Vorschau: BSC Young Boys – FC Basel

2. Dezember 2016 um 16:29 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

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Das letzte Heimspiel in der Meisterschaft in diesem Jahr steht an und es ist ein Leckerbissen zum Abschluss. Der FC Basel ist in der Spielzeit 16/17 ein erstes Mal zu Gast im Wankdorf zu Bern und mit ihm der verlorene Sohn (formerly known as Lord), der Neu-Basler, Seydou Doumbia. Er, Liebling der Massen, Muse Berner Strassenkünstler, Torschützenkönig nur mit Teileinsätzen, der der jeweils nach einem Treffer das Stadion herzte und mit dem Versprechen nach Moskau zog, einmal zurückzukehren. Zurück an den Ort, wo alles so schön begann… Er hält Wort, allerdings nicht wie sich dies die Gelbschwarze Gemeinde vorgestellt hat.

Was solls? Wer trauert dem Fahnenflüchtigen nach, wenn man einen Hoarau in den Reihen hat, der nicht nur über ähnliche Skorerqualitäten verfügt, sondern dazu noch ein Leader, Integrationsfigur, Entertainer und für die Jungen ein grosser Bruder ist? Längst hat der 1,91 m grosse Hühne den freigewordenen Platz in unserem Herzen eingenommen (1898-Gumble) und mit Aussagen wie «ich werde YB nicht verlassen, um nach Basel zu gehen», machte er den Ivorer vollends vergessen.

Heimspiel gegen Basel. Die Mannschaft und ganz Bern ist heiss drauf, dem unangefochtenen Leader seine erste Saisonniederlage zuzufügen. Sion verpasste dies letztes Wochenende genau so wie alle anderen und erstaunlicherweise konnten nur gerade die Abstiegskandidaten Thun und Lugano den Rotblauen Punkte abknöpfen. Jedoch darf man die Heimstärke der Young Boys nicht unterschätzen und wie eingangs erwähnt haben wir Hip Hip Hoarau der zuletzt alles richten konnte – wie zum Beispiel im letzten Spiel gegen Lausanne, als er aus spitzem Winkel abzog und herrlich zum siegbringenden 2:1 traf.

Man ist also bereit in Bern, den Punkterückstand (hier wird ihnen bei F. Ruch geholfen) auf die Basler zu verkürzen und zumindest im Direktvergleich gleichzuziehen, auch wenn wieder der eine oder andere Verletzte von Adi Hütters Matchblatt gestrichen werden muss. Neben den Langzeitverletzten sind Zakaria und Kubo fraglich und Sanogo nach seiner vierten Gelben Karte gesperrt. So kommt es erneut zu einigen Änderungen aber letztendlich gewinnen wir nach Treffern von Hoarau (2), Gerndt und Sulejmani in einem spektakulären Spiel mit 4:2.

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Vorschau: FC Lausanne Sport – BSC YB

27. November 2016 um 10:19 von Pele in der Kategorie Matchvorschau

Heute geht’s für YB zum Aufsteiger nach Lausanne. Sicherlich eine gute Chance für die Berner die durchwachsene Auswärtsbilanz der Saison 16/17 aufzubessern.

Der letzte Auswärtsauftritt in Piräus vor drei Tagen lässt hoffen. YB trat mit Spielfreude und grossem Einsatz auf, was mit einem Punkt belohnt wurde, der leider trotzdem nichts am europäischen Ausscheiden änderte. Wenn die Spieler aber im Waadtland ebenso zur Sache gehen, dürfen wir für heute optimistisch sein.

Hinsichtlich des Spiels in Griechenland, gilt es nebst der körperlichen vor allem die mentale Müdigkeit zu verdrängen. Das Ausscheiden traf die Spieler hart, auch wenn allen klar ist, dass man eine bessere Ausgangslage nicht in Piräus verspielt hat. Dennoch ist es ein harter Schlag: selten war ein europäisches Überwintern greifbarer als in dieser Saison. Diese Gedanken gilt es zu verdrängen. Zumal ein Sieg heute in Bezug auf die Tabelle Gold wert wäre, da Basel und Sion im Direktduell aufeinander treffen.

Was für YB spricht: Der Aufsteiger agiert unter Trainer Celestini offensiv und sucht die Flucht nach vorne. Oftmals gerät YB vor allem auswärts in Schieflage, wenn der Gegner sich zurückzieht und sich auf die Defensivarbeit fokussiert. Dies dürfte heute nicht der Fall sein. Einerseits bedeutet dies mehr Arbeit für die Gelbschwarze Defensive, andererseits werden sich für die Offensiven auch mehr Räume bieten.

