Vorschau: BSC YB – FC Sion

4. Februar 2017 um 10:00 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

56 Tage nach dem letzten Pflichtspiel in Thun geht es am Sonntag endlich wieder los.
Die Partie gegen den FCT war aus fussballerischer Hinsicht kein Schmankerl, besonders unsere Gelbschwarzen liessen den Elan und die Bestimmtheit aus den vorherigen Partien etwas vermissen. Doch dank dem gesteigerten Selbstvertrauen und einer Portion Glück, konnte auch diese Partie gewonnen werden und die seit August anhaltende Ungeschlagenheit in den heimischen Wettbewerben blieb bestehen.

Die Winterpause verlief aus YB-Sicht ruhig und unaufgeregt. Zuzüge gab es keine zu vermelden, einzig der nun endlich genesene Taulant Seferi wird sich in den kommenden Wochen als mögliche neue Offensivvariante präsentieren dürfen. Potentielle Transfers von Leistungsträgern wie Ravet, Hoarau und Sanogo zerschlugen sich oder wurden wie im Beispiel Sékou von der sportlichen Führung um Wuschu Spycher abgelehnt. Dies verdeutlicht die Haltung, künftig zwar vermehrt auf junge Spieler zu setzen, dabei aber keineswegs die sportlichen Ambitionen zurückzuschrauben. Ein allfälliger Sanogo-Abgang hätte man kaum kompensieren können, weshalb ein Angebot deutlich höher ausfallen müsste als jenes von Genua.
Dennoch mussten wir uns von einem langjährigen YB-Spieler verabschieden. Yuya Kubo wird sein Glück in Belgien versuchen und die kolportierten 3,5 Millionen wären ein vernünftiger Gegenwert. Der brillante Techniker wird als Alternative zwar fehlen, kann aber mit dem übrigen Offensivangebot deutlich besser kompensiert werden als es eben bei Sanogo im zentralen Mittelfeld möglich gewesen wäre.

Auch beim Gegner aus dem Wallis tat sich verhältnismässig wenig. Zwei junge Akteure wurden von Chiasso übernommen, daneben gaben einzig die Abgänge zu reden: Mit Gekas und Assifuah verliessen zwei Offensivspieler den Verein, die unter Trainer Zeidler eher als Joker fungierten. Der Transfer von Eigengewächs Vincent Sierro zum SC Freiburg trifft die Sittener da schon deutlich härter. Dieser kam in der Hinrunde auf 17 Einsätze, traf dabei zweimal und wuchs zur Stammkraft heran.
Christian Constantin liess verlauten, allfällige Verstärkungen vom Ausgang des Startspiels abhängig zu machen. Eine Niederlage im Wankdorf würde die Aussicht auf Rang 2 bereits deutlich verdunkeln und einen Grossangriff wahrscheinlich hinfällig werden lassen.

Daher werden sich höchstwahrscheinlich zwei ähnliche Aufstellungen wie beim 4:3-Spektakel vom November gegenüberstehen.

Dennoch gibt es bei YB noch das eine oder andere Fragezeichen: Kasim Adams Nuhu wird gesperrt fehlen, weshalb in der Innenverteidigung ein Partner für Steve von Bergen gesucht wird. Es dürfte sich dabei um Rochat handeln, der auch im letzten Testspiel auf dieser Position agierte. Hinten rechts wird sich zeigen, ob es Mbabu in der Winterpause gelungen ist, Scott Sutter den Rang abzulaufen. Im Zentrum dürfte Sanogo gesetzt sein, daneben erwarten wir Denis Zakaria. Sollte Hütter wieder auf einen offensiven Mittelfeldspieler hinter Hoarau bauen, wird auch Leo Bertone von Beginn weg auflaufen. Wir rechnen aber mit der Doppelspitze Gerndt/Hoarau.
Die letzte offene Position ist zugleich die Interessanteste: Sulejmani oder Schick? Für Sulejmani sprechen die Theorie, das Potential und die Hoffnung, dass sich seine Leistungen endlich stabilisieren und er sein Geld über mehrere Spiele wert ist. Dies auch im Hinblick auf den kommenden Sommer, denn Aufwand und Ertrag stehen bei Miralem des Öfteren leider in keinem Verhältnis.
Thorsten Schick verfügt sicher nicht über die gleiche Genialität und ist auch nicht annähernd so trickreich (abgesehen von der hohen Tunnel-Kadenz), doch er ist sehr konstant und liefert Scorerpunkte am Laufmeter. Deswegen würden wir ihm den Vorzug geben, auch um Sulejmani noch einmal zu kitzeln und eine Reaktion zu provozieren.

