Vorschau: BSC Young Boys – Manchester United

19. September 2018 um 11:22 von Pele in der Kategorie YB

David gegen Goliath. Gross gegen Klein. Das Prinzip vom letzten Samstag lässt sich auch auf die heutige YB-Premiere in der Gruppenphase der Champions League übertragen – mit vertauschten Rollen.

In Schaffhausen hatte YB Mühe mit dem aufsässigen Gegner, der sein Spiel des Jahres bestritt und jeden Meter im Lipopark umpflügte. Zwar hatten die Gelbschwarzen das Geschehen im Griff – dennoch mussten sie gegen einen konterstarken und mutigen Gegner in die Verlängerung. Und kamen in letzter Sekunde um die Penalty-Lotterie herum. Wie bereits gegen Biel wahrte ein später Treffer die Berner Ungeschlagenheit der Saison 2018/19.

Heute Abend tritt YB erstmals in dieser Spielzeit als klarer Aussenseiter an. Sah man (im Nachhinein berechtigterweise) gegen Zagreb noch ein Duell auf Augenhöhe, so ist Manchester United auf jeder Ebene ein ganz anderes Kaliber. Lukaku, Pogba, De Gea, Mourinho – die ganz grosse Garde des Weltfussballs gibt sich ab heute die Klinke in die Hand.

Für YB sind diese Spiele die Belohnung für die besten Monate seit den späten 50er-Jahren. Es sind Partien, in denen die Gelbschwarzen befreit aufspielen und eigentlich nur gewinnen können. Kaum jemand erwartet einen Sieg – doch manch einer traut dem Team eine Überraschung zu.

Fakt ist: Im Wankdorf ist YB nur sehr schwer zu bezwingen. Wollen die Engländer ihrer Favoritenrolle gerecht werden, müssen sie einen starken Auftritt hinlegen. Einfach so im Vorbeigehen die Punkte mitnehmen? Gegen das YB 2018 kaum möglich.

Trainer Seoane wird seinen Matchplan höchstwahrscheinlich ein wenig anpassen und die Phasen des Angriffspressings dosiert einsetzen. Punkto Aufstellung dürfte es aber keine Überraschungen geben. Hinten wird die gewohnte Viererkette vor von Ballmoos verteidigen, im Zentrum wird die Physis von Sanogo und die Spielintelligenz von Sow gefragt sein. Und ganz vorne wird das Duo Hoarau/Assalé wirbeln, flankiert von Sulejmani und Fassnacht.

Es warten spannende Momente, sei es ein Kopfballduell zwischen Hoarau und Fellaini, packende Zweikämpfe zwischen Pogba und Sanogo – und vor allem ein anspruchsvoller Abend für von Bergen/Wüthrich gegen Romelu Lukaku.

Erster Reflex? YB holt mit einer überraschend guten Leistung ein 1:1 im Heimspiel. Aber wir schweben auf einer Euphorie-Wolke, das Vertrauen in Gelbschwarz ist gross wie nie: Warum nicht gleich auf eine 2:1-Sensation setzen? Schliesslich sind die Chancen auf CL-Punkte zuhause deutlich grösser als Auswärts. Hoarau trifft vom Punkt und der eingewechselte Ngamaleu schliesst kurz vor Schluss einen Konter erfolgreich ab.

Vorschau FC Schaffhausen – BSC YB

14. September 2018 um 13:51 von Questra in der Kategorie Vorschau, YB

Unter den Anhängern des BSC YB war man sich sicher: die Zeit der Phasen ist vorbei. Zu tief sitzt die von Benno Oertig gestochene Wunde, zu sehr schmerzt das Salz, welches jeder Zeitungs-Fritze seit Jahren hineingestreut hatte. Und dann qualifizieren sich die Berner für die Champions League und prompt lanciert das Ticketing Phasen im Billet-Verkauf. Immerhin, die hochgehasste Phase drei ist nicht zustande gekommen, da alle verfügbaren Tickets bereits vorher verkauft worden sind. Und dies pünktlich vor der zweiten Cup-Runde, welche für die Berner am Samstag in Schaffhausen stattfinden wird. Genau rechtzeitig, um den Fokus wieder zu richten.

Nach anstrengenden Wochen mit vor allem psychischen Herausforderungen, kam die erste Nationalmannschafts-Pause gerade gelegen. Erste Blessuren konnten behandelt, müde Muskeln geschont, an den berühmt berüchtigten Schräubchen gedreht werden. Wobei: ganz so erholsam war die Pause nicht für alle, verschiedene YB-Spieler wechselten für einmal die Farben und liefen im Dress der Nationalmannschaften auf.

Trotzdem wird auch Trainer Seoane mit seinen zur Verfügung stehenden Spielern einiges angeschaut haben. Denn obwohl die Berner in dieser Saison noch ohne Niederlage dastehen, brenzlig war es doch schon einige Male. Erinnern wir uns schon nur an das knappe nicht-Ausscheiden in der ersten Cup-Runde gegen Biel.

