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BSC YB – FC Thun 3:1

21. Februar 2018 um 09:22 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Vorneweg: Zum Glück kämpfen nur wir mit (Server-)Problemen und nicht unsere Gelbschwarzen!

YB kann dem wachsenden Druck standhalten. Nach dem Patzer der Basler vom Samstag, bestand vor dem Spiel gegen Thun die Möglichkeit, den Vorsprung auf acht Punkte auszubauen. Vorentscheidung! Eminent! Veryoungboysen! Elementar! Die grosse BlaBlaBla-Lawine rollte ungebremst in Richtung Wankdorf.

Thun? Genau: Der «Angstgegner» der laufenden Saison strebte den dritten Sieg gegen den übermächtigen Kantonsrivalen an und wollte es besser machen als Lausanne, die neben Thun als bisher einziger Superligist gegen YB gewinnen konnten. Doch diese Rechnung beglich das Team von Adi Hütter an dessen Geburtstag eine Woche zuvor.

Schon zu Beginn zeigt sich, dass Thuns Spielweise den Bernern nicht unbedingt liegt. Die aufsässige Art und das zeitweise hohe Pressing sind sich die Gelbschwarzen nicht mehr gewohnt. Doch mit dem Rückenwind eines Leaders und dem Selbstverständnis eines Titelkandidaten, erledigt das Team seine Aufgabe doch mehrheitlich souverän.

Nach einem Gewühl im Strafraum bleibt Hoarau vor dem Tor eiskalt und verwertet seinen eigenen Rebound zur Führung. Roger Assalé kann noch vor der Pause einen schönen Steilpass von Sékou Sanogo in die weite Ecke einschweissen – keine Chance für den sonst starken Thun-Goalie Nikolic.

Nach der Pause baut YB etwas ab, der Druck und die Überzeugung kommen abhanden. Thun wird zwar nicht gefährlich, schafft aber dann doch aus dem Nichts den Anschlusstreffer: Dennis Hediger verwertet eine Flanke technisch hochstehend per Hacke. Merke: Diesen Satz zu verfassen schmerzt in etwa so stark, wie eine Wurzelbehandlung ohne Narkose.

Doch YB beweist nach dieser Szene eindrücklich, wie es um die Reife dieser Mannschaft steht: 47 Sekunden nach dem 2:1, spielt sich YB über Benito in den Thuner Strafraum, dort verarbeitet Sulejmani den Ball technisch perfekt und legt uneigennützig auf Hoarau. Tor. Die Entscheidung.

Weitere drei Punkte auf dem Konto: Ziel erreicht. Auch wenn es das Spiel nicht in die Top-5 der bisherigen Saison schafft. Zu passiv agiert YB phasenweise, wie Trainergott Chadi Hütter nach dem Spiel auch richtigerweise analysiert.

Am Samstag geht’s gegen Sion weiter. Ganz im Sinne von «Match für Match», soll die Serie gegen die Walliser weitergehen, auch wenn diese am Wochenende erstmals unter Jacobacci gewinnen konnten.

Die Noten:

Wölfli 5/ Pariert einmal stark und strahlt die gewohnte Sicherheit aus. Mittlerweile sollten auch die letzten Zweifler verstummt sein.

Mbabu 4,5/ Seine Flanke steht am Ursprung des Führungstreffers. Ansonsten gewohnt aktiv.

Nuhu 5/ Eine Wand, ein Fels, ein Berg.

Von Bergen 5/ Bekundet etwas mehr Mühe als sein Nebenmann, agiert aber kompromisslos und strahlt zu jeder Sekunde aus, dass in diesem Spiel etwas wettzumachen ist.

Benito 5/ Zeigt sich seit der Winterpause enorm verbessert. Nicht nur in der Defensive, sondern auch im Spiel nach vorne.

Ngamaleu 4/ Nicht ganz so auffällig wie in Lausanne. Versucht vieles, gelingen will ihm allerdings eher wenig.

Sow 4,5/ Mit Licht und Schatten, aber bestätigt seinen Stammplatz grundsätzlich.

Sanogo 5/ Der gewohnt wichtige Pfeiler im YB-Team. Ist für die umkämpfte Partie die perfekte Wahl.

Sulejmani 5/ Trifft zwar für einmal nicht, glänzt aber sonst: Seine Vorarbeit vor dem 3:1 ist das Eintrittsgeld wert.

Hoarau 5,5/ Definitiv zurück in alter Form – und in dieser unverzichtbar für das Team. Auch wenn das zu Lasten des bedauernswerten Nsame geht.

Assalé 5,5/ Ergänzt sich hervorragend mit Hoarau und kann seine Schnelligkeit einige Male ausspielen. Schade ist seine Hereingabe nach schönem Dribbling zu unpräzise.

