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Vorschau YB – FCZ

23. September 2009 um 07:30 von Pele in der Kategorie Matchvorschau

Nach dem turbulenten ersten Quartal der Saison 09/10, ist es vor dem Spiel gegen den FCZ Zeit für einen kurzen Rückblick.

Spieltag 1
FCZ – YB 3:1
Mit einem Doppelschlag gleich zu Beginn, stellte Eric Hassli die FCZ-Weichen auf Sieg. Es waren gleich die ersten 3 Punkte für den Meister zum Saisonstart.
YB fand leider nie richtig ins Spiel und musste sich im Spitzenkampf klar geschlagen geben.

Spieltag 2
YB – FCSG 1:1
Mit nur einem Punkt endete die Heimpremiere der neuen Saison für die Berner. Dabei musste der Gastgeber froh sein, dass die St. Galler den Siegtreffer in der Nachspielzeit verpassten. Das Spiel fand vor einem leeren Sektor D statt. Die Verantwortlichen fanden die friedliche und ruhige Atmosphäre so toll, dass man beschloss, den Sektor D gleich während der ganzen Hinrunde geschlossen zu lassen.

Spieltag 3
FCA – YB 0:0
Gleich die nächste Punkteteilung für den Vize-Meister: In einem langweiligen Spiel gegen Aarau, fielen keine Tore. Torschützenkönig Doumbia bleibt weiterhin ohne Treffer und die Spieler Degen, Regazzoni und Sutter stehen nach schwachen Leistungen auf der Abschussliste von Trainer Petkovic.

Spieltag 4
YB- GC 0:1
Nachdem das Spiel frühzeitig wegen Regen unterbrochen werden musste, waren es die Zürcher, die besser ins Spiel fanden. Cabanas verwandelte den fälligen Foulelfmeter nach einer Stunde zum Endstand. Die Young Boys stehen weiterhin mit nur 2 Punkten auf Rang 9. Um die Stürmerkrise zu beheben, werden Denervaud und Eudis zurückgeholt.

Spieltag 5
YB – Bellinzona 1:0
Endlich der erste Sieg: Dank eines Eigentores von Gügi Sermeter, gewinnen die Young Boys zuhause gegen das Team von Ex-YB-Trainer Schällibaum. Dieser suspendiert Sermeter nach dem Spiel auf unbestimmte Zeit, nachdem dieser im Kabinengang zugab, den Ball absichtlich ins eigene Tor gelenkt zu haben. „YB tat mir leid! Sie hatten die Punkte nötiger als wir!“ -> Merci Gügi, geile Siech!

Spieltag 6
FCL – YB 2:0
Bereits nach 2 Minuten trifft Paiva mit einem herrlichen Heber zum 1:0. Die Young Boys – die im Moment sowieso nicht vor Selbstvertrauen strotzen – sind nicht mehr in der Lage auf den Rückstand zu reagieren. Auch ein Penaltygeschenk von Schiri Bertolini (nach klarer Doumbia-Schwalbe) können die Berner nicht nutzen: Hochstrasser drischt das Leder über das Gersag-Stadion. Nach dem Spiel werden erste „Petkovic-Raus“-Rufe hörbar. Alain Baumann spricht vor den Kameras Klartext: „Der Trainer steht nicht zur Diskussion!“

Spieltag 7
YB – FC Sion 0:3 FF
Nach 90 Minuten steht es 2:0 für die Berner. Der von Xamax zurückgeholte Varela wird in der 88’ eingewechselt und erzielt gleich beide Treffer zum Endstand. Doch die Young Boys haben die Rechnung ohne Constantin gemacht: Noch auf dem Feld legen die Walliser Protest ein: Die Spielberechtigung von Varela war noch nicht in Bern eingelangt und der Spieler wurde somit regelwidrig eingesetzt. Die Forfaitniederlage wird noch live im Sportpanorama ausgesprochen und Sportchef Alain Baumann muss Tags darauf den Hut nehmen. Für die Verpflichtung des neuen Sportchefs werde man sich Zeit lassen. Unter den Berner Lauben geistern aber noch am gleichen Abend die Namen Vogel und Hottiger herum.

