens stiess auf noch mehr Ablehnung als seinerzeit der Zuzug von Hakan Yakin. Nun ist die erste Saison mit Degen im Team vorbei.

 

 

 

 

 

 

Ein Fazit ziehen kann man irgendwie nicht, da er die grösste Zeit über nur zu Teileinsätzen kam – wenn überhaupt. Als er gegen Ende der abgelaufenen Spielzeit vermehrt zum Einsatz kam, zeigte auch seine Formkurve nach oben und gipfelte in einem schönen Tor gegen seinen Ex-Klub Basel. Seine Tor-Bilanz ist – gemessen an der Spielzeit – ordentlich. In den Medien verhielt er sich mehrheitlich ruhig, z.T. wirkte er sogar gereift. Er macht keinen Hehl aus seiner Unzufriedenheit, griff aber weder Verein, noch Trainer an.

 

Nach dem Abgang von Chrigu Schwegler und Carlos Varela, ist nun eine ganze Seite frei und würde Platz für mehr Degen-Einsätze bieten.

Bemüht ist er, das konnte man in den bisherigen Testspielen feststellen. Obwohl seine Art recht arrogant wirkt – zeitweise auch überheblich – konnte man bei ihm vor allem in der ersten Halbzeit eine grosse Portion Wille ausmachen. Obwohl er die ganze Zeit mit Schiri und Schuh beschäftigt war, kam er noch dazu, einige Aktionen einzuleiten, Bälle zu fordern und als einer der wenigen Aktivposten in der ersten HZ aufzufallen.

Herrlich waren seine Wortgefechte mit dem Schiri, die beiden gaben sich während 90 Minuten unverblümt aufs Dach. (die Schuh-Tragödie ist im Liveticker nachzulesen).

 

Nun bleibt abzuwarten, ob Degen seine Chance wahrnehmen wird. Sollte dies nicht der Fall sein, wird er wohl ein Fall für den FC Aarau…

Anita

30. Juni 2009 um 08:37 von LJ in der Kategorie LJs Schnegge-Check

Herzlich willkommen in der Welt der Spielerfrauen! Die Geschichte der Spielerfrauen ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Diese Berufsgattung ist seit ewiger Zeit bösen Vorurteilen ausgesetzt. Alle sehen gleich aus… Nix in der Birne… nur am Geld interessiert… – ich habe deshalb ein internationales Expertenteam zusammengestellt und habe in jahrelanger Feinarbeit versucht, diese Vorurteile zu hinterfragen und sie auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Das Fazit des Studiums: Es ist eigentlich noch viel schlimmer als die Gerüchte dies besagen! Deshalb gehe ich an dieser Stelle in unregelmässigen Abständen auf die berühmtesten, schönsten, interessantesten und vor allem seltsamsten Spielerfrauen etwas näher ein. Und bewerte deren Machbarkeit – aber das ist ja eh klar. Wir starten heute national – mit der einzigen hierzulande berühmten multiplen Spielerfrau!

 anita

Anita Buri wollte schon im Kindergarten Model werden und war daher von frühster Kindheit an gefährdet, einmal Spielerfrau zu werden – wie sie dies durchzog verdient allerdings höchsten Respekt. Trotz eines Dialekts, den sogar meine Thurgauer Kollegin als „ganz ganz schlimm“ bezeichnet, ist sie noch heute eine der erfolgreichsten Miss Schweiz die es je gab. Privat folgte dann aber ein ziemlicher Absturz. Es ist selbst Insidern nicht möglich, genau zu eruieren, mit wie vielen GC-Leuten sie tatsächlich was hatte. Die bekanntesten Namen sind sicher Marc Hodel und Bernt „Ich zeige mich gerne nackt im Internet“ Haas. Dies dürfte aber nur die Spitze des Eisbergs sein. Ebenso erfolglos blieb die Liaison mit dem nächsten Lebensabschnittsgefährten, Radfahrer Armin Meier (muss man nicht kennen). Laut der neuesten Wasserstandsmeldung ist sie Single – wer also Interesse hat und mindestens C-Promi ist… ich stelle den Kontakt gerne her. Wie es um ihre Intelligenz bestellt ist, zeigt aber mein Lieblingsmoment von Anita Buri, als sie im Rahmen ihres Miss Schweiz-Erfolgs ein Festival in Zürich ansagen musste: „Heazlich wilkome bim“ *kurzer Blick auf den Notizzettel* „Caliente-Festival – miin Name isch“ *langer Blick auf den Notizzettel* „Anita Buri!“

 

Achso, Machbarkeitsfaktor! …mal Scott Sutter fragen…

 

Bis bald, euer LJ!