Ein Startsieg wäre unheimlich wichtig und wir sind überzeugt, dass die Gelbschwarzen am Sonntag nichts anbrennen lassen und das Spiel mit 3:1 gewinnen. Treffen werden Hoarau, Gerndt und Ravet.

 

(Nachtrag: Jan Lecjaks ist gesperrt und fällt daher aus. Entgegen unserer Grafik, stellen wir daher Sutter auf links und Mbabu auf rechts auf.)

Vorschau: FC Thun – BSC Young Boys

10. Dezember 2016 um 18:09 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Bereits ist wieder ein Fussballjahr zu Ende. Auch 2016 zeigte viele Facetten im Leben eines Fussballklubs auf die wir heute nicht weiter eingehen werden. Fakt ist, dass YB weiterhin ein Spitzenteam mit einer grossen individuellen Qualität und einem klaren taktischen Konzept ist, welches vom Trainerteam gut vermittelt wird. Problematisch ist die Abhängigkeit von einigen Leistungsträger, vor allem bei Guillaume Hoarau ist diese augenfällig. Da die Qualität im Kader (in der Breite) nicht auf allen Positionen gleich hoch ist, kommt es bei vielen Ausfällen daher zu schwächeren Spielen und Punkte-Einbussen. Dies ist unserer Meinung nach auch der Hauptgrund für den nach wie vor erheblichen Rückstand in der Tabelle.

Das bringt uns auch gleich zur Ausgangslage vor dem letzten Spiel des Jahres: Mit Wüthrich, Rochat, Ravet, Joss, Zakaria, Kubo und Sulejmani fehlen auch gegen Thun 7 Spieler verletzt oder angeschlagen, dazu sitzt Nuhu seine erste von zwei Sperren ab.

Auf dem Papier sind dies erhebliche Schwächungen, allerdings sind die Verletztungen „besser“ verteilt als noch im Sommer: Mit Mvogo, von Bergen, Benito, Sanogo, Gerndt und Hoarau ist die wichtige Achse fit und dabei. Um dieses Gerüst kann eine starke und kompetitive Mannschaft auf den Platz gebracht werden, die sich gegen niemanden verstecken muss.

Der Gegner aus Thun steckt in einer schwierigen Situation. Einerseits steht der Verein finanziell schlecht da und kämpft bis Ende Jahr noch um jeden Franken damit der Spielbetrieb fortgesetzt werden kann. Andererseits läuft es auch auf dem Rasen nicht optimal, man steht nur einen Punkt vor Vaduz auf Rang 9 und hat bislang erst drei Partien gewinnen können (daneben stehen 7 Unentschieden und 7 Niederlagen).

Da kommt YB als Gegner eigentlich höchst ungelegen, da der Kantonsrivale seit 11 Spielen nicht mehr besiegt werden konnte (9 YB-Siege, 2 Unentschieden).

Dennoch gilt für YB die Devise, noch einmal hochkonzentrierte 90 Minuten zu absolvieren um die Serie der Ungeschlagenheit weiter auszubauen. Eine Niederlage kurz vor Weihnachten wäre höchst unnötig und und würde die Stimmung während der Vorbereitung nur unnötig dämpfen.

Wir sind überzeugt, dass Adi Hütter seine Jungs noch einmal optimal einstellt und wir am Sonntag eine überzeugende Auswärtsleistung sehen. YB wird die Partie mit 3:1 gewinnen, dank Toren von Hoarau, Frey und Bertone.

Vorschau: BSC YB – Astana

8. Dezember 2016 um 12:45 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Das letzte Heimspiel des Jahres 2016 – ein Jahr mit vielen Hochs und Tiefs, wie man es sich als YB-Fan gewohnt ist.

