hgh dose

DD

Kategorie: BSC Young Boys Autor: pele

David Degen ist laut Blick im Anmarsch.
David Degen? Der David Degen? 50% der gesamten 40 IQ-Punkte beider Degen?

*schluck* Wie bereits erwähnt, es läuft mir kalt den Rücken runter wenn ich daran denke…
Dennoch, verhindern kann ich es nicht – also muss ich mich damit abfinden.
Ich betrachte diesen (offenbar) bevorstehenden Transfer nun als Opfer. Als Opfer dafür, dass Carlos der I. nun doch bei uns bleibt.
À propos Varela: Läck du mir hab ich aufgeregt, als ich damals von dessen Verpflichtung hörte. Gleiches gilt für Hakan Yakin, und es würde auch für Beni Hugel, Marco Streller, Valentin Stocker, etc gelten.

Sollte DD folgende Regeln beachten, ich würde mich stillschweigend damit abfinden und vielleicht – aber nur vielleicht – sogar einmal kurz klatschen.

die folgende Passage stammt aus einem Email, sie erscheint daher in Berndeutsch

we sech das gigeli i arsch chlemmt, leischtig bringt, keni blöde interviews git, u 100% für yb secklet, de söus mr rächt si!
wott aber nie ghöre:
- (voreme basu-match) “jo, s’isch scho chli koomisch gege de efcebe ds spile”
- “mi häärz het scho immerr yb gheert”
- “ich will mich hie fürnes natiufgebooot präsendieree, und denn wider goh”
- “i dängg d’fäns stöhn hinder mir”
- “i dängg” -> grundsätzlech eigentlech nid
- etc…

schwige, guet schutte, schwige
punkt

In diesem Sinne:
Merci Carlos;-)

Da loufts…

Kategorie: BSC Young Boys Autor: pele

…mir chaut dr rügge abe, imfau

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Zum BZ-Talk mit Lars Lunde und Stefan Niedermaier

Kategorie: BSC Young Boys Autor: pele

Trotz aller mysteriösen Vorkommnisse rund um die Entlassung von MA, habe ich versucht, den heutigen Talk einigermassen objektiv zu studieren.

Thema MA:
SN wirkte sehr souverän, seine Aussagen waren präzise und anständig formuliert. Über das Thema MA hat er doch so offen wie im TV möglich gesprochen. Eigentlich stimmt es ja schon: Wir können die interne Situation nicht genügend beurteilen, um ein objektives Urteil zu fällen. Bei aller Sympathie für MA: Da muss wohl doch mehr dahinter gewesen sein, als für uns Fans auf den ersten Blick ersichtlich war. SN verzichtete glücklicherweise darauf, schmutzige Wäsche zu waschen und über MA herzuziehen. Die Meinung von LL bestärkt mich darin, dass der Abgang MAs nicht so unerwartet kam, wie er in den ersten Momenten auf mich wirkte.

Thema Beytrison:
Mehr als 10 Spieler vom gleichen Berater wolle man nicht, so SN. Von den derzeitigen Arbeitsverhältnissen seien alle sauber geklärt, mit der Beratergruppe werde seriös gearbeitet. Offenbar seien sogar einige dieser Spieler erst später zu Beytrison gewechselt, aufgrund dessen guter Arbeit.

Thema Trainer:
Bazdarevic sei kein Thema und fungiere nicht auf der Shortlist. Namen dieser Liste wollte SN (verständlicherweise) nicht kommunizieren. LL bringt den Namen Rolf Fringer ins Spiel, seiner Meinung nach der beste Trainer neben Ottmar Hitzfeld, den er erlebt habe. Schön für mich, schliesslich bin ich wahrscheinlich der einzige Rolf-Fringer-Fan auf der ganzen Welt!
Ansonsten bemerkte SN, dass man sich die erlaubten 20 Tage Zeit nehmen wolle, um den neuen Mann zu finden. Er bemerkte weiterhin, dass 20 Tage eigentlich zu kurz seien, da man den leitenden Angestellten einer Firma ja auch nicht selten erst nach einem halben Jahr finde.

Desweiteren wurden die Themen Varela, Yakin, Fans, Saisonziele angesprochen – dort wurden mMn keine relevanten Infos behandelt.