Dieser beinahe Schock kam vermutlich zur genau richtigen Zeit, zeigte es doch allen Akteuren deutlich auf, wie klein der Platz zwischen Ruhm und Schande im Profisport ist. Wir haben aber vollstes Vertrauen in den Staff und selbstverständlich auch in die Mannschaft, dass aus diesem beinahe Ausrutscher gegen eine unterklassige Mannschaft die richtigen Lehren gezogen worden sind.

Auch am richtigen Fokus der Mannschaft haben wir keine Zweifel, dafür sorgen unsere Leader, die mit gutem Beispiel voran gehen und dem Motto „Spiel für Spiel nehmen“ treu bleiben. Selbst wenn nur Tage nach dem Cupmatch der grösste Verein der Welt in Bern gastieren und in der gleichen Woche der aktuelle gegen den entthronten Meister spielen wird: das nächste Spiel ist bei YB immer das wichtigste.

Ein Selbstläufer wird dieses Auswärtsmatch natürlich nicht, zu gut und zu konstant spielen die Ostschweizer in der zweithöchsten Schweizer Liga. Aus sechs Spielen holte der momentan sechstplatzierte immerhin acht Punkte, erzielte dabei neun Tore, erhielt aber auch deren acht. Das von Boris Smiljanic trainierte Team hat einige talentierte Spieler in ihren Reihen, darunter der von YB ausgeliehene Castroman. Der ist aber nicht der einzige, der sich die Vereinsfarben gelb und schwarz gewohnt ist, auch Adrian Nikci und Helios Sessolo haben eine Berner Vergangenheit und spielen nun im gleichfarbigen Schaffhauser-Dress.

Trotz allem: YB ist stärker und natürlich der Favorit. Auch mit den zu erwartenden Umstellungen werden die Berner siegen, dank dem überzeugenden 5:1 (Tore durch Ngamaleu, Bertone, Sanogo, Nsame und Garcia) schiesst sich Gelbschwarz in Torlaune für Manchester und eine Cup-Runde weiter.

 

Spielbericht FC Sion – BSC YB 0:3

2. September 2018 um 10:41 von Questra in der Kategorie YB

Nein, das Spiel gegen Sion war keines für Liebhaber des Tiki-Taka-Schönwetterspiels. Wer allerdings harte Duelle, Abnützungskämpfe und Einsatz bis zum letzten Energietropfen mag, dem wird dieses Spiel gefallen haben. Zum fünfzigsten Geburtstag des alt-ehrwürdigen Tourbillons, dem letzten Schweizer Fussballstadion der alten Schule, machte der Schweizermeister dem FC Sion keine Geschenke. Obwohl das Rückspiel gegen Zagreb noch in den Muskeln, die unglaubliche Championsleague-Gruppe noch in den Köpfen war, zeigten die Berner eine konzentrierte Leistung und gewannen hochverdient mit 3:0.

Es war sicherlich kein Spiel, das seinen Weg in die Geschichtsbücher finden wird, weil es so unglaublich toll war. Wohl aber, weil YB den besten Saisonstart in diesem Jahrtausend hinlegt. Sechs Spiele, sechs Siege, die Bilanz des Meisters ist fantastisch. Und so war die erste Hälfte zwischen den beiden Traditionsclubs durchaus unterhaltsam. YB-Trainer Seoane konnte beinah aus dem Vollen schöpfen, einzig der verletzte Sulejmani und der angeschlagene Sow mussten im Vergleich zum Spiel vom Dienstag ersetzt werden. Assalé gab sein Comeback in der Startformation und Bertone durfte neben Sanogo das Mittelfeld orchestrieren. Und der Entscheid für Bertone zahlte sich bereits nach einer Viertelstunde aus. Erst unterband der Berner eine Spielauslösung der Walliser indem er einen Pass abfangen konnte; nach dem Ballgewinn bewies er, wie schnell er eine Spielsituation einschätzen kann: er erkannte den leeren Platz auf der rechten YB-Angriffsseite und lancierte Christian Fassnacht, der dadurch allein vor Sion-Goali Fickentscher stand und keine Probleme hatte, das 1:0 zu erzielen.Auch nach diesem Tor zeigten die Berner eine äusserst abgeklärte Leistung; zwar gelang das befreiende zweite Tor nicht, aber auch vor dem eigenen Tor wurden kaum Chancen zugelassen. David von Ballmoos musste erst in der 32. Minute ein erstes Mal eingreifen, der Schuss von Kasami war aber keine wirkliche Prüfung.