Spieltag 8
FCB – YB 6:0
Die bis anhin mässig gestarteten Basler, dominieren die Partie von A-Z. Frei und Streller erzielen je 3 Treffer, und Neuzugang Antonio da Silva darf sich alle 6 Assists gutschreiben lassen. Der Blick titelt online „Seht ihr, Berner, so werden Transfers gemacht!“. Als wäre das noch nicht genug, wechselt am gleichen Abend (23.00h) auch noch der Topskorer der letzten Saison: Seydou Doumbia folgt der Offerte von Bundesligist Hertha Berlin. Durch einen Formfehler im Vertrag, erfolgt dieser Wechsel ablösefrei. Man hatte eine alte Formatvorlage aus dem Ordner „Hottiger“ verwendet. Entsetzt und schockiert über diesen Weggang, nehmen Gilles Yapi und Xavier Hochstrasser nochvor Mitternacht ihrerseits ihre Offerten an und wechseln nach Strasbourg, resp zu PSG.

Spieltag 9
Xamax – YB 0:3
War dies etwa die Initialzündung zu einer grossen Aufholjagd? Die Young Boys – mit der halben U21-Mannschaft in der Startaufstellung – fertigen die Neuenburger ab. Steve Ukoh und Thierry Doubaï erzielen dabei je einen Treffer und ein Assist. Noch am gleichen Abend nehmen aber beide ein Angebot aus Zürich an – Fredy Bickel und Ancillo Canepa holen die beiden Spieler gleich vor der Maladière ab und fahren hupend am YB-Mob vorbei. Mit dabei: Schiri Lapèrriere, den die beiden spontan nach Hause brachten.

Cup – Runde 1
FC Baden – YB 1:0
Das wars! Mit einem Kontertor nach 7 Minuten geht Baden in Führung und stellt sich von da an mit 11 Mann hinten rein. Diese Taktik geht auf, der 1.-Ligist wirft den letztjährigen Finalisten aus dem Wettbewerb. Während des Spiels kommt es zum Eklat: 10-15 YB-Fans fordern laut den Rauswurf von Petkovic und nennen diesen einen „Scheiss-Trainer“. Dieser reagiert mit dem Stinkefinger und wird danach noch im Car entlassen.

Am Tag darauf stellt Stefan Niedermaier an der kurzfristig einberufenen PK den neuen starken Mann an der Linie vor: Nach englischem Modell übernimmt Andy Egli per sofort die Sportliche Leitung des Vereins. Dies sowohl als Trainer, wie auch als Sportchef. Desweiteren übernimmt er einen Sitz im Verwaltungsrat und löst eine Spielerlizenz.
Nach diesem radikalen Schnitt, soll die Mannschaft heute in der neubenannten Medwedew-Arena gegen den unangefochtenen Leader FC Zürich auf die Siegerstrasse zurück finden.

Gaeubschwarz.be spielt mit folgender Aufstellung:

Wölfli
Egli
Ghezal – Schneider
C. Schneuwly – Traoré – Raimondi – Liechti
Denervaud – Eudis – Varela

Hopp YB!
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Oben abgefasste Matchvorschau richtet sich an folgende Zielgruppen:

– Leute, die nach einer Saisonniederlage schon wieder Schwarz malen
– Leute, die sich lieber 10 Tage lang mit Busaccas Stinkefinger befassen
– Verschwörungstheoretiker

Kann man das heutige Spitzenspiel siegreich gestalten, liegt man wieder 10 Punkte vor dem FCZ und das verlorene Xamax-Spiel würde kaum mehr ins Gewicht fallen. Bei einer Niederlage würde der bisher komfortable Vorsprung aber auf 4 Zähler schrumpfen und die Situation würde sich ein wenig zuspitzen.
Doch wer denkt vor einem Heimspiel an eine Niederlage? Ich nicht!