 

Young Boys – Kommunikationsgötter

29. Juni 2009 um 06:00 von Biber in der Kategorie Getackelt

 Tackling

Jeden Montag wird unter „getackelt“  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

 

Der Schweizerische Fussballverband sperrt den Sektor D während des ersten Heimspiels und legt den Young Boys eine Busse von Fr. 30’000 auf. Der Grund ist eine hirnlose Aktion eines Einzelnen, der mit einem Wurfgegenstand per Zufall das Kinn eines Schiris getroffen hat. (Warum ist so etwas eigentlich Kent Ruhnke nie passiert? Bei ihm wäre die Trefferwahrscheinlichkeit um einiges höher.) Seien wir ehrlich, das Urteil ist ein Witz: Es trifft die Falschen und generiert keinen sichtbaren Handlungsbedarf für den verantwortlichen Verein. Die meisten der nun betroffenen Fans haben die Aktion nicht einmal mitbekommen.

Was macht aber der Verein? Der schreibt eilig (anders nicht zu erklären) eine erste, und wohl noch eiliger, eine zweite Erklärung, in der er das Urteil akzeptiert, sich über die zusätzlichen Einnahmen freut (die er gemäss seinen Angaben in ein Fanprojekt (?) stecken will) und gleich alle Ansprüche von zahlenden Fans von vornherein ausschliesst. Beim Lesen solcher Mitteilungen fühle ich mich als bezahlender Abi-Besitzer verarscht. So sehr ich suche, ich findet nichts, was ich falsch gemacht haben könnte. Oder werde ich bestraft, weil ich dem Werfer nicht eins auf die Fresse gehauen habe? Immerhin hofft man seitens von YB auf „eine gewisse Selbstregulierung“?

Vermutlich wäre es mir das Ganze (abgesehen vom verpassten Spiel) herzlich egal, wenn mir nicht vom eigenen Verein ein inexistentes Stadionverbot unter die Nase gehalten würde. Damit gibt der Verein den ganzen Druck seitens des Verbands direkt an die eigenen Fans weiter. Und teilt ihnen auch mit, dass sie ja selber schuld seien.  Es ist mir bewusst, dass sich der Verein in einer Zwickmühle befindet, und sich einem enormen Druck von Politikern und andern Besserwissern ausgesetzt wird. Gerade in dieser Situation wäre es aber angezeigt, Mitteilungen mit etwas mehr Weitsicht zu verfassen, damit zum bereits bestehenden Druck nicht noch weiterer dazu kommt. Und zudem frage ich mich etwas, dass ich nun als Fan jene Projekte finanziere, die der Verein schon lange unterstützen sollte. Nein, ich meine keine Weitwurfseminare, sondern sinnvolle Projekte im Bereich der Fanbetreuung.

Übrigens: Vielleicht fliegt am nächsten Spiel ein Feuerzeug vom Sektor A aus. Wetten, die Reaktion wäre anders?

6. Burkhalter Cup

27. Juni 2009 um 11:00 von Biber in der Kategorie Matchbericht

Am Freitag, 26. Juni 2009 fand zum 6. Mal der Burkhalter Cup im Breitsch statt. Am Blitzturnier, an welchem drei Mannschaften je 45 Minuten gegeneinander spielen, nahmen nebst YB auch Biel und Thun teil. Das Turnier bietet primär eine schöne Grümpelturnierstimmung. Und das ist durchaus positiv gemeint: Kleiner, sympathischer Verein als Organisator, es geht höchstens um Ehre und man steht mit Bier und Bratwurst gefühlte 10 Zentimeter vom Feld weg. Für die Fans war es zudem auch eine gute Gelegenheit, sich die Neuzuzüge aus nächster Nähe anzuschauen.

Um gleich etwas vorwegzunehmen: Die Erkenntnisse im Hinblick auf das Kader, aber auch einzelne Spieler sind gegen Null. Und das macht nichts. Man geht primär an den Cup, um die Stimmung zu geniessen, damit Kinder Autogramme kriegen und damit man den Spielern beim Einlaufen im Weg stehen kann.

Burkhalter Cup 012b

Hier Hochstrasser, Pasche und Traore beim Versuch, sich in der Menge warm zu machen.

Gespielt wurde aber schon.