Das letzte Europäische Spiel der Saison – ein weiteres Kapitel mit Hochs und Tiefs, wie man es sich als YB-Fan gewohnt ist.

Unvergessen bleibt das Rückspiel gegen Donetzk, welches an Spannung und Leidenschaft kaum zu überbieten war. Wer an diesem Abend im Wankdorf weilte, wird ihn so schnell nicht mehr vergessen. Auf der anderen Seite der Skala steht das Heimspiel gegen Piräus. Nicht nur aufgrund der vermeidbaren 0:1-Niederlage nach einer akzeptablen Leistung, sondern aufgrund der Un-Stimmung die uns Ursle S. eingebrockt hatte. Nicht wenige sind davon überzeugt, dass ein 100% fokussiertes YB an diesem Abend mit drei Punkten in die Gruppenphase gestartet wäre – und gleichzeitig kann niemand dem Team verübeln, dass sich an diesem Tag nicht alles um das Geschehen auf dem Rasen drehte.

Item, zurück zur Aktualität:

Nach der grossartigen und mitreissenden Partie vom vergangenen Samstag, dürften heute gegen Astana deutlich weniger Emotionen im Spiel sein. Beide Teams sind bereits aus dem laufenden Wettbewerb ausgeschieden und werden möglicherweise nicht auf die besten 11 Akteure setzen. Erschwerend hinzu kommt die zu erwartend tiefe Zuschauerzahl. Es dürften sich keine 8000 Schnäuze ins Wankdorf verirren. Dies ist sicher auf die Kälte, aber auch auf die bereits erwähnte Ausgangslage zurückzuführen. Kommt dazu, dass Astana auf dem Papier nicht gerade der Verein ist, der die Zuschauer in Massen anlockt.

Daher steht die heutige Partie in erster Linie unter folgenden Vorzeichen

– Würdiger Abschluss des Heimspiel-Jahres

– Finanzieller Zustupf aufgrund der Siegesprämie

Adi Hütter betonte mehrfach, dass trotz des Kehraus-Charakters ein Sieg angestrebt wird. Dennoch erwarten wir die eine oder andere Veränderung in der Start-11: Im Tor dürfte Marco Wölfli für seine treuen Dienste belohnt werden. In der Abwehr gehen wir hingegen von keinen Experimenten aus, da mit Mbabu und Lecjaks zwei Akteure gesperrt sind und damit die Alternativen fehlen. Mit Sutter rechts und Benito links, sowie von Bergen und Nuhu in der Zentrale wird hinten nicht viel anbrennen.

Im Zentrum könnte der gegen Basel gesperrte Sanogo zurückkehren und neben Bertone auflaufen. Michel Aebischer gleich noch einmal von Beginn weg zu bringen, ist natürlich ebenfalls eine Alternative. Auf den Flügelpositionen erwarten wir Sulejmani und Duah, um dem zuletzt „dauerbrennenden“ Schick eine Verschnaufpause zu gönnen. Das gleiche gilt für Gui Hoarau, den wir durch Frey und Gerndt ersetzen würden.

YB hat unter Adi Hütter an Charakterstärke hinzugewonnen und wird dieses letzte Heimspiel um die goldene Ananas gewinnen. 3:0, Tore durch Gerndt, Sulejmani und Nuhu.

 

Vorschau: BSC Young Boys – FC Basel

2. Dezember 2016 um 16:29 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

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Das letzte Heimspiel in der Meisterschaft in diesem Jahr steht an und es ist ein Leckerbissen zum Abschluss. Der FC Basel ist in der Spielzeit 16/17 ein erstes Mal zu Gast im Wankdorf zu Bern und mit ihm der verlorene Sohn (formerly known as Lord), der Neu-Basler, Seydou Doumbia. Er, Liebling der Massen, Muse Berner Strassenkünstler, Torschützenkönig nur mit Teileinsätzen, der der jeweils nach einem Treffer das Stadion herzte und mit dem Versprechen nach Moskau zog, einmal zurückzukehren. Zurück an den Ort, wo alles so schön begann… Er hält Wort, allerdings nicht wie sich dies die Gelbschwarze Gemeinde vorgestellt hat.

Was solls? Wer trauert dem Fahnenflüchtigen nach, wenn man einen Hoarau in den Reihen hat, der nicht nur über ähnliche Skorerqualitäten verfügt, sondern dazu noch ein Leader, Integrationsfigur, Entertainer und für die Jungen ein grosser Bruder ist? Längst hat der 1,91 m grosse Hühne den freigewordenen Platz in unserem Herzen eingenommen (1898-Gumble) und mit Aussagen wie «ich werde YB nicht verlassen, um nach Basel zu gehen», machte er den Ivorer vollends vergessen.

Heimspiel gegen Basel. Die Mannschaft und ganz Bern ist heiss drauf, dem unangefochtenen Leader seine erste Saisonniederlage zuzufügen. Sion verpasste dies letztes Wochenende genau so wie alle anderen und erstaunlicherweise konnten nur gerade die Abstiegskandidaten Thun und Lugano den Rotblauen Punkte abknöpfen. Jedoch darf man die Heimstärke der Young Boys nicht unterschätzen und wie eingangs erwähnt haben wir Hip Hip Hoarau der zuletzt alles richten konnte – wie zum Beispiel im letzten Spiel gegen Lausanne, als er aus spitzem Winkel abzog und herrlich zum siegbringenden 2:1 traf.

Man ist also bereit in Bern, den Punkterückstand (hier wird ihnen bei F. Ruch geholfen) auf die Basler zu verkürzen und zumindest im Direktvergleich gleichzuziehen, auch wenn wieder der eine oder andere Verletzte von Adi Hütters Matchblatt gestrichen werden muss. Neben den Langzeitverletzten sind Zakaria und Kubo fraglich und Sanogo nach seiner vierten Gelben Karte gesperrt. So kommt es erneut zu einigen Änderungen aber letztendlich gewinnen wir nach Treffern von Hoarau (2), Gerndt und Sulejmani in einem spektakulären Spiel mit 4:2.

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Vorschau: FC Lausanne Sport – BSC YB

27. November 2016 um 10:19 von Pele in der Kategorie Matchvorschau

Heute geht’s für YB zum Aufsteiger nach Lausanne. Sicherlich eine gute Chance für die Berner die durchwachsene Auswärtsbilanz der Saison 16/17 aufzubessern.

Der letzte Auswärtsauftritt in Piräus vor drei Tagen lässt hoffen. YB trat mit Spielfreude und grossem Einsatz auf, was mit einem Punkt belohnt wurde, der leider trotzdem nichts am europäischen Ausscheiden änderte. Wenn die Spieler aber im Waadtland ebenso zur Sache gehen, dürfen wir für heute optimistisch sein.

Hinsichtlich des Spiels in Griechenland, gilt es nebst der körperlichen vor allem die mentale Müdigkeit zu verdrängen. Das Ausscheiden traf die Spieler hart, auch wenn allen klar ist, dass man eine bessere Ausgangslage nicht in Piräus verspielt hat. Dennoch ist es ein harter Schlag: selten war ein europäisches Überwintern greifbarer als in dieser Saison. Diese Gedanken gilt es zu verdrängen. Zumal ein Sieg heute in Bezug auf die Tabelle Gold wert wäre, da Basel und Sion im Direktduell aufeinander treffen.

Was für YB spricht: Der Aufsteiger agiert unter Trainer Celestini offensiv und sucht die Flucht nach vorne. Oftmals gerät YB vor allem auswärts in Schieflage, wenn der Gegner sich zurückzieht und sich auf die Defensivarbeit fokussiert. Dies dürfte heute nicht der Fall sein. Einerseits bedeutet dies mehr Arbeit für die Gelbschwarze Defensive, andererseits werden sich für die Offensiven auch mehr Räume bieten.

Rochaden dürfte es durch die Strapazen der letzten Woche einige geben. Und dazu gibt es auch viele Möglichkeiten: Sutter oder Mbabu? Nuhu oder Benito? Lecjaks oder Benito? Zakaria oder Bertone? Schick oder Duah? Gerndt oder Sulejmani? Zwei-Mann Sturm mit Frey? Adi Hütter steht vor der schwierigen Aufgabe, das richtige Mass an Rotation zu finden und den richtigen Spielern eine Pause zu gönnen.

Egal welche Elf am Schluss auf dem Platz stehen wird, der Weg zu den drei Punkten wird in erster Linie über den Kampf und den Willen führen. Denn auf dem Papier hat YB mehr Qualität. Lausanne hat aber in dieser Saison schon bewiesen, dass es dieses Manko durch ein starkes Mannschaftsgefüge wettmachen kann. Nichtsdestotrotz glauben wir an einen Sieg von YB und den zweiten guten Auswärtsauftritt in dieser Woche. Hoarau (2x) und Gerndt werden für einen verdienten 3:1 Erfolg sorgen.

Vorschau: Olympiakos Piräus – BSC Young Boys

24. November 2016 um 16:54 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Ein Sieg muss her!

Heute Abend zählen nur 3 Punkte. Ein Sieg muss her in Piräus, der Hafenstadt von Athen. Gegner ist der Griechische Rekordmeister und Klassenprimus Olympiakos. Ein starkes Team mit starken Einzelspielern aber zuweilen auch etwas launisch bei ihren Auftritten. Angepeitscht von einem berüchtigten Publikum wird es ein schwieriges Unterfangen für YB, den nötigen Sieg aus dem Hexenkessel Georgios-Karaiskakis-Stadion zu entführen. Schwierig aber sicher nicht unmöglich, denn die Young Boys wussten zuletzt zu überzeugen und auch wenn gegen Sion die wiedererstarkte Berner Defensive 3 Gegentore zuliess, so vermochte die Offensive deren 4 Treffer zu buchen.

Die Gelbschwarzen sind ohne die Verletzten Yoric Ravet, Yuya Kubo, Alain Rochat und Gregory Wüthrich angereist und mit Kasim Nuhu und Kevin Mbabu fehlen zwei weitere Verteidiger gesperrt. Keine leichte Aufgabe für Adi Hütter eine funktionierende Innenverteidigung aufzustellen, zumal einzig der unerfahrene Nicolas Bürgy oder der von einer langwierigen Verletzung zurückkehrende Loris Benito als Alternativen zur Verfügung stehen.

Wir vermuten, dass die Stunde für Bürgy schlagen könnte und der Youngster zu seinem ersten Europa League Spiel kommt. Benito ist zwar schon ein paar Wochen wieder im Training und spielte auch schon im Zwöi aber das heutige Spiel könnte trotzdem noch ein paar Tage zu früh für ihn kommen.

Im Mittelfeld dürfte der gegen Sion sehr spielfreudige Leo Bertone den Vorzug vor Michi Frey und dem Rückkehrer Alexander Gerndt erhalten und das System leicht zu einem 4-2-3-1 angepasst werden.

Optimistisch wie gs.be ist, glauben wir an die notwendige Topleistung unserer Manschaft und tippen auf einen 0:2 Auswärtssieg mit den Torschützen Hoarau und Gerndt. Hopp YB, mach uns glücklich!

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Vorschau: APOEL Nikosia – BSC YB

3. November 2016 um 12:38 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

Vier Heimspiele, vier Siege, 17:1 Tore!
YB reitet zur Zeit auf einer Erfolgs- und Euphoriewelle und konnte an die stürmischen Auftritte im vergangenen Frühling anknüpfen. Nun gilt es den Schwung zu konservieren und auch auf fremden Plätzen regelmässig zu reüssieren.

Gleich heute steht ein wichtiges Spiel auf dem Programm: Das Rückspiel gegen Apoel Nikosia dürfte hinsichtlich eines möglichen Weiterkommens vorentscheidenden Charakter haben. Das Team aus Zypern hatte vor der Partie in Bern das Punktemaximum geholt und kam als Favorit ins Wankdorf. Trotz eines 0:1 Rückstandes hatte YB den Gegner aber im Griff und konnte das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden. Damit verkürzte Gelbschwarz den Rückstand auf Apoel und Olympiakos auf zwei Punkte, tritt aber nun gegen beide Gegner noch auswärts an. Auch wenn Nikosia nach der Niederlage gegen YB über den Kunstrasen klagte und auf die eigene Heimstärke verwies, dürfte ein Sieg für YB dennoch in Reichweite liegen. Apoel verfügt zwar über einige starke Individualisten, bestach aber nicht unbedingt durch spielerische Klasse oder eine enorme Torgefahr. Allerdings muss das Team von Adi Hütter einen Rückstand wie im Hinspiel tunlichst vermeiden, da sich die Gastgeber mit dem eigenen Publikum im Rücken nicht mehr so leicht ausspielen lassen werden.

Der neugewonnene Schwung und das wiedererlangte Selbstvertrauen sollten YB aber beflügeln und zu einem weiteren Sieg tragen. Wir erwarten nur wenige Umstellungen im Vergleich zum Spiel gegen Vaduz, würden aber mit Kevin Mbabu anstelle von Scott Sutter etwas mehr Offensivdrang in die Viererkette einbauen. Denis Zakaria sollte von seiner Sportler-RS noch nicht ausser Form gebracht worden sein und beginnt neben Sékou Sanogo im zentralen Mittelfeld. Da Miralem Sulejmani weiterhin fehlt, wird Thorsten Schick zusammen mit Yoric Ravet auf den Flügeln auflaufen. Wobei: Nimmt man die aktuelle Form und die Produktivität Schicks als Massstab, dürfte Sulejmani vorerst hinten anstehen – mit oder ohne Verletzung. Vorne stürmen Kubo und Hoarau, die sich nahezu perfekt ergänzen.

Mit drei Punkten könnte Apoel in der Tabelle überholt werden und die Ausgangslage für ein Überwintern würde sich deutlich verbessern. Da in drei Wochen das Spiel in Piräus stattfindet, hat auch der November einiges an Brisanz und Spannung zu bieten!

Wir tippen auf einen Sieg und rechnen mit einem 2:0, Tore: Hoarau und Ravet.

 

Vorschau: BSC YB – FC Vaduz

29. Oktober 2016 um 12:21 von Pele in der Kategorie Matchvorschau, YB

„Das war eine Vorstellung die einem Trainer sicherlich Spass macht.“

Nicht nur Adi Hütter war nach den letzten Spielen begeistert, auch die Fans und das ganze YB-Umfeld wirkten wieder einmal richtig glücklich. Nach einer Serie von Unentschieden und spielerisch nicht immer überzeugenden Leistungen, wendete sich das Blatt für Gelbschwarz in den letzten drei Partien. Dies ist durch mehrere Faktoren zu erklären:

  • Die Rückkehr von Sékou Sanogo und Guillaume Hoarau gibt dem Spiel die Prisen Stabilität und Qualität, die zuletzt vermisst wurden.
  • Spieler wie Nuhu und Mbabu sorgten mit sehr guten Leistungen für Aufsehen und haben sich in der Mannschaft ganz offensichtlich eingelebt.
  • Dazu kommt ein erstarkter Thorsten Schick, der in den letzten drei Spielen wie verwandelt aufspielte und mehrere Kritiker Lügen strafte (so auch uns – bravo Thorsten).

Dies bewirkt einen Konkurrenzkampf, der von jedem Spieler mehr Einsatz abverlangt und dem Trainerstaff die Auswahl bei der Aufstellungsgestaltung deutlich erschwert. Oder um es mit den Worten des Trainers zu sagen:

„Es stachelt jeder den anderen an, gibt 10-15% mehr und so kommen auch die guten Leistungen zustande“

Trotz grosser Unruhe im Verein und viel Verletzungspech hat YB seit Mittwoch also zwei von drei Saisonzielen erfüllt. Die europäische Gruppenphase wurde erreicht und im Cup wird endlich, endlich wieder einmal überwintert. Einzig der Tabellenstand in der Meisterschaft darf mit einem „noch nicht erfüllt“ bewertet werden. Zwar sind die Chancen auf Rang zwei absolut intakt, doch ein paar Punkte mehr (und vor allem ein etwas kleinerer Rückstand auf Leader Basel) dürften es gerne sein.

Dies gilt es nun bis zur Winterpause zu korrigieren und am besten beginnen wir damit gleich am Sonntag gegen die Ländle-Kicker aus Vaduz.

„In der momentanen Situation ist Vaduz stärker einzuschätzen als GC. Sie agieren auswärts kompakter und wir werden im vierten Heimspiel in Serie mit voller Konzentration zu Werke gehen müssen um den vierten Sieg in Serie zu holen.“

In der Tat ist es nur schwer vorstellbar, dass eine Mannschaft schwächer auftreten wird als GC in den letzten beiden Spielen. Die Vaduzer haben ihrerseits aktuell aber auch gewisse Probleme. Seit dem 0:0 gegen YB vor etwas mehr als einem Monat, konnten nur gerade zwei Partien gewonnen werden: Gegen Lieblingsgegner St. Gallen (2:0) und im Lichtensteinischen Pokal (11:0 gegen den FC Ruggell). Daneben verlor das Team von Giorgio Contini auswärts gegen GC und Sion sowie zuhause gegen den FC Thun und liegt nur einen Punkt vor den zuletzt inferioren St. Gallern auf Rang 9.

Bei YB wird es einzig darum gehen, trotz der einen oder anderen Rotation an die letzten Leistungen anzuknüpfen und den vierten Heimsieg am Stück zu holen. Eine ähnliche Einstellung wie in den beiden Partien gegen GC, inklusive der neu entdeckten Effizienz vor dem Tor, sollten reichen um am Sonntag drei Punkte zu holen. Der Eingangs erwähnte Konkurrenzkampf dürfte dafür sorgen, dass Adi Hütter und sein Staff einigen Spielern eine Pause gönnen werden, um auch im Hinblick auf das wichtige Europa League-Spiel vom Donnerstag in Nikosia bereit zu sein.

Vor Mvogo erwarten wir wie zuletzt Nuhu und von Bergen, flankiert von Sutter und Obexer. Im Zentrum dürfte Bertone den Vorzug vor Zakaria erhalten, um das Spiel neben Sanogo zu gestalten. Die Besetzung der Aussenbahnen wird abhängig vom Fitnesszustand Sulejmanis sein, daher ist weiterhin mit der Zange Ravet/Schick zu rechnen und ganz vorne wird Michi Frey den Platz neben Hoarau einnehmen. Diese beiden werden auch die Tore zum 2:0-Sieg beisteuern und den vierten Sieg in Serie perfekt machen.

Hopp YB!

 

Vorschau BSC Young Boys – GC

22. Oktober 2016 um 15:54 von Cabrón in der Kategorie Matchvorschau, YB

Hoarau ist zurück und mit ihm verabschiedet sich hoffentlich auch gleich die zuletzt nervende Torimpotenz von YB. Machte man nach dem ersten Spiel gegen GC, welches man deutlich mit 4:1 im Letzigrund verlor, noch die Abwehr als Achillesferse aus, traf man infolge das gegnerische Tor nicht mehr. So war es am letzten Donnerstag eine Freude, den Franzosen schon wieder in bester Torlaune anzutreffen. Gegen Lugano noch unauffällig schoss der Publikumsliebling die Gelbschwarzen mit seinem Hattrick zum Sieg und entzündete dabei hoffentlich auch wieder das Feuer im Team und auf den Rängen, welches benötigt wird, um die intensiven nächsten Wochen erfolgreich zu gestalten.

Es geht weiter Schlag auf Schlag und ein wichtiges Spiel folgt auf das nächste. Die Lage rund um YB beruhigte sich zuletzt etwas aber schon nur eine Niederlage in den nächsten zwei Spielen gegen GC könnte bereits die nächsten Unruhen auslösen. Dies gilt es zu verhindern und da die Aufeinandertreffen gegen die Zürcher meist torreich ausfallen, darf auch am Sonntag auf ein Spektakel gehofft werden. Die Grasshoppers sind zwar nicht ganz so gut in die Saison gestartet wie im letzten Jahr, stehen aber mit nur einem Punkt Rückstand auf YB auf dem fünften Platz des dichtgedrängten Super League Mittelfelds.

Während sich das Berner Lazarett allmählich lichtet und Leistungsträger wie Sanogo und Hoarau zurück ins Team drängen, hat Perluigi Tami echte Personalsorgen. Neben den gesperrten Bamert, Zesiger und Källström, dürften nämlich auch der Isländer Sigurjonsson und Munsy verletzungsbedingt ausfallen. So gilt es für Hütter auch im Hinblick auf das Cupspiel vom Mittwoch, gegen denselben Gegner am gleichen Ort, einerseits die schlagkräftigste aber auch sinnvollste Aufstellung zu finden.

Bei den Gelbschwarzen wird neben den langzeitverletzten Gerndt, Benito und Wüthrich wohl auch Sulejmani weiter ausfallen. Gut zeigte Schick im Spiel gegen Nikosia die längst erhoffte Leistungssteigerung, so dass der Serbe noch etwas mehr Zeit zur vollständigen Genesung erhalten kann, um im Cupknaller wieder angreifen zu können. Rotieren würden wir auf den Aussenverteidigerpositionen und gönnen so Mbabu und Obexer etwas Spielpraxis.

Der BSC YB revanchiert sich am Kids Day mit einem 4:1 und Toren von Hoarau (2), dem wiedererstarkten Ravet und Kubo.

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Vorschau: FC Astana – BSC YB

29. September 2016 um 12:16 von Mate in der Kategorie Matchvorschau

Europapokal! Oder wie wohl Adi Hütter sagen würde: Gemma! Der Trainer ist weiterhin nicht zu beneiden. Nebst den bekannten Ausfällen muss er heute in Kasachstan auch noch auf Alain Rochat verzichten, welchem die Reise zu weit war welcher beim Chef um eine schöpferische Pause gebeten hat. Damit dürfte es heute in der Innenverteidigung zu einer Premiere kommen: Erster Europa League-Einsatz für Bürgy oder YB-Debut von Nuhu, dem letztem Neuzugang aus der Ära Bickel (oder so). Vielleicht überrascht uns Adi Hütter aber auch und stellt Denis Zakaria in der Innenverteidigung auf. Weil Sanogo weiterhin fehlt, müsste er dann jedoch Milan Gajic im defensiven Mittelfeld bringen – eine Variante, welche es in des Trainers Kopf offenbar nicht mehr gibt.

Ansonsten ist klar, dass zumindest wir auf jegliche Experimente – und seien sie noch so schick – verzichten und mit der bestmöglichen Elf den Auswärtssieg anstreben würden. Diesen erachten wir als wichtig, aber noch nicht gerade lebensnotwendig. Er würde einfach verhindern, die nächsten Spiele der Europa League mit dem Rücken zur Wand bestreiten zu müssen. Also mit Vollgas vorwärts. Da wir zum Gegner wenig bis gar nichts sagen können (ausser dass er aufgrund der letzten Resultate sicher keineswegs zu unterschätzen ist), konzentrieren wir uns heute voll auf YB.

Da hat das letzte Spiel in Sion bezüglich der Aufstellung unter anderem zwei Sachen gezeigt: Es macht halt doch einen grossen Unterschied, ob im Sturm Hoarau/Gerndt oder Kubo/Frey auflaufen. Klar, man muss mit den Leuten spielen die man hat und soll sich darauf konzentrieren und nicht, auf die, welche zuhause bleiben oder auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Und im Normalfall würden die beiden die Tore wohl auch machen. Dass sie ausgerechnet im Wallis versagten ist bitter, wir sind aber überzeugt, dass ihnen das heute nicht noch einmal passiert. Eine weitere Erkenntnis brachte der Versuch, Yoric Ravet in der ersten Hälfte hinter den Spitzen aufzustellen. In der ersten Hälfte nie auch nur im Ansatz gefährlich, kam YB in der zweiten eigentlich vor allem deshalb zu Chancen, weil der Franzose auf seiner angestammten Position über die rechte Seite Dampf machen konnte. Dies wird aber auch dem Trainergespann nicht entgangen sein. Wenn schon nur mit einem Stürmer, würden wir hinter den Spitzen eher Miralem Sulejmani sehen. Von welchem wir apropos erwarten, dass er endlich damit beginnt, konstant seine Leistung zu bringen – es grenzt an Wahnsinn, wie oft der eigentlich so starke Serbe unter seinen Möglichkeiten bleibt. Aber item.

Folgende Aufstellung soll YB in unseren Augen den 2:1-Auswärtssieg (Tore: Frey, Kubo) bringen:

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