Gaeubschwarz.be tippt auf ein 3:1 und spielt mit:

Wölfli
Mardassi – Dudar – Affolter
Sutter – Hochstrasser – Yapi – Degen
Doumbia – Schneuwly – Regazzoni

Erneute Niederlage

22. September 2009 um 13:30 von Pele in der Kategorie Unsere Zweiten

In der Kategorie „Unsere Zweiten” begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Logo FC AllmendingenLeider konnte beim Spiel vom Samstag keiner der Blog-Redakteure anwesend sein, so dass auf einen Matchbericht an dieser Stelle verzichtet werden muss.
Resultat und Telegramm sind dem heutigen TT, resp der Berner Zeitung zu entnehmen.

Gegen Schönbühl musste die zweite Saisonniederlage, resp die erste Heimniederlage hingenommen werden.

Die Tabelle sieht nun wie folgt aus:

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Interessanterweise verlor der bis anhin souveräne Spitzenreiter (und Erzrivale) FC Spiez seine Partie gegen den FC Interlaken. Damit wurde der punktemässige Schaden in Grenzen gehalten.
Die Tabelle gestaltet sich dementsprechend ausgeglichen, die Spitze ist nahe zusammen.

Am Sonntag folgt nun das Auswärtsspiel in Konolfingen (10.15h – für alle Frühaufsteher!).
Gegen diesen Gegner konnte in der letzten Saison nur 1 Punkt geholt werden.

Finale Phase I

22. September 2009 um 07:00 von Biber in der Kategorie Unsere Zweiten

Logo Siddharta UnitedAuch wenn die Nebel bereits über Solodurn sind (wann sind sie das ab September bis Ende April nicht?), ist die Meisterschaft der siddhartischen Gladiatoren noch nicht zu Ende. Noch nicht, aber fast. Nach dem Sieg in der letzten Woche kommt es heute Abend um 18:00 Uhr auf dem Sportplatz Allmend, Bern, zum Showdown um die Meisterschaft. Zwar führt Siddhartha die Tabelle an, aber heute Abend muss gegen SC Lehmann + Huldi ein Sieg her. Bei einer Niederlage oder einem Unentschieden und gleichzeitigem Sieg der Eisenbahner ist aber statt Meisterfeier Frustbewältigung angesagt. Trainer Nashimento hat vorsorglich bereits die ganze Saison über auch die Disziplin „Dritte Halbzeit“ trainieren lassen, denn man weiss nie, mit welcher Stimmung die Mannschaft heute Abend den Platz verlässt. Wir seitens der Redaktion sind zuversichtlich und werden live vor Ort sein. 

Wenn die Suppe in Suppendhurn dann noch etwas dicker geworden ist, steht das vorläufig letzte Highlight der Saison auf dem Programm: das Cuphalbfinale gegen SV Post/Ruag. Dieses Spiel wurde auf Wunsch des Gegners auf den 30. September 2009 verschoben. Übrigens bereits zum zweiten Mal. Wir werden berichten, ob dieses Spiel das letzte war, oder ob ein Cupfinale folgt. Die Verbindung von „Cup“ und „Finale“ ohne ein „Halb“ dazwischen ist übrigens ein Unwort.

Massimo Busacca – Pfeife mit Pfeife?

21. September 2009 um 10:30 von Biber in der Kategorie Getackelt

TacklingJeden Montag wird unter “getackelt”  das verbale Bein ausgefahren und der Gegenspieler vom Ball getrennt. Manchmal fair, manchmal nicht, aber immer auf den Ball gespielt.

Er hat mal einen Tschämpienliig Final gepfiffen und ist der Stars der über 80 jährigen Grosis. Er sieht ein wenig so aus, wie ein italienischer Filmschauspieler nicht aussehen sollte, wenn er in seriösen Filmen mitspielen möchte und er leitet Woche für Woche auf seine unverkennbare Art Spiele. Mal gut mal schlecht, das ist letztlich Ansichtssache. Richtig erkannt, die Rede ist von Massimo Busacca, Schiedsrichter.