Rochaden dürfte es durch die Strapazen der letzten Woche einige geben. Und dazu gibt es auch viele Möglichkeiten: Sutter oder Mbabu? Nuhu oder Benito? Lecjaks oder Benito? Zakaria oder Bertone? Schick oder Duah? Gerndt oder Sulejmani? Zwei-Mann Sturm mit Frey? Adi Hütter steht vor der schwierigen Aufgabe, das richtige Mass an Rotation zu finden und den richtigen Spielern eine Pause zu gönnen.

Egal welche Elf am Schluss auf dem Platz stehen wird, der Weg zu den drei Punkten wird in erster Linie über den Kampf und den Willen führen. Denn auf dem Papier hat YB mehr Qualität. Lausanne hat aber in dieser Saison schon bewiesen, dass es dieses Manko durch ein starkes Mannschaftsgefüge wettmachen kann. Nichtsdestotrotz glauben wir an einen Sieg von YB und den zweiten guten Auswärtsauftritt in dieser Woche. Hoarau (2x) und Gerndt werden für einen verdienten 3:1 Erfolg sorgen.

Vorschau: Olympiakos Piräus – BSC Young Boys

24. November 2016 um 16:54 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Ein Sieg muss her!

Heute Abend zählen nur 3 Punkte. Ein Sieg muss her in Piräus, der Hafenstadt von Athen. Gegner ist der Griechische Rekordmeister und Klassenprimus Olympiakos. Ein starkes Team mit starken Einzelspielern aber zuweilen auch etwas launisch bei ihren Auftritten. Angepeitscht von einem berüchtigten Publikum wird es ein schwieriges Unterfangen für YB, den nötigen Sieg aus dem Hexenkessel Georgios-Karaiskakis-Stadion zu entführen. Schwierig aber sicher nicht unmöglich, denn die Young Boys wussten zuletzt zu überzeugen und auch wenn gegen Sion die wiedererstarkte Berner Defensive 3 Gegentore zuliess, so vermochte die Offensive deren 4 Treffer zu buchen.

Die Gelbschwarzen sind ohne die Verletzten Yoric Ravet, Yuya Kubo, Alain Rochat und Gregory Wüthrich angereist und mit Kasim Nuhu und Kevin Mbabu fehlen zwei weitere Verteidiger gesperrt. Keine leichte Aufgabe für Adi Hütter eine funktionierende Innenverteidigung aufzustellen, zumal einzig der unerfahrene Nicolas Bürgy oder der von einer langwierigen Verletzung zurückkehrende Loris Benito als Alternativen zur Verfügung stehen.

Wir vermuten, dass die Stunde für Bürgy schlagen könnte und der Youngster zu seinem ersten Europa League Spiel kommt. Benito ist zwar schon ein paar Wochen wieder im Training und spielte auch schon im Zwöi aber das heutige Spiel könnte trotzdem noch ein paar Tage zu früh für ihn kommen.

Im Mittelfeld dürfte der gegen Sion sehr spielfreudige Leo Bertone den Vorzug vor Michi Frey und dem Rückkehrer Alexander Gerndt erhalten und das System leicht zu einem 4-2-3-1 angepasst werden.

Optimistisch wie gs.be ist, glauben wir an die notwendige Topleistung unserer Manschaft und tippen auf einen 0:2 Auswärtssieg mit den Torschützen Hoarau und Gerndt. Hopp YB, mach uns glücklich!

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Vorschau: APOEL Nikosia – BSC YB

3. November 2016 um 12:38 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Vier Heimspiele, vier Siege, 17:1 Tore!
YB reitet zur Zeit auf einer Erfolgs- und Euphoriewelle und konnte an die stürmischen Auftritte im vergangenen Frühling anknüpfen. Nun gilt es den Schwung zu konservieren und auch auf fremden Plätzen regelmässig zu reüssieren.