Nach der Pause wurde das Spiel ruppiger, der Spielfluss stockte. Auch, weil die Walliser-Fans in der fünfzigsten Minute den Geburtstag ihres Stadions mit Leuchtfackeln feierten. Der dadurch entstandene Unterbruch tat den Bernern nicht gut, sie gönnten sich eine längere Auszeit, in welcher das Heimteam seine beste Phase hatte. Und als sich Sanogo im eigenen Strafraum dämlich anstellte, zeigte Schiedsrichter San auf den Punkt. Es war der Moment, in dem das Spiel eine andere Wendung hätte nehmen können. Doch der Elfmeter von Adryan war dermassen schlecht, dass es nicht einmal einen Torhüter gebraucht hätte. Aus elf Metern so übers Tor zu schiessen, war kläglich. Und so raubte sich Sion der einzigen, echten eigenen Ausgleichschance. In der letzten halben Stunde konnte sich YB, auch dank der Einwechslung Aebischers, der den fleissigen Assalé ersetze, wieder festigen. Gefährlich vor dem YB-Tor wurde es noch einmal nach einer weiteren Kasami-Chance oder wenn Hoarau hinten half zu verteidigen und dabei nicht verstecken konnte, dass er sich vor dem gegnerischen Tor wohler fühlt; heute war der Goalgetter für Einmal für das eigene Tor gefährlicher als für das gegnerische.

Doch auch ohne den Franzosen in Bestform konnten die Berner den Sieg ins Trockene bringen. In der Nachspielzeit erzielte Fassnacht sein zweites Tor und der kurz davor eingewechselte Garcia schoss mit seinem gefühlt ersten Ballkontakt sein erstes Meisterschaftstor für den Meister.

 Die Noten:  

von Ballmoos: 4.5 nahezu beschäftigungslos, aber da wenn es ihn brauchte.

Mbabu: 4 Für einmal ohne offensiven Einfluss, dafür mit ungewohnten Fehlzuspielen.

Wüthrich: 4.5 starke Spielauslösungen, hinten wenig gefordert.

von Bergen: 5 der Chef in der Verteidigung.

Benito: 4.5 hinten stark, nach vorne ohne grosse Wirkung.

Fassnacht: 5 mit zwei Toren der Matchwinner.

Bertone: 5 starkes Spiel mit tollem Assist.

Sanogo: 4.5 wie immer der Vorkämpfer, verschuldet den Penalty aber dumm.

Ngamaleu: 4.5 stellte seine starke Form erneut unter Beweis.

Assalé: 4.5 sehr fleissig, bemüht, aber unglücklich in seinen Aktionen.

Hoarau: 4 stark in der Ballverarbeitung, gegen vorne harmlos.

Aebischer: 4.5 seine Einwechslung stabilisierte YB wieder.

Schick/Garcia: zu kurz für eine Benotung.

Vorschau FC Sion – BSC Young Boys

1. September 2018 um 12:34 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Juventus Turin, Manchester United, Valencia! YB hat uns die Sterne vom Himmel geholt und führt uns in den Olymp des Fussballs. Keine Hürde zu hoch, kein Gegner zu stark, kein Rückstand zu gross – nichts scheint unmöglich im Jahr 2018. Die Meistermannschaft wird auseinanderbrechen, hei si gseit. Fassnacht, Mbabu, Assalé, Sanogo, Sow, Nuhu alle würden sie verkauft, hei si gseit. Gerry, das Trainer Greenhorn, ist nie in der Lage europäisch zu reüssieren, hei si gseit und überhaupt YB bleibt YB, hei si gseit. Und jetzt? Die Realität heisst: Cristiano Ronaldo, Old Trafford, der grössenwahnsinnige Mourinho und die malerische Hafenstadt Valencia. Alles kam anders und alle mit Ausnahme Nuhu sind sie noch da. YB macht glücklech, hei mir gseit!

Während wir Berner die Erfolge unserer Mannschaft geniessen und zelebrieren, während der gemeine Fan zwischen all den Feierlichkeiten die Ferien den Auswärtsspielen der Champions League anpasst, Flüge und mögliche Hotels checkt und sich Europapokal Reisegruppen bilden, gilt der Fokus unserer gelbschwarzen Helden der hiesigen Meisterschaft und somit dem Spiel gegen den FC Sion.

Lange ists her als das Tourbillon für YB als uneinnehmbare Festung galt und es in 22 Jahren nicht gelang ein Spiel im Wallis zu gewinnen. Viel Wasser ist seither die Aare runtergeflossen und wie erwähnt hat sich seither so einiges geändert. Zumindest bei uns. Die Ruhe im Vorstand, das seriöse und akribische Arbeiten des Staffs und die professionelle und leidenschaftliche Einstellung der Mannschaft hebt uns deutlich vom Chaosklub aus dem Wallis ab und so gingen die Berner in den letzten sieben Aufeinandertreffen immer als Sieger vom Feld.