Zugegeben, der Job als Schiedsrichter ist kein leichter. Auch nicht (oder besonders nicht?) auf diesem Niveau. Man muss in kürzester Zeit wichtige Entscheidungen treffen, man muss sich von Spielern – die zum Teil am Spieltag ein Vielfaches der Schiedsrichterentschädigung verdienen – beschimpfen lassen und überall im Stadion stehen Kameras, die jeden noch so kleinen Fehler schonungslos aufdecken. Dazu kommen Trainer, die an Pressekonferenzen nach Spielen sofort den Unparteiischen als Schuldigen bezeichnen und so den Druck der Niederlage von sich und der eigenen Mannschaft nehmen. Man darf sich dann nicht wundern, wenn die Fans eines solchen Vereins diese versteckte und zum Teil auch offene Kritik „auf ihre Art“ aufnehmen. Man lebt es ihnen ja vor.

Oftmals wird von einem Schiedsrichterproblem geredet. Ich denke nicht dass wir das haben, zumindest kein grösseres als andere Ligen. Aber die heutigen Rahmenbedingungen haben Schiedsrichter angreifbarer gemacht. Für Selbstdarsteller ist definitiv kein Platz mehr, besonders nicht wenn sie nicht hervorragende Arbeit leisten. Jeder, der Schiedsrichter wird kennt diese „Spielregeln“ und muss damit umgehen. Allerdings müssen wir uns fragen, wohin es führt, wenn der Schiedsrichter nicht mehr primär als Respektsperson und Spielleiter, sondern als Zielobjekt für öffentliche Kritik am Fernsehen wird. Man darf als Fan seinen Frust aus sich herausschreiben wie man will. Egal ob man es schlecht oder gut findet; das gehört zur Kultur des Sports, die von Emotionen lebt. Aber definitiv nur Verlierer suchen nach dem Spiel die Schuld beim Schiedsrichter.

Herr Busacca, eine Geste wie am Sonntag in Baden darf Ihnen nicht passieren. Dieser Vorfall muss und wird Konsequenzen haben. Aber für mich ist es nicht eine isoliert zu betrachtender Vorfall sondern die Konsequenz einer Entwicklung, die es zu stoppen und umzudrehen gilt. Schiedsrichter müssen sich wieder vermehrt um ihre Kernaufgabe kümmern, nämlich Spiele zu leiten und ihre Entscheidungen korrekt und mit Fingerspitzengefühl zu fällen. Und Spieler und Trainer, aber auch die Fans müssen wieder lernen zu akzeptieren, dass auch bei seriösester Arbeit seitens der Unparteiischen Entscheidungen geben wird, die man so oder so fällen kann. Dies ist ein Teil des Sports.

Souveräner Arbeitssieg in Baden

20. September 2009 um 18:15 von Voegtu in der Kategorie Matchvorschau

Souveräner Auftritt in Baden

Nach gutem Start und eindeutiger Feldüberlegenheit kassierte YB in der 7. Minute ein klassisches Kontertor. Der glücklicke Tastemel konnte die Aargauer durch einen strammen und eindeutig unhaltbaren Schuss in Führung bringen – sehr zur Freude des örtlichen Speakers, dem dieses Ereignis fast die Stimme verschlug.

YB liess sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiter den gewohnt schönen Fussball.  In der Zwischenzeit blieb Wölfli-Ersatz Pole Collaviti sogar die Zeit, sein Kopfballspiel zu trainieren, um für künftige Einsätze im Sturm der YB-Veteranen gerüstet zu sein. Und so konnten die dominant auftretenden Berner die Überlegenheit bereits 10 Minuten später in das verdiente Ausgleichstor ummünzen: Dem souverän verteidigenden Schneidermarc wars hinter der Mittellinie so langweilig, dass er bei einem der vielen Eckbälle eine hübsche Flanke bewusst in die Maschen verlängerte.

