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Das Herz des Hakan Y.

26. Juni 2009 um 11:29 von Pele in der Kategorie Allgemeines

hakan

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Gomoli meint: 

Hakan Yakin ist zurück in der Schweiz. Jedenfalls, wenn man sich mit den Scheichs von Al-Gharaffa noch einig wird.

Doch davon gehen wir jetzt mal aus.

Nach Concordia Basel, FC Basel, GC, St. Gallen, Paris St-Germain, VfB Stuttgart, Galatasaray Istanbul, YB und Al-Gharafa ist er nun endlich also bei seiner Herzensangelegenheit angekommen.

gaeubschwarz.be gratuliert dem FC Luzern. Der sympathische Verein aus der Innerschweiz hat es auf dieselbe Stufe wie sein Töchterchen gebracht. Schliesslicht meinte er nach der Geburt seiner Zwillinge: „Meine erste Tochter war und ist eine Herzensangelegenheit. Die Zwillinge sind ein Unfall, so hart das tönen mag.“ (blick.ch)

Bratwurst in Portalban

25. Juni 2009 um 12:31 von Pele in der Kategorie Kulinarium

Logo Kulinarium

im „kulinarium“ werden sie über die verpflegung in schweizer fussballstadien aufgeklärt. hier erfahren sie, was genau die wurst in zürich vom schüblig in aarau unterscheidet, was an welchem ausswärtsspiel kulinarisch dazugehört und wie das preis/leistungsverhältnis aussieht. das die YB-Wurscht selbstverständlich der gradmesser ist, bedarf keine weiteren erklärungen.

Heute:

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Bratwurst in Portalban

5.-

Angenehmes Wetter, etwas Wind und ein Fussballspiel: Wie ich doch die Vorbereitungszeit liebe! YB spielt nach Feierabend auf Dorfplätzen, man kann 50cm nah am Spielfeld stehen und für einmal den recht amüsanten Spielerdialogen lauschen (herrlich: Degen/Bastians. Lustig: Yapi auf Deutsch. Übrigens: Yapi spricht besser Deutsch als Gomoli Französisch, aber das ist eine andere Geschichte…).

Ein weiterer Vorteil von Vorbereitungsspielen: Stadionessen wie es sich gehört!

Eine Bratwurst mit Senf und einem frischen, grossen Bitz Brot (ja, liebe Bell-Tubeli: das gibt es!) für einen Schnägg (ja, liebe Bell-Tubeli: das gibt es!).

Leider geht es im freiburgischen etwas länger bis man die Infrastruktur erstellt hat – deshalb können Gomoli und ich unsere Wurst erst in der Pause geniessen. Vor dem Spiel gab es eigentlich nichts, ausser einem alten, knorrigen Wirtepäärchen (Er: 95, fast taub. Sie: keinen Tag älter als 70, dafür mit dem klassischen Alice-Kuhn-Gesichtsausdruck).

Item, zurück zur Wurst:

Nahezu perfekt gebraten, nicht zu fest, aber auch nicht mehr roh – genau so wie ich mir eine Matchwurst vorstelle. Vom Geschmack her recht würzig, eine gute Bratwurst halt.

Dazu ein 200gramm Senfklecks aufs Kartontellerchen und besagtes Stück Brot.

(Gomoli muss übrigens St. Galler Wurzeln haben – er bestellte die Wurst OHNE Senf… also eigentlich sagte er ja etwas wie „La soosiss gärn ohni das da“ – henu, hat ömel funktioniert!).

Item, zurück zur Wurst:

Alles in allem eine gute Zwischenverpflegung, das Preis/Leistungsverhältnis stimmt in den Super League Stadien selten so gut!

Dazu noch das gemütliche Ambiente, ein bedeutungsloses aber unterhaltsames Spiel – ergibt alles in allem die stattliche Bewertung von 4,5 Pele-Punkten!

kulinarium-balken

PS: Der „nicht-welsche-exil-st.galler“ holte übrigens noch eine zweite Wurst, ich versuchte mich noch an einem Schinkensandwich (auch 5.-). War lecker!

Gastbeitrag: Strømmen – Drømmen

24. Juni 2009 um 22:06 von Voegtu in der Kategorie Groundhopping

In unregelmässigen Abständen berichtet Voegtu von seinen Reisen in die weite Welt des Fussballs. Heute: Oslo.

Nach der geglückten Landung in Oslo steuerten wir sofort die erste Würstchenbude an. Hotdogs sind schliesslich eine Spezialität im Norden. Obwohl das durchaus lecker war, hatte das Würstchen einen bitteren Nachgschmack. Wir mussten leider feststellen, dass sich alle Prognosen nun bewarheiteten: “Passt auf, Oslo ist imfall schweineteuer unddas hat nichts mit der Grippe zu tun.” Item. Wir hatten vorgesorgt und jeweils die maximal erlaubte Menge Schnaps und Bier in die norwegische Hauptstadt eingeführt.

IMG_0020Flugs machten wir uns auf den Weg zu unserem Gemächern auf dem Camping-Platz Ekeberg mit schönem Blick über die ganze Komune. Husch das Zelt aufgebaut, den ersten Schaum geköpft und schon giengs Richtung Fussball. Die erste Station hiess Strømmen, ein Örtchen aussehalb Oslos, wo eine spannende Drittligapartie auf uns wartete. Der Gegner hiess Eidsvold TF. Ein Derby also.

