BSC YB – GC – 0:4

24. März 2014 um 13:18 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

0:4 zuhause gegen GC. Ein heftiges Verdikt, eine Klatsche, ein Resultat das jegliche Träume auf eine Platzierung ganz vorne platzen lässt. Der Ärger auf den Rängen und vor allem auch auf dem Platz entlud sich in erster Linie gegen den Schiedsrichter, welcher gestern ganz und gar keinen guten Tag einzog. Doch sollte man sich, ungeachtet der teilweise spielentscheidenden Pfiffe, nicht auch an der eigenen Nase nehmen?

Der Reihe nach. YB begann solide und lies kaum etwas zu. Der wiedergenesene Spycher schien in punkto Ruhe und Souveränität auf die ganze Mannschaft Einfluss zu nehmen. Besonders die Viererkette machte einen besseren Eindruck als zuletzt. Vorne war man bemüht, doch es fehlte an gelungenen und vor allem an zusammenhängenden Aktionen: Frey wie immer fleissig und bemüht, doch ist er eben kein Gerndt. Steffen fleissig und etwas übermotiviert, doch er kann nicht verheimlichen, dass er oftmals überfordert ist. Und Zarate scheint sein grundsätzlich vorhandenes Potential viel zu selten abzurufen – auch wenn er gestern punkto Einsatz leicht verbessert auftrat. Lichtblick im Angriff ist Josef Martinez, der die nötige Qualität mitbringt, sich allerdings noch zu oft fallen lässt. Im Zentrum fehlten die offensiven Impulse von Costanzo merklich, auch wenn defensiv gut gearbeitet wurde.

Eine einstudiert (!), gut ausgeführte (!!) Cornervariante hätte zur Führung führen müssen, doch Scott Sutter vergab diese Möglichkeit. Ein frecher Eckball von Bertone von der anderen Seite, konnte nur knapp von Lang auf der Linie gerettet werden. Über die weiteren Standardsituationen hüllen wir den Mantel des Schweigens (nur soviel: Wenn mir als Profi die Kraft fehlt, mehrere stehende Bälle brauchbar vors Tor zu schlagen, sollte ich mir eventuell Gedanken machen, ob ich bei der Berufswahl nicht daneben gegriffen habe.)

Als man sich schon mit dem 0:0 zur Pause und der guten kämpferischen Leistung der Gelbschwarzen abgefunden hatte, flog plötzlich Steffen mit Gelb/Rot vom Platz. Es ist müssig, eine weitere endlose Diskussion anzufangen, da die Meinungen gemacht sind. Doch genau so unnötig und übertrieben es ist, in dieser Szene einen Platzverweis auszusprechen, ist die Aktion von Steffen dort auch nur in die Nähe des Balles zu laufen – notabene vorbelastet!

Die Aufgabe wurde für YB in der zweiten Hälfte dadurch nicht einfacher – und doch schlug man sich wacker. Mit einem 4-4-1 mache man die Räume eng und konnte GC somit daran hindern, die Überzahl auszunutzen. Mit einzelnen Nadelstichen konnte man sogar ab und zu für Entlastung sorgen und nach einem Fehler von Bürki hatte Martinez die grösste Chance auf dem Fuss. Doch so gut der Abschluss auch war – die Parade war noch besser und so blieb es beim 0:0. GC konnte also aus dem Spiel heraus nichts mit der Überzahl anfangen – doch leider einmal mehr auf die Stärke bei den Standards verlassen: Nach einem Corner setzte sich Caio gegen Bertone durch und köpfte zur 0:1 Führung. Ein Fehler, den man dem jungen Bertone verzeiht, spielte er doch ansonsten ein solides Spiel – und dass der Bundesliga-erprobte Brasilianer sich gegen den unerfahrenen Neo-Profi behaupten kann, liegt in der Natur des Spiels.

Dennoch gab YB nicht auf – es waren auch erst 65 Minuten gespielt und bis auf diese Situation hatte GC kaum gute Aktionen. Die Einwechslung von Nuzzolo brachte neuen Schwung in die Offensive. Nuzz wirkte frisch und spielfreudig und stellte die GC-Abwehr vor Probleme. So gelang es Grichting nur mit Mühe, den YB-Flügel vor dem Strafraum zu stoppen. Doch leider konnte auch diese Standardsituation nicht genutzt werden. YB gelang es also nicht schlecht, den ersten spielbeeinflussenden Entscheid von Schiri Jaccottet zu kompensieren. Solidarisch stemmte man sich gegen die drohende Niederlage – dennoch konnte die fehlende Qualität im Aufbau nicht kaschiert werden: Es fehlten Ideen und Spielwitz um die verbleibenden Offensivakteure einzusetzen.

Gegen den zweiten Entscheid des Schiri-Gespanns war man dann aber machtlos: Ein glasklares Offside-Tor von Dabbur wurde gegeben, 2:0 -> „Dr Mischt isch gcharrlet gsi“.

Danach entlud sich der Frust der Young Boys in diversen Aktionen und man stellte sich sehr ungeschickt an. Frey bremste wohl nicht ganz unabsichtlich etwas spät ab und rempelte durch Bürki an. Dieser liess für einmal sein provokatives Gehabe sein, doch statt eines strengen Blickes und einer deutlichen Ermahnung musste Schiedsrichter Jaccottet sich doch noch einmal kurz im wärmenden Licht der Scheinwerfer sonnen und verwies Michi Frey mit einer höchst unnötigen und fragwürdigen Ampelkarte des Feldes. Daraufhin brachen auch noch die letzten Dämme und YB fing sich noch zwei weitere Treffer in doppelter Unterzahl ein. Diese fielen anhand des vorher gebotenen aber kaum noch ins Gewicht.

Es gilt nun spätestens ab morgen, das (teilweise berechtigte, aber auch oftmals mühsame) Gejammer einzustellen und sich auf die verbleibenden Spiele zu konzentrieren. Der zweite Platz ist noch theoretisch, der dritte Platz ganz sicher machbar sofern man sich zusammenreisst und jedes Spiel konzentriert und seriös angeht.

Dieser Rang würd in etwa auch der Qualität der Mannschaft entsprechen, welche ganz sicher nicht nur Mittelmass darstellt, aber leider auch nicht ganz für die Spitze genügt. Die Absenzen von Gerndt und Wölfli fallen deutlich ins Gewicht – und wie gross der Leistungsunterschied zwischen Rochat und Spycher ist, konnte gestern bestaunt werden. Wo es aber am allermeisten an Qualität fehlt, ist das Zentrum. Neben Costanzo und hinter Martinez braucht es einen Leader, einen klaren Chef, einen Abräumer, Wasserverdrängung, Routine und was halt alles dazugehört. Weder Bertone noch Gajic können dieses Vakuum füllen und sich auf Wuschus weiteren Karriereverlauf zu verlassen, wäre zu riskant. Besonders Gajic scheint bis auf seine Stärke bei Penalties keinen Mehrwert in diese Mannschaft zu bringen, die nicht bereits durch Costanzo oder Bertone abgedeckt werden – und von den Defiziten mag er ebenfalls keines beheben.  Hier gilt es im Sommer unbedingt den Hebel anzusetzen, ansonsten wird auch in der kommenden Saison keine Steigerung zu erwarten sein.