Es blieb einmal mehr kaum ein Stein auf dem anderen beim FC CC. Die ehemaligen YB Spieler Zverotic, Schneuwly und Pinga sind nur drei der rund ein Dutzend Abgängen, welche mindestens ebenso vielen Zugängen gegenüberstehen. Der Bekannteste Neuzugang ist sicherlich Alex Song. Einmal mehr ist es Constantin gelungen mit dem ehemaligen Arsenal und Barca Star ein fussballerisches Schwergewicht in die Schweizer Super League zu holen. Es ist aber leider auch bei ihm zu bezweifeln, dass er den Traditionsverein auf längere Zeit vorwärts bringt. Zu wünschen wäre dies dem Berner Maurizio Jacobacci, dessen Vertrag in der Meisterschaftspause mit einigen Nebengeräuschen bis Ende Saison 2018/19 verlängert wurde. Mit 6 Punkten aus den ersten 5 Spielen war der Saisonstart der Walliser natürlich unter den Erwartungen ihres Präsidenten, was er seinen Coach über diverse Medien auch wissen lässt. Ob sich dies nach dem Spiel gegen den amtierenden Schweizer Meister ändern wird? Wir wollen es nicht hoffen.

YB schwebt auf Wolke 7 und da nach Runde 6 eine Nationalmannschaftspause folgt, kann Gerry auch bei der Aufstellung beinahe aus dem vollen schöpfen und ist nicht gezwungen auf Teufel komm raus zu rotieren. Lotomba und Lauper fehlen wie zuletzt. Auch Zauberfuss Miralem Sulejmani, der seine Hirnerschütterung auskurieren lässt und der angeschlagene Sow werden heute Samstag nicht auflaufen. Trotzdem verfügen wir über genügend Qualität um die Punkte 16, 17 und 18 einzufahren. Wir geben Bertone den Platz neben Sanogo, Assalé kehrt zurück an die Seite von Gui und der formstarke Moumi Ngamaleu rutscht zurück auf den Flügel. Zuguter Letzt geben wir Mohamed Ali Camara die Möglichkeit, anstelle von Gregy, etwas Spielpraxis zu sammeln. Moumi, Assalé und Nsame treffen zum 3:1 Sieg und lassen Bern weiter feiern, hätti gseit!

 

 

 

YB HAT DIE STERNE VOM HIMMEL GEHOLT! (Zagreb – YB 1:2)

30. August 2018 um 12:47 von Pele in der Kategorie YB

Was! für! ein! Jahr!

Es scheint, als hätte der Fussballgott beschlossen, das Jahr 2018 zu YB-Festspielen zu erklären. Zuerst war dieser unvergessliche und einmalige 28. April. Die folgenden Wochen wird kein YB-Fan jemals aus dem Gedächtnis verlieren – es war vollbracht.

Dann folgt der starke Saisonstart, das mehrheitlich zusammengebliebene Team, der geräuschlose Trainerwechsel, die unglaubliche ruhige und weitsichtige Arbeit von Wuschu.

Und jetzt das! Trotz vierjähriger Sieglosigkeit in europäischen Auswärtsspielen gewinnen unsere gelbschwarzen Fussballgötter in Zagreb mit 2:1 und stehen erstmals in der Gruppenphase der Königsklasse! Das, nachdem man im Heimspiel eine bessere Ausgangslage verpasste und im Rückspiel am Dienstagabend schon früh mit 0:1 im Hintertreffen lag.

Doch wie schrieb Kollege Jänu vor dem Spiel: Unsere Leistungsträger müssen liefern. Und das taten sie. Allen voran Gui Hoarau: Der angehende Bern-Burger und baldige Eigentümer einer Statue seines Konterfeis verwandelte zuerst einen Penalty souverän und spitzelte kurze Zeit später den Ball zum 2:1 über die Linie.

Was für ein Team! Was für eine Mentalität! Was für ein Jahr!

Noten? Brauchts diesmal nicht. Ein kollektives „Sächsi“ für jeden, der seinen Teil zu einer weiteren unvergesslichen YB-Nacht beigetragen hat. Und ein lautes „Gute Besserung“ an Miralem Sulejmani!

Freuen wir uns auf sechs grossartige Nächte in Gelbschwarz – Hopp YB!

 

Vorschau Dinamo Zagreb – BSC YB

28. August 2018 um 10:59 von Jänu in der Kategorie YB

Zugegeben, auch wenn mir der ganze CL-Kommerz-Scheiss richtig gegen den Strich geht und ich darin schon Tendenzen des Untergangs meines geliebten Fussballs erkennen kann, jedes Mal wenn ich die Champions-League-Hymne im Wankdorf höre, kriege ich Gänsehaut. Heute erklingt sie nicht in Bern sondern in Zagreb. Unsere Gelbschwarzen treten an, um Geschichte zu schreiben und sich erstmalig für die Champions League zu qualifizieren.