Gleich heute steht ein wichtiges Spiel auf dem Programm: Das Rückspiel gegen Apoel Nikosia dürfte hinsichtlich eines möglichen Weiterkommens vorentscheidenden Charakter haben. Das Team aus Zypern hatte vor der Partie in Bern das Punktemaximum geholt und kam als Favorit ins Wankdorf. Trotz eines 0:1 Rückstandes hatte YB den Gegner aber im Griff und konnte das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden. Damit verkürzte Gelbschwarz den Rückstand auf Apoel und Olympiakos auf zwei Punkte, tritt aber nun gegen beide Gegner noch auswärts an. Auch wenn Nikosia nach der Niederlage gegen YB über den Kunstrasen klagte und auf die eigene Heimstärke verwies, dürfte ein Sieg für YB dennoch in Reichweite liegen. Apoel verfügt zwar über einige starke Individualisten, bestach aber nicht unbedingt durch spielerische Klasse oder eine enorme Torgefahr. Allerdings muss das Team von Adi Hütter einen Rückstand wie im Hinspiel tunlichst vermeiden, da sich die Gastgeber mit dem eigenen Publikum im Rücken nicht mehr so leicht ausspielen lassen werden.

Der neugewonnene Schwung und das wiedererlangte Selbstvertrauen sollten YB aber beflügeln und zu einem weiteren Sieg tragen. Wir erwarten nur wenige Umstellungen im Vergleich zum Spiel gegen Vaduz, würden aber mit Kevin Mbabu anstelle von Scott Sutter etwas mehr Offensivdrang in die Viererkette einbauen. Denis Zakaria sollte von seiner Sportler-RS noch nicht ausser Form gebracht worden sein und beginnt neben Sékou Sanogo im zentralen Mittelfeld. Da Miralem Sulejmani weiterhin fehlt, wird Thorsten Schick zusammen mit Yoric Ravet auf den Flügeln auflaufen. Wobei: Nimmt man die aktuelle Form und die Produktivität Schicks als Massstab, dürfte Sulejmani vorerst hinten anstehen – mit oder ohne Verletzung. Vorne stürmen Kubo und Hoarau, die sich nahezu perfekt ergänzen.

Mit drei Punkten könnte Apoel in der Tabelle überholt werden und die Ausgangslage für ein Überwintern würde sich deutlich verbessern. Da in drei Wochen das Spiel in Piräus stattfindet, hat auch der November einiges an Brisanz und Spannung zu bieten!

Wir tippen auf einen Sieg und rechnen mit einem 2:0, Tore: Hoarau und Ravet.

 

Vorschau: BSC YB – FC Vaduz

29. Oktober 2016 um 12:21 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

„Das war eine Vorstellung die einem Trainer sicherlich Spass macht.“

Nicht nur Adi Hütter war nach den letzten Spielen begeistert, auch die Fans und das ganze YB-Umfeld wirkten wieder einmal richtig glücklich. Nach einer Serie von Unentschieden und spielerisch nicht immer überzeugenden Leistungen, wendete sich das Blatt für Gelbschwarz in den letzten drei Partien. Dies ist durch mehrere Faktoren zu erklären:

  • Die Rückkehr von Sékou Sanogo und Guillaume Hoarau gibt dem Spiel die Prisen Stabilität und Qualität, die zuletzt vermisst wurden.
  • Spieler wie Nuhu und Mbabu sorgten mit sehr guten Leistungen für Aufsehen und haben sich in der Mannschaft ganz offensichtlich eingelebt.
  • Dazu kommt ein erstarkter Thorsten Schick, der in den letzten drei Spielen wie verwandelt aufspielte und mehrere Kritiker Lügen strafte (so auch uns – bravo Thorsten).

Dies bewirkt einen Konkurrenzkampf, der von jedem Spieler mehr Einsatz abverlangt und dem Trainerstaff die Auswahl bei der Aufstellungsgestaltung deutlich erschwert. Oder um es mit den Worten des Trainers zu sagen:

„Es stachelt jeder den anderen an, gibt 10-15% mehr und so kommen auch die guten Leistungen zustande“

Trotz grosser Unruhe im Verein und viel Verletzungspech hat YB seit Mittwoch also zwei von drei Saisonzielen erfüllt. Die europäische Gruppenphase wurde erreicht und im Cup wird endlich, endlich wieder einmal überwintert. Einzig der Tabellenstand in der Meisterschaft darf mit einem „noch nicht erfüllt“ bewertet werden. Zwar sind die Chancen auf Rang zwei absolut intakt, doch ein paar Punkte mehr (und vor allem ein etwas kleinerer Rückstand auf Leader Basel) dürften es gerne sein.