Mit diesem Resultat gings in die Pause. Man wollte dem ehemaligen Hauptstadtclub die Party nicht schon zu früh vermiesen und wartete gewohnt gastfreundlich bis zur 52. Minute mit dem Führungstreffer. Herr Yapi zirkelte den Ball von der 16-Meter-Linie unhaltbar in die linke untere Ecke. In der Folge wurde die Überlegenheit der Gäste immer deutlicher. Einwechselspieler Regazzoni schoss schliesslich in der 72. Spielminute zum 3-1 Endstand ein.

Der für die YB-Viertelstunde einegwechselte Doubaï combackte nach über 18 Monaten Verletzungspause. Entscheidende Akzente konnte er keine setzen. Aber es ist gut zu wissen, dass Thierry wieder fit und einsatzbereit ist. Eine Premiere feierte zudem der talentierte Gourmi. Er vertrat den abfallenden Sutterscott in der letzten halben Stunde sehr stilsicher. Die erste Hürde auf dem Weg zum Cupsieg 09/10 übersprang der NLA-Leader dank einem souveränen Arbeitssieg in Baden gekonnt und ohne zu stolpern

5 Fragen an: Leo Rapisarda

18. September 2009 um 11:55 von Voegtu in der Kategorie Matchvorschau

Gaeubschwarz.be hatte einen Tag vor dem Spiel die Möglichkeit, mit dem jungen Stürmer Leonardo Rapisarda zu sprechen. Er wechselte auf diese Saison vom Erstligisten Rapperswil-Jona zum FC Baden. Im Interview erzählt er über die Vorbereitung mit Ex-Aarau-Profi Mirko Pavlicevic, seine Befindlichkeit und das Spiel gegen die berühmten Young Boys.

Du bist neu beim FC Baden. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft vor dem Cupspiel gegen YB?

Super! Die Stimmung ist im Moment sehr gut, weil wir ja am Samstag ein echtes Highlight vor uns haben.

Freut ihr euch auf das Spiel? Hat Trainer Pavlicevic etwas Spezielles trainieren lassen in Anbetracht des grossen Gegners?

Klar, gegen einen solchen Gegner spielen wir ja nicht jedes Wochenende. Trotzdem haben wir uns wie üblich auf ein Spiel vorbereitet.

Was hältst du von YB? Wie schätzt du eure Chancen ein?

YB ist eine sehr starke und offensive Mannschaft. Momentan belegt das Team Platz 1 in der Super League. Eine kleine Chance haben wir aber auf alle Fälle. Im Cup gibt immer wieder Überraschungen.

Du kommst aufgrund deiner Verletzung wohl nur als Joker zum Einsatz. Schiesst du ein Tor gegen die starke YB-Abwehr?

Ich hoffe es natürlich.

Zum Schluss ein kleiner Tipp: Wie geht das Spiel aus?

Ich tippe auf ein 2:2 unentschieden und dann siegen wir im Penaltyschiessen.

Leo, vielen Dank, dass du dir kurz Zeit genommen hast.

Berner Cup: FC Schwarzenburg – FC Allmendingen

15. September 2009 um 08:00 von Pele in der Kategorie Matchvorschau

In der Kategorie „Unsere Zweiten” begleitet gaeubschwarz.be zwei unterschiedliche Mannschaften auf Ihrem Weg durch die Meisterschaft. Regelmässig berichten wir über deren Abschneiden.

Logo FC AllmendingenfcsEs wurde hier bereits erwähnt: Der FCA schneidet im Berner Cup meist gut ab – ab und zu reicht es sogar, um in die erste Runde des CH-Cups zu gelangen.
Um dies zu erreichen, muss man sich im Vorjahr aber erst durch die vielen – meist unter der Woche stattfindenden – Vorrunden kämpfen.

So auch letzten Mittwoch, als man auf den Tabellenführer der 3. Liga (2.Stärkeklasse), den FC Schwarzenburg traf.