Die Meister, sie sind die Besten…

Es war einmal, als nur die Meister am Pokal der Landesmeister teilnehmen durften. Heutzutage reicht eine Meisterschaft nicht mal mehr aus, um sich für den höchsten europäischen Klubwettbewerb zu qualifizieren. Es sei denn, der Verein stammt aus einem Grosse-Liga-Land, da reicht es auch Vize oder Vizevize zu werden. Der Rest muss in die Qualifikation. Wie YB wurde natürlich auch Dinamo Zagreb Meister in ihrem nationalen Championnat – wie fast jedes Jahr. Auf dem sogenannten Meisterweg schlugen die Kroaten bereits den uns bekannten Gegner aus Astana, während YB erst im Playoff in den Wettbewerb einstieg. Die beiden Meister verlangten sich im Hinspiel vieles aber noch nicht alles ab. Ersichtlich war, dass YB nicht die beste Leistung abrufen konnte und Dinamo immer gefährlich blieb. Das Resultat war zwar für die Berner eher ernüchternd, da man trotz allem die spielbestimmende Mannschaft mit guten Chancen war, lässt aber fürs Rückspiel mehr als nur hoffen.

Nur die Besten qualifizieren sich für die Gruppenphase und die Besten im Team der Young Boys werden heute Abend besonders gefordert sein. Ohne eine Topleistung unserer Schlüsselspieler, dürfte es verdammt schwer werden, die Kroaten niederzuringen. Kevin Mbabu wird auf der Seite entscheidend sein. Seine Rushes nach vorne bringen immer wieder Instabilität in die gegnerischen Reihen, ein wichtiges Element bei YB, oft gar überlebenswichtig. Miralem Sulejmani verfügt über eine solch stupende Technik, wie wohl noch nie ein YB-Spieler zuvor. Wenn sein Motor läuft, sorgt er immer und immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor, sei es mit eigenen Abschlüssen oder guten Hereingaben auf die Mitspieler. Guillaume Hoarau hatte im Hinspiel wenig Aktionen, doch seine Tore werden heute Abend gebraucht. Er ist nicht nur immer für ein Tor gut, sondern beherrscht es auch wie kaum ein anderer, die Bälle vorne zu halten und in Räume zu verteilen, welche die schnellen Mitspieler ausnutzen können. Wenn die drei heute Abend in Topform auflaufen, wird es für Zagreb fast nicht möglich, YB zu stoppen. Diesem Tempo gepaart mit Präzision und fussballerischer Klasse hätte Dinamo kaum etwas entgegen zu setzen. Punkt 21 Uhr müssen die Jungs also mit jeder Faser ihres Körpers bereit sein.

Bereit sein müssen sie, um sich und uns einen langersehnten Traum zu verwirklichen: YB in der Champions League. Obwohl sich das Turnier längst zum zweischneidigen Schwert entwickelt hat und massgeblich für die Vormachtstellung einzelner Vereine in den europäischen Ligen verantwortlich ist, würde wohl kaum ein Fussball-Fan darauf verzichten, seinen Verein einmal in der Königsklasse zu sehen. YB hat heute gute Chancen dieses Ziel zu erreichen und dem Fussballjahr 2018 eine weitere historische Episode hinzuzufügen.

Nach dem Hinspiel ist klar, dass YB in 90 Minuten mindestens ein Tor schiessen muss, um weiterzukommen. Dementsprechend werden die Jungs von Gerry Seoane sicherlich versuchen, schnell das Spieldiktat zu übernehmen und aggressiv gegen vorne zu spielen. Ein guter Start wie in Bern ist YB durchaus zuzutrauen. Fällt aber das Tor nicht früh im Spiel, braucht es Geduld und wohl auch sehr gute Nerven (die Zagreber dürften eher früher als später zu Fallobst mutieren). Auch das sollte aber für unsere Jungs machbar sein und gerade erfahrene Spieler wie von Bergen, Sanogo, Sulejmani und Hoarau werden sich sicher nicht aus der Ruhe bringen lassen. Mindestens 90 Minuten Fokus, Kampf, Wille und Einsatz von allen müssen her, um sich heute zu qualifizieren und wir sind überzeugt, dass dies YB gelingen wird. 2:0 dank einem frühen Sulejmani und einem späten Hoarau Treffer lassen die Sterne über dem Wankdorf funkeln. HOPP YB!

BSC Young Boys – Xamax 5:2

27. August 2018 um 16:16 von Marco in der Kategorie YB

Die Befürchtung, dass das Spiel gegen Xamax mühsam werden könnte, war nicht unbegründet. Eine Partie, die zwischen zwei bedeutsamen Europacup-Begegnungen liegt, ein aufsässiger Aufsteiger und die allgemeine Erwartung eines Sieges, machten das Duell mit Xamax zu einem Drahtseilakt. Sieben der elf Spieler auf dem Feld gehörten zuletzt nicht zum Stamm und erhielten die Gelegenheit, ihre Nomination zu rechtfertigen.