Dies gilt es nun bis zur Winterpause zu korrigieren und am besten beginnen wir damit gleich am Sonntag gegen die Ländle-Kicker aus Vaduz.

„In der momentanen Situation ist Vaduz stärker einzuschätzen als GC. Sie agieren auswärts kompakter und wir werden im vierten Heimspiel in Serie mit voller Konzentration zu Werke gehen müssen um den vierten Sieg in Serie zu holen.“

In der Tat ist es nur schwer vorstellbar, dass eine Mannschaft schwächer auftreten wird als GC in den letzten beiden Spielen. Die Vaduzer haben ihrerseits aktuell aber auch gewisse Probleme. Seit dem 0:0 gegen YB vor etwas mehr als einem Monat, konnten nur gerade zwei Partien gewonnen werden: Gegen Lieblingsgegner St. Gallen (2:0) und im Lichtensteinischen Pokal (11:0 gegen den FC Ruggell). Daneben verlor das Team von Giorgio Contini auswärts gegen GC und Sion sowie zuhause gegen den FC Thun und liegt nur einen Punkt vor den zuletzt inferioren St. Gallern auf Rang 9.

Bei YB wird es einzig darum gehen, trotz der einen oder anderen Rotation an die letzten Leistungen anzuknüpfen und den vierten Heimsieg am Stück zu holen. Eine ähnliche Einstellung wie in den beiden Partien gegen GC, inklusive der neu entdeckten Effizienz vor dem Tor, sollten reichen um am Sonntag drei Punkte zu holen. Der Eingangs erwähnte Konkurrenzkampf dürfte dafür sorgen, dass Adi Hütter und sein Staff einigen Spielern eine Pause gönnen werden, um auch im Hinblick auf das wichtige Europa League-Spiel vom Donnerstag in Nikosia bereit zu sein.

Vor Mvogo erwarten wir wie zuletzt Nuhu und von Bergen, flankiert von Sutter und Obexer. Im Zentrum dürfte Bertone den Vorzug vor Zakaria erhalten, um das Spiel neben Sanogo zu gestalten. Die Besetzung der Aussenbahnen wird abhängig vom Fitnesszustand Sulejmanis sein, daher ist weiterhin mit der Zange Ravet/Schick zu rechnen und ganz vorne wird Michi Frey den Platz neben Hoarau einnehmen. Diese beiden werden auch die Tore zum 2:0-Sieg beisteuern und den vierten Sieg in Serie perfekt machen.

Hopp YB!

 

Vorschau BSC Young Boys – GC

22. Oktober 2016 um 15:54 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Hoarau ist zurück und mit ihm verabschiedet sich hoffentlich auch gleich die zuletzt nervende Torimpotenz von YB. Machte man nach dem ersten Spiel gegen GC, welches man deutlich mit 4:1 im Letzigrund verlor, noch die Abwehr als Achillesferse aus, traf man infolge das gegnerische Tor nicht mehr. So war es am letzten Donnerstag eine Freude, den Franzosen schon wieder in bester Torlaune anzutreffen. Gegen Lugano noch unauffällig schoss der Publikumsliebling die Gelbschwarzen mit seinem Hattrick zum Sieg und entzündete dabei hoffentlich auch wieder das Feuer im Team und auf den Rängen, welches benötigt wird, um die intensiven nächsten Wochen erfolgreich zu gestalten.

Es geht weiter Schlag auf Schlag und ein wichtiges Spiel folgt auf das nächste. Die Lage rund um YB beruhigte sich zuletzt etwas aber schon nur eine Niederlage in den nächsten zwei Spielen gegen GC könnte bereits die nächsten Unruhen auslösen. Dies gilt es zu verhindern und da die Aufeinandertreffen gegen die Zürcher meist torreich ausfallen, darf auch am Sonntag auf ein Spektakel gehofft werden. Die Grasshoppers sind zwar nicht ganz so gut in die Saison gestartet wie im letzten Jahr, stehen aber mit nur einem Punkt Rückstand auf YB auf dem fünften Platz des dichtgedrängten Super League Mittelfelds.

Während sich das Berner Lazarett allmählich lichtet und Leistungsträger wie Sanogo und Hoarau zurück ins Team drängen, hat Perluigi Tami echte Personalsorgen. Neben den gesperrten Bamert, Zesiger und Källström, dürften nämlich auch der Isländer Sigurjonsson und Munsy verletzungsbedingt ausfallen. So gilt es für Hütter auch im Hinblick auf das Cupspiel vom Mittwoch, gegen denselben Gegner am gleichen Ort, einerseits die schlagkräftigste aber auch sinnvollste Aufstellung zu finden.