Im ersten Matsch liefen auf: Collaviti; De Pierro, Schneider,  Affolter; Traore, Sutter, Hochstrasser, C. Schneuwly; M. Schneuwly, Regazzoni, Pasche. Die drei Verteidiger machten ihre Sache gegen harmlose Bieler ordentlich. Das Mittelfeld war etwas ungenau, der Sturm ok. Auffälligster Spieler war meines Erachtens Sutter, was aber vielleicht auch damit zusammenhängen könnte, dass ich auf ihn  ein besonderes Augenmerk hatte. Die Tore zum 2-0 Sieg schossen M. Schneuwly (33. Minute) und X. Hochstrasser (41. Minute).

Im zweiten Spiel liefen auf: Wölfli; De Pierro, Schneider,  Affolter;  C. Schneuwly, Frey, Yapi, Degen  ; Doumbia, M. Schneuwly, Regazzoni. Die Verteidigung wirkte etwas weniger solide, aber gegen die abschlusschwachen Thuner bestand trotzdem fast nie grössere Torgefahr. YB gewann verdient und ungefährdet 3-0- Die Tore schossen M. Schneuwly (9. Minute), Regazzoni (11. Minute) und Doumbia (18. Minute). De Pierro wirkte nach einem unglücklichen Zusammenprall etwas angeschlagen und wurde in der 22. Minute durch Hochstrasser ersetzt. Weitere Wechsel waren: 25. Minute Traore und Pasche für M. Schneuwly und Regazzoni. Auffallend gut spielten meines Erachtens Hochstrasser und Degen.

Nach dem Burkhalter-Cup ist die Hierarchie wenigstens im Kanton Bern klar gewahrt.

Das Herz des Hakan Y.

26. Juni 2009 um 11:29 von Pele in der Kategorie Allgemeines

hakan

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Gomoli meint: 

Hakan Yakin ist zurück in der Schweiz. Jedenfalls, wenn man sich mit den Scheichs von Al-Gharaffa noch einig wird.

Doch davon gehen wir jetzt mal aus.

Nach Concordia Basel, FC Basel, GC, St. Gallen, Paris St-Germain, VfB Stuttgart, Galatasaray Istanbul, YB und Al-Gharafa ist er nun endlich also bei seiner Herzensangelegenheit angekommen.

gaeubschwarz.be gratuliert dem FC Luzern. Der sympathische Verein aus der Innerschweiz hat es auf dieselbe Stufe wie sein Töchterchen gebracht. Schliesslicht meinte er nach der Geburt seiner Zwillinge: „Meine erste Tochter war und ist eine Herzensangelegenheit. Die Zwillinge sind ein Unfall, so hart das tönen mag.“ (blick.ch)

Bratwurst in Portalban

25. Juni 2009 um 12:31 von Pele in der Kategorie Kulinarium

Logo Kulinarium

im „kulinarium“ werden sie über die verpflegung in schweizer fussballstadien aufgeklärt. hier erfahren sie, was genau die wurst in zürich vom schüblig in aarau unterscheidet, was an welchem ausswärtsspiel kulinarisch dazugehört und wie das preis/leistungsverhältnis aussieht. das die YB-Wurscht selbstverständlich der gradmesser ist, bedarf keine weiteren erklärungen.

Heute:

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Bratwurst in Portalban

5.-

Angenehmes Wetter, etwas Wind und ein Fussballspiel: Wie ich doch die Vorbereitungszeit liebe! YB spielt nach Feierabend auf Dorfplätzen, man kann 50cm nah am Spielfeld stehen und für einmal den recht amüsanten Spielerdialogen lauschen (herrlich: Degen/Bastians. Lustig: Yapi auf Deutsch. Übrigens: Yapi spricht besser Deutsch als Gomoli Französisch, aber das ist eine andere Geschichte…).

Ein weiterer Vorteil von Vorbereitungsspielen: Stadionessen wie es sich gehört!

Eine Bratwurst mit Senf und einem frischen, grossen Bitz Brot (ja, liebe Bell-Tubeli: das gibt es!) für einen Schnägg (ja, liebe Bell-Tubeli: das gibt es!).

Leider geht es im freiburgischen etwas länger bis man die Infrastruktur erstellt hat – deshalb können Gomoli und ich unsere Wurst erst in der Pause geniessen. Vor dem Spiel gab es eigentlich nichts, ausser einem alten, knorrigen Wirtepäärchen (Er: 95, fast taub. Sie: keinen Tag älter als 70, dafür mit dem klassischen Alice-Kuhn-Gesichtsausdruck).