Mein Fazit:
Nichts wird so warm gekocht wie es gegessen wird.
Ich denke wir sollten uns alle etwas beruhigen und der Dinge harren die da kommen werden.
Das Hauptproblem bei der YB-Führung liegt in meinen Augen nicht an der Art und Weise wie der Verein geführt wird, sonder wie das ganze jeweils kommuniziert wird. Vielleicht sollte man das Augenmerk etwas mehr auf sportliche Kommunikation lenken und weniger auf die Ankündigungen der zig Events und Aktionen. Vor allem im Umgang mit den Medien und den Fans müsste man mMn offener kommunizieren, deutlicher werden – so könnten tagelange Diskussionen wie in der letzten Woche zumindest entschärft werden.
SN hat für mein Dafürhalten heute einen guten Schritt in Richtung „einigermassen professionelle Kommunikation gemacht – hoffen wir, dass Weitere folgen werden.

Lächle, es könnte schlimmer kommen …

Kategorie: BSC Young Boys Autor: Biber

… und es kam schlimmer.

Grottenkicks gab es schon immer. Sei das nun bei Basel, bei YB oder beim FC Chnorz. Ein schlechtes Spiel alleine ist weder ein Grund für eine Trainerentlassung, noch sonst irgend eine Panikreaktion.

Was aber momentan bei YB passiert, ist mehr als nur das und ich beginne mir langsam meine Gedanken zu machen. Das momentan auf dem Platz Gezeigte entspricht in etwa dem neben dem Platz Dargebotenen: Eine völlig überforderte Abwehr, ein inexistentes Mittelfeld und Stürmer, die bei den raren Chancen kläglich vergeben (Eudis scheint hier diesbezüglich ein Spezialist zu sein). Einzig der Torhüter vermag momentan den Ansprüchen zu genügen. Tragisch, wenn man das Potential dieser Mannschaft anschaut.

Ob das wirklich das Verschulden des Trainers ist, oder besser war, weiss ich nicht. Es wird sich aber bald zeigen, denn ich hoffe, dass in Bern bald wieder ein Mann an der Mittellinie steht, der eine Ahnung von Fussball hat (womit Schönenberger und Egli schon mal wegfallen). Damit wird er allerdings der einzige sein. Das Fachwissen der anderen Herren ist doch eher bescheiden und entspricht in etwa dem momentanen Tabellenrang:

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Um dem Ganzen noch etwas Positives abzugewinnen: Wir sind zwar letzter, aber nicht zehnter. Es könnte also schlimmer sein. Und zudem haben wir immer noch ein super Stadion. Das ist nämlich der Star.

Merci

Kategorie: BSC Young Boys Autor: pele

Ich will mich momentan nicht in Schimpftiraden auf den Vorstand verlieren, obwohl der Gründe genug wären.

Viel lieber möchte ich mich bedanken.
Bedanken bei einem Mann, der uns einen Fussballfrühling bescherte, wie ihn Bern seit Jahren nicht mehr erlebt hat. Obwohl man den Traum vom Meistertitel nicht zu Ende führen konnte, waren es wunderschöne, emotionale und glückliche Monate. Es schien als sei endlich Kontinuität in Bern vorhanden. Einer der sich mehr und mehr in die Herzen der Fans vorarbeitete. Leider wurde dieser Arbeit gestern jäh und unnötig ein Ende gesetzt.

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…für Deine Arbeit bei unserem BSC und alles Gute auf Deinem weiteren Weg!

Tja, so haben wir uns den Saisonstart nicht vorgestellt

Kategorie: BSC Young Boys Autor: Biber

Drei Spiele, ein Punkt, zwei zu vier Tore, Platz 7. Ein Trainer der zunehmend ratlos scheint, ein Sportchef der nun trotz seiner Aussage “Wir brauchen keine Verstärkungen” nun offenbar in Eile den Transfermarkt nach einem offensiven Mittelfeldspieler sondiert und einen Verwaltungsratspräsident, der nach drei Spieltagen die erste Krisensitzung einberuft. Willkommen beim BSC YB, Saison 2008/2009.