FC Schwarzenburg? Genau: die Fussballerische Heimat von Blog-Redaktor Gomoli, der hier sein unglaubliches Abwehrtalent in diversen Juniorenstufen aufblitzen liess.
Somit kam es zum ersten Mal in unserer Blog-Historie zu einem indirekten Duell innerhalb der Redaktion.

Ob Gomoli das Spiel aus Angst vor einer Klatsche verpasste, ist leider nicht genau überliefert – ich war jedenfalls vor Ort und staunte vorab nicht schlecht, als ich die sensationelle Anlage des FCS erblickte. Super Platz, inkl. Licht, schön gemacht!
Von Beginn weg war es ein recht ruppiges Spiel. Die beiden Teams glänzten weniger durch spielerische Highlights, als durch viele Zweikämpfe. Es wollte sich kaum ein Spielfluss entwickeln – immer wieder musste unterbrochen werden oder die Angriffe beider Teams wurden von Fehlpässen selbst zerstört.
So wäre es einem objektiven Beobachter wohl nicht möglich gewesen, zwei Ligen Unterschied zwischen den beiden Mannschaften festzustellen.
Auch wenn der FCA die technisch etwas feinere Klinge führte, liess das Heimteam kaum gefährliche Angriffe zu. Bezeichnend dafür: die grösste Allmendinger Chance erfolgte nach einem stehenden Ball – doch Gnotke traf den Ball nicht richtig und jagte das Leder deutlich über das Gehäuse.

Kurz vor der Pause dann die Überraschung: Die Schwarzenburger gingen durch einen Foulpenalty mit 1:0 in Führung – und so lautete auch gleich das Halbzeitresultat.

Ich verschickte eher widerwillig meinen SMS-Ticker an Gomoli – und prompt kam auch gleich eine Antwort von wegen „sensation sei greifbar“, etc.. Mir wurde etwas mulmig.

In der Pause wechselte der FCA zum ersten Mal und brachte Roger Gäggeler für den angeschlagenen Kevin Graf.

Der „Team-Senior“ fügte sich schnell ein und war über die rechte Seite meist nur durch Fouls zu stoppen. Nun fand sich auch der Rest des Teams und man begann, gut zu kombinieren und kam nun vermehrt zu Chancen.
Der Bann wurde dann von Captain Terry Schneider gebrochen: Mit einem herrlichen Freistoss erzielte er das 1:1 – und in der Folge dominierten die Gäste das Spiel.
Dies lag wohl auch an der Tatsache, dass dem Heimteam langsam die Kräfte ausgingen.

Nach einer herrlichen Vorarbeit von Schneider, brachte Sandro Bottazzo den FCA erstmals in Führung, Oberer und Marc Blaser sorgten danach bald einmal auch auf der Anzeigetafel für klare Verhältnisse.

Zwischenzeitlich wurden beim FCA noch der junge Tramacere eingewechselt – und auch Todorovic gab nach langer Verletzungspause sein Comeback.
In der Schlussphase wurde der eben erwähnte Tramacere im Strafraum zu Fall gebracht – und verwandelte den fälligen Strafstoss gleich selber zum Endstand: 1:5.

Das Schluss-SMS an Gomoli gestaltete sich deutlich einfacher als noch zur Pause – und ich glaube, die eine oder andere Frust-Träne aus seiner Antwort herausgelesen zu haben.

Fazit:
Nach einer mühsamen ersten Halbzeit, war spätestens nach einer Stunde der Klassenunterschied deutlich erkennbar.
Bei den Gelbschwarzen wussten vor allem Schneider und Sandro Eberhardt zu gefallen, die in der zweiten Halbzeit in viele Angriffe involviert waren und – vor allem Letzterer – das Spiel über die rechte Seite ankurbelte.

Telegramm:

FCS – FCA 1:5

Tore FCA:
Schneider, S. Bottazzo, M. Blaser, Oberer, Tramacere.
Aufstellung:
Schenkel; K.Graf (Gäggeler), Gnotke, O.Graf, N. Blaser; Eberhardt, Oberer, M. Blaser (Todorovic), S. Bottazzo; Schneider, Garcia (Tramacere)

Nachtrag:

Am Sonntag musste der FCA zum ersten Mal Federn lassen. Gegen den FC Langnau verlor man auswärts mit 3:2 und rutschte damit auf den dritten Rang zurück.