Hier ist die sportliche Führung gefragt und gefordert, denn mit Spielern wie Wölfli, von Bergen, Vilotic, Spycher, Martinez und Gerndt kann das Saisonziel im kommenden Sommer nicht wieder „Rang 4, respektive Europa“ sein.

Zu den Noten:

Mvogo 3,5/ Sieht beim 3:0 nicht gut aus, was aber nicht mehr gross ins Gewicht fiel. Strahlt aber noch nicht die Sicherheit aus, die es braucht. Ist noch jung, muss und wird noch viel lernen.

Sutter 4,5/ Verbessert im Vergleich zu den letzten Spielen.

Von Bergen 5/ Wir bewerten heute bis nach dem Frey-Platzverweis, und bis dahin war die Abwehr gut organisiert.

Vilotic 4,75/ Ebenfalls eine solide Leistung von Vilotic bis zum 3:0.

Spycher 5/ Der Qualitätsanstieg ist augenfällig und es bleibt zu hoffen, das Wuschu noch ein Jahr anhängt.

Bertone 3,5/ Leider schuldig am Führungstreffer der Zürcher, kann Caio nicht am Kopfball hindern. Ansonsten eine solide Leistung.

Gajic 2/ Sollte sich um den Spielaufbau kümmern und schlug die Standards. Mit beiden Aufgaben hochgradig gescheitert.  Besonders die Freistösse waren katastrophal. Costanzo hätte man bei einer gleichen Leistung verrissen.

Steffen 2,5/ So streng der Platzverweis, so dumm die Aktion. Entweder wird jetzt auch im Kopf die Mutation zum Profi vollzogen, oder die Wege trennen sich im Sommer.

Martinez 4,5/ Der beste Offensivspieler, hat die Führung auf dem Fuss und war viel unterwegs. Seine Fallsucht gehört aber per sofort behoben!

Zarate 3,5/ War auch schon schlechter aber auch schon besser. Die Lücke zwischen Erwartung und Ertrag wird immer grösser und es wäre kein grosser Verlust, wenn man sich im Sommer von Zarate trennen würde.

Frey 3,5/ Fand nie richtig ins Spiel, wurde aber auch kaum eingesetzt. Ist kein Gerndt – wird er aber auch nie werden. Der Platzverweis war komplett übertrieben.

Nuzzolo 4,5/ Brachte viel Schwung und sorgte für mehr Gefahr als die restliche Offensive während des ganzen Spiels.

Afum/Kubo keine Note/

Uli 3,5/ Die Mannschaft war gut eingestellt und begann auch in Unterzahl sehr konzentriert und kompakt. Die Wechsel kamen allerdings viel zu spät und bezüglich des Jammerns müsste man einen grossen Teil auf die Fans oder den restlichen Staff delegieren – machts der Chef, wird’s irgendwann unglaubwürdig.

 

RGS-Stimmen:

BSC YB – FC Zürich 1:3

10. März 2014 um 12:44 von Cabrón in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Die momentane Gemütslage beider Mannschaften war zu Beginn 1:1 aus deren Spielweise abzulesen. Bei wunderbarem Frühlingswetter begannen die Berner unsicher und mit vielen Querpässen, während die Zürcher mit breiter Brust Richtung Offensive drückten. Das 3-5-2 des Gastes sitzt und die Flügelläufe von Benito und Schönbächler machten Respekt doch hielt das Zentrum um Steve Von Bergen dicht und Chancen blieben in Halbzeit 1 auf beiden Seiten Mangelware.

YB konnte also eine Halbzeit ausgeglichen gestalten, hielt hinten die 0 und als Costanzo nach glänzender Einzelleistung die Gelbschwarzen in Führung schoss schien das vom Trainer geforderte Konzept aufzugehen…

Man mag danach beklagen, dass der Ausgleich per Prellball eher unglücklich, der Penaltyentscheid fraglich, der Beinschuss zum 1:3 Schlussresultat unnötig und das Resultat zu hoch ausgefallen war. Doch sollte man diese Äusserungen möglichst gleich wieder runterschlucken, wenn man zugeben muss, dass ausser bei zwei Standards, einer tollen Einzelleistung und einem Weitschuss Costanzos, keine Torchance für das Heimteam zu vermelden war.

Beim Prellball standen sich 6 Gelbe auf den Füssen rum während 2 Züricher den Ball ins Netz drückten. Beim zweiten Zürcher Treffer entschied sich Costanzo für den „falschen“ Gegenspieler, während Gajic den Ballführenden nicht genügend angriff und wie das restliche Mittelfeld nur hinterher schaute wie sich Djimsiti in aller Ruhe im Zusammenspiel mit dem starken Etoundi in den Strafraum spielte um dort einen Elfer herauszuholen. Beim 3:1 liess die Mannschaft ihren Nachwuchstorhüter und von Bergen sehr unglücklich aussehen, als man den eingewechselten Pedro über Links gewähren liess.

Positiv herauszuheben am gestrigen Nachmittag sind Moreno Costanzo und Steve Von Bergen. Moreno spielte sichere Pässe, war stets anspielbar, hatte ein bis zwei gute Abschlüsse und erzielte einen wunderbaren Treffer zur kurzzeitigen 1:0 Führung. Steve übernahm erneut die Rolle als Chef in der Abwehr. Ihm war es zu verdanken, dass nicht gleich im Anschluss an den Führungstreffer und dem darauffolgenden mannschaftlichen Sekundenschlaf das 1:1 fiel. Immer wieder war es unser Abwehrpatron welcher Mal für Mal defensive Unzulänglichkeiten auszubügeln vermochte. Ach und das Wetter war super!

Unter dem Strich bleibt ein erneut enttäuschendes und sehr ärgerliches Wochenende für die Gelbschwarzen, da man einmal mehr das Schwächeln der „direkten“ Konkurrenz nicht auszunutzen vermochte, eine Führung unnötig aus der Hand gab, spielerisch wie kämpferisch nicht überzeugte und im Wankdorf Stadion trotz 17‘000 Zuschauern Null Fussballatmosphäre aufkommt.

All dies gilt es diese Woche zu analysieren und schnellstmöglich zu verbessern, denn sonst ist der 4. Platz und somit das Minimalziel der Saison 2013/14 in Gefahr. Klar fehlten die verletzten Leistungsträger Spycher, Frey, Gerndt und zudem war der Topscorer Martinez angeschlagen aber Fredy Bickel wird sich für die Zukunft so einige Gedanken machen ob man die auslaufenden Verträge (Optionen?!) nutzen kann um alte Zöpfe abzuschneiden um weiter frisches Blut ins Team zu bringen. Bis dahin geniessen wir das schöne Frühlingswetter und hoffen auf bessere Gelbschwarze Zeiten.

Die Noten:

Mvogo 4 / Hielt zum Teil unkonventionell und musste sich auch ab und an auf SvB oder sein „Augenmass“ verlassen aber konnte nichts für die Niederlage. Tolle Auswürfe!