Nach einem beschwingten Start mit einem Lattenschuss von Aebischer mussten die jungen Young Boys einen Dämpfer hinnehmen. Xamax traf nach einem Corner zum 1:0 und Neuzugang Camara machte nicht die beste Figur. Kein Problem, wenn die Reaktion gelingt. Diese kam sechs Minuten später in Form des wieder genesenen Assalé. Sein Aussenristabschluss war grosse Klasse und stellte den Gleichstand wieder her. Im strömenden Regen war YB die spielbestimmende Mannschaft. Die zweite Garde sprühte vor Spielfreude und erarbeitete sich Chancen, einzig der Führungstreffer wollte nicht fallen. Kurz vor der Pause wurde Gelbschwarz belohnt. Aebischer bediente Ngamaleu mit einem tollen Pass. Der Kameruner vollendete den Angriff mit einem satten Schuss und sicherte den Young Boys die Pausenführung.

Das Ziel nach der Pause war klar: Mit dem dritten Tor die Vorentscheidung herbeiführen. Zuerst war es jedoch Xamax, das für Aufsehen sorgte. Von Ballmoos stand ein bisschen weit vor seinem Tor und wurde sofort unter Beschuss genommen. Der Ball knallte an die Latte und somit herrschte in dieser Statistik Gleichstand. Leider folgte darauf auch der Ausgleich auf der Anzeigetafel. Wieder war es ein Corner, wieder war es Sejmenovic, der per Kopf traf. Gerry Seoane reagierte, indem er Mbabu einwechselte. Der beste Mann der laufenden Saison sollte mithelfen, den Sieg zu sichern. Dieses Unterfangen schien auf gutem Weg. YB spielte zuweilen etwas wild, deckte die Schwächen der Neuenburger Defensive aber schonungslos auf. Schliesslich krönte Aebischer seine grandiose Leistung mit seinem Tor. Sein Distanzschuss wurde zwar noch leicht abgefälscht, das tat seiner Freude aber keinen Abbruch. Nun stand es 3:2 und alles war für einen Sieg angerichtet.

Noch vor der YB-Viertelstunde kamen Sulejmani und Hoarau aufs Feld – zwei Wechsel, die Seoane bereits vor dem Führungstreffer in die Wege geleitet hatte. Diese offensiven Verstärkungen machten sich rasch bezahlt. Sulejmani wurde im Strafraum regelwidrig gestoppt und der Schiri zeigte auf den Punkt. Hoarau als Penalty-Verantwortlicher delegierte die Aufgabe an Nsame, dem wenig geglückt war. Nsame verwertete souverän und schloss seinen Arbeitstag mit einem Erfolgserlebnis ab. Das konnte Marcis Oss, seines Zeichen Xamax-Verteidiger nicht von sich behaupten. In der 90. Minute lenkte er eine Hereingabe von Assalé unglücklich zum 5:2 ab. Das Tor bedeutete den Schlusspunkt einer ereignisreichen Partie, in der sich die Ersatzkräfte von YB weitgehend erfreulich „gemetzget“ haben.

David von Ballmoos 4.5 Bei den Gegentoren ohne Chance, aber auch keine Möglichkeiten herauszuragen.

Schick 4.5 Wenig Einfluss aufs Spiel, insbesondere gegen vorne.

Wüthrich 5 Der „Routinier“ der Abwehr bestätigte die guten Leistungen der letzten Wochen.

Camara 3.5 Sah bei den Gegentoren gar nicht gut aus, deutete aber grosses Potenzial für die Zukunft an.

Garcia 5 Zu Beginn funktionierte die Abstimmung mit Ngamaleu nicht gut, danach verbesserte er sich stark und belebte die Seite.

Fassnacht 4 Zu wenig auffällige Szenen. Ev. täte ihm eine Pause gut.

Aebischer 5.5 Geiler Auftritt, weiter so!

Bertone 5 Erster Einsatz als Captain und mit gutem Aufbauspiel.

Ngamaleu 5 Auch als Flügelspieler (und Torschütze) überzeugend.

Nsame 4.5 Über lange Zeit wenig sichtbar. Souveräner Penalty zum 4;2.

Assalé 5.5 Fast schon wieder der alte Assalé. Wirblig, etwas verspielt, aber torgefährlich.

Mbabu 5 War eine halbe Stunde im Spiel und war auffälliger als Schick zuvor.

Hoarau und Sulejmani Wollten vor dem Zagreb-Spiel noch ein bisschen kicken und taten das zur vollsten Zufriedenheit aller.

Vorschau BSC YB – Xamax

25. August 2018 um 13:51 von Jänu in der Kategorie YB

Nachdem der BSC YB ein erster kleiner Rückschlag in dieser Spielzeit hinnehmen musste, kommt heute Xamax Neuenburg als Gast ins Wankdorf. Der Aufsteiger konnte immerhin schon einen Sieg und ein Unentschieden aus vier Spielen herausholen und sind somit voll in der obersten Liga angekommen.