Geits no?

14. September 2009 um 09:00 von Biber in der Kategorie Getackelt

Anfangs September, das Thermometer überschreitet an sonnigen Tagen meistens locker die 22 Grad Marke, die Bäume sind grün, die Aare noch warm und die Röcke noch kurz. Es ist noch nicht einmal Herbst geworden in Bern. Zwar wollen uns Morgennebel und erste zaghafte Hinweise auf baldige Treberwurstessen sachte auf den bevorstehenden Herbst einstimmen. Aber noch ist es nicht so weit.

Inmitten dieser Idylle entdecke ich dann die ersten Lebkuchen im Migros. Nicht irgendwelche Basler Läckerli, sondern der Lebkuchen mit dem Nikolaus aus weissem Zucker. Nun ist der Damm gebrochen: Bald werden schon bald die ersten, grünen und ungeniessbaren Manderindli und Orangen über uns herfallen und die Werbefenster des Vorabendprogramms werden mit Barbie Reklamen vollgepackt. Schon bald verkaufen dann irgendwelche Trottel Glühwein bei Bierwetter. Alles jedes Jahr gefühlte drei Wochen eher.

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Spätsommer und Frühherbst sind geil. Man kann immer noch bei Sonnenschein Fussball schauen, am Abend draussen sitzen und schwitzt nicht wie eine Sau wenn man eine Runde joggt oder eilig die Altstadt hochgeht. Lebkuchen aber haben hier nichts zu suchen, die gehören in die kalte Jahreszeit. Kalt, nicht kühl oder neblig. Arschkalt, Glühweinwetter eben. Lebkuchen im Sommer. Abfahre!

Xamax – YB 3:0

14. September 2009 um 08:30 von Pele in der Kategorie Matchbericht
Wölfli: 4.25 Bei den Gegentoren machtlos, ansonsten sicher. Versuchte mit langen Auswürfen den Neuenburger Abwehrblock zu umgehen, was ab und zu gelang.
Ghezal: 3 Dummer Platzverweis. Als einer der älteren Spieler sollte er seine Nerven im Griff haben – auch in den hektischen Situationen.
Dudar: 4 Die ganze Hintermannschaft hatte schon bessere Spiele als gestern. Die beiden letzten Tore gehörten in die Kategorie „klassisch ausgekontert“ – dabei ist Dudar nicht ganz unschuldig, da er in der Schlussphase als Stürmer agierte.
Affolter: 4 Auch er war schon sicherer, wenn auch ohne groben Schnitzer.
Yapi: 4.75 Der einzige der annähernd Normalform erreichte. Verteilte die Bälle sicher und ging mehr als auch schon in den Abschluss – Ferro hatte bei einigen Bällen seine liebe Mühe.
Hochstrasser: 3 Eines seiner schlechteren Spiele in der letzten Zeit. Nicht viele gute Bälle, ungewohnt schwache Zweikampfwerte, verlor das Duell gegen Binya deutlich.
Sutter: 4 Gute Flanke übers ganze Spiel verteilt. Bei einigen Zuspielen schalteten seine Mitspieler langsamer als auch schon.
Degen: 4 Versuchte das Spiel anzutreiben und kämpfte unermüdlich. Wie auch dem restlichen Team, gelang ihm lange nicht alles. In der Offensive aber der einzige, der zu genügen wusste.
Regazzoni: 3 Erinnerte eher an ein verwirrtes Huhn als an den Flügelturbo den man sonst kennt. Seine Abschlussversuche waren kläglich. Kann er besser.
Doumbia: 3 Auch er darf mal einen schlechten Tag erwischen. Zu viel Eigensinn, zu wenig Durchschlagskraft – und auch mit fehlendem Wettkampfglück. Verlor das Topskorer-Duell gegen Brown klar.
M. Schneuwly 3.25 Bemüht, ackerte, kämpfte – aber ohne zählbaren Ertrag.
Pasche: keine Benotung
C. Schneuwly: keine Benotung
Traoré keine Benotung