Sutter 2,5 / Nach sehr guter Vorrunde ist Scott in den letzten Spielen eher ein grosses fussballerisches Ärgernis. Er vermag zu keiner Zeit offensive Akzente zu setzen oder defensiv einen Gegenspieler abzumelden.

Von Bergen 5 / Rettete was zu retten war und bügelte immer wieder die Unzulänglichkeiten seiner defensiven Neben- und Vorderleute aus.

Vilotic 3,5 / Zeigte zwar vereinzelnd was er auf dem Kasten hat aber erneut führte eine dumme/unglückliche Aktion von ihm zur Niederlage.

Rochat 2,5 / Dito Sutter mit dem Unterschied, dass bereits in der Vorrunde nicht all zu viel von Rochat zu sehen war.

Costanzo 4,5 / Zeigte bei wunderschönem Wetter wieder einmal schöne Pässe, war oft anspielbar und machte ein Traumtor. Defensiv spielte er seinen Möglichkeiten entsprechend.

Gajic 3 / Dass wir auch gegen ein Chiumiento, Buff, Chikhaoui Mittelfeld kämpferisch nicht mithalten können sagt einiges aus. Offensiv war Gajic inexistent und auch defensiv war er ungenügend. Sehr enttäuschend empfand ich das hinterherspatzieren nach verlorenem Zweikampf im Mittelfeld wie z.B. bei der Szene kurz vor dem Penaltyentscheid.

Nuzzolo 2,5 / Für mich die grosse Enttäuschung dieser Saison. Bringt weder positive Impulse noch Torgefahr. Dazu defensiv unsichtbar.

Kubo 4 / Technisch gut aber sicher nicht die Persönlichkeit welche die Mannschaft als Spielmacher aus dem Dreck zieht.

Steffen 3 / Kämpferisch bemüht aber qualitativ ungenügend. Sei dies weil ihm die Spielpraxis abgeht oder weil nicht mehr drin liegt? Wir werden es sehen nachdem er mehr Einsätze bekommen hat oder wieder bei Thun spielt.

Zarate 3 / „Zarate könne auch den Mittelstürmer spielen“, meinte Uli vor dem Spiel. Den Beweis blieb der Argentinier zumindest gestern schuldig.

Martinez, Lecjaks, Afum / Zumindest die beiden erstgenannten schienen bemüht aber alle drei waren nicht in der Lage das Spiel noch zu drehen.

Forte 3,5 / Uli vermochte weder mit der Startaufstellung noch durch Auswechslungen oder einer ausgeklügelten Taktik positiv auf das Spiel einzuwirken. Ergebnis: die Mannschaft vergab erneut eine (1:0) Führung.

Publikum 3 / Ob nun organisiert oder nicht, der Support in Bern ist zurzeit stimmungsmässig maximal biederer Durchschnitt.

Die Stimmen von RGS:

BSC YB – Lausanne 5:3

17. Februar 2014 um 14:19 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Fussballfans sind gemeinhin etwas im Zwiespalt: Gewinnt die eigene Mannschaft zwar regelmässig, aber dafür mit unansehnlichem Fussball und meist nur 1:0, wird das fehlende Spektakel und die mangelnde Unterhaltung reklamiert. Bei Spielen wie gestern weiss man dafür am Ende nicht so recht, ob man sich über den teilweise sehr ansehnlichen Offensivfussball und die 5 Tore freuen – oder über die defensiven Unzulänglichkeiten ärgern soll.

Die ersten 25 Minuten bestanden aus gefälligem Fussball der Gelbschwarzen, inklusive zweier Tore (Martinez und Nuzzolo) und einigen weiteren Strafraumszenen. Als der Mist für die meisten der (wenigen) Zuschauer und leider wohl auch den Grossteil der YB-Mannschaft „gcharrlet“ schien, glichen die Waadtländer die Partie aus. Bei beiden Szenen sah die Hintermannschaft nicht gut aus.

Dieser Weckruf schien das Heimteam wieder an Fussball denken zu lassen – innert weniger Minuten stellten Gajic per Penalty und Martinez per Freistoss den Zweitorevorsprung wieder her.

 

Als Michi Frey nach der Pause zum 5:2 traf, schien das Spiel endgültig entschieden zu sein, zumal sich die Chancen in der Folge beinahe im Dutzend anhäuften. Leider wirkte YB in dieser Phase wieder sehr nonchalant und liess grosse Möglichkeiten aus. „Aus der ersten Halbzeit nichts gelernt“, schien das Motto gewesen zu sein – denn ohne auf grosse Gegenwehr zu treffen, erzielte Tafer das 3:5 aus Lausanner-Sicht. Einzig Yvon Mvogo ist es zu verdanken, dass das Spiel in der Schlussphase nicht noch spannender wurde.

Mit dem Schlusspfiff von Schiri San endete dieser sehr unterhaltsame aber auch Slapstick-artige Auftritt der Gelbschwarzen. Drei wichtige Punkte und die Sicherung des zweiten Ranges waren im Trockenen – sowie die Gewissheit, dass grosse Namen noch nicht zwingend für eine bombensichere Abwehr stehen müssen.

 

Die Noten

Mvogo 5/ Sieht beim 2:1 nicht gut aus, die Kommunikation mit Vilotic hat nicht funktioniert. In der zweiten Halbzeit aber mit einigen Top-Paraden.

Sutter 3,5/ Wirkte unkonzentriert und hatte Mühe mit seinen Gegenspielern.

Von Bergen 3,5/ Auch unser Abwehrchef für einmal mit einer schwachen Leistung. Er kann es besser, dass wissen wir.

Vilotic 3,5/ Noch nicht ganz in Bern angekommen. Hat aber in einigen Zweikämpfen bewiesen, dass er eine Verstärkung werden kann.

Rochat 2/ Unter den Einäugigen ist der Blinde der Bettler. Oder so.

Costanzo 4/ Solider Auftritt von Costanzo, allerdings muss er auf dieser Position auch die Defensive besser führen.

Gajic 4,5/ Für ihn gilt das gleiche wie für Moreno: die Abwehrarbeit betrifft nicht nur den Goalie und die vier Verteidiger, sondern auch das Mittelfeld. Hier muss er einflussreicher werden. Ansonsten gut.

Martinez 5.5/ Starker Auftritt von Sepp.

Kubo 4,5/ Ein Auf und Ab beim Japaner. Offensiv mit guten Szenen, oftmals anspielbar. Im Gegenzug aber etwas zu verspielt und mit zu vielen Ballverlusten.

Nuzzolo 5/ War fleissig und traf mal wieder. Muss defensiv mehr Unterstützung leisten und darf vor einem Abschluss auch mal den Ball annehmen.

Frey 4,5/ Noch kein Gerndt, aber füllte seine Rolle gut aus. Liess sich phasenweise zu tief zurück fallen.

Zarate/Afum/Bertone -/ Keine Note, wobei Afum mindestens einen Treffer erzielen muss.

Forte 5/ Die Offensive erfolgreich umgestellt – die Defensive muss allerdings gefestigt werden. Dafür gab es wieder zwei Standardtore! Warum Rochat aber nicht durch Lecjaks ersetzt wurde bleibt sein Geheimnis.