Dabei könnte alles ganz anders sein. Mit dem notwendigen Wettkampfglück und einem Tick mehr Kaltblütigkeit vor dem Tor hätten wir heute neun Punkte. “Hätten wir.” Die Tatsachen sind anders. Nun gilt es zu reagieren. Die Saison hat eben erst begonnen und es bleibt genügend Zeit, Schwächen und Fehler zu korrigieren. Panikreaktionen wie eine Trainerentlassung wären fatal und würde wohl zu Saisonende mit Platz fünf oder sechs “belohnt”. Ausser man hat den Idealtrainer als Nachfolger gerade zur Hand, was ich stark bezweifle.

Was es nun dringendst braucht, ist Erfolg. Die Mannschaft muss schleunigst dort hin zurückkommen, wo sie nach 60 Minuten im Startspiel einmal stand: Ein Team, das kämpft, das über die Flügel wirbelt, ein Yapi der das Spielt geschickt von einer Seite auf die andere verlagern kann und eine Verteidigung, die sicher steht. Dafür braucht es nicht einmal zwingend einen Transfer. Ich bin überzeugt, dass die Qualitäten dieser Mannschaft enorm hoch sind und das Kader (fast) gut zusammengestellt ist. Wenn es dieser Mannschaft einmal laufen wird, dann kann jeder Gegner geschlagen werden.
Läuft es – wie jetzt – allerdings nicht, dann zeigen sich Schwächen, wie das Fehlen eines torgefährlichen offensiven Mittelfeldspielers. Und macht sich erst einmal Unsicherheit breit, dann spielen plötzlich selbst bewährte Spieler so Fussball wie Tokio Hotel Musik macht: Einfach Scheisse.

Tinu, hol diese Mannschaft gefälligst aus dem momentanen Tiefschlaf! Zeige ihr, wie man sportlich limitierte Gegner wie Vaduz zermalmt und selbst ein Basel auswärts schwindlig spielt. Und vor allem: Wechsle die aus, die für ihr gelb-schwarzes Trikot auf dem Feld nicht alles geben können oder wollen. Und zwar nicht erst dann, wenn das Spiel gelaufen ist.

Häbi, du bist Kapitän. An Dir ist es, die Mannschaft auf dem Feld zu führen. Wenn ein Mitspieler Schrott spielt, dann sage es ihm gefälligst. Wenn einer schläft, dann will ich Deinen Weckschrei auf der Tribüne hören.

Alain: Ein persönliche Bitte: Hole mir Everson zurück. Everson ist eine Kampfsau. Genau das brauchen wir im Moment.

YB – Vaduz

Kategorie: BSC Young Boys Autor: Biber

YB hat wohl überall auf der Welt Anhänger. So auch in Liechtenstein. Vor dem ersten Spiel gegen Vaduz sprach gaeubschwarz.be mit einem dieser Fans, den man wohl zu den treusten im Ländle zählen darf: Christian Augsburger (kurz Augsch). Augsch ist seit vielen Jahren mit dem YB-Virus infiziert und hat dieses auch an seine Söhne, die selber aktiv Fussball spielen, weitergegeben.

gaeubschwarz.be: Du wohnst in Liechtenstein, bist aber seit vielen Jahren treuer Anhänger des BSC Young Boys. Wie kommt das?

Augsch: Das hat eigentlich mit meinem Vater zu tun. Der war ein ganz grosser YB-Fan und als ich noch klein war, ist er mit mir im Kinderwagen spazieren gegangen und hat den Radio mitgenommen und das Spiel live angehört. Ich habe dazumal noch nichts verstanden, aber die YB-Gene wurden da wohl so richtig wachgerüttelt. :)

gaeubschwarz.be: Was meinst Du zum – aus berner Sicht – wenig erfreulichen Saisonstart?

Augsch: Das ist wirklich sehr sehr schade, die haben gegen Basel Klasse gespielt, leider wurde die Leistung nicht mit einem Sieg belohnt. Das führte sicher zu einer Verunsicherung und nach der 1:0 Führung gegen Sion, zudem noch gegen 10 Mann wurde unbewusst in der zweiten Halbzeit versucht, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Ein Unterfangen welches
leider erneut zu einer Niederlage geführt hat.

gaeubschwarz.be: Die Young Boys spielen am Sonntag zum ersten Mal gegen Vaduz. Verfolgst Du als Liechtensteiner die Spiele von Vaduz regelmässig?