Bei den Gelbschwarzen wird neben den langzeitverletzten Gerndt, Benito und Wüthrich wohl auch Sulejmani weiter ausfallen. Gut zeigte Schick im Spiel gegen Nikosia die längst erhoffte Leistungssteigerung, so dass der Serbe noch etwas mehr Zeit zur vollständigen Genesung erhalten kann, um im Cupknaller wieder angreifen zu können. Rotieren würden wir auf den Aussenverteidigerpositionen und gönnen so Mbabu und Obexer etwas Spielpraxis.

Der BSC YB revanchiert sich am Kids Day mit einem 4:1 und Toren von Hoarau (2), dem wiedererstarkten Ravet und Kubo.

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Vorschau: FC Astana – BSC YB

29. September 2016 um 12:16 von Mate in der Kategorie Matchvorschau

Europapokal! Oder wie wohl Adi Hütter sagen würde: Gemma! Der Trainer ist weiterhin nicht zu beneiden. Nebst den bekannten Ausfällen muss er heute in Kasachstan auch noch auf Alain Rochat verzichten, welchem die Reise zu weit war welcher beim Chef um eine schöpferische Pause gebeten hat. Damit dürfte es heute in der Innenverteidigung zu einer Premiere kommen: Erster Europa League-Einsatz für Bürgy oder YB-Debut von Nuhu, dem letztem Neuzugang aus der Ära Bickel (oder so). Vielleicht überrascht uns Adi Hütter aber auch und stellt Denis Zakaria in der Innenverteidigung auf. Weil Sanogo weiterhin fehlt, müsste er dann jedoch Milan Gajic im defensiven Mittelfeld bringen – eine Variante, welche es in des Trainers Kopf offenbar nicht mehr gibt.

Ansonsten ist klar, dass zumindest wir auf jegliche Experimente – und seien sie noch so schick – verzichten und mit der bestmöglichen Elf den Auswärtssieg anstreben würden. Diesen erachten wir als wichtig, aber noch nicht gerade lebensnotwendig. Er würde einfach verhindern, die nächsten Spiele der Europa League mit dem Rücken zur Wand bestreiten zu müssen. Also mit Vollgas vorwärts. Da wir zum Gegner wenig bis gar nichts sagen können (ausser dass er aufgrund der letzten Resultate sicher keineswegs zu unterschätzen ist), konzentrieren wir uns heute voll auf YB.

Da hat das letzte Spiel in Sion bezüglich der Aufstellung unter anderem zwei Sachen gezeigt: Es macht halt doch einen grossen Unterschied, ob im Sturm Hoarau/Gerndt oder Kubo/Frey auflaufen. Klar, man muss mit den Leuten spielen die man hat und soll sich darauf konzentrieren und nicht, auf die, welche zuhause bleiben oder auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Und im Normalfall würden die beiden die Tore wohl auch machen. Dass sie ausgerechnet im Wallis versagten ist bitter, wir sind aber überzeugt, dass ihnen das heute nicht noch einmal passiert. Eine weitere Erkenntnis brachte der Versuch, Yoric Ravet in der ersten Hälfte hinter den Spitzen aufzustellen. In der ersten Hälfte nie auch nur im Ansatz gefährlich, kam YB in der zweiten eigentlich vor allem deshalb zu Chancen, weil der Franzose auf seiner angestammten Position über die rechte Seite Dampf machen konnte. Dies wird aber auch dem Trainergespann nicht entgangen sein. Wenn schon nur mit einem Stürmer, würden wir hinter den Spitzen eher Miralem Sulejmani sehen. Von welchem wir apropos erwarten, dass er endlich damit beginnt, konstant seine Leistung zu bringen – es grenzt an Wahnsinn, wie oft der eigentlich so starke Serbe unter seinen Möglichkeiten bleibt. Aber item.

Folgende Aufstellung soll YB in unseren Augen den 2:1-Auswärtssieg (Tore: Frey, Kubo) bringen:

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Vorschau FC Sion – BSC Young Boys

23. September 2016 um 16:03 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Der Wuschu ist aus dem Sack! Eigentlich geht es bei YB in der Super League, im Cup und der Europa League Schlag auf Schlag doch in Bern interessierte zuletzt das sportliche nur wenig. So verfolgte die gelbschwarze Gemeinde am Donnerstag hoffnungsvoll die PK und Vorstellung des neuen Sportchefs Wuschu Spycher. Der allseits beliebte Talentmanager verkündete, mit wohlgewählten aber durchaus direkten und unverblümten Worten, das Ende des Zickzackkurses. Oh wie gut tat es, den ehrlichen Worten des neuen Sportchefs zu lauschen, auch wenn die Lösung aller finanziellen und organisatorischen Herausforderungen noch weit entfernt scheint. Nach so viel zerschlagenem Geschirr, gewaschener Dörty Londry, stinkenden Fischköpfen und Heiland-donner war gestern und heute nur eines wichtig – dass ein kleines aber umso wichtigeres Stück Glaubwürdigkeit ins Wankdorf zurückkehrt. Dies gelang dem neuen Mr. YB ausgezeichnet und so hielt man sich lieber an die von Wuschu gezeichneten Zukunftsbilder als an verstörende Aussagen die zum Beispiel einen weiteren Sportchef auf der Lohnliste auswies. Zuvor gab es bereits böse Zungen die behaupteten, man konnte sich endlich vom alten Stadionnamen trennen und änderte ihn von „Stade de Suisse Nationalstadion Wankdorf“ in „Cirque de Suisse Nationalzirkus Wankdorf“. Passend dazu heisst der Gegner vom Sonntag FC(C) Sion.

Die Walliser kennen solche Zickzackkurse aus dem CC FF und haben in dieser Spielzeit bereits einmal den Trainer ersetzt, mehrmals den Mannschaftskapitän gewechselt und nebenbei stalkte Präsi/Sportchef/Coach/Investor/Torhüter/Totomatspezialist Constantin Spieler wie Süpermario. Die Mannschaft wurde, ganz nach dem rihsischen Prinzip, sparsam aufgefrischt und dank den Abgängen von Fernandez und Lacroix konnte sogar ein Transferüberschuss erwirtschaftet werden. Der neue Saisonabschnittstrainer ist der Deutsche Peter Zeidler, welcher Adi Hütters Nachfolger beim Dosenclub aus Salzburg war. Die Konstante bei Sion ist wie bei YB in der Verteidigung und dem Mittelfeld zu finden. Einzige Überraschung der Ausgabe 16/17 ist vielleicht der Senegalese Konate, der steht noch immer im Kader des FC Sion, war aber zuletzt nicht mehr in der Startformation. Dies könnte sich im Spiel vom Sonntag ändern, denn nur weil Zeidler den Captainzwist zwischen Salatic und Ziegler überstanden hat, ist er mit seiner Feinabstimmung noch nicht ganz zufrieden. Trotzdem resultierten aus den letzten drei Spielen zwei Siege (Vaduz und Thun) und ein Unentschieden Auswärts gegen den FC Luzern.

Die Spielphilosophie der beiden ex-Bullen unterscheidet sich im Grunde kaum und so darf ein offensives Spiel mit offenem Visier erwartet werden. Entscheidend wird sein, wer hierbei die Räume besser zu nutzen weiss. Zurzeit zwar nicht ganz so breit besetzt wie der Gegner haben die Berner aber immerhin schon einige Erfahrungen mit dem hohen Pressing und schnellem Umschaltspiel sammeln können. Weiter konnte Hütter zuletzt in der Meisterschaft kaum rotieren, daher dürfen kaum Änderungen dafür aber eine gut eingespielte 1. Elf erwartet werden.

Wir sind überzeugt, dass die Euphorie auch die Mannschaft aufwuschelt und der Sieg gegen die Walliser YB wieder auf die Siegerstrasse zurückführt.

Hopp Wuschu! Hopp YB!

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GC Zürich – BSC Young Boys

27. August 2016 um 21:25 von Biber in der Kategorie Matchvorschau

Noch ist die Saison jung und doch ist für die Gelbschwarzen bereits eine wichtige Entscheidungen gefallen: Statt CL spielt man in der EL gegen Gegner wie Olympiakos Piräus, Apoel Nikosia und den FC Astana. Wir freuen uns auf die internationalen Spiele, auch wenn  die eher unbekannten Gegner nicht gerade Prachtskulissen versprechen. Dafür scheint die Möglichkeit, international überwintern zu können trotz viel Verletzungspech nach wie vor real.