 

Die Stimmen von RGS:

 

BSC YB – FC Thun 2:1

3. Februar 2014 um 14:37 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen

Das einzige überharte Foul in der Kantonalmeisterschaft, ereignete sich in den letzten Spielsekunden: Mit gestreckten Beinen „erlegte“ Wittwer Zarate, und durfte froh sein, dafür nur die gelbe Karte zu sehen. Kurz darauf erfolgt der Schlusspfiff und alle Gelbschwarzen ballten glücklich die Fäuste: 3 Punkte zum Rückrundenstart!

Gegen einen defensiv soliden und konterstarken FC Thun, hatte YB das Spielgeschehen mehrheitlich im Griff. Nach einer tollen Gerndt-Flanke hätte Nuzzolo zur Führung einnicken müssen, allerdings konnte er das Leder Plastik nicht genügend nach unten drücken. So ging es leider Torlos in die Pause, welche zum ersten Mal seit langem ohne Spiel und Fanbox stattfand (Bravo!).

Nach der Pause waren es zuerst die Gäste, die schwungvoller aus der Kabine kamen. Doch das Startfurioso konnte nicht ausgenützt werden und so waren es die Young Boys, welche nach einem unerlaubten Rückpass zu einer Freistossmöglichkeit aus ca. 11 Metern kamen. Ausgerechnet Rückkehrer Martinez verwandelte den Ball und sorgte so für die Führung.

Gilbert Gress spricht jeweils von den „Füüüüüüüünf“ Minuten, welche nach jedem Tor zu überstehen sind. In dieser Phase der Unkonzentriertheit und der Emotionen kassiert man oftmals den prompten Gegentreffer – eine Disziplin in welcher YB leider in einer hässlichen Regelmässigkeit die Goldmedaille abräumt. Mittels abgefälschtem Freistoss traf der FC Thun postwendend zum Ausgleich.

Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in welchem YB die feinere Klinge führte, der FC Thun aber die etwas klareren Chancen besass. Während Schneuwly und Wittwer die Torumrandung trafen, konnte Alex Gerndt alleine vor Faivre nicht reüssieren. Eben dieser Gerndt verzeichnete wie in Halbzeit eins eine tolle Hereingabe, diesmal vergab Kubo anstelle von Nuzzolo. Zarate wurde einmal regelwidrig gestoppt, was Schiri Graf als Freistoss taxierte – nicht wenige hatten das Foul hingegen im Strafraum geortet.

Als sich die meisten bereits mit dem Remis abgefunden hatten, traf Zarate aus der Distanz zum 2:1. Goalie Faivre machte dabei eine unglückliche Figur.

YB und dem Anhang war dies herzlich egal – der Sieg wurde frenetisch bejubelt und man tankte eine ordentliche Portion Moral für das kommende Spiel in Basel.

Die Noten:

Mvogo 4.5/ Kassierte sein erstes Gegentor und unterlief eine Flanke in der Schlussphase. Ansonsten aber mit einem soliden Auftritt und dem inoffiziellen Rekord für „die meisten kurzen Abwürfe/Abstösse in einem Ligaspiel“.

Hadergjonaj 4.5/ Etwas überraschend in der Startelf, aber mit einem soliden Auftritt. War in dieser Viererkette schon fast ein Routinier und wagte daher auch mehr offensive Vorstösse als auch schon.

Rochat 4.5/ Konnte von Bergen als Chef nicht komplett ersetzen, was aber auch niemand erwartete. Dessen Absenz machte sich vor allem in den hektischen Phasen in der zweiten Halbzeit bemerkbar.

Wüthrich 5/ Kommt mit dem Debütanten-Bonus auf die höchste Note in der Abwehr. Erledigte seine Aufgaben bis auf 2-3 Unsicherheiten gut.

Sutter 4/ Wirkte in einigen Duellen etwas zaghaft und trat offensiv etwas zu wenig in Erscheinung.

Gajic 4.5/ Umsichtig und zweikampfstark. Spielt aber immer noch zu viele Fehlpässe, was bei einem abschlussstärkeren Gegner ins Auge gehen könnte.

Costanzo 5/ Starke Leistung des Ersatz-Captains. Ungewöhnliche viele (gewonnene) Zweikämpfe und alles in allem sehr ballsicher. Fehlt gegen Basel leider gesperrt.

Martinez 5/ Starkes Comeback in Bern, bestätigte seine Startelf-Nomination mit einer soliden Leistung.

Frey 4/ Wie immer engagiert doch für einmal glücklos. Arbeitete viel, konnte aber kaum zählbares herausholen.

Nuzzolo 4/ Auch Nuzz mit einem  fleissigen Auftritt. Muss aber in der ersten Halbzeit zur Führung treffen (Kopfball nach Gerndt-Flanke).

Gerndt 4.5/ Sowohl Nuzzolo als Kubo hätte auf seine Hereingaben treffen müssen – er selber erst recht, als er alleine vor Faivre auftauchte. Würde er endlich mehrmals pro Spiel richtig angespielt werden, könnte er seine Torausbeute wohl rasch verdoppeln.

Kubo, Zarate, Lecjaks ohne Note/Alle drei versuchten sich ins Spiel zu kämpfen, was einigen gut (Kubo, Zarate) anderen weniger gut (Lecjaks) gelang.

Forte 5/ Sein Mut zur Jugend wurde belohnt, sein Joker stach und ab nächstem Wochenende darf er – unter anderem auch Dank seines Einflusses – auf das IV-Duo von Bergen/Vilotic zählen.

 

 

BSC YB – FC Basel 2:2

2. Dezember 2013 um 20:02 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

…vorneweg möchten wir uns für die fehlende Vorschau entschuldigen…

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Man wusste nicht so recht, ob man nun den Punkt gegen den Meister und Leader feiern oder den verlorenen zwei Punkten nachtrauern sollte.

Gewiss, nach der Führung durch Gaijc und den besseren Chancen über die gesamte Spieldauer, hat man eigentlich zuwenig Zählbares erhalten.

Dennoch ist ein Punktgewinn nach einem Doppelschlag kurz vor der Pause (im Wissen über die doch eher bescheidenen YB-Leistungen in letzter Zeit in den zweiten Halbzeiten) zumindest für die Moral Gold wert.

Das YB überhaupt einen Pausenrückstand zu beklagen hatte, lag einerseits an der mangelnden Chancenauswertung (Nuzzolo, Zarate) und andererseits an den turbulenten Szenen in der YB-Defensive nach dem 1:0.

Doch im Vergleich zu anderen Spiele zuvor, konnte YB reagieren und zeigte auch nach dem Seitenwechsel eine animierte, fleissige und kämpferische Leistung gegen einen FCB, der nicht überragend aber abgeklärt auftrat.

Der Ausgleich durch Kubo war hochverdient und ein allfälliger Elfmeter für Tabakovic wäre sicher keine Erfindung des Schiedsrichters gewesen.

YB führt damit die punktgleiche Verfolgergruppe an und kann aus den verbleibenden Spielen der Hinrunde gegen Thun (a) und St. Gallen (h) eine gute Basis für Rückrunde schaffen.