In Erinnerung bleibt nicht nur die nette Betreuung der Verantwortlichen inklusive Rundgang durch die Kabine des Heimteams. Auch die Anfeuerungsrufe Strømmen – Drømmen waren durchaus gross, wenn auch nicht lautstark oder häufig. Übersetzt heisst das übrigens Strømmen ist ein Traum. Das Spiel war kein Traum, obwohl wir beim 4-2 Sieg des Heimteam viele Tore sahen. Niveaumässig können die norwegischen Drittligisten gäbig mit Oberdiessbach mithalten.

IMG_0064Nach der Rückfahrt in die Innenstadt wartete das pulsierende Nachtleben in Oslo. In einer vom Pub zur Pianobar umfunktionierten Lokalität warteten heisse Stunden auf uns. Fünf bis sieben spärlich bekleidete Mädels feierten eine ausgelassene Party. Dass sie dabei sowohl Streicheleinheiten als auch Körperflüssigkeit austauschten, soll hier nicht von Belang sein.

Viel Interessanter ist doch das Fussballspiel am darauffolgenden Tag, das in Stabaek in einer Topmodernen Halle stattfand. Neuerliches Lesen ist unnötig, es war effektiv eine geschlossene Halle ohne Schiebedach. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht. Wengie Fans genügten, um eine relativ beeindruckende Kulisse zu erzeugen. Das Niveau war in der ersten Liga deutlich besser als zwei Etagen tiefer. Sehr schnelles Spiel, viele Torchancen – allerdings kein Pyro. Indoor-Fackeln sind wohl noch nicht erfunden. Das Spiel gewann übrigens das Heimteam gegen IK Start Kristianssand klar und deutlich mit fünfzunull.

Leider spielte Lyn Oslo zeitgleich im Nationalstadion. Weitere Spiele lagen terminlich nicht drin. Wir besonnen uns aufs wesentliche und verinnertlichten noch unsere Schnapsvorräte und warteten auf den Sonnenuntergang. Das dauerte, wie Norwegenkenner wissen. Bis bald, in Helsinki.

Die Wette – Sforza

23. Juni 2009 um 08:59 von Biber in der Kategorie Die Wette

Unter diesem Titel wird in unregelmässigem Abständen eine Wette platziert in der Leserinnen und Leser die Möglichkeit haben, etwas zu gewinnen. Eine Wette läuft solange, bis das Ereignis eingetroffen ist, nicht mehr eintreffen kann oder – bei befristeten Wetten – die Zeit abgelaufen ist. Gewonnen hat, wer das Ereignis möglichst genau vorausgesagt hat. Die genauen Bedingungen werden bei jeder Wette neu definiert.

Die Hüpfer aus Zürich haben bekanntlich Budi Latour zurück in die Berge geschickt, weil er die Saisonziele vergeigt hat. Die Hüpfer wollten nämlich im internationalen Geschäft gross mitmischen. Wer sie kennt weiss, dass sich diese Pläne auf eine (defizitäre) Runde vor etwa 400 zahlenden Zuschauern beschränkt hätte. Eigentlich könnten sie dem Budi für seine weitsichtige, den finanziellen Verhältnissesn angepasste Planung, dankbar sein. Sind sie aber nicht.  Item.

Nun soll es der Sforza besser machen. Ich wette aber, er vergeigt es und landet wieder höchstens auf dem vierten Platz. Aber so lange wollen wir nicht warten. Die Wette ist folgende: Wie steht GC nach exakt 15 gespielten Partien da? Wer Tabellenplatz, Punkte und Tordifferenz (z.B. 9. Rang, 18 Punkte, -13 Tore) am genausten voraussagt, kann sich einen Preis abholen.  Die Wette ist bis zum Anpfiff der dritten Partei GCs offen. Mitmachen dürfen alle ausser Pele, der kennt die Antwort schon.

Sollte Sforza nach 15 Runden bereits entlassen sein, gilt die Wette trotzdem.

Willkommen!

19. Juni 2009 um 08:50 von Biber in der Kategorie Redaktionelles

Willkommen auf unserer Seite

Hier geht es um YB. YB oder der Berner Sportclub Young Boys, wie er korrekt heisst, ist unsere Leidenschaft. Für uns ist „YB macht glücklich“ mehr als eine Werbung oder eine Anpreisung; es ist unsere Losung.

Wir, das sind Gomoli, Pele und Biber, sind drei Fans dieses Clubs. Wir sind eigentlich keine Fussball- oder sonstigen Experten, würden es nach dem dritten Glas aber in jedem Fall behaupten. Wir kennen weder den Sportchef, noch den Trainer und schon gar nicht den Geschäftsführer persönlich. Fussball haben wir weder erfunden, noch haben wir uns bisher – mit Ausnahme von Pele – jemals um den Posten des Nationaltrainers beworben. Biber kennt manchmal sogar den Unterschied zwischen passivem Abseits und Fouleinwurf und Gomoli glaubt selbst heute immer noch daran, dass die Bayern noch einmal die Champions League gewinnen werden.

Unser wichtigstes Thema aber ist YB. Wir richten unser Auge auf alles, was direkt und indirekt damit zusammenhängt. Und als generell sportbegeisterte Menschen sind auch Klubs aus anderen Ländern, die Nationalmannschaft und, man munkelt, selbst Randsportarten nicht vor uns sicher.

Wir schreiben, was wir denken. Und wir denken was wir schreiben. Manchmal schwärmerisch, manchmal bissig, manchmal kritisch und manchmal mit der sprichwörtlichen gelb-schwarzen Brille. Immer aber mit einem leichten Hang zur Ironie. Und wir wollen Dich unterhalten.

Es würde uns freuen, Dich in Zukunft öfters hier anzutreffen.

Herzlichst,

Gomoli, Pele und Biber