In der Liga hat man nach fünf Runden bereits sechs Punkte Rückstand auf Leader Basel. Umso wichtiger ist morgen ein Sieg gegen GC um die Distanz zur Spitze nicht weiter anwachsen zu lassen. Wir erwarten YB nach der Klatsche in Gladbach (für viele) überraschend stark und rechnen mit einem 3-2 Sieg in Zürich. Trotz – oder gerade wegen – der hohen Temperaturen wird es auf einen Abnützungskampf herauskommen.

Die Aufstellung sehen wir wieder als 4-4-2. Obexer würde wir gegenwärtig vor Lecjaks sehen, dazu Zakaria und Gajic als Doppelsechs.

 

 

Vorschau: BSC YB – FC Lausanne-Sport

20. August 2016 um 11:29 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Zum zweiten Mal in Folge wartet eingebettet zwischen zwei sportlichen Highlights eine vermeintliche Pflichtaufgabe auf die Gelbschwarzen. Waren es in der vergangenen Woche die Veltheimer, welche YB nach dem FC Basel und vor der Borussia aus Mönchengladbach empfingen, kommen heute die Waadtländer aus Lausanne ins Wankdorf. Das Spiel gegen den Aufsteiger muss die Mannschaft von Adi Hütter unbedingt gewinnen, will man den eigenen Ansprüchen genügen und den Abstand nach oben nicht grösser werden lassen.

Damit enden die Gemeinsamkeiten der beiden Partien aber bereits wieder. Im Gegensatz zum sportlich naturgemäss limiterten aber aufopferungsvoll kämpfenden 2. Ligisten, ist das Team von Ex-Natispieler Fabio Celestini ein sehr ernstzunehmender Gegner.

Mit einem frechen, offensiven Fussball überraschten die einstigen „Könige der Nacht“ viele Beobachter und rangieren nach vier gespielten Runden auf Rang drei. Nach einer Startniederlage gegen GC und einem spektakulären 4:4 gegen Thun, gelang es Lausanne sowohl Sion im Tourbillon als auch den FC St. Gallen auf der Pontaise in die Schranken zu weisen. Die Equipe ist gespickt mit sehr talentierten Akteuren wie zB Musa Araz, Captain Custodio oder dem 17jährigen Andi Zeqiri. Daneben bilden erfahrene Spieler wie Margairaz, Marcus Diniz oder Gabriel Torres ein stabiles Gerüst.

Eigentlicher Star ist aber Trainer Fabio Celestini. Der einstige Lausanne-Junior kann auf eine starke Spielerkarriere zurückblicken, spielte unter anderem bei Getafe und war Captain bei Olympique Marseille. In der Nationalmannschaft gehörte Celestini trotz 35 Länderspielen aber nie zu den grossen Leistungsträgern – zu lange standen ihm vermeintlich stärkere Kontrahenten wie Vogel oder Wicky vor der Sonne. Als Trainer begann Celestini als Assistent von Bernd Schuster beim FC Malaga bevor er zu seinem Heimatklub wechselte und diesen gleich in der ersten Spielzeit zurück in die Super League führte.

Für YB gilt es, den Spagat zwischen Champions League und heimischer Liga ein weiteres Mal zu bewältigen. Auch wenn die 1:3 Niederlage schmerzt und die Chancen auf das Erreichen der CL-Gruppenphase auf ein Minimum reduziert hat, dürfte der Fokus bei einigen dennoch schon auf dem Rückspiel vom kommenden Mittwoch liegen. Dies muss der Trainerstaff mit allen Kräften verhindern und die Mannschaft optimal auf Lausanne einstellen um eine weitere Heimniederlage zu verhindern.

Es dürfte zu einigen Wechseln in der Start-11 kommen. Unter anderem erwarten wir Zakaria von Beginn weg, genau so wie Thorsten Schick und Michi Frey. Mit dem gewohnt offensiven Pressing muss der Aufsteiger von Beginn weg unter Druck gesetzt werden, allerdings darf die Balance zwischen Offensive und Defensive dabei nicht verloren gehen. Das Umschaltspiel bei YB ist nach wie vor verbesserungswürdig, besonders auf den Aussenbahnen. Sollten die Berner aber auf ihr gewohntes Leistungsniveau kommen, wird dieses Spiel gewonnen. Wir tippen auf ein 3:1, Tore erzielen Frey, Schick und Vilotic.