 

Zu den Noten:

Wolf: 5 / bei den Gegentoren machtlos. ansonsten souverän und für einmal mit brauchbaren Abstössen.

Sutter: 4.5 / engagierte und druckvolle Leistung auf seiner Seite.

von Bergen 5.5 / definitiv der beste YB-Verteidiger seit Tinu Weber.

Veskovac: 5 / eine gute Leistung von Veskovac, der in den letzten Minten auf die Zähne beissen musste.

Spycher: 5 / hatte seine Seite im Griff und meldete seine Gegenspieler ab. Leider waren die Flanken nicht immer präzise genug.

Gaijc: 4 / die genügende Note gibts für das Tor und die leichte Steigerung in der zweiten Halbzeit. Kämpferisch absolut i.O. allerdings mit einer haarsträubenden Fehlpassquote.

Costanzo: 4.5 / wie bereits gegen Lausanne mit einigen wichtigen und starken Zweikämpfen sowie ungewohnt kernigen Tacklings. Als Ballverteiler unauffällig aber umsichtig.

Nuzzolo: 5.5 / eine der besten Leistungen von Nuzz im YB-Dress. Einzig der verpasste Torerfolg trübt das Bild ein wenig.

Frey: 4.5 / fleissige, wenn auch etwas gar übermotivierte Leistung. Müsste in der zweiten Halbzeite den Ausgleich erzielen, nachdem ihm Gerndt den Ball perfekt per Brustabnahme in den Lauf spielt.

Zarate: 4.5 / wiederum eine gute Leistung des Argentiniers, der sich auch defensiv etwas verbessert zeigte.

Gerndt: 5 / besagte Szene auf Frey ist sinnbildlich für den Schweden, der es versteht, aus jeder noch so schwierigen Szene etwas mannschaftsdienliches zu machen.

 

Kubo: 5 / tolles Tor von Kubo!

Afum: – / Gute Besserung und komm bitte in Rückrundenform zurück.

Tabakovic: – / hatte eine Aktion die in beinahe zum Matchwinner gemacht hätte.

 

Uli: 5.5 / den richtigen Joker eingewechselt und vieles richtig gemacht. Einziger Kritikpunkt: Gaijc hätte man rausnehmen können.

 

Die Stimmen von RGS:

BSC YB – Lausanne 3:2

25. November 2013 um 11:54 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Nein, glanzvoll war der Auftritt der Unsrigen am Samstag nicht.

Dennoch holte YB zum dritten Mal in Folge drei Punkte und konnte den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

Als Reaktion auf das blamable Cup-Out wurde nichts anderes als ein Sieg erwartet – nichtsdestotrotz konnte nicht damit gerechnet werden, Lausanne per Kantersieg aus dem Wankdorf zu fegen. Schliesslich haben die Waadtländer nun einen neuen Trainer und in der Tabelle definitiv nichts zu verlieren. Die Mission Ligaerhalt wurde neu lanciert und Marco Simone zeigte von Anfang an, dass er nicht vorhat, sich zu verstecken. Mit einem 3-5-2, inklusive wirbliger Flügelspieler (Khelifi und Tafer) sowie den fleissigen Coly und Ravet in der Sturmspitze, wollte Lausanne in Bern mehr sein als nur der Punktelieferant. Spielerisch hielten die Waadtländer phasenweise gut dagegen und in der Offensive suchten sie ihr Glück oftmals in den Distanzschüssen. Was nicht so recht in den Gameplan der Gäste passen wollte, war die Effizienz von YB. Zweimal waren es die vereinten Kräfte von Gerndt und Frey, die Zarate, respektive Nuzzolo den Torerfolg ermöglichten.

Nach dem 2:0 hatte YB das Spiel im Griff und abgesehen von 1-2 Unsicherheiten wäre auch eine 3:0 Pausenführung  möglich gewesen (Zarate, Rochat).

Gleich nach der Pause durfte Matar Coly dank gütiger Mithilfe von Alain Rochat auf 2:1 verkürzen. Es war dies der unnötige Knackpunkt im YB-Spiel, welcher Lausanne den Mut zurückbrachte und den Gelb-Schwarzen ebendiesen wegnahm. Mehrmals zeigten die Welschen gute Ansätze die aber (zum Glück) nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Anders bei YB: Ein Fehlpass von Zambrella in die Füsse des besten YB-Spielers Alex Gerndt, bescherte diesem einen Assist – sein Zuspiel wurde nämlich von Nuzz zum 3:1 verwandelt. Die Entscheidung schien gefallen.

Da es aber aktuell selten ein wirklich souveränes YB-Spiel zu geben scheint, liess man 5 Minuten später Tafer zu viel Platz und Zeit, und dieser liess sich nicht zweimal bitten: 3:2 aus circa 20 Metern. Die Schlussphase war ein einziges hin und her, geprägt von zu komplizierten Lausannern und zu wenig konsequenten Bernern (Kubo). Nach 93 Minuten pfiff Schiri Erlachner ab und die YB-Welt war wieder halbwegs in Ordnung. Weitere drei Punkte und etwas Mut für den anstehenden Spitzenkampf gegen den FC Basel. Und die Waadtländer durften mit dem Gefühl nach Hause reisen, dass mit ähnlichen Leistungen auf jeden Fall noch Punkte zu holen sind.

Die Noten:

Wölfli: 5 / Hielt was zu halten war und rettete einige Male gegen Ravet und Coly.

Sutter: 4 / Zurück von seiner Verletzung mit einer genügenden Leistung. Ein paar Mal fehlte aber der Saft. Wurde von Zarate nicht immer gut unterstützt.

Von Bergen: 4.5 / Wirkte schon souveräner, wurde aber auch nicht genug unterstützt.

Rochat: 3.5 / Eigentlich mit einer soliden Leistung, allerdings mit einem kapitalen Bock gegen Coly.

Spycher: 4 / Solide aber unauffällige Leistung des Captains. Über seine Seite fällt das 3:2 – hier müssten wohl er oder Nuzz früher reagieren.

Gaijc: 4 / Ein Riesenfehler in der ersten Halbzeit, den er aber selber ausbügelte. Ansonsten fleissig und umsichtig, aber ohne zwingende Aktionen.

Costanzo: 4 / Für einmal mit diversen wichtigen Zweikämpfen in der Defensive, konnte diverse Konter früh unterbinden. Ein toller Pass auf Kubo, der diesen aber nicht in Zählbares ummünzen konnte. Es happert aber weiterhin bei den Standards.

Nuzzolo: 5 / 2 Tore, viel unterwegs und mit schönem Schnolz!

Frey: 4.5 / An den beiden ersten Toren beteiligt und auch sonst gewohnt fleissig. Wirkte aber in der zweiten Halbzeit ausgelaugt und wurde ausgewechselt.

Zarate: 4 / Traf endlich mal wieder und hatte auch sonst einige gute Szenen in der ersten Halbzeit. Leider vernachlässigte er die Defensivarbeit vor allem in der zweiten Hälfte.

Gerndt: 5.5 / Der beste YB-Spieler, auch ohne Tor. Erkämpfte sich enorm viele Bälle, war fast immer anspielbar und leitete alle drei Tore ein.

Kubo/Afum/Affolter: keine Note

Alle drei ohne Note. Kubo müsste entweder treffen oder auf Afum spielen. Letzterer wirkt immer noch nicht richtig frisch und Affolter durfte endlich mal wieder als IV ran.

Forte: 5 / Für die Gegentore kann er nichts. Wechselte früh genug um Impulse zu setzen und konnte die Mannschaft nach dem Cupspiel offenbar aufrichten. Am nächsten Wochenende folgt ein erster, echter Härtetest.

 

Die RGS-Stimmen:

FC Basel – BSC YB 2:1

2. September 2013 um 23:25 von Cabrón in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Bern ist im Freudentaumel! Egal wer sich den Bernern stellt, er wird platt gemacht! Der unbändigen Kraft und geschmeidigen Technik ist kein Gegner gewachsen. So war es zumindest an diesem Wochenende in Burgdorf am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest, aber auch in den ersten 5 Spielen dieser Saison. Aus Basel gab es an diesem Wochenende nicht ganz so Erfreuliches zu berichten, denn das Erfrischenste an diesem Sonntag schien „der Schluck Wasser“ welcher aus der Gästekurve über den Zaun Richtung Teleclubmoderation flog. Das Spiel war nämlich bis in die 70. Minute ein richtiger Chnorz!

Anders als noch zu Hause gegen GC kam diese Niederlage nicht überraschend. Zu passiv traten die Gelbschwarzen an diesem Wochenende auf. Das vielgelobte Pressing wurde nur zögernd umgesetzt. Keine flüssigen Kombinationen, kein öffnender Pass, keine unwiderstehliche Flügelläufe, nicht einmal eine nennenswerte Einzelleistung oder gar eine Torchance war im gut gefüllten St. Jakobs Park auszumachen. Zu vieles überliessen die Gelbschwarzen dem Zufall. Das Zentrale Mittelfeld konnte zu keiner Zeit irgendwelche Akzente setzen und die Stürmer wussten mit den meist planlos nach vorne geschlagenen Bälle nichts anzufangen. Da auch der Gegner nichts Entscheidendes zum Spitzenkampf beizutragen vermochte, kam es auch mal vor, dass sich die Torhüter gar die Bälle gegenseitig zu kickten und die Zuschauer sich auf einen Gestellten vorbereiteten. Schaut man das Ganze von einer etwas positiveren Seite an, so liessen die Young Boys den Meisterschaftsfavoriten und CL-Teilnehmer nie ins Spiel kommen, machten hinten erfolgreich die Reihen dicht und waren auf gutem Wege einen Punkt nach Bern zu entführen.

Dann kam die 70. Minute und mit ihr die erste wirkliche Chance des Spiels. Für einmal kombinierten sich die Gelbschwarzen mit guten schnellen Pässen auf der rechten Seite durch und Kubo schob das Runde nach einer Nuzzolo Grätsche an Sommer vorbei – Schär konnte hier noch auf der Linie retten. Jetzt kam plötzlich doch noch Spannung auf und nur eine Minute später nickte Afum, der kurz zuvor für den verletzt vom Feld getragenen Zarate eingewechselt wurde, einen Costanzo Eckball wunderschön zum Führungstreffer ein. Im Nachhinein darf dies eher als Fluch denn Segen bezeichnet werden. Der Gästesektor lag sich immer noch in den Armen und Forte versuchte der Mannschaft klar zu machen, dass man konzentriert weiterspielen soll, als es gleich doppelt hinter Wölfli einschlug. Zwei Mal innerhalb 2 Minuten spielten sich die Basler mitten durch die Berner Verteidigung und drehten das Spiel mit den Treffern von Sio und Streller. Danach konnte der Berner Sportklub auch mit der Einwechslung von Tabakovic, einem dritten Stürmer, die kurze Unkonzentriertheit nicht mehr korrigieren.

Die Niederlage ist zwar sehr ärgerlich aber nicht überraschend. Jedoch trübt es den guten Start in diese Meisterschaft nur geringfügig, denn noch grüsst Bern auch im Fussball von der Spitze. In Basel darf man verlieren und eine Saison ohne Niederlagen hat niemand erwartet. Uli Forte wird mit seinem Staff das Spiel analysieren und mit dem Team an den Fehlern arbeiten, davon bin ich überzeugt. Es gilt sich nun auf die nächste Cup-Runde zu konzentrieren, dann kommen Luzern und St. Gallen und erst danach werden wir in etwa einschätzen können wo uns die Reise in dieser Saison hinführt. Es war nicht alles gut in den ersten Runden aber genauso wenig ist nach zwei Niederlagen alles schlecht und wie pflegt Michi immer zu sagen? „Wir müssen einfach immer weiter hart arbeiten“.

Wölfli 4 Rettete einmal stark gegen Salah sonst selten gefordert. Seine Abschläge und langen Bälle waren zu ungenau.
Zverotić 3,5 Defensiv solid aber offensiv inexistent.
Von Bergen 4,5 Bis auf 2 Minuten hielt er die Abwehr souverän zusammen.
Veškovac 3 War unsicher und selten in der Lage das Spiel von hinten heraus zu lancieren.
Sutter 3 Bekundete vorallem Mühe mit dem schnellen Salah. Konnte für einmal keine Impulse in der Offensive setzen.
Costanzo 4 Kämpfte aber blieb immer wieder am Gegner hängen. Guter Eckball zum 0:1.
Spycher 3,5 Bemüht aber glücklos.
Zárate 3,5 Blieb ohne Einfluss aufs Spiel. Musste nach grobem Foul ausgewechselt werden (gute Besserung und eine schnelle Genesung!)
Frey 3,5 Kam mit den langen hohen Bällen nicht zurecht und vermochte keine Torgefahr zu kreieren.
Nuzzolo 3,5 Auch Nuzzolo war sehr unauffällig.
Gerndt 3,5 War nicht ganz so viel unterwegs wie noch in den ersten Spielen.
Kubo 4,5 Mit ihm kam so etwas wie Torgefahr.
Afum 5 Brachte Schwung und erziehlte ein herrliches Kopftor.
Tabaković war zu kurz im Spiel für eine Bewertung.

 

Sutter nach dem Spiel zu Gast bei RGS:

 

Veyrier Sports – BSC Young Boys 0:8 (0:1)

19. August 2013 um 12:48 von Cabrón in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

 

„Die Berner Young Boys, ihres Zeichens souveräner Leader der Super League, gewinnen in der ersten Runde des Schweizer Cups gegen den Zweitligisten Veyrier Sports mit 8:0.“ – Aber Hoffentlich neigt man zu sagen. 

„Erster und einziger Torabschluss für das Heimteam nach 78 Minuten. Der Ball fliegt weit über das YB Gehäuse.“ – Nicht mehr als eine Randbemerkung. 

„Die Berner lassen auch in ihrem zweiten Anzug, mit Mvogo, Affolter, Rochat, Bertone, Sessolo, Afum und Kubo, nie Zweifel an ihrem Sieg aufkommen.“ – Darf man doch auch von einem Tabellenführer erwarten? 

„Der 20-Jährige Hélios Sessolo trifft 3 Mal und soll zwecks Spielpraxis in die Challenge League ausgeliehen werden.“ – Das Beste für alle Beteiligten. 

„Neuzugang Yuya Kubo mit seinem sechsten Skorerpunkt im sechsten Pflichtspiel für YB.“ – Für etwas hat man ihn ja geholt.

Oder man könnte auch die missglückten Torschüsse von Nuzzolo, die fahrlässig ausgelassenen Tormöglichkeiten von Afum oder die technische Unzulänglichkeit Mvogos, nach einem Rückpass, aus der Suppe haaren. Wäre da nicht die jüngere Vergangenheit und die gelbschwarzen Mahnmale peinlicher Niederlagen gegen ein unterklassiges Wil, Winterthur, Sion oder Lausanne, um nur einige zu nennen.

So erstaunt es, dass die Berner stets Herr der Lage waren und auch nach zu knapper Pausenführung nie nervös wurden oder gar Zweifel an ihrem Sieg aufkommen liessen. Das von Forte vielfach erwähnte 18-Mann-Stammkader presste wie gegen einen Superligisten, kämpfte als spielten sie im ausverkauften Wankdorf und feierten die Tore als wäre es jeweils das entscheidende gewesen. Dies scheint die neue Qualität unseres Herzensvereins. Und genau deshalb ist dieses unspektakuläre und von allen erwartete 0:8 so aussergewöhnlich!

Es ist der sechste Sieg im sechsten Pflichtspiel in dieser Saison, wo man von Spiel zu Spiel schaut – auch wenn der Gegner Veyrier Sports heisst und aus der 2. Liga der Schweiz kommt.

 

Einzelkritik:

Mvogo:   War bei seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die 1. Mannschaft (Herzliche Gratulation!) vielleicht weniger Torhüter als vielmehr einer der 2‘150 Zuschauer.

Sutter:   Zurück auf seiner Stammposition.

Von Bergen:   Abwehrchef

Affolter:   Feierte seinen ersten Einsatz in dieser Saison mit seinem ersten persönlichen Treffer auf Schweizer Boden seit dem 17.09.11 und dem 8:0 Auswärtssieg im Cup gegen den FC Domdidier.

Rochat:   Fiel auf durch seine herrlichen weiten oder in die Tiefe geschlagenen Pässe und weil er der einzige YB Verteidiger mit Kopfhaar war.

Bertone:   Spielte als U21 Spieler 90 Minuten durch.

Costanzo:   Trug in Abwesenheit von Kapitän Spycher die Captain-Binde.

Nuzzolo:   Traf mal aufs Tor, mal drüber aber auch mal hinein. Wurde gemäss Platzspeaker 2 Mal ausgewechselt.

Sessolo:   3-facher Torschütze!!

Afum:   Brauchte mehrere Anläufe aber traf. Auch letzte Saison brauchte er seine Zeit. Chunt scho guet.

Kubo:   *Hand-an-den-Unterarm-klatsch*

Zarate, Gerndt, Zverotic:   Waren auch da.

Uli:   Er macht zurzeit einfach ALLES richtig!

 

Die Stimmen von RGS:

 

Die Impressionen zum Spiel von RGS:

http://www.radio-gelb-schwarz.ch/news_detail.htm?nID=190

FC Aarau – BSC YB 0:4

12. August 2013 um 11:39 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Vor einigen Wochen erwartete man gegen Lausanne den wohlbekannten Abwehrriegel und einen tief stehenden Gegner, der mit jeder Minute ohne Gegentor gefährlicher werden würde. Nach einem Fehler von Ekeng war es Gonzalo Zarate, der bereits nach 36 Sekunden zur Führung einnetzte und damit den Plan des Gegners über den Haufen warf.

Auch gegen Aarau erwartete man ein schwer zu knackendes Bollwerk mit aufopfernd kämpfenden Weiss-Söcklern, die durch schnelle Konter und vor allem mittels gefährlichen Standardsituationen den zweiten Heimsieg anpeilen wollten.

Es dauerte diesmal nicht 36 Sekunden sondern ganze 16 Minuten, bis eben dieser Gonzalo Zarate herrlich zur Führung traf. Und auch gegen Aarau war damit der Weg frei zum nächsten Sieg, denn das Heimteam konnte sich von diesem Schlag kaum mehr erholen.

Einzig kurz vor der Pause hatte Staubli den Ausgleichstreffer auf dem Fuss. Es war dies eine der wenigen Chancen, die der starke Abwehrverbund um Patron von Bergen zuliess. Auch der Forte-Plan bei den ansonsten sehr gefährlichen Eckbällen der Aargauer ging auf: Anstatt sich mit Mann und Maus im Strafraum zu sammeln, stellte der YB-Trainer gleich drei Angreifer auf die Mittellinie. Dadurch mussten sich auch die Gastgeber umorientieren was zur Folge hatte, dass kein einziger Corner gefährlich wurde.

Nach der Pause brachen dann die Dämme endgültig: Nach einem schönen aber etwas missglückten Kunststück von Zarate, erkämpfte sich Zverotic den Ball an der Strafraumgrenze zurück, spielte kurz auf Costanzo und dieser traf herrlich zum 2:0.

Eine Viertelstunde später flankte der hervorragende Gerndt auf den eingewechselten Steffen, der den Ball irgendwie über die Linie bugsierte. Das 3:0 wäre ein passendes Resultat gewesen, mit dem sich die tapferen Aarauer wohl hätten abfinden können. Doch das effiziente YB ist aktuell kaum zu bremsen – und so durfte Costanzo seine starke Leistung mit dem Penalty -Tor zum 4:0 krönen.

Ein klarer und deutlicher Sieg beim „wohl bisher schwierigsten Spiel“ – eine klare Ansage an die Konkurrenz die am Wochenende gleich reihenweise Punkte abgab. Der YB-Fan ist allerdings ein Routinier wenn es um Realismus und Bodenhaftung geht. Es sind erst 5 Runden gespielt und es kann und wird – erfahrungsgemäss – noch viel passieren.

Daher sollten wir alle den Moment auskosten und geniessen, dass man wieder deutlich lieber an YB-Spiele geht als in den letzten beiden Jahren.

Zu den Noten:

Wölfli 4,5:

Hielt was zu halten war – und davon gab es nicht viel. Hatte eine Unsicherheit, als ihn ein Abschluss des Heimteams aus dem Tiefschlaf weckte.

Zverotic 5:

Stark verbessert. Hatte die Defensive im Griff und brachte tatsächlich auch offensiv etwas zu Stande.

Von Bergen 5:

Enorm zweikampfstark. Wahrscheinlich der beste YB-Innenverteidiger der letzten Jahre.

Veskovac 5:

Auch Veskovac zeigte sich verbessert. Gewann seine Zweikämpfe und hatte keine groben Schnitzer drin.

Sutter 5:

Souverän und abgeklärt. Fiel offensiv weniger auf als auch schon, gewann dafür aber quasi jeden Zweikampf.

Spycher 4,5:

Für einmal nicht ganz so souverän. Hatte einige Fehlpässe und keinen allzu grossen Einfluss aufs Spiel. Dies lag aber vor allem auch daran, dass jegliche Aufgaben im Aufbau von Costanzo übernommen wurden.

Costanzo 5,5:

Tolle Leistung des Zehners. Hat bei jedem Angriff seine Füsse im Spiel und traf zweimal. Auch in den Zweikämpfen besser, wirkte robuster als auch schon.

Zarate 5:

Tolles Tor von Zarate, dazu leitete er mit einem eigentlich verunglückten Trick das 2:0 ein. Über seine Seite läuft aktuell sehr viel.

Kubo 4,5:

Hatte in der ersten Halbzeit einige Aktionen. Dabei wechselten sich verlorene Zweikämpfe und gelungene Aktionen in etwa ab. Ist am Ball sehr stark und extrem Beweglich. Allerdings würden ihm 5kg Muskelmasse mehr sicher nicht schaden.

Nuzzolo 4,5:

Fleissiger Auftritt von Nuzzolo dem für einmal nichts zählbares gelang.

Gerndt 5:

Arbeitet unglaublich viel für sein Team. Tolle Flanke auf Steffen und auch sonst sehr ballsicher. Gerndt kann den Ball hervorragend halten und abdecken, damit die Mitspieler nachrücken können.

Steffen, Rochat, Afum:

Alle keine Note. Hervorzuheben sind:

–          Tor und fleissiger Auftritt von Steffen.

–          Grosschance durch Afum leider vergeben

–          Rochat fügte sich nahtlos ins Team ein.

Forte 6:

Das Team war sehr gut auf den Gegner eingestellt und die Massnahmen trugen allesamt Früchte. Uli Forte scheint aktuell einfach alles zu gelingen.

 

Die Stimmen von RGS:

 

Lausanne-YB 1:3

21. Juli 2013 um 19:34 von Pele in der Kategorie Matchbericht, Spielerbewertungen, YB

Ohne personelle Wechsel startete YB in das erste Auswärtsspiel der Saison.

Trotz Gurtenfestival und sommerlichen Temperaturen war der Gästesektor gut gefüllt und man durfte auf den ersten Auftritt in der Fremde gespannt sein. Uli Forte sah offenbar keinen Grund, etwas an seiner Vorwärtsstrategie zu ändern und setze bereits zu Spielbeginn auf sein hohes Pressing und viel Laufarbeit. Das Ziel war ein frühes Tor, welches die Aufgabe vereinfachen und den Defensivriegel der Waadtländer auflockern sollte. Und weil dem neuen Übungsleiter aktuell scheinbar einfach alles gelingen will, lag der Ball bereits nach 36 Sekunden im Netz: Gonzalo Zarate erlief einen zu kurzen Rückpass von Ekeng und schob eiskalt zur Führung ein.

Frühe Führung? Diese zwei Worte lassen einen YB-Fan normalerweise erschaudern. Denn wann immer die Gelbschwarzen in den letzten Jahren früh das Skore eröffneten, stellten sie das Spielen anschliessend ein und warteten geduldig auf den bald einmal fälligen Ausgleich.

Diese Krankheit scheint zum Glück fürs Erste geheilt: YB drückte weiter, griff hoch an und liess Lausanne-Sport nie ins Spiel kommen. Wie bereits gegen Sion waren es Gerndt und Frey die vorne viel Laufarbeit verrichteten und von Nuzzolo und Zarate dabei unterstützt wurden. Auffällig oft liessen sich die beiden Flügelspieler in die Mitte ziehen und eröffneten so den Aussenverteidigern Zverotic und Sutter die Möglichkeit, zu hinterlaufen und sich ins Offensivspiel einzuschalten. Diese nutzen den gegebenen Raum gut aus und kamen zu einigen guten Aktionen. Durch schnelle Kombinationen und rasches Umschalten resultierten noch vor der Pause das 2:0 durch Nuzzolo (19‘) und das 3:0 durch Sutter (Ja, Scott Lee Sutter hat gestern ein Tor erzielt!).

Nach der Pause dann der frühe Rückschlag: Gleich mit dem ersten Angriff markierte der eingewechselte Tafer das 1:3 – es war das erste Gegentor der Saison. Danach musste YB kurze Zeit das Spieldiktat abgeben. Lausanne drückte und wollte den Schwung des Anschlusstreffers ausnutzen. Doch die Achse um von Bergen und Spycher zeigte, wie wichtig Routine und Abgeklärtheit in solchen Situationen sind. Hätte man in der letzten Saison noch bangen müssen, spulte das YB der Saison 13/14 sein Programm souverän runter.

Abgesehen von einigen Ansätzen (Zarate und Gerndt) ging Offensiv zwar nicht mehr viel, aber das war auch nicht von Nöten. Schade war dies einzig für die eingewechselten Kubo und Steffen, die nicht mehr viel bewirken konnten. Der ebenfalls eingewechselte Schneuwly trat genau einmal in Erscheinung und holte sich relativ unnötig eine gelbe Karte ab.

YB gewinnt auch sein zweites Saisonspiel und steht mit 2 Spielen und 6 Punkten zumindest für 20 Stunden an der Tabellenspitze.

 

Die Noten:

Wölfli 4,5:

Beim Gegentreffer machtlos, ansonsten meist ohne Beschäftigung.

Zverotic 4,75:

Offensiv deutlich besser als gegen Sion, in der zweiten Halbzeit defensiv mehr gefordert.

Veskovac 4:

Gewann seine Zweikämpfe leitete allerdings mit einem katastrophalen Pass das 1:3 ein.

Von Bergen 5:

Ordnet die Abwehr non-stop und sehr gut. Lässt nichts anbrennen.

Sutter 5:

Knüpfte an die gute Leistung gegen Sion an und spielte gut. Traf zum 3:0 – ein Sutter-Tor ist eine Seltenheit.

Spycher 5:

Passspiel war deutlich besser als eine Woche zuvor. Auch ansonsten tadellos.

Costanzo 4,5:

Versuchte viel, allerdings wollte ihm nicht viel Zählbares gelingen. Wirkt als Schaltzentrale allerdings recht umsichtlich.

Nuzzolo 5:

Erzielte sein erstes Saisontor und war auch sonst viel unterwegs.

Zarate 5,25:

Traf früh und wirkte an der Entstehung zum 2:0 mit. Ist in einer starken Frühform und blüht richtiggehend auf.

Frey 4,75:

Fleissig wie immer, engagiert wie immer. Allerdings etwas unpräzise beim letzten Pass.

Gerndt 5:

Assist zum 2:0 und auch sonst enorm fleissig. Hatte gestern phasenweise etwas Pech, resp. Es fand sich oftmals noch ein gegnerisches Bein zwischen ihm und dem Torerfolg.

Kubo, Steffen und Schneuwly: Zu kurz im Einsatz. Steffen und Schneuwly traten kaum in Erscheinung. Kubo hatte bereits einige Aktionen, allerdings war das oft noch zu umständlich und zu verspielt.

Forte 5:

Erneut alles aufgegangen. Bleibt noch abzuwarten, was er in einem Spiel unternimmt, in dem das frühe, hohe Pressing nicht zum gewünschten Torerfolg führt.

 

Die Stimmen zum Spiel von RGS: