gaeubschwarz.be gelingt der grosse Coup

9. Juni 2017 um 12:55 von Mate in der Kategorie Allgemeines

Einen Tag, nachdem der BSC YB sein 30-Jahre-Ohne-Titel-Jubiläum feierte, ist gaeubschwarz.be-Redaktor M.W. der grosse Coup gelungen. Wie das Bild beweist, entführte er heute Vormittag das berühmte Siegergen aus dem Basler St. Jakob-Park. «Es lag völlig unbewacht in einer Kiste mit der Aufschrift z.Hd. Marco Streller und liess sich problemlos in einem Glas einfangen».

Siegergen

M. befindet sich mit der Beute auf dem Rückweg nach Bern, wo er das Gen nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen im Wankdorf-Stadion einpflanzen wird.

Der Diebstahl blieb bis anhin unbemerkt. Damit dies so bleibt, bitten wir unsere Leser um absolute Diskretion.

Hopp YB

Analyse: Saison 2015/16

6. Juni 2016 um 10:25 von Cabrón in der Kategorie Allgemeines, YB

Der Meisterkandidat und Rückrundenmeister

Vom Meisterkandidaten, über den Katastrophenstart, zurück zum Rückrundenmeister bis zur Vizemeisterschaft. Es war der ganz normale YB-Wahnsinn – möchte man meinen. Trotzdem versuchen wir die abgelaufene Saison zu analysieren und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen.

Am Ende steht ein zweiter Platz in der heimischen Super League. Kombiniert mit dem Verpassen einer europäischen Gruppenphase und dem frühen Cup-Aus gegen den späteren Cupsieger und Absteiger FC Zürich, darf dieses Ergebnis als Erreichen des Minimalzieles bezeichnet werden.

“Wir wollen Meister werden!” “YB hat die beste Mannschaft der Schweiz!” “Europäisch überwintern!” „Holen wir keinen Titel, so habe ich versagt!“ und einige Medien schrieben uns nach dem Sulejmani Transfer auch wenig aussagekräftig zum “Transfersieger”. Doch es kam – vielleicht nicht einmal überraschend – alles ganz anders.

Unser Sportchef Fredy Bickel schaffte es das Gros der Mannschaft zusammenzuhalten und schien zudem mit der Verpflichtung des ehemaligen Supertalents Miralem Sulejmani und dem ex-Zürcher Loris Benito, beide kamen sie vom Grossklub Benfica Lissabon, die Mannschaft gezielt zu verstärken. Klar wusste man, dass sowohl Benito wie auch Sulejmani zuletzt kaum zu Spielpraxis kamen und eventuell etwas Startschwierig-keiten bekunden würden. Aber kann man Fredy den Vorwurf machen, dass die Beiden während fast der gesamten Vorrunde kaum positive Akzente setzen konnten? Vielleicht. Ganz sicher nichts konnte der Sportchef für die verletzungsbedingten Ausfälle wichtiger Spieler gleich zu Beginn der Meisterschaft. Trotzdem stand er schon nach wenigen Wochen in der Kritik und es war bereits Feuer unter dem YB-Dach. Der grösste Fehler, und davon passieren ihm nicht viele, unterlief Bickel aber bei der Besetzung des Trainerpostens. Besser gesagt beim Festhalten an Uli, obwohl ihm sein Bauch bereits nach Abschluss der Saison 2014/15 zu etwas anderem riet, hörte er auf sein Herz und schlug alle Warnzeichen in den Wind. Eine ganze Saisonvorbereitung, ein paar verlorene SL-Spiele und eine gescheiterte CL Quali später, kam er auf seinen Entscheid zurück und entliess den Headcoach. Fredy benötigte danach eine kurze Zeit, um Fehler zu analysieren, ein Profil zu erstellen und den neuen Übungsleiter zu engagieren. Der Zeitpunkt mag sehr suboptimal gewesen sein aber mit Adi Hütter kam dafür genau der Richtige nach Bern, denn von da an waren die Fortschritte im Verein auch wöchentlich auf dem Rasen zu beobachten. Der Schlafwagenfussball verwandelte sich in ein „Hurra die Gams“ und der Berner befasste sich fortan mit Pressing, Gegenpressing, und offensivem Verteidigen.