Nichtsdestotrotz ist und bleibt YB der haushohe Favorit. Im geliebten heimischen Wankdorf, an einem Samstagabend und bei angenehmen Fussballtemperaturen sollte der Motor der Berner so richtig ins Glühen kommen. Einzig das Spiel vom Mittwoch dürfte noch einigen in den Knochen stecken, so hinterliess die erste Englische Woche bei den Spielern sicherlich nicht nur positive Spuren. Einerseits bleiben die physisch harten 90 Minuten gegen Zagreb, andererseits das doch eher enttäuschende Resultat aus Berner Sicht, das auch mental nicht gerade den Extra-Boost geben dürfte. Dieser ist in Englischen Wochen jeweils besonders wichtig, um die körperliche Mehrbelastung besser wegstecken zu können. Jedoch darf dieser Mittwoch auch nicht überbewertet werden, die Profis verkraften dies oft problemlos, weshalb sicherlich auch unsere Jungs im Kopf wie auch in den Beinen bereit für Xamax sind.

Besonders freuen wird sich Raphael Nuzzolo auf das Spiel. Lange trug er das YB-Trikot und immer wieder betonte er, wie gern er zurück nach Bern kommt, um sich Spiele anzuschauen oder Freunde zu besuchen. Auch die YB-Fans werden sich freuen Nuzz wieder zu sehen. Nach und nach dürfte Nuzz aber die Freude verloren gehen, denn YB wird sich auch heute makellos halten und den fünften Sieg einfahren. Gespannt sind wir auf die Aufstellung und wie es Seoane gelingen wird, die richtige Rotationsintensität zu finden. Wir würden den 3:0 (2x Nsame, Hoarau) Sieg wie folgt einfahren.

BSC Young Boys – Dinamo Zagreb 1:1

24. August 2018 um 08:49 von Marco in der Kategorie YB

Das Hinspiel der Champions-League-Playoffs ist definitiv nicht wunschgemäss verlaufen, darauf kann man sich einigen. Ebenso klar ist, dass YB den Traum von der Königsklasse noch nicht begraben muss, auch wenn es in Zagreb sicher einen Kraftakt benötigen wird. Als Vorsatz für das Rückspiel bietet sich natürlich die erste halbe Stunde des Hinspiels an. YB spielte druckvoll, bestimmte das Tempo und erarbeitete sich mehrere Chancen und nutzte bereits die Zweite nach knapp zwei Minuten. Mbabu hatte nach einem Rush noch genügend Energie, sich im Strafraum hervorragend freizuspielen, um die Hereingabe von Ngamaleu zu verwerten. Der perfekte Start beflügelte die Young Boys und sie liessen Dinamo Zagreb kaum Platz zur Entfaltung. Beste Möglichkeit in dieser Phase war der Kopfball von Hoarau. Ein Kopfball von der Sorte, die Gui normalerweise verwertet, wurde vom Torhüter in Extremis vereitelt.

In dieser Hochphase hielten sich weder Publikum noch Spieler lange mit der vergebenen Chance auf. Im Rückblick muss man allerdings sagen, dass dieses Tor das Spiel möglicherweise in andere Bahnen gelenkt hätte. Leider zabbelte der Ball zum nächsten Mal im Netz hinter David von Ballmoos, der zu diesem Zeitpunkt kaum beschäftigt war. Nach einem verlorenen Zweikampf von Sulejmani konterte sich Zagreb gnadenlos durch die zu hoch stehende YB-Abwehr. Das Positionsspiel von YB war nicht grundsätzlich schlecht in dieser Situation, allerdings muss jeder blitzschnell und richtig reagieren, wenn der Gegner umschaltet.

Das Gegentor war der Tolggen im Reinheft der ersten Halbzeit. Leider kamen nach der Pause noch einige Kleckse dazu. YB versuchte zwar weiterzuspielen wie bisher, doch Zagreb war nun besser darauf eingestellt und kam immer besser ins Spiel. YB wurde zwar nicht gerade an die Wand gespielt, das Momentum lag aber Mitte der zweiten Halbzeit bei den Gästen. Einzig der Pfosten und jeder Zentimeter von David von Ballmoos verhinderten den Rückstand. Gegen Ende der Partie drehte YB noch einmal auf, insbesondere bei Standards herrschte Gefahr im Dinamo-Strafraum. Das 2:1 fiel aber leider nicht mehr. Es wäre zwar nicht unverdient, aber doch eher glücklich gewesen. Scheinbar ist das Konto der späten Tore seit Samstag leicht im Minus. Seis drum. Wenn YB in Zagreb wieder eine ähnliche Startphase, gepaart mit etwas mehr Effizienz, gelingt, kann der Einzug in die Champions League doch noch bewerkstelligt werden.