Item, zurück zur Wurst:

Nahezu perfekt gebraten, nicht zu fest, aber auch nicht mehr roh – genau so wie ich mir eine Matchwurst vorstelle. Vom Geschmack her recht würzig, eine gute Bratwurst halt.

Dazu ein 200gramm Senfklecks aufs Kartontellerchen und besagtes Stück Brot.

(Gomoli muss übrigens St. Galler Wurzeln haben – er bestellte die Wurst OHNE Senf… also eigentlich sagte er ja etwas wie „La soosiss gärn ohni das da“ – henu, hat ömel funktioniert!).

Item, zurück zur Wurst:

Alles in allem eine gute Zwischenverpflegung, das Preis/Leistungsverhältnis stimmt in den Super League Stadien selten so gut!

Dazu noch das gemütliche Ambiente, ein bedeutungsloses aber unterhaltsames Spiel – ergibt alles in allem die stattliche Bewertung von 4,5 Pele-Punkten!

kulinarium-balken

PS: Der „nicht-welsche-exil-st.galler“ holte übrigens noch eine zweite Wurst, ich versuchte mich noch an einem Schinkensandwich (auch 5.-). War lecker!

Gastbeitrag: Strømmen – Drømmen

24. Juni 2009 um 22:06 von Voegtu in der Kategorie Groundhopping

In unregelmässigen Abständen berichtet Voegtu von seinen Reisen in die weite Welt des Fussballs. Heute: Oslo.

Nach der geglückten Landung in Oslo steuerten wir sofort die erste Würstchenbude an. Hotdogs sind schliesslich eine Spezialität im Norden. Obwohl das durchaus lecker war, hatte das Würstchen einen bitteren Nachgschmack. Wir mussten leider feststellen, dass sich alle Prognosen nun bewarheiteten: “Passt auf, Oslo ist imfall schweineteuer unddas hat nichts mit der Grippe zu tun.” Item. Wir hatten vorgesorgt und jeweils die maximal erlaubte Menge Schnaps und Bier in die norwegische Hauptstadt eingeführt.

IMG_0020Flugs machten wir uns auf den Weg zu unserem Gemächern auf dem Camping-Platz Ekeberg mit schönem Blick über die ganze Komune. Husch das Zelt aufgebaut, den ersten Schaum geköpft und schon giengs Richtung Fussball. Die erste Station hiess Strømmen, ein Örtchen aussehalb Oslos, wo eine spannende Drittligapartie auf uns wartete. Der Gegner hiess Eidsvold TF. Ein Derby also.

In Erinnerung bleibt nicht nur die nette Betreuung der Verantwortlichen inklusive Rundgang durch die Kabine des Heimteams. Auch die Anfeuerungsrufe Strømmen – Drømmen waren durchaus gross, wenn auch nicht lautstark oder häufig. Übersetzt heisst das übrigens Strømmen ist ein Traum. Das Spiel war kein Traum, obwohl wir beim 4-2 Sieg des Heimteam viele Tore sahen. Niveaumässig können die norwegischen Drittligisten gäbig mit Oberdiessbach mithalten.

IMG_0064Nach der Rückfahrt in die Innenstadt wartete das pulsierende Nachtleben in Oslo. In einer vom Pub zur Pianobar umfunktionierten Lokalität warteten heisse Stunden auf uns. Fünf bis sieben spärlich bekleidete Mädels feierten eine ausgelassene Party. Dass sie dabei sowohl Streicheleinheiten als auch Körperflüssigkeit austauschten, soll hier nicht von Belang sein.

Viel Interessanter ist doch das Fussballspiel am darauffolgenden Tag, das in Stabaek in einer Topmodernen Halle stattfand. Neuerliches Lesen ist unnötig, es war effektiv eine geschlossene Halle ohne Schiebedach. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht. Wengie Fans genügten, um eine relativ beeindruckende Kulisse zu erzeugen. Das Niveau war in der ersten Liga deutlich besser als zwei Etagen tiefer. Sehr schnelles Spiel, viele Torchancen – allerdings kein Pyro. Indoor-Fackeln sind wohl noch nicht erfunden. Das Spiel gewann übrigens das Heimteam gegen IK Start Kristianssand klar und deutlich mit fünfzunull.

Leider spielte Lyn Oslo zeitgleich im Nationalstadion. Weitere Spiele lagen terminlich nicht drin. Wir besonnen uns aufs wesentliche und verinnertlichten noch unsere Schnapsvorräte und warteten auf den Sonnenuntergang. Das dauerte, wie Norwegenkenner wissen. Bis bald, in Helsinki.