 

Schick/Lotomba/Aebischer keine Note

Lausanne-Sport – BSC Young Boys 1:4

12. Februar 2018 um 14:27 von Cabrón in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Abgeklärt und souverän zu 3 Punkten auf der schwerbespielbaren Pontaise.

Der Leader der Super League gab sich im dritten Aufeinandertreffen mit den Waadtländern keine Blösse und bezwang Lausanne-Ineosport ohne grössere Mühen klar und deutlich mit 4:1. Es entstand nie der Eindruck, als könne die Genialität Celestinis, die Gene Zidanes, die Aggressivität Rochats oder der neueingekaufte Topskorer Rapp etwas am 14. Saisonsieg, der sechste in der Fremde, der Berner etwas ändern. Mit dem Gameplan Hütters, den Sturmläufen des aktuellen Torschützenleaders Sulejmani oder mit dem «Rückkehrer» Hoarau war YB dem Kontrahenten stets einen Schritt voraus.

Adi Hütter entschied sich den gelbgesperrten Assalé durch Leonardo Bertone zu ersetzen und die Mannschaft, auch aufgrund des krankgeschriebenen Fassnachts, auf ein 4-2-3-1 umzustellen. Die Entscheidung erwies sich nicht zuletzt dadurch als richtig, da die Young Boys das Mittelfeld nach Belieben beherrschten und dadurch kaum Chancen des Heimteams zuliessen. Einzig nach dem vorentscheidenden und wunderschönen 0:3 durch Guillaume Hoarau erlaubten sich die Hauptstädter kurz eine Pause einzulegen und ein, zwei Gänge zurückzuschalten, was die Lausanner und ihr kurz zuvor eingewechseltes Nachwuchstalent Zeqiri zum Ehrentreffer nutzten.

Ansonsten war das Meisterschaftsspiel vom Sonntag eine einseitige Angelegenheit, in der die Berner Kampfmannschaft die Blauweissen in der ersten Halbzeit, mit aufsässigem Pressing, kaum aus der eigenen Spielhälfte liess. Nach dem Pausentee stand man nicht mehr ganz so hoch und erlaubte so dem Heimteam vermehrt, über die Mittellinie zu kommen. Nichtsdestotrotz blieben gefährliche Aktionen vor dem Tor Wölflis die Ausnahme. Das laufstarke zentrale Mittelfeld erstickte Ideen des Gegners im Keim und über die Flügel gelangte man blitzschnell zum definitiv genesenen Guillaume Hoarau. Gestern waren im Spiel des Leaders kaum Schwächen auszumachen – vielleicht bei der unterlaufenen Flanke vor dem Ehrentreffer oder den Bällen welche steil hinter das pressende Mittelfeld gespielt wurden? Im Gegenzug läuft AirFrance wieder zur Bestform auf, Moumi beginnt im Angriff Akzente zu setzen und die Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns gleichen sich mittlerweile auch für YB aus oder zumindest geben sie nach den Spielen kaum mehr Anlass zur Diskussion.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung nächsten Samstag gegen den FC Thun, denn auch gegen die haben wir aus der Hinrunde noch eine Rechnung offen, die es zu begleichen gilt.

Noten:
Wölfli 4,5 – Kaum geprüft und ohne Bezug zum Spielgeschehen, musste er sich trotzdem einmal bezwingen lassen.
Mbabu 5 – Wieder gewohnt aktiv auf der rechten Seite unterwegs.
Von Bergen 4,5 – War kaum im Mittelpunkt und erledigte seine Arbeit.
Nuhu 5 – Zweikampfstark mit guter Spielauslösung und ohne Fehler.
Benito 4,5 – Scheint seine Qualitäten endlich konstant auf den Platz zu bringen. Blieb ausser beim Gegentreffer ohne Fehler.
Sanogo 5,5 – Stopfte im Mittelfeld die Löcher und war an zwei Treffern direkt beteiligt. Schade holte er sich nach seiner Gelbsperre bereits wieder eine unnötige Gelbe Karte ab.
Sow 5 – Defensiv und offensiv ein weiteres Mal ohne Fehl und Tadel. Schöne Vorlage zum 1:0.
Moumi Ngamaleu 5 – Tolles Spiel von Moumi. Durfte von Beginn weg ran und dankte dies mit einer guten Leistung und seinem zweiten Super League Treffer. Auch schön, wie er vor dem wegweisenden 1:0 den Angriff auslöst und Sow in die Tiefe schickt.
Bertone 4,5 – Unauffällig erfüllte er seine Aufgaben auf ungewohnter Position souverän.
Sulejmani 5,5 – Dieser Mann ist zur Zeit nur durch eine Verletzung zu stoppen. Zum Glück gab es diesbezüglich heute Entwarnung, so dass wir auch in den nächsten Spielen von der Genialität des Serben profitieren können.
Hoarau 5,5 – Ein zu Unrecht aberkanntes Abstauber Tor, ein verwandelter Elfmeter und ein Tor des Monats – Hoarau Superstar ist zurück!
Lotomba 4,5 – Kam in der zweiten Hälfte für den verletzten Sulejmani und erledigte seinen Job unaufgeregt und fehlerfrei.
Nsame für Hoarau (78.) und Aebischer für Bertone (86.) waren zu kurz im Spiel für eine Benotung.