David von Ballmoos 5 Beim Ausgleich blieb die Grosstat aus, er holte sie aber in Halbzeit zwei nach.

Mbabu 5.5 Sein Tor war grosse Klasse und er über weite Strecken der aktivste Young Boy.

Wüthrich 4.5 Reagierte beim Gegentor spät, versuchte sich bei Cornern gut einzubringen.

Von Bergen 4.5 Nach der Pause liess er sich ungewohnt einfach ausspielen. Zum Glück rettete der Pfosten.

Benito 4.5 Weniger aktiv als auch schon und gegen vorne selten präsent.

Fassnacht 4 Bewegte sich viel und war auf beiden Seiten anzutreffen. Die Ausbeute war allerdings für einmal gering.

Sow 4.5 Gut war seine Ballkontrolle und die Übersicht, die Abschlüsse waren jedoch ungenügend.

Sanogo 4.5 Gewohnt zweikampfstark, im Aufbau klappte aber nicht alles.

Sulejmani 4.5 Die Flanken waren weniger gut als auch schon, bei den Freistössen fehlte nur wenig.

Hoarau 4.5 Grosschance, die er sich sonst nicht entgehen lässt. Wurde im Verlauf des Spiels ungewohnt isoliert.

Ngamaleu 4.5 Massgeblichen Anteil am Tor, später weniger sichtbar.

Aebischer 4 Seine Einwechslung zeigte wenig Wirkung.

Nsame keine Note

Vorschau BSC YB – Dinamo Zagreb

22. August 2018 um 15:07 von Mate in der Kategorie YB

Einmal mehr steht der BSC Young Boys an der Türe zur Champions League. Öffnen konnte man diese bereits, wie zum Beispiel mit dem denkwürdigen Auftritt gegen Tottenham 2011, durchzugehen vermochte der BSC YB aber bekanntlich noch nie. Auch das soll sich, wie so vieles zuletzt, ändern. Gegner Dinamo Zagreb aber würde dies zu gerne verhindern.

 «Ihnen fehlt die internationale Erfahrung», meint Zagreb- und Nati-Stürmer Mario Gavranovic zum Schweizer Meister. Das mag stimmen, wie entscheidend das ist, sei aber einmal dahingestellt. Wir sind überzeugt, dass die Chancen für die Young Boys, sich erstmals in der Clubgeschichte für die Champions League Gruppenphase zu qualifizieren, trotzdem mindestens intakt sind. Die Mannschaft ist eingespielt, präsentiert sich in guter Verfassung (physisch und mental) und macht nach wie vor einen hungrigen Eindruck. Für heute sowieso. Da geht es nicht nur um den Verein, es geht für jeden Einzelnen auch darum, sich im grossen Licht zu präsentieren – und auch seinen Wert mit einer Champions League-Teilnahme weiter steigern zu können. Bleibt lediglich zu hoffen, dass die grosse Motivation nicht zu Hemmung oder Nervosität führt und es gelingt, die Kräfte zu kanalisieren und so eine Top-Leistung rauszuhauen.

 Dass es eine solche benötigen wird, um sich die gewünscht gute Ausgangslage für das Rückspiel zu schaffen, darin sind sich wohl alle einig. Klar, Dinamo Zagreb klingt nicht spektakulär. Zu unterschätzen ist die Mannschaft aber keineswegs. Spätestens der souveräne Auswärtssieg in Kasachstan sollte dem Hintersten und Letzten ein Fingerzeig gewesen sein. Nicht, dass wir uns Sorgen um die Mannschaft machen – wir sind überzeugt, dass diese durch Seoane und seinen Staff bestens vorbereitet in die Partie steigen wird. An der Pressekonferenz vom Dienstag machte der Trainer, wie übrigens auch sein Captain, jedenfalls einen sehr entspannten und gleichzeitig fokussierten Eindruck. Natürlich hat er allen Grund dazu, entspannt zu sein. Bis auf Roger Assalé und Sandro Lauper, sowie dem bereits seit längerer Zeit verletzten Jordan Lotomba, steht im die gesamte Kaderbreite frisch und voller Selbstvertrauen zur Verfügung. Entsprechend dürfte die Aufstellung keine grossen Überraschungen bereithalten. Die einzige Frage dürfte sein, ob Seoane einen oder zwei Stürmer aufstellt – wobei es uns überraschen würde, wenn YB heute mit nur einer Spitze auflaufen würde. So wird Moumi Ngamaleu neben Guillaume Hoarau stürmen und hoffentlich seine steigende Tendenz weiter bestätigen.

 Wir sind zuversichtlich, dass Gerrys Mannen heute den Grundstein für das Weiterkommen legen und tippen auf einen 2:1-Sieg für Gelbschwarz dank Toren von Sulejmani und Hoarau.