Augsch: Nein, in der Challenge League bin ich nur gelegentlich im Stadion gewesen und werde auch in der Super League nur hie und da dabei sein. In Liechtenstein ist Vaduz bei den Fans nicht so beliebt (ähnlich wie GC in Zürich) und deshalb fehlt auch die Unterstützung.

gaeubschwarz.be: Vaduz hat ja mit Werner Gerber einen Berner als Manager.

Augsch: Werner Gerber ist unter anderem wegen seiner Transferpolitik nicht sonderlich beliebt. Umstritten ist, dass er südamerikanische Spieler ins Land holt und Einheimischen wie Stocklasa, Burgmeier, Büchel usw. keine Möglichkeit gibt, sich zu präsentieren.

gaeubschwarz.be: Wie stark schätzt Du Vaduz ein: Abstiegskandidat oder gar eine potentielle Überraschungsmannschaft?

Augsch: Vaduz wird sicher gelegentlich für für positive Überraschungen sorgen mehr aber wohl nicht. Morgen werden evtl. mit Senna (Bruder den spanischen Nationalspielers) und Rivaldo zwei Neuzuzüge aus Brasilien auflaufen, wie stark die aber sind weiss ich nicht.

gaeubschwarz.be: Was sind die Stärken und was die Schwächen der liechtensteinischen Mannschaft?

Augsch: Stärken? *Pause*
Überragend finde ich eigentlich keinen, sicher auch noch ein Grund für den Zuschauermangel. Der Torhüter Sommer ist sicher ein Rückhalt, aber wohl noch zu unerfahren für die Super League. Die Verteidigung, spez. die Innenverteidigung zu langsam. Das Mittelfeld guter Durchschnitt mehr aber auch nicht.

Das grösste Problem ist der Angriff, auch wenn mit Gaspar ein Torjäger
in den Vaduzer Reihen spielt, wird es für die gegnerische Mannschaft
nicht allzu schwierig sein ihn auszuschlaten. Fischer der zweite Stürmer
auch nicht schlecht, aber auch nicht der grosse Reisser.

gaeubschwarz.be: Auf wen muss die berner Verteidugung besonders acht geben?

Augsch: Wie gesagt, Gaspar ist schon ein Torjäger, nur denke ich wird er in der Super League nicht allzu viele brauchbare Bälle in den Füssen haben um Tore zu erzielen. Aber gerade in Luzern hat er gezeigt, zu was er fähig ist, wenn er vor dem Tor eine Chance erhält.

gaeubschwarz: Dein persönlicher Resultattip?

Augsch: Ich denke YB wird nach dem unglücklichen Saisonstart, konzentriert und hoch motiviert ans Werk gehen und über 90 Minuten Druck machen. Deshalb mein Tipp 5:0 für die Young Boys.

Besten Dank für das Interview!

Darf man …

Kategorie: BSC Young Boys Autor: Biber

… nach zwei Spielen den Kopf des Trainers fordern?

Zugegeben, bei der Anstellung von Andermatt war ich damals persönlich nicht sonderlich begeistert. OK, ich fand Rohr gut, der wiederum andere nicht zu Begeisterungsstürmen verleitete. Zuvor fand in Bern eine “Bidu raus” Party statt und selbst der vielgelobte und vergötterte Schälli hatte seine Kritiker (und das teilweise völlig zu Recht). Den einen Trainer findet man als Fan super, den anderen wünscht man (besonders nach Niederlagen) ins Pfefferland. Das war schon immer so und gehört zum Geschäft. Genau wie es zum Geschäft gehört, dass die Klubleitung den Trainer bei anhaltender Erfolgslosigkeit entlässt.

Nun haben wir zwei Matches in Serie verloren, die man eigentlich nicht verlieren sollte (Basel) oder darf (Sion). Nach zwei Runden stehen wir mit null Punkten da. Es ist logisch und normal, dass seitens einem zunehmend grösser werdenden Teil der Fans der Fehler in erster Linie beim Trainer gesucht wird. Mit seinen – zum Teil eher erklärungsbedürftigen – Wechseln bietet Andermatt seinen Kritikern auch noch zusätzliche Angriffsfläche.