Fazit:
Man wusste, dass die erste Niederlage kommen würde. Nun ist sie da, gleich ein 0:3.
Dennoch ist es jetzt wichtig, nicht alles schlecht zu reden. Man führt die Tabelle noch an, weiss dass man besser spielen kann – und hat nun die Chance, den FCZ im nächsten Heimspiel gleich wieder zurück zu binden. In diesem Spiel gilt es, sich wieder den eigenen Stärken zu besinnen -> Mund abwischen, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und weiter geht’s.

PS:
Herr Laperrière, nein, Sie sind nicht schuld an der Niederlage. Dennoch wäre es schön, wenn Sie es einmal schaffen würden, ein eigentlich ruhiges Spiel nicht unnötig anzuheizen… Fingerspitzengefühl = 0, Erkennbare Linie = 0.

LJs Schnegge Check

11. September 2009 um 09:30 von Pele in der Kategorie LJs Schnegge-Check

Hallo meine lieben Sportfreundinnen und Sportfreunde! Der Schnegge-Check ist immer noch in England, einem Land das nicht nur fussballerisch glänzt, sondern auch über viel hübschere Frauen verfügt als die Vorurteile dies besagen. Eine davon gewinnt regelmässig Umfragen von Männermagazinen bei der Wahl zur hübschesten Spielerfrau der Welt: Abigail „Abbey“ Clancy.

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Als Finalistin bei „Britain’s Next Top Model“ hat es Abbey wie viele ihrer englischen Spielerfrau-Kolleginnen (Frau Cole, Frau Beckham etc.) bereits ins Showbusiness geschafft, bevor sie einen Nationalspieler kennen lernte. Lobenswert ist eindeutig, dass sie offensichtlich auf die inneren Werte der Menschen schaut… angelte sie sich doch einen Mann der aussieht wie eine Mischung aus Wäscheständer und Roboter – Peter Crouch!

 

2006 war Abbeys grosses Jahr – nicht nur dass sie damals ihren Durchbruch als Model schaffte, sie kam auch im Vorfeld der WM 2006 mit Peter Crouch zusammen, damit wurde sie in die unheilbare Allianz der englischen „WAGs“ – der Wifes and Girlfriends – aufgenommen, und sie schaffte dort während der WM in Deutschland sogar das unglaubliche: für weit mehr Negativschlagzeilen als Coleen, Victoria oder Cheryl zu sorgen. Das ganze gipfelte darin, dass Peter Crouch noch während der WM (wo England wie immer ziemlich früh ausschied) über seinen Anwalt ausrichten liess, dass sich „Abbey und ich in einer frühen Phase einer Beziehung befanden, die ich aufgrund verschiedener Vorkommnisse beendet habe – dies habe ich Abbey entsprechend mitgeteilt“. Schon bald war Gras über die Sache gewachsen und die beiden glücklich vereint.

Wer Abbey nun beneidet dem sei gesagt, dass nicht alles nur ein Zuckerschlecken ist – Crouch hatte in den letzten 11 Jahren 11 Vereine, wenn das so weitergeht steht die hübsche Spielerfrau in den nächsten Jahren noch vor ein paar Umzügen. Zudem sinkt ihr sehr hoher Glamour-Faktor drastisch, wenn sie mit ihrem Lebensabschnittsgefährten unterwegs ist. Und ihre Drogen-Vergangenheit ist auch nicht allzu beneidenswert.

 Aber die Männerwelt weiss Abbey zu schätzen – eine Machbarkeitsstudie ist schnell gemacht, das Ergebnis klar… Abigail Clancy ist immer und überall machbar. Damit ist sie auch die erste und einzige Spielerfrau in der LJ-Schnegge-Check-Bonus-Kategorie und hat das Recht auf zwei Fotos in diesem Text! 

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