Gründe für den Turnaround

Neben der Entlassung UFOs gibt es noch drei weitere „was wäre wenn“ und „hätte, hätte Fahrradkette“. Betrachtet man Hin- und Rückrunde getrennt voneinander, so erkennt man schnell, wann die Gelbschwarzen die Meisterschaft vergeben haben, respektive an welchen Schräubchen unser Sportchef und der Staff drehten, damit es danach zum Rückrundenmeister (ja i weiss) reichte.

1. Hätte man vor der Saison unter den YB-Fans eine Umfrage gestartet, auf welche Spieler wir am meisten angewiesen sind, so wären wohl die Namen von Steve von Bergen, Sekou Sanogo, Alexander Gerndt und Gui Hoarau gefallen. Gaeubschwarz.be hat sich hierzu aber bereits ausführlich zur Verletzungshexe (Bitch) geäussert. Was die Jungs zu leisten im Stande sind, sah man, als die Hauptachse des Teams wieder fit auf den (Kunst)Rasen zurückkehrte.

2. „Hoarau… was erlaube Hoarau? Isse immer Verletzt un wenn spile, spile wie Gott.“ Hoarau fehlte uns in der Vorrunde 13 Spiele und traf daher auch nur 1-mal. In der Rückrunde spielte er alle 18 Spiele, traf 17-mal und gab zu 9 Toren den entscheidenden Pass… „Habe fertig“.

3. Mal hatte der Reni keine Lust und dann war der Steffen krank. Schlecht beraten und nur wenig motiviert für Gelbschwarz aufzulaufen, entschied sich der Aargauer gegen die Offerte von YB und verliess uns, natürlich mit unnötigem Getöse im Dummeleuteblatt, in Richtung Basel. Was hiesige Medien als Schwächung verschrien, entpuppte sich als Glücksfall. Ersetzt wurde der schweizweit und insbesondere in Basel unbeliebte Spieler durch den sympathischen Yoric Ravet (In Zahlen: Unruheherd Steffen 6 Skorerpunkte – Sympathieträger Ravet 15 Skorerpunkte!). Für allfällige Fragen, wenden sie sich bitte an einen Spezialisten oder direkt an Fredy Bickel, seines Zeichen Sportchef des BSC YB.

Fazit: Vorrunde 28 Punkte / 30:22 Tore – Rückrunde 41 Punkte / 48:25 Tore.

Die Jungen Wilden

Was blieb sonst noch hängen? YB Gewinnt erneut die U21 Trophy und mit Obexer bekam bereits das nächste Eigengewächs einen Profivertrag. Zakaria schaffte es vom ChL Backup bei Servette innert kurzer Zeit zum Stammspieler bei YB. Die Young Boys trafen 78-mal in der Meisterschaft ins Tor – zuletzt war dies in der Saison 09/10 unter Petkovic der Fall. Die HANDSCHRIFT von Hütter ist deutlich erkennbar und es gibt endlich wieder attraktiven Fussball im Wankdorf.

Also alles Friede, Freude, YB-Wurst? Natürlich nicht aber Bidu pflegt zu sagen: „Wo ghobblet wird, da flüge Spän“ und wir nehmen zur Kenntnis, dass die Zuzüge Sulejmani und Benito im ersten Saisonviertel nicht 100% fit waren (Loris fehlte sogar 31 von 44 Spielen verletzt). Wir machen uns Gedanken über die Transferposse um Sanogo und seinen Leistungsabfall danach, sowie über den teuer eingekauften Vilotić, der bei Hütter ausser Traktanden gefallen ist.

All diese Eindrücke braucht es um die vergangene Saison zu analysieren und die richtigen Schlüsse für die nächste zu treffen.

Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft

Fredy Bickel hat mit den Vertragsverlängerungen von Wüthrich, Rochat, Gerndt und Kubo einiges in die Wege geleitet, um sich fortan dem Justieren der diversen Mannschaftteilen und Erwehren feindlicher Übernahmen konzentrieren kann.

Es wird nicht einfach für unseren Sportchef aber wir gehen davon aus, dass er unsere Jungen mind. für eine weitere Halbsaison in gelbschwarz motivieren kann. Halbsaison weil die Vertragslaufzeit und einige Gerüchte um Hadergjonaj doch verdächtig an den kleinen Maler erinnern…

Neben den bereits bekannten Abgängen von Nuzz, Afum und Zulechner, muss auch ein Abgang von Lecjaks erwartet werden. Nicht nur weil er laut einem Zeugenbericht bereits die Autoschlüsselrückgabe hinter sich gebracht hat, sondern weil sich mit Benito, Obexer und Fekete viel Konkurrenz auf seiner Position tummelt. Auch Sanogos Zeit in Bern scheint ein Ende zu nehmen. Was bereits letzten Winter hätte vollzogen werden sollen, wird wohl in diesem Transferfenster nachgeholt, denn auch ohne erneutes Angebot des HSV dürfte es genügend Interessenten für den Mittelfeldprellbock geben. Wir würden Sanogo allerdings gerne weiterhin im Kader sehen, beim letzten Saisonspiel in Thun zeigte er warum. Hoffen wir also, dass auch Sekou gerne in Bern bleiben möchte. Bleibt noch die Altlast Costanzo, der in Bern zwar keine Zukunft, dafür aber einen weiterlaufenden Vertrag mit fürstlichem Lohn besitzt.

Das grösste Fragezeichen setzen wir hinter den Namen Vilotić. Als Leader und defensive Sicherheit wurde der kopfballstarke Serbe für teures Geld aus Zürich geholt. Unter Hütter mutierte er aber zum IV Nummer 4. Entscheidet man sich ihn gehen zu lassen, sollte sich Fredy nach einem Top IV umschauen, zumal von Bergen auch nicht mehr jahrzehntelang spielen wird. Ansonsten trauen wir dieser Verteidigung die EL-Gruppenphase zu.

Im Mittelfeld gibt es die grössten Lücken zu füllen. YB besitzen mit Ravet und Sulejmani eine Top Flügelzange aber dahinter fehlen die Backups, welche mit vielversprechenden Nachwuchsspielern aufgefüllt werden sollten. Eventuell sollten die Young Boys noch einmal beim Berater von Bua nachfragen, ob der nicht doch lieber Super League spielen will. Im Zentrum erwarten wir den diesjährigen Topshot, um einerseits die nach Sanogos erwarteten Abgang entstehende Lücke zu schliessen und andererseits um qualitativ einen weiteren (grossen) Schritt zu vollziehen. Wusstet ihr eigentlich, dass der Nationalspieler Dzemaili gute Kontakte zu Bickel pflegt?

Im Sturm sind die Plätze vergeben, doch hinter unserer Tormaschinerie Hoarau und Gerndt, gäbe es Platz um neben Kubo einen weiteren jungen Nachwuchsspieler an die erste Mannschaft heranzuführen.

Zum Schluss noch eine Dankeschön an die Leserschaft von gaeubschwarz.be für ihre Treue, Radion Gelb-Schwarz für ihre informativen, interessanten Berichte und Interviews aber auch dem 1898-Forum für die Inspiration. Mit besten Wünschen und Hoffnungen: Hopp YB!

Ein Notizzettel, welchen man in ein paar Wochen im Kocherpark finden wirdkönnte…:

160530 Notiz

Mit dem Fokus Europa

1. Februar 2014 um 12:00 von Cabrón in der Kategorie Allgemeines, YB

Mit 5 Siegen in Folge starteten die Berner in die Saison und versetzte die schönste Stadt der Schweiz in Meisterträume II. Im Verlaufe der weiteren Spiele relativierte sich aber dieser Blitzstart und trotzdem: 18 Runden wurden bisher gespielt und YB liegt bei Halbzeit der Saison 2013/14 mit 30 Punkten, 2 weniger als der aktuelle Leader, auf Rang 3. Die Gelbschwarzen trafen 30-mal in das gegnerische Eckige und erhielten im Gegenzug 18 Treffer. Werte welche man in Bern seit Niedermaier/Petkovic nicht mehr erreichen konnte.

YB scheint nicht nur sportlich wieder kleine Schritte vorwärts zu machen sondern baut unter der Regie von Fredy „the Bickel“ an einem neuen alten YB das wieder vollumfänglich glücklich machen soll. Mit ehemaligen Zürcher und Berner Weggefährten soll des Berner Wiedererkennung gesteigert und somit die Sympathien zurückgebracht werden. Mit Uli Forte hat es ausserdem wieder einen Trainer im Wankdorf, welcher nicht nur vom Hörensagen auf den eigenen Nachwuchs setzt. Klar wurde dieser nach dem Abgang von Zverotić und den Verletzungen in der Verteidigung zur Kaderverjüngung gedrängt aber so mancher Meistergarant hätte in dieser Situation ausser einem Millionendefizit nichts erreicht.

Steve von Bergen ist vielgenannter Mann der Vorrunde. Er brachte die lange Zeit vermisste Stabilität zurück in die Verteidigung und übernahm Verantwortung als Führungsspieler. Nicht zuletzt dem Königstransfer ist es zu verdanken, dass YB mit am wenigsten Tore erhalten hat.

Weiter sind die jungen Wilden zu erwähnen, welche eine Chance erhielten und diese in den meisten Fällen überraschend positiv zu nutzen wussten. Endlich ist der Name Young Boys wieder Programm. Allen voran Florent Hadergjonaj und Michi Frey haben sich in den Vordergrund gespielt. Flo bekam, nach guten Testspielen im letzten Sommer, das Vertrauen der YB Führung zugesprochen, als der Abgang von Zverotić und die verletzungsbedingten Ausfälle Bürkis und Sutter kompensiert werden mussten und Michi ist mit seinem Einsatz zu einer festen Grösse in der Stamm-11 avanciert. Gut möglich, dass mit dem anstehenden Abgang von Dusan Veškovac, mit Gregory Wüthrich, ein weiteres U21 Talent den Weg in die 1. Mannschaft finden wird.

Das offizielle Ziel der Gelbschwarzen bleibt die Qualifikation für Europa und dieses und vielleicht mehr erreichen wir mit folgendem Kader:

—————————————————– Mvogo (von Ballmoos)

Sutter (Hadergjonaj) — von Bergen (Wüthrich) ——— Vilotić (Rochat, Bürki) —- Spycher© (Lecjaks)

—————————— Costanzo (Bertone) —————————— Gajic ()

Martínez (Zárate) ———————————- Frey (Kubo) ——————————- Nuzzolo (Steffen)

———————————————————- Gerndt (Afum)

Abgänge: Veškovac
Verletzt: Wölfli, Doubai, Fekete, Simpson
Zurück: Martínez, Lecjaks
Neu: Vilotić
Ausleihe: Tabaković

Silberbauer zurück in die 1. Mannschaft

16. Oktober 2013 um 14:09 von Cabrón in der Kategorie Allgemeines, PRO/KONTRA, YB

Als neben den Langzeitverletzten Gajic und Doubai auch noch Spycher ausfiel, fragte man sich ob Forte es nun vielleicht mit Silberbauer versuchen wird.
Nachdem sich Bürki vom Mittelfussbruch Sutters anstecken liess, sahen einige den Dänen bereits als Abräumer, denn die Lage in der Verteidigung ist doch sowas von prekär.
Bestätigt wurde man auch durch Silberbauers Einsatz im Freundschaftsspiel auf dem Spitz gegen den FC Breitenrain.

Ist der in Ungnade gefallene ehemalige Hoffnungsträger und Spitzenverdiener tatsächliche eine Alternative oder gar eine Verstärkung des momentanen Kaders?

Für Sutter kam zuletzt der junge Hadergjonaj zum Einsatz und vermochte durchaus zu überzeugen. Dasselbe gilt auch für den Kurzeinsatz von Feket, der auf Links für Bürki zum Einsatz kam. Zudem hat man Rochat für die Position als Linker Verteidiger geholt und in der Mitte sind wir mit von Bergen, Veškovac und Affolter ausreichend besetzt. Klar könnte man mit fehlender Qualität argumentieren, doch bin ich der Meinung, dass man lieber auf die eigene Jugend setzen soll als einen teuren Mittelfeldspieler vor die Nase des eigenen Nachwuchses zu stellen.

Im Winter gesellt sich dann eventuell auch noch ein ehemaliger Leihspieler Namens Lecjaks oder im Sommer dann der stürmende Aussenverteidiger Gonzalez zum Team. Inklusive einer Vertragsverlängerung von Veškovac stünden somit nächste Saison (exkl. Silberbauer) mind. 10 Verteidiger unter Vertrag.

Weiter ist Silberbauer weniger ein Verteidiger als vielmehr ein typischer Defensiver Mittelfeldspieler und auch diese Position ist nicht dünn besetzt, denn mit Gajic, Spycher, Costanzo, Doubaí und dem jungen Bertone scheint auch hier das Boot voll.

Hörte man sich zuletzt im Stadion um oder steckte seine Nase ins 1898-Forum so erfuhr der interessierte YB Fan, dass die Probleme, trotz Verletzungswelle in der Abwehr, eigentlich in der Offensive und weniger in der Verteidigung liegen.

Eine Offensive mit erfahrenen Spielern wie Zarate, Nuzzolo und Gerndt die ergänzt werden durch die Jungspunde Frey, Kubo, Steffen, Tabaković und Afum. Schaut man sich die Namen auf dem Papier an so sollte zumindest hier genügend Qualität vorhanden sein oder etwa nicht? Tatsächlich fehlt aber der schon lange geforderte und durch den unbändigen Argentinischen Stier gefunden geglaubte Vollstrecker.

Martinez könnte durchaus als Torschützenkönig (spätestens) im Sommer wieder zurückgeholt werden und steht dann in Konkurrenz mit Frey und Kubo wäre aber vor allem einer von 9 oder 10 Offensivspieler…!

Nun dies ist eine andere Baustelle und hat nur wenig mit der von Silberbauer zu tun. Im Endeffekt weiss ich nicht ob die Verpflichtung Silberbauers gut war oder ob seine Verbannung in die U21 gerechtfertigt ist aber nach dieser kurzen Analyse hat es zurzeit weder Platz noch Verwendung für den Dänen oder etwa doch? Was meint ihr?

Gute Besserung Stefan Glarner

14. November 2010 um 00:48 von Schiri in der Kategorie Allgemeines

Gaeubschwarz.be wünscht Stefan Glarner gute Besserung und gratuliert Gilles Yapi Yapo zu seiner Leistung von gestern Abend gegen den FC Thun. Alles was du über seine Leistung wissen musst findest du hier.

Peles Irrfahrten

4. September 2009 um 19:20 von Pele in der Kategorie Allgemeines

Der Entschluss war schnell gefasst: Nachdem Petkovic gestern in der halbzeit erwähnte, dass Doubaï heute Freitag sein Comeback feiern würde, gab es für mich kein Halten mehr.
Obwohl: Da war noch der sehr reizvolle Vorschlag von Biber, das Spiel von Siddharta anzuschauen – notabene 5 min von meinem Arbeitsplatz entfernt. Dennoch gefiel mir der Plan, mit Gomoli nach dessen Prüfungen im Auto raus zu fahren, eindeutig besser.

Da besagter Test aber mit Verspätung durchgeführt wurde, entschied ich mich für die Zug-Variante: 18:08 ab Bern, 18:58 in Payerne -> passt perfekt.

Nach etwa 30 Minuten Fahrt, erblickte ich an der Haltstelle Kerzers ein Schild: „Sektor A Murten – Sektor B Neuchâtel“. Hmm, komisch… He nu, mit Sektor B bin ich ja auf der sicheren Seite, dachte ich – schliesslich hört sich „Payerne“ eher nach „Neuchâtel“ an, als nach „Murten“.

Also genoss ich die angenehme Fahrt und blätterte in meiner Zeitung. Nach einiger Zeit packte mich aber dennoch die Neugier, und ich begab mich per Handy auf die Website der SBB… „Bern – Payerne, Zwischenhalte einblenden“: Ach du Scheisse, falsche Zughälfte! Unaufhaltsam näherte sich der Zug Neuenburg, und allen SBB-Recherchen zum Trotz, ich fand keine zeitnahe Anschlussmöglichkeit…

Nun sitze ich im gleichen Zug, auf dem gleichen Sitz und passiere gerade Müntschemier auf dem Weg zurück nach Bern…

Fazit: „Payerne“ tönt doch eher wie „Murten“…

Die Basler in Bern

14. August 2009 um 07:00 von Biber in der Kategorie Allgemeines

Wer behauptet, Berner seien misstrauisch und ablehnend gegenüber allem Fremden, der verschliesst die Augen vor der Realität.

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Ein Ort, wo sich Basler derartiger Popularität erfreuen, kann nur weltoffen sein.

Exklusiv auf gaeubschwarz.be

9. August 2009 um 01:01 von Biber in der Kategorie Allgemeines

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Atletico Bilbao nützte den Besuch in Bern gleich in doppelter Hinsicht: Nebst der Qualifikation für die nächste Runde konnte auch ein neuer Hauptsponsor gewonnen werden. Urs Huber von der Firma Pico – Der Bettenhersteller nach den erfolgreichen Verhandlungen: „Ich habe sonst mit Fussball nicht viel am Hut. Aber nachdem ich die Schlussphase des Spiels in Bern gesehen habe wusste ich gleich, dass diese Mannschaft der ideale Werbeträger für unsere neue Gesundheits-Bettenlinie ist“. Wir gratulieren.

Gaeubschwarz prophezeit:

12. Juli 2009 um 10:00 von Biber in der Kategorie Allgemeines
Seine Prognose für die Hinrunde.
FCZ 1. Platz FCZ
Der FCZ geht im Moment mit praktisch unverändertem Kader in die neue Saison. Der letzjährige Meister ist auch für diese Saison ein heisser Titelaspirant. Zumindest bis Ende der Hinrunde.
YB Logo 2. Platz BSC YB
Nein, wir werden nicht gerne zweite. Wir können uns auch YB auf dem ersten Platz vorstellen. Aber da die Redaktion eher tief- als hochstapelt, lassen wir YB mal auf dem zweiten Platz.
FCB 3. Platz FC Basel
Der FC Basel hat nach 10 Jahren die Ära Gross beendet.  Basel ist und bleibt schon alleine aufgrund seiner finanziellen Möglichkeiten Titelaspirant. Aber mit einem neuen Trainer kommen neue Idee und eine neue Kultur. Das braucht Zeit.
FCS
4. Platz FC Sion
Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die FIFA ihr Urteil endlich durchsetzt wird der FC Sion stark aufspielen. Danach wird er zusammenbrechen und mit ihm die Luftschlösser des Herrn C. Selbstverständlich begeleitet von den übelsten Verschwörungstheorien. Wir freuen uns!
GCZ 5. Platz GC Zürich
Niemand mag GC, wir auch nicht. Gemessen am Potential ist aber jeder Rang hinter Platz 5 ein frommer Wunsch. Aber gerne korrigieren wir diese Prognose nach unten. Sehr gerne sogar, am liebsten um ca. 5 Plätze…
FCNX 6. Platz Xamax
Xamax hätte das Potential für einen Rang unter den ersten vier. Hierzu muss es aber seine Trümpfe, insbesondere in Form einer schlagkräftigen Offensive, voll ausspielen können. Wir sind etwas skeptisch, glauben aber an Rang 6
FCSG 7. Platz FC St. Gallen
Wir sind überzeugt davon, der FC St. Gallen wird in der ersten Hälfte der Meisterschaft für Fourore sorgen. Trotz eher bescheidenen finanziellen Mittel wissen sie ein fanatisches Publikum im Rücken und einen guten Trainer an der Seitenlinie. Mehr als für Rang 7 reicht es bis zum Winter aber nicht.

FC Luzern Logo

8. Platz FC Luzern
Was macht Luzern so weit hinten? Nun ja, bisher haben sie auf dem Papier gute Transfers. Bewiesen haben sie allerdings noch gar nichts. Wir sehen Luzern nicht ungern weiter vorne, warten aber mal ab, ob Hakan Yakin zur Wunderwaffe, oder eben doch zur Hypothek verkommt. Damit könnte die Saison der Zentralschweizer stehen und fallen.
ACB
9. Platz AC Bellenz
Wir hoffen ehrlich darauf, dass diese Prognose nicht zutrifft. Schäli forever!
P.S. Sorry wegen Dudar.
FCA 10. Platz FC Aarau
Die Mannschaften denen wir den Abstieg gönnen, sind leider besser platziert. So trifft es halt Aarau. Ein Trost bleibt, es ist erst die Hinrunde.

Das Herz des Hakan Y.

26. Juni 2009 um 11:29 von Pele in der Kategorie Allgemeines

hakan

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Gomoli meint: 

Hakan Yakin ist zurück in der Schweiz. Jedenfalls, wenn man sich mit den Scheichs von Al-Gharaffa noch einig wird.

Doch davon gehen wir jetzt mal aus.

Nach Concordia Basel, FC Basel, GC, St. Gallen, Paris St-Germain, VfB Stuttgart, Galatasaray Istanbul, YB und Al-Gharafa ist er nun endlich also bei seiner Herzensangelegenheit angekommen.

gaeubschwarz.be gratuliert dem FC Luzern. Der sympathische Verein aus der Innerschweiz hat es auf dieselbe Stufe wie sein Töchterchen gebracht. Schliesslicht meinte er nach der Geburt seiner Zwillinge: „Meine erste Tochter war und ist eine Herzensangelegenheit. Die Zwillinge sind ein Unfall, so hart das tönen mag.“ (blick.ch)