Ich gebe aber Folgendes zu bedanken: Andermatt ist der Trainer der YB. Mit ihm wurden wir Vizemeister. Konstanz zahlt sich zudem im Fussballgeschäft längerfristig meistens besser aus, als kurzfristiges Handeln. Daher bringen auch Trainerwechsel selten bis nie den gewünschten Ertrag (im Bund gab es nach der Entlassung Rohrs einen ganz interessanten Artikel dazu).

Andererseits muss Andermatt nun aufpassen. Seine Position ist sicherlich geschwächt und seitens unzufriedener Spieler, Medien und Fans wird er nun angreifbar. Er braucht dringend einen Sieg gegen Vaduz, sonst wird für ihn die Luft bereits nach drei Spieltagen dünn. Sehr dünn sogar. Und spätestens wenn Baumann oder die Klubleitung sich öffentlich hinter ihn stellen, hat die Suche nach einem Nachfolgers wohl begonnen. Aus objektiver Sicht ist dieser Mechanismus Schwachsinn. Aber er gehört zum Geschäft und auch Andermatt wird davon kaum verschont werden.

Preview Sion-YB/Interview mit Stephan Andrist

Kategorie: BSC Young Boys Autor: pele

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Morgen steht bereits das zweite Meisterschaftsspiel auf dem Programm.
Bis vor einem Jahr wäre eine Reise nach Sion noch ein sportliches Selbstmordkommando gewesen, doch nach den letztjährigen 12 Punkten gegen den Erzrivalen, sieht die Sache in dieser Saison anders aus. Nach der unglücklichen Startniederlage gegen Basel, müsste der erste Dreier jetzt folgen, insbesondere nach der erschreckend schwachen Leistung der Walliser im Rüebliland.
Extra für gaeubschwarz.be (ok, nicht wirklich, aber fast) habe ich letztes Wochenende das Spiel Aarau-Sion verfolgt und kam zum Schluss, dass Sion geschlagen werden MUSS – ob im Tourbillon oder sonst wo.
Kann YB an die Leistung vom Freitag (zumindest diejenige der ersten Stunde) anknüpfen, sollte der Sieg im Bereich des Möglichen liegen.

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Um für einmal auch die Meinung eines Fachmannes publizieren zu können, klopfte gaeubschwarz.be bei Stephan „Stivi“ Andrist vom Kantonsrivalen FC Thun an um die fundierte Meinung eines Aussenstehenden zu erfahren.

gaeubschwarz.be: Du hast nun bereits einige Male mit Thun gegen YB gespielt. Wo siehst Du die Stärken und Schwächen der Mannschaft?

Stephan Andrist: Die grösste Stärke ist sicher das gute Spiel über die Flügel mit Varela und Raimondi sowie mit Schwegler wenn dieser nach vorne mitgeht! Ebenfalls stark ist das Zentrum im Mittelfeld mit Hochstrasser, Yapi und Dobaï, wenn er wider fit ist. Letzte Saison war auch der Sturm mit Häberli und Yakin sehr gut. Eine Schwäche ergibt sich, wenn der Gegner selber schnell über die Flügel spielt, da die Aussenverteidiger viel nach vorne gehen und es auf beiden Seiten viel Platz gibt. Ansonsten sehe ich nicht kaum grosse Schwächen.

gaeubschwarz.be: Denkst Du, dass YB den Abgang von Yakin verkraften wird?

Stephan Andrist: Ja ich denke schon. Letzte Saison lief zwar viel über Yakin, doch jetzt müssen auch andere gute Spieler die Verantwortung übernehmen, z.B,. Häberli, Varela und Yapi.

gaeubschwarz.be: Du warst sowohl am Freitag im Wankdorf wie auch am Samstag im Brügglifeld. Wie schätzt Du die Chancen für YB in Sion ein?

Stephan Andrist: Sion machte auf mich einen schlechten Eindruck, sie liefen nicht als Mannschaft auf. Wenn YB so spielt wie gegen Basel (vor allem in der 1. Halbzeit) gehe ich davon aus, dass sie mit drei Punkten nach Hause reisen.

gaeubschwarz.be: Noch kurz zu Deiner Situation: Ein Wechsel scheint in dieser Saison kein Thema mehr zu sein. Was sind Deine Ziele für die Saison 2008/09?

Stephan Andrist: Ich denke nicht, dass sich noch ein Wechsel in die ASL ergeben wird. Nun werde ich versuchen, beim FCT eine starke Saison zu machen. Was sich dann auf die nächste Saison hin entwickelt wird sich zeigen. Das Hauptziel ist Moment sicher, mit dem FCT eine gute Saison zu absolvieren.

Merci Stivi und viel Erfolg!

YB- Basel 1:2

Kategorie: BSC Young Boys Autor: pele

Das Spiel ist nun schon drei Tage her und in dieser Zeit erschienen genug Zeitungs- und TV-Berichte, die näher auf den Match eingingen. Daher fällt mein Matchbericht doch eher knapp aus.
YB begann überraschend stark, kombinations- und spielfreudig. Basel hatte dem wenig entgegenzusetzen und so war die 1:0 Führung durch Eudis mehr als verdient. Erwähnt sei hier noch, dass bereits Minuten vor dem Treffer ein Traumangriff der Berner nur an der Lattenkante landete. Basel hatte in den ersten 45’ Minuten genau einen Angriff, diesen schob Gjasula aber am Tor vorbei.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich ein ähnliches Bild: Es spielte vornehmlich das Heimteam. Basel kam zwar nun vermehrt zu Entlastungsangriffen, doch diese wurden mehr schlecht als recht genutzt. Nach knapp 70 Minuten dann der Knackpunkt: Der eingewechselte Perovic erzielte per Traumfreistoss den Ausgleich. Dieser Treffer schien nicht nur die Fans zu schocken, auch die Mannschaft hatte nun Mühe, sich richtig zu entlasten. Basel konnte nun das Spielgeschehen an sich reissen, doch da bei den Bebbis kaum einmal ein Angriff aus dem Spiel gelang, musste wiederum eine Standardsituation die Entscheidung herbeiführen.
Eigentlich hatten sich alle mit dem 1:1 abgefunden – die YB-Fans eher widerwillig – als Huggel einen schön parierten Freistoss-Kopfball ins Tor drückte. Basel ging als glücklicher Sieger vom Platz – YB blieb nur die Gewissheit, zwar als besseres Team aber ohne Punkte dazustehen.

+++ erste Halbzeit
++ toller Kombinationsfussball
+ Einsatz

Resultat
Gjasula immer noch sehen zu müssen
- Gross-Gejammer wegen Kunstrasen

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Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen, auch noch ein paar Gedanken zum Saisonstart loszuwerden.

1898.ch
Über einige Figuren und Stimmen im YB-Forum möchte ich gar nicht lange lamentieren: Teilweise ist es schlicht und ergreifend peinlich, welch Idioten sich dort tummeln. Das Yapi- , Andermatt-, und weissderteufelwerallesnoch-Bashing ist unter aller Sau und zeugt bei den meisten von wenig bis gar keinem Sachverstand.

Basel-Light
Bei Basel fehlten mit Carlitos, Chipperfield, Streller, Safari, Eduardo sicher einige Spieler. Jedoch möchte ich folgendes zu Bedenken geben: Chipperfield fällt mittlwerweile schon über ein halbes Jahr, den als Stammspieler zu taxieren ist doch stark übertrieben. Carlitos wird dieses Jahr Mühe haben mit seiner ineffizienten Art an Stocker und Frei vorbeizukommen. Streller… hmm… ich enthalte mich hierzu. Safari? Hat den schon jemals jemand spielen sehen? Kann mir auch nur irgendjemand sagen, ob dieser Safari stärker ist als Hodel? Eduardo ist wohl die einzige Absenz die ich gelten lassen kann. Und da bei uns Doubaï fehlte ist es schon fast wieder ausgeglichen – auso Rueh!

Spielkultur
Die erste HZ war etwas vom Besten, was ich von YB je gesehen habe. Einziges Problem war die mangelnde Chancenauswertung – aber was Spielverlagerungen, Technik, Tempo und Spielfreude angeht, wars letzte Saison nur sehr selten besser!

Basel marschiert durch
Basel wird sich nicht die ganze Saison auf die Freistösse verlassen können, deshalb wird der Rückstand keine Rolle spielen – ES GIBT IMMER NOCH 105 PUNKTE ZU HOLEN!!

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HOPP YB, chunnt guet!