Vorschau FC Lausanne Sport – BSC Young Boys

10. Februar 2018 um 15:54 von Marco in der Kategorie YB

Es war eine der wenigen Enttäuschungen der Hinrunde: Das Auswärtsspiel in Lausanne. Nach einer schwachen Leistung war YB im Begriff noch einen Punkt zu holen, bis in der Nachspielzeit ein Tor von Zarate zu einer Niederlage führte. Die Young Boys haben auf der Pontaise also noch eine Rechnung offen. Am Sonntagnachmittag hat Adi Hütters Mannschaft Gelegenheit, diese Scharte auszuwetzen.

Die Chancen auf den sechsten Auswärtssieg in dieser Saison stehen gut. Gegen St. Gallen lieferte YB eine überzeugende Leistung ab und startete erfolgreich in die Rückrunde. Adi Hütter betonte bei verschiedenen Gelegenheiten, dass das ausgedünnte Programm der Rückrunde positiv sei. Unter der Woche kann sich YB nun komplett auf das Training fokussieren und die Automatismen weiter verbessern. Hilfreich ist natürlich auch, dass die Young Boys abgesehen von Von Ballmoos keine Verletzten zu beklagen haben. Hütter kann in Lausanne also aus dem Vollen schöpfen, einzig Assalé ist gelb-gesperrt.

In der Abwehr sind Mbabu, Von Bergen und Nuhu gesetzt. Auf der Position des linken Aussenverteidigers sind sowohl Benito wie auch Lotomba valable Kandidiaten. Benito zeigte gegen St. Gallen eine gute Leistung und dürfte wieder von Beginn an auflaufen. Im Mittelfeld gibt Sanogo sein Rückrunden-Debüt nachdem er noch eine Sperre verbüssen musste. Ob Bertone oder Sow neben ihm zum Zug kommen, ist offen. Möglicherweise hat Bertone einen minimen Vorteil durch seine Robustheit und seine Weitschussqualitäten, die auf dem tiefen Boden der Pontaise sicherlich nützlich sind. Im Sturm beginnen Hoarau und Nsamé.

Letzterer ist auch für das erste Tor verantwortlich, das die Basis für den 2:1-Sieg für YB bildet. Dazu tragen sich Fassnacht und Rapp in die Torschützenliste ein.

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BSC YB – FC St. Gallen 2:0

5. Februar 2018 um 12:51 von Jänu in der Kategorie YB

Und schon ist wieder Montag. So lange sich der YB Fan mit der Vorfreude rumschlagen durfte, so glatt und zügig ging der Start in das Fussballjahr 2018 über die Bühne. 90 Minuten in denen YB das Spiel im Griff hatte und den Gegner aus St. Gallen dominierte.

Kaum waren die letzten Choreo Fahnen geschwungen, hatte Sulejmani bereits das 1:0 auf dem Fuss. Seine Ballabgabe konnte Stojanovic mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken. Der Serbe blieb auffälligster Mann und kurbelte immer wieder das Spiel nach vorne an, am überfälligen Führungstreffer aber scheiterte er auch nach Vorarbeit Assalés, als er um Haaresbreite am Ball vorbei schlitterte. Für den ersten Torjubel im Wankdorf Ausgabe 2018 war dann Guillaume Hoarau besorgt. Freistoss Sulejmani, Kopfball Hoarau, was in der Vorrunde noch schmerzlich vermisst wurde, war schon nach 28 Minuten wieder da: Hoaraus Omnipräsenz. Von St. Gallen war keine Spur zu sehen.

Als die Seiten gewechselt waren ging es im gleichen Stil weiter. Bertone haute aus 25 Meter drauf, Stojanovic patze und liess abprallen und Sulejmani nahm das Geschenk dankend an. Merci, 2:0. Darauf folgten gelbschwarze Chancen beinahe im Minutentakt und der Dirigent des gelbschwarzen Orchesters hiess Miralem Sulejmani. Er konnte nicht genug kriegen vom Chancen kreieren und Mitspieler in Szene setzen. Daraus resultierte aber leider kein weiterer Treffer und dies führt uns auch schon zum einzigen Manko des YB-Spiels: die Chancenverwertung. Einige Male waren unsere Mannen zu verspielt und zu wenig gradlinig wenn’s aufs St. Galler Tor zuging, besonders Sulejmani hätte gut und gerne einmal mehr selbst abschliessen dürfe, statt seinen Nebenmann zu suchen (dass wir das mal schreiben dürfen!).
Diese Kritik ist natürlich übelstes Gejammer auf hohem Niveau. YB startet nach der Winterpause fulminant und ist voll da, den Kampf gegen den FCB aufzunehmen – diesen Beweis blieb der Konkurrent vom Rheinknie hingegen noch schuldig.

Und nun ist eben schon wieder Montag. Für YB heisst das, den Trainingsalltag wiederaufnehmen und nach der Analyse des Heimspiels den Fokus ganz auf den nächsten Gegner Lausanne ausrichten. In der Pontaise gibt es schliesslich noch etwa gutzumachen, so gab es in der Vorrunde eine ärgerliche 2:1 Niederlage für YB. Doch auch daraus wird Adi Hütter die Lehren für seine Mannen gezogen haben und alles für die drei Punkte tun.

Die Noten:

Wölfli: 5. Wenig geprüft und wenn dann alles souverän bei der neuen alten Nummer Eins.

Benito: 5.5. Sehr guter Auftritt von Benito, belebte die linke Seite und wusste zum richtigen Zeitpunkt das Pressing auszulösen. Auch defensiv sicher.

Von Bergen: 5. Sein Abwehrverbund wurde von den Ostschweizern nie ernsthaft getestet, gab nichts zu bemängeln.

Nuhu: 5. Dito von Bergen.

Mbabu: 4.5. Hatte gewohnt viel Drive nach vorne, aber mit gefühlt etwas weniger Entschlossenheit als auch schon. Musste sich auch einige Ungenauigkeiten notieren lassen.

Sulejmani: 6. Assist und Tor und unermüdlicher Antreiber, ein riesen Spiel, das aber noch viel riesiger für ihn hätte werden können.

Bertone: 4.5. Sein Flatterball ermöglichte das 2:0. Von den St. Gallern im Zentrum kaum gefordert, konnte aber das YB-Spiel nicht immer aktiv mitgestalten.

Sow: 5. Kommt seinem Premierentor immer näher, irgendwann klappts. Ansonsten der Aktivposten im Zentrum.

Fassnacht: 5. Drohte fast etwas unterzugehen durch den allgegenwärtigen Miralem. Konnte sich aber trotzdem immer mal wieder in Szene setzen und für Torgefahr sorgen.

Assalé: 5. Der Dauerrenner im Sturm. Riss ständig Löcher auf und sein Tempo überforderte die St. Galler, schade wurde dieser Auftritt nicht mit einem Skorerpunkt belohnt.

Hoarau: 5.5. Da ist er wieder! Genau diesen Hoarau haben wir vermisst. Dauerpräsenz um den generischen Sechzehner, Lufthoheit und Effizienz vor dem Tor.

Vorschau: BSC YB – FC St. Gallen

3. Februar 2018 um 13:09 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Und dann sprach Adi Hütter den Satz aus, der sämtliche Sportjournis aufgeilte, als wäre soeben die Pamela Anderson von 1998 als neue Pressechefin verpflichtet worden: „Wir wollen Meister werden!“

Was soll der Übungsleiter unserer erfrischenden Kampfmannschaft auch anderes sagen? Als Hinrundenmeister, ohne gewichtigen Abgang und fast ohne Verletzung durch die Winterpause zu kommen – das war Mitte Dezember das Wunschszenario gewesen. Dazu einige überzeugende Vorstellungen in den Testspielen und die Aussicht, die Rückrunde gegen einen veritablen Lieblingsgegner zu starten.

Da sind wir schon beim Punkt: Es empfiehlt sich weiterhin, die Devise der Hinrunde beizubehalten. Spiel für Spiel, Gegner für Gegner. Der Staff wird nun genügend Zeit haben, das Team auf die einzelnen Spiele vorzubereiten. Was eine komplette Trainingswoche bringt, hat man im letzten Hinrundenspiel in Luzern gesehen. Einziger „Ablenker“ ist der Cup-Halbfinal zu Hause, bei dem der Gegner ganz sicher nervöser sein wird als die Gelbschwarzen.

Bei St. Gallen blieb nicht viel beim Alten: Mit Matthias Hüppi kam ein bekanntes Gesicht zu Präsidentenehren, Alain Sutter wird sich als Sportchef versuchen. Daneben wurde der „Otero-Clan“ abgesägt, um Seilschaften in den Strukturen zu verhindern. Letztes verbleibendes Mitglied: Trainer Contini, der entweder als Sieger aus dieser Änderung hervorgehen wird oder aber das Saisonende nicht an der Ostschweizer-Linie verbringt. Sportlich gab es einige Änderungen: Taipi wurde gegen Sigurjonsson getauscht, dazu darf Basel-Leihgabe Itten sein drittes Trikot der Saison überstreifen. Und: Im Tor steht neu Stojanovic, der Langzeitgoalie Lopar abgelöst hat.

Bei YB ändert sich wie erwähnt nicht viel. Sven Joss nimmt bei Thun einen neuen Anlauf – seine Einsatzzeiten hatten sich in Bern drastisch reduziert. Bitterster Moment der Vorbereitung: Die Verletzung von David von Ballmoos. Doch wir vertrauen auf den Wolf und hoffen, dass Neo-Keeper Letellier den internen Druck aufrecht erhalten kann.

Verzichten müssen wir auf Sékou Sanogo, der in Luzern die achte gelbe Karte kassiert hat. Für ihn dürfte Bertone den Platz neben Djibril Sow einnehmen. Vor Wölfli wird die Viererkette unverändert bleiben. Auf der Seite erwarten wir den formstarken (und hoffentlich bald vertrags-verlängerten) Sulejmani und Fassnacht. Ganz vorne stürmen Hoarau und Assalé.

YB meistert die erste von 17 Prüfungen souverän und gewinnt mit 3:0. Die Tore erzielen Fassnacht, Hoarau und der eingewechselte Nsame.

  

FC Luzern – BSC YB 2:4

20. Dezember 2017 um 15:50 von Mate in der Kategorie YB

YB hatte für diese Saison unbekannte Schwächen gezeigt. Auswärts gegen Thun kassierte man eine verdiente Niederlage und zuhause gegen GC resultierte aufgrund einer biederen ersten Hälfte nur ein 1:1. Dadurch konnte Verfolger Basel zum bis dato souveränen Leader aufschliessen, es schien als lechzte man allenthalben danach, dass YB einmal mehr seinem Ruf gerecht werden und es nicht einmal als Leader in die Pause schaffen würde.

Diese Rechnung wurde aber ohne den Wirt gemacht. Und dieser heisst aktuell Adi Hütter. Noch einmal war es ihm und seinem Staff gelungen, die Mannschaft optimal einzustellen. Und dieser gelang es, ein letztes Mal eine Topleistung abzurufen. Klar, das Spiel hätte anders laufen können. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn Demhasaj seine Riesenchance in der 6. Minute genutzt hätte. Lozärn hätte mit Mann und Maus gemauert, sie hätten auf Zeit gespielt und uns damit die Nerven geraubt. YB wäre gegen die blauweisse Mauer angerannt und je länger es dauerte wie desto klarer wäre geworden, dass Gelbschwarz heute kein Tor mehr erzielen würde und man sich heute als Verlierer vom Qualitätspublikum in der Swissporarena trennen muss.

Doch irgendwie ist halt in diesem Jahr doch etwas anders und so darf auch der Konjunktiv meistens zugunsten von Gelbschwarz gebraucht werden. Jedenfalls war da nun David von Ballmoos, welcher Demhasaj stoppte. Kurz darauf hatte YB selber eine Riesenchance: Hoarau kam mit seinem Schuss am für einmal starken Goalie Omlin vorbei, nicht aber am auf der Linie rettenden Knezevic. Von da an hatte YB die Sache im Griff. Die zahlreichen Corner waren von Beginn weg gefährlich und es war kein Zufall, dass Sanogo im Anschluss an einen solchen zur Führung einköpfte. Gut: Dass es Sanogo war, mochte vielleicht schon etwas überraschen. Nur vier Minuten später unterschätzte Knezevic einen Befreiungsschlag von Nuhu, Assalé schnappte sich das Spielgerät und da er nicht richtig angegriffen wurde, drückte er aus zwanzig Metern ab und erzielte herrlich das 2:0. Nachdem Sulejmani kurz nach der Pause eine Hoarau-Vorlage technisch hochstehend verwertete, war die Vorentscheidung gefallen. Ja, Luzern erzielte das 3:1 und nachdem wiederum Sanogo auf 4:1 erhöht hatte, mittels Penalty auch das 4:2. Doch sind wir ehrlich, so richtig Angst haben musste man auch am Sonntag nicht. Auch das ist anders. Und sonst war es immer noch Lozärn. Aber item.

Am Ende durfte Gelbschwarz auf das vielleicht beste Auswärtsspiel zurückblicken, auch, weil doch vielleicht etwas mehr Druck da war als gewöhnlich. Die Jungs haben diese Aufgabe aber souverän erledigt, womit wir wieder beim Anfang dieses Abschnitts wären. Irgendwie ist in diesem Jahr halt alles etwas anders. Wohl nicht zuletzt auch, weil der Wirt Adi Hütter heisst. Was der Österreicher und seine Kumpanen im YB-Staff mit den Jungs in dieser Vorrunde angestellt haben, ist schlicht fantastisch und hat enormen Spass gemacht. Danke an dieser Stelle schon einmal dafür. So lässt es sich doch gerne in die Winterpause gehen und im Vergleich zu den Vorjahren, dürfen wir uns auf eine ganz andere Gefühlslage für die Rückrunde freuen. Es wird wohl nicht unbedingt entspannter, bestimmt aber besser: YB startet dann als Leader, wer hätte das vor der Saison gedacht?

 

Die Noten:

Von Ballmoos 5,5:        Sein Big Save am Anfang war Gold wert. Auch sonst souverän. Fantastische Vorrunde von ihm.

Mbabu 4:                         Er war einer der wenigen, welche unter ihrem Wert blieben. Insbesondere defensiv fahrig.

Von Bergen 4:                Auch er mit einem seiner schwächsten Spiele in dieser Vorrunde. Beim ersten Tor auch mit etwas Pech, der Penalty war aber so etwas von unnötig.

Nuhu 4,5:                         Etwas besser als Von Bergen, war aber auch schon überzeugender.

Benito 4,5:                       War solide, hatte aber auch wieder unerklärliche Szenen dabei.

Sanogo 6:                         Zum ersten Mal auch aufgrund eines Doppelpacks der Matchwinner.

Sow 5:                               Ging zwar neben Sanogo fast etwas unter, was aber nichts über seine Leistung aussagt. Diese war erneut erfreulich gut.

Sulejmani 5,5:                Unterstrich seine Wichtigkeit mit einem weiteren Treffer und erfreute erneut mit seinem massiv verbesserten Defensivspiel. Zudem mit sehr guten Eckbällen.

Ngamaleu 4,5:               Mit viel Laufarbeit und einmal mehr guten Ansätzen. Wir sind zuversichtlich, dass der Knopf in der Rückrunde aufgeht.

Hoarau 5,5:                     Von wegen er hilft uns noch nicht. Strafte alle Skeptiker Lügen und zeigte seine Klasse. War an praktisch allen guten YB-Offensivaktionen beteiligt.

Assalé 5,5:                       Wieder viel besser als zuletzt. Setzte mit seinem Tor einen schönen Punkt unter seine starke Vorrunde.

Vorschau: FC Luzern – BSC YB

16. Dezember 2017 um 18:39 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Noch einmal 90 Minuten. YB tritt am Sonntag in Luzern zum letzten Spiel des Jahres an und will eine sehr starke Hinrunde krönen. Trotz der zuletzt abgegebenen Punkte gegen Thun und GC, kann man beim YB-Jahrgang 2017 von einem guten Tropfen sprechen. Jung, spielfreudig und reif: Vor allem in Heimspielen wirbelten sich die Gelbschwarzen öfters in einen kleinen Rausch – auf fremden Plätzen wurde auch nach teils mässigen Leistungen regelmässig gepunktet.

Adi Hütter hat diese Mannschaft weiter entwickelt und ist mit seiner Arbeit noch nicht fertig. Bleibt zu hoffen, dass er mit dem gleichen Kader in die Rückrunde starten darf und seine Jungs den bestimmt hereinflatternden Vertragsofferten widerstehen können.

Zuerst muss jetzt aber die Aufgabe „Luzern“ bewältigt werden. Die Innerschweizer kamen zuletzt besser in Fahrt und gewannen drei der letzten fünf Spiele. Mit den beiden Siegen gegen Sion und den FCZ schob sich das Team von Markus Babbel auf Rang acht vor. Beste Torschützen sind die beiden Stürmer Juric und Demhasaj, die jeweils fünf Treffer auf dem Konto haben.

YB wird alles in die Waagschale werfen, um den Platz an der Sonne auch während den Festtagen innezuhaben. Nicht, dass es irgendetwas bringen würde: Aber der Blick auf die Tabelle macht einfach ungemein mehr Spass und könnte für einen zusätzlichen Motivationsschub während der kräftezehrenden Vorbereitungsphase sorgen.

In der Start-11 muss der Trainer auf Lotomba verzichten, der sich einem kleinen Eingriff unterziehen muss. Für ihn dürfte Benito in die Viererkette neben Nuhu, Von Bergen und Mbabu rutschen. Im Zentrum könnte Sékou Sanogo zu einem Comeback kommen. Seine Präsenz hat, ungeachtet der guten Leistungen des jungen Duos Sow/Aebischer, gefehlt. Neben ihm würden wir Leo Bertone einen Einsatz von Beginn weg gönnen.

Ganz vorne agieren Nsame und Assalé, flankiert von Sulejmani und Fassnacht. Guillaume Hoarau bringen wir als Joker – seine Form wird er sich im Winter zuerst wieder erarbeiten müssen.

YB gewinnt das letzte Spiel des Jahres mit 2:1, die Treffer erzielen Fassnacht und Nsame.

 

BSC YB – GC 1:1

12. Dezember 2017 um 10:42 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen

Die Winterpause steht vor der Türe – und das ist gut so! YB wirkt nicht mehr so spritzig und unbekümmert wie über weite Strecken der Hinrunde. Auswärts wurde das spätestens in Lugano augenfällig, auch wenn dort der Schaden durch die individuelle Klasse von Sulejmani noch kaschiert werden konnte. Gegen Thun gelang das schon nicht mehr – und jetzt fehlt der letzte «Pfupf» auch in den Heimspielen. Gegen ein junges GC zeigt YB in der ersten Halbzeit eine fahrige und fehlerbehaftete Leistung. Die Hüpfer sind zwar nicht überlegen, doch gehen nicht ganz unverdient durch ein Traumtor in Führung.

Offenbar wurde Adi Hütter in der Garderobe sehr laut: Die Gelbschwarzen kamen wie verwandelt aus der Kabine und schnürten GC in der eigenen Halbzeit ein. Es erinnerte an ein Powerplay im Eishockey, nur die Tore wollten nicht in der gleichen Kadenz fallen. Einzig Kevin Mbabu, der beste Berner, traf nach einem schönen Solo zum Ausgleich. Ansonsten sündigte YB im Abschluss: Fassnacht traf die Latte, Aebischer zuerst einen Mitspieler, dann den Goalie. Kurz vor Schluss kamen die Zürcher zu einem ihrer mittlerweile seltenen Vorstösse und köpften den Ball durch Avdijaj noch an den Pfosten. Alles in allem also ein Punkt mit dem man leben muss – ob man will oder nicht.

Die Maxime «Wir schauen nur auf uns» gilt aktuell noch mehr als vor einigen Wochen. Egal, wie nah uns andere Mannschaften kommen – es gilt einzig und alleine den Fokus auf das nächste Spiel zu legen. Dieses findet am Sonntag in Luzern statt und gilt gleichzeitig als Übergang von der fantastischen Hinrunde in die hoffentlich noch viel fantastischere Rückrunde.

Die Noten:

Von Ballmoos 4.5/ Keine Chance beim Gegentor, ansonsten gut.

Mbabu 5.5/ Der beste YB-Akteur krönt seine Leistung mit einem tollen Treffer.

Von Bergen 4,5/ In der ersten Halbzeit wie viele seiner Kollegen nicht Stilsicher. Danach gut.

Nuhu 4,5/ Löst einmal technisch brillant gegen zwei Gegenspieler – hätte zu dieser Halbzeit gepasst, wäre dies ins Auge gegangen. Aber hätte und wäre nerven.

Lotomba 4,5/ Wie bei allen müsste man eigentlich zwei Noten verteilen. Nach der Pause deutlich besser.

Schick 4/ Hatte wohl die grössten Leistungsschwankungen zwischen den beiden Abschnitten.

Sow 5/ Kann seine Form bestätigen und sichert sich im Zentrums-Ranking hinter Sanogo Platz zwei.

Aebischer 4,5/ Nicht zum ersten Mal glücklos im Abschluss. Ansonsten engagiert.

Fassnacht 4/ Ihm klebt das Pech an den Schuhen – ein Tor würde ihm gut tun.

Hoarau 3,5/ Noch nicht in der Form, die es braucht. Eine gute Wintervorbereitung wird Wunder wirken.

Assalé 4/ Verpasst wieder öfters den Moment des Abspiels. Dennoch ein Aktivposten.

 

Moumi/Nsame/Bertone keine Note

BSC Young Boys – Skënderbeu 2:1

8. Dezember 2017 um 16:56 von Cabrón in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB
Foto: Thomas Hodel

Foto: Thomas Hodel

Die Young Boys gewinnen ein sehr dürftiges Spiel gegen den albanischen Vertreter Skënderbeu nicht unverdient mit 2:1 und beenden die diesjährige Europapokal Kampagne auf dem 3. Platz.

Das Gute vorneweg: Adi Hütter rotierte fleissig durch und gab vielen Spielern, die bisher kaum auf Spielzeit kamen, die Chance sich zu beweisen. Hoarau gab sein Stammelf Comeback und trifft wieder aus dem Spiel heraus. Bertone ist nach langer Verletzungspause zurück und übernimmt gleich wieder Verantwortung. Die Gelbschwarzen kämpften verbissen bis in die Nachspielzeit und das Karma haust zurzeit im Wankdorf, so dass sich YB zumindest mit einem Sieg aus dieser EL Gruppenphase verabschieden konnte.

«Es war sicherlich kein Leckerbissen», meinte Adi Hütter nach dem Spiel und dabei dachte er nicht einmal an die ereignislose erste Halbzeit. Trotzdem sah er eine sehr bemühte Mannschaft, die auf einer schwierigen Unterlage, bis in die Nachspielzeit kämpfte, um in allerletzter Sekunde die Rote Laterne abzugeben. Natürlich liess die auf 9 Positionen veränderte Mannschaft die Automatismen vermissen, doch auch so war der gute Spirit im Team deutlich spürbar.

Karma gut, alles gut! Nachdem bereits Hoarau, nach herrlicher Hereingabe von Aebischer, mit dem Kopf für den umgehenden Ausgleich besorgt war, erledigte Assalé in der Nachspielzeit der Nachspielzeit den Rest und somit das Laientheater Skënderbeu.

Einen besonderen Dank und ein dickes Kompliment geht an dieser Stelle an den Walisischen Schiedsrichter Evans, der sich ab den vielen Unsportlichkeiten und Spielverzögerungen der Albaner, nie aus der Ruhe bringen liess. So hat er einen simulierenden Spieler auch mal eine Weile an der Seitenauslinie warten lassen, bevor er ihm Einlass gebot und sich dieser wieder irgendwo auf dem Spielfeld hat hinlegen können.

Auch wenn diese Europapokal Kampagne nicht wie gewünscht verlaufen ist, so konnte die junge Mannschaft einiges lernen und wichtige Erfahrungen sammeln, darum freuen wir uns bereits heute wieder auf das nächste Mal, wenn es wieder heisst: «Mit üsere gäubschwarze Droge ufem Trip dür Europa!»

Noten:

Wölfli 4,5 – Das YB Urgestein durfte wieder einmal ran und machte seine Sache gut. War kaum beschäftigt aber rettete einmal bärenstark.

Mbabu 4 – Defensiv zwar ohne gröbere Schnitzer aber auch irgendwie «lauffaul». Ausserdem konnte er im 4-3-1-2 kaum zu seinen gefürchteten Flügelläufen ansetzen. Da haben wir schon bessere Spiele von ihm gesehen.

Bürki 4 – Stand beim Gegentreffer mit Wölfli am Ende einer Fehlerkette, erledigte aber sonst das, was man von ihm verlangte.

Wüthrich 4 – Teils gute Spieleröffnung aber auch er hatte, aufgrund fehlender Spielpraxis, seine Unsicherheiten.

Joss 3,5 – Vermochte seine Chance nicht zu nutzen. Musste sich ein, zwei Mal ausdribbeln lassen und gegen Vorne stand ihm wie Mbabu der Flügel im Weg.

Schick 4 – Versuchte gleich zu Beginn Zeichen zu setzen aber tauchte danach ab.

Aebischer 4,5 – Mit dem einen oder anderen Stockfehler aber war sehr bemüht und schlug eine herrliche Flanke zum schnellen 1:1 Ausgleichstreffer.

Moumi Ngamaleu 3 – Blieb während 95 Minuten blass.

Teixeira 4,5 – Wollte bei seinem erst dritten Einsatz in gelbschwarz unbedingt zeigen was er kann, was ihm trotz der daraus folgenden Verkrampfung ab und an gelang.

Hoarau 5 – Hatte zuerst kaum Zugang zum Spiel und traf dann doch herrlich zum eminent wichtigen 1:1.

Nsame 4 – Er wird froh sein kommt die Winterpause. Kämpferisch, aber zu wenig durchschlagskräftig.

Bertone 5 – Welcome back Leo! Die Mannschaft hat dich vermisst.

Assalé 6 – Blieb während dem ganzen Spiel ohne Fehler und bestrafte die Unsportlichkeit der Albaner auf die schönste Weise.

Vorschau BSC YB – Skënderbeu Korça

7. Dezember 2017 um 15:27 von Mate in der Kategorie YB

Ganz ehrlich: keine Ahnung was man in einer Vorschau zu einem Spiel wie diesem von heute Abend schreiben soll. YB tritt im letzten Gruppenspiel der Europa League gegen Skënderbeu Korça an, wobei es höchstens noch um die bronzene Ananas geht. Der Fokus auf die Europa League war diese Saison sowieso nie übermässig hoch und seit dem Auswärtsspiel in Belgrad, ist er verständlicherweise komplett weg. Gespielt werden muss die Partie natürlich trotzdem und immerhin dürfte uns Adi Hütter zumindest eine interessante Aufstellung präsentieren.

Aus unserer Sicht gibt es jedenfalls keinen Grund, Kräfte zu verbrauchen, welche wir in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause gegen GC und Luzern  noch bestens brauchen können. Das Spiel vom vergangenen Sonntag hat gezeigt, dass die Batterieanzeige bei diversen Spielern mindestens orange wenn nicht sogar rot leuchtet. Wir gehen davon aus, dass dies auch das Trainerteam so sieht und die Situation als Gelegenheit betrachtet, Spielern Auslauf zu geben, welche bisher noch nicht allzu viel davon hatten. Für diese ist das zwar schön und eine Gelegenheit sich weiter zu empfehlen. Aber natürlich gibt es dafür rein mental einfachere Aufgaben, als ein Spiel, welches kaum jemanden interessiert.

Nichtsdestotrotz erwarten wir, dass YB im letzten Spiel doch noch einen Sieg einfährt und die Partie mit 1:0 – Torschütze Hoarau durch Penalty – gewinnt.

Hier vielleicht noch die Gründe, warum man das Spiel heute Abend trotz Kälte, keinem Bier und sportlichem Nimbus besuchen sollte:

1. YB spielt

Aufstellen würden